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Was gibts Neues? – ausführliches Lebenszeichen

Puh die Zeit verfliegt, schon wieder Freitag! Also, hier mal wieder ein Lebenszeichen, über die Ereignisse der letzten Zeit.
Bereits letzte Woche am Mittwoch war Philipp beim Augenarzt, Untersuchung, für eine neue Brille. Am Donnerstag hat er sie beim Optiker bestellt, und 8 Tage später, also heute kann Philipp seine neue Brille holen.
Der Arme (Philipp) ist seit Montag im Krankenstand, starke Hüftschmerzen. Beim Röntgen wurden Abnützungserscheinungen festgestellt, jedoch ist eine OP nicht notwendig. Der Arzt in der Klinik gab den Rat, sich vom Hausarzt Krankengymnastik, Physiotherapie verordnen zu lassen. Im Moment nimmt Philipp Schmerzmittel und ich massiere ihm einerseits mit Dolgit-Creme, und ergänzend mit Panaway+Copaiba (Young Living-Öle), den Hüft- und Rückenbereich. Aber es lässt mich verzweifeln, dass meine Mühe und liebevolle Zuwendung kaum fruchtet. Kurzzeitig gibt es für ihn Linderung, aber nur wenige Stunden. Ich tue alles in meiner Macht stehende, um ihm alles etwas erträglicher zu machen. Wenigstens hat er seinen Humor nicht verloren. Was wir heute (gestern) so geblödelt haben, *lach* das müsste ich auch mal zusammen schreiben. 😉
Ich hatte am Dienstag ein Erfolgserlebnis. Meine Psychologin ist mobil, kommt also einmal in der Woche zu mir nach Hause. Zuerst wollte ich absagen, weil Philipp zu Hause ist, aber dann haben die Psychologin und ich die Therapie-Einheit kurzerhand in den Garten verlegt. Sie hat auch eine Sehbehinderung, arbeitet für den Blindenverband und seine Mitglieder als Psychologin/Lebensberaterin, und seit Dienstag weiß ich, sie wäre auch eine gute Mobilitätstrainerin. 😉 Ich hatte meinen Blindenstock mit und sie zeigte mir einen Weg, wie ich alleine, mit Stock meinen/unseren Lieblingsbaum besuchen kann. Das war ein Highlight, als ich nach kurzer Zeit, etwa einer halben Stunde den Weg drauf hatte, hin und zurück. Ein Gefühl von Freude, Freiheit und auch Dankbarkeit. Endlich ein Stückchen Natur, dass ich eigenständig, ohne fremde Hilfe aufsuchen, besuchen kann. Ich bin auf niemanden mehr angewiesen, wenn ich dort hin möchte. Ein Stückchen noch mehr Selbstständigkeit!
In einer anderen Angelegenheit möchte ich ebenfalls unabhängiger, selbstständiger werden. Für Blinde gibt es Vorlesegeräte, ähnlich wie ein Scanner, wo man ein Blatt oder eine Zeitschrift hineinlegen kann, einen Knopf drückt, und das Gerät liest vor, was da geschrieben steht. Normalerweise sind diese Geräte sehr, sehr teuer. Jedoch habe ich, ebenfalls am Dienstag, auf Willhaben.at ein solches Gerät gefunden, ein sehr günstiges Angebot, nur €150. Der Neupreis dieses Vorlesegerätes lag bei €2500, so steht es in der Anzeige. Dieses Hilfsmittel wäre für mich eine großartige Unterstützung, weil ich damit, was normal auf Papier gedruckte Sachen, Briefe, etc. betrifft, nichtmehr zwingend von einer sehenden Person abhängig wäre, die mir alles vorliest. Am Computer/iPad mache ich so gut wie alles selbstständig, mit Screenreader/Sprachausgabe. Und auch das iPhone lässt sich mit VoiceOver ohne sehende Hilfe bedienen.
Na gut, ich habe prompt den Verkäufer angerufen und gefragt, ob das Vorlesegerät noch zum Verkauf steht, und ja, ist noch zu haben. Der Verkäufer lebt in Wien, da kann ich nicht einfach so mal hinfahren. Ich habe eine Nacht sozusagen, darüber geschlafen, wie man so schön sagt, und am Mittwoch war ich mit einer Bekannten unterwegs. Sie ist ehrenamtliche Sozialbegleiterin beim roten Kreuz, begleitet mich beispielsweise zu Arztterminen und Behörden. Mit ihr habe ich über das Angebot gesprochen und sie meinte, grundsätzlich eine tolle Sache, aber man sollte vorsichtig sein, was man im Internet kauft, vor allem, wenn ein, eigentlich teures Produkt zu einem solchen Schnäppchenpreis angeboten wird. Es muss sicher gestellt sein, dass das Gerät wirklich so tadellos funktioniert, wie vom Verkäufer angegeben. Nun ja, sie hat recht, ich möchte auch nicht „die Katze im Sack“ kaufen, habe nachgedacht und kam zum Entschluss, ich brauchte eine Testperson, also jemanden, der sich zwecks Termin zur Besichtigung des Gerätes mit dem Herrn in Verbindung setzt, um es vorab für mich zu testen. Mein lieber Onkel Ronald lebt in Niederösterreich, ist aber immer wieder in Wien. Ich habe ihm den Link zum Angebot geschickt, ihn gefragt, ob er es testen würde, und ja, er macht es! Morgen, bzw. mittlerweile heute, um 14 Uhr ist mein Onkel mit dem Verkäufer verabredet, um das Vorlesegerät zu besichtigen, und zu testen. Danach gibt er mir bescheid. Ich bin schon soooo gespannt!!! Das wäre so super, wenn es ein ehrliches Angebot, mit einem funktionierenden Vorlesegerät zum Schnäppchenpreis wäre, denn ein komplett neues, um €2500 kann ich mir nicht leisten.
Tja, soweit ein aktueller, ausführlicher Eintrag. Mal sehen, ob ich meine Blogfaulheit, bzw. Tagebuch-Schreibblockade nun endlich wieder überwunden habe, und hier wieder öfter schreibe. Das alles war jetzt in einem einzigen Eintrag schon etwas viel auf einmal. … Egal, ich lass es jetzt so. 😉

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Einhornträumerei und Lavendel

Wenn man eine Inspiration/Eingebung hat, sollte man sie sofort niederschreiben, sonst ist sie wieder weg, wie ausgelöscht. So entstand in der Nacht von gestern auf heute das Gedicht Traumland-Einhorn, welches ich im Textperlen-blog, und im Blog Schreiben ist Lichtarbeit gepostet habe.
Bevor ich das Gedicht niederschrieb, war ich eigentlich schon im Bett, hatte dann das innere Bild von einem Einhorn, auf dessen Rücken ich sitze und durch die Lüfte fliege. Ja, und direkt nach dem inneren Bild, dieser Einhornträumerei kamen mir die ersten Zeilen in den Sinn und ich stand auf, um zu schreiben. So nach und nach fügte sich das Puzzle zu einem kleinen Gedicht zusammen.
Danach ging mir noch so einiges anderes durch den Kopf, ich konnte nicht schlafen. Ich träufelte mir ein paar Tropfen Lavendelöl auf die hand, führte diese zur Nase und nahm den Duft in mich auf. Herrlich beruhigend.
Klingt irgendwie schön, das, ich nenne es mal, Motto der vergangenen Nacht, Einhornträumerei und Lavendel. 😉

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Nachtrag vom Sonntag – Baum-Impressionen Fotos

Nachtrag Baum-Impressionen vom Sonntag.Heute waren wir auch wieder bei dem Baum. Für mich hat er eine wunderbare, freundliche Ausstrahlung. Schön, dass es ihn gibt. ❤

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Aktueller/ausführlicher Zwischeneintrag…

Philipp sein Urlaub ist überraschend verlängert worden. Am Mittwoch hat er einen Termin, daher hat man ihm gleich angeboten, den Urlaub noch bis inkl. Mittwoch zu verlängern Super, dann hat er diese Woche nicht so viel Stress.
Ich bin ehrlichgesagt froh, dass er jetzt dann heim kommt, weil ich etwas wichtiges besprechen muss. Ich habe wieder einmal ins Email-Archiv geschaut, ob, und welche Mails von A gekommen sind. Jetzt fleht er mich an, ich solle die Anzeige zurückziehen, dass das Verfahren gegen ihn eingestellt wird. Er verspricht, mich/uns zukünftig nicht mehr zu belästigen. Er möchte, wie er schreibt, gut davon kommen und möchte, dass wir alle in Frieden leben können. Ja, … in Frieden leben möchten wir ja auch. Und woher soll man bei solch einem wankelmütigen Menschen wissen, ob er es ernst meint? Auch hier wünschte ich, mann könnte einen kurzen Blick in einen Menschen werfen, um wahre Absichten zu erkennen. Was also tun, gnädig sein und des lieben Friedens willen das Verfahren einstellen, oder stur und hart das ganze durchziehen? – Ach ja, der liebe Frieden! Woher sollen wir denn wissen, dass der so sehr gewünschte Frieden von seiner Seite aus wirklich gegeben ist? Ich bin in einer Zwickmühle. Wir müssen uns unbedingt zusammen setzen, ich werde Philipp die letzten Mails zeigen und wir werden besprechen, wie wir weiter vorgehen sollen. Vielleicht auch die nächstgelegene Polizeistation aufsuchen, dort, wo wir die Anzeige eingebracht haben. Vielleicht kann man mir/uns Tipps geben, wie ich mich jetzt verhalten soll, auch wenn mir natürlich klar ist, dass ich letztendlich die endgültige Entscheidung alleine treffen muss, ob das Verfahren eingestellt wird oder nicht. Ich möchte nämlich keinesfalls, dass meine Gutmütigkeit wieder ausgenutzt wird, und nach Einstellung des Verfahrens alles von Vorne losgeht. Der Email-Filter bleibt auf jeden Fall aktiviert, sodass sein Müll den Posteingang überspringt, und direkt im Archiv landet. Und trotzdem muss ich immer wieder Nachschau halten, was er schreibt, um im Fall des Falles reagieren zu können. Jetzt steht eben die Entscheidung im Raum, ob ich/wir das Verfahren gegen A einstellen, oder nicht. Eine schwierige Entscheidung. Die Sache mit dem Frieden, in Frieden leben können, hätte er (A) sich besser früher überlegen müssen. Zuerst Teror machen, und dann vom Frieden häucheln, na super!!!
Tja, soweit ein aktueller/ausführlicher Zwischeneintrag, über das, was mich gerade so beschäftigt.

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Gedanken/Impressionen am Morgen des 1.10.2018 + Rückschau auf das Wochenende

Heute schon früh wach gewesen, wir beide. Für Philipp geht ja heute wieder der Arbeitsalltag los.
Kalt ist es draußen, nur 3 Grad. Aber hier in der Wohnung ist es schön warm und zusätzlich wärme ich mich von innen, mit einer Tasse Tee.
Heute habe ich bereits das neue Texte-Wochenorakel gepostet, diesmal wieder eine schöne/interessante Textzusammenstellung.
Und sonst? – Das Wochenende war geruhsam, ohne viele Aktivitäten. Gestern haben wir einen kurzen Spaziergang gemacht und ich hatte das Bedürfnis einen Baum zu spüren, Sehnsucht nach Natur sozusagen. Unser Wohnblock hat 2 Eingänge, und gegenüber vom ersten Eingang haben wir gleich einen tollen Baum gefunden, es gibt von gestern auch eine kleine Fotoserie, die ich heute im Laufe des Tages noch posten werde.
Soweit erstmal ein Eintrag zum Start in den Tag. 🙂