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Der gestrige Tag, gute Gespräche, ein Projekt für den Sommer und heute doch schon Heimreise

Gestern hatten wir einen gemütlichen Tag. Den Großteil des Tages waren Philipp und ich auf uns alleine gestellt, denn mein Onkel hatte Termine, und seine Lebensgefährtin musste arbeiten.
Abends haben wir dann gemeinsam gegessen, Rindsbraten mit Knödeln, Preiselbeeren und einer leckeren Sauce. Das hat die Mutter meiner Tante insbe gekocht. War super lecker und ausgiebig.
Seine Lebensgefährtin war dann aber schon recht müde, ging schlafen. Ronald, Philipp und ich, wir haben uns dann noch gut unterhalten, über Geschichten aus meiner Familie. Für den Sommer planen Ronald und ich ein gemeinsames Projekt. Wir wollen eine Familienchronik schreiben. Ein spannendes Thema. Gestern am Abend haben wir mit einem Voice Recorder, also einem Diktiergerät einen Probedurchgang gemacht. Ronald hat erzählt, und ich habe diverse Fragen zur Familiengeschichte gestellt. Dieses Zwiegespräch ließe sich gut dokumentieren und aufschreiben. Jetzt erkenne ich somanche Zusammenhänge besser. Ronald ist ja der Bruder meines Vaters, und während wir da so geredet haben, hatte ich ständig das Gefühl, unsere Ahnen, vor allem die Eltern, also meine Großeltern väterlicherseits waren da und haben alles mit an gehört, im Geiste natürlich, physisch leben sie ja nicht mehr. Meine Oma starb 1999, wählte den Freitod, und mein Opa starb 2003. Unter anderem weiß ich jetzt, dass meine Mutter, während sie mit mir schwanger war, sehr, sehr viel geraucht und Alkohol getrunken hat. Dadurch, haben sogar die Ärzte gesagt, kommt auch meine Behinderung/Blindheit. Meine Oma Väterlicherseits ermahnte meine Mutter stets, als sie schwanger war, sie soll doch bitte mit dem Rauchen und trinken aufhören, es ist schließlich schädlich, für das Kind im Mutterleib, aber meine Mutter wollte nicht auf die Worte ihrer Schwiegermutter hören. Die Folge davon ist eben wirklich meine Behinderung.
Beim Reden verging die Zeit wie im Flug, und gegen Mitternacht gingen auch wir schlafen.

Heute geht es wieder nach Hause. Um 13:37 fährt der Zug von Mistelbach nach Wien, und um 15:25 haben wir dann den Zug von Wien nach Klagenfurt.
Ja, so schön die paar Tage bei meinem Onkel waren, ich freue mich trotzdem wieder auf zu Hause, auf die Katzen. Wir wollten doch nicht so lange bleiben, weil die Züge wahrscheinlich am Sonntag, 30. Dezember sehr überfüllt sein werden. Drum haben wir uns dazu entschlossen, doch schon am Freitag, also heute heim zu fahren. Für den Sommer, rund um unsere Geburtstage planen wir eh wieder einen längeren Aufenthalt in Zistersdorf ein. Ja, der nächste Sommer kommt bestimmt. 😉
Jetzt noch den Rest einpacken, dann gehen wir noch Mittagessen, ehe es heimwärts geht. Onkel Ronald bringt uns nach Mistelbach zum Bahnhof.
Ja, ich bin dankbar, für diesen Kurzurlaub, und die vielen guten Gespräche, für die gemeinsame Zeit.

Von Jacqueline

Ich bin Jahrgang 1982, in Wien geboren und aufgewachsen. Seit Mai 2003 lebe ich in Klagenfurt am Wörthersee.
Ich bin verheiratet und wir haben 3 Katzen, die Lucky, die Franzi und den Merlin.
Mein größtes Hobby ist das Schreiben, Geschichten, Gedichte, Tagebuch. Was meine Gedichte/Geschichten betrifft, ist es mein Bestreben, diese Welt mit meinen Texten ein Stückchen heller zu machen.

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