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Mantras und Mandalas – Nepali Neujahrsfest

Gestern am Abend waren wir noch unterwegs. Mir wäre ansonsten zu Hause nur die Decke auf den Kopf gefallen. Und nach dem tiefen Fall am Freitagabend brauchte ich etwas positive Abwechslung.
Am 14. April beginnt in Nepal das neue Jahr und so wurde bei Edles am Heuplatz – spiritual Supply ein Nepali-Neujahrsfest gefeiert.
Ich kenne mich mit der nepalesischen Zeitrechnung zwar nicht aus, wusste bis vor kurzem nicht einmal, dass dort der Beginn eines neuen Jahres an einem ganz anderen Datum ist, aber egal. Wir wollten ohnehin schon längst mal diesen Shop mit Kunsthandwerk, Räucherwerk, usw. aus Nepal besuchen, und mit der Veranstaltung mit dem Fest ergab es sich endlich.
Es wurde ausgelassen musiziert und getanzt, Mantras gesungen und mit Gitarre, Harmonium und Trommeln begleitet. Ein Mantra ging mir besonders zu Herzen, blieb mir im Ohr, Shiva Shambho. Auf Youtube gibt es unzählige Versionen von Mantren, hier eine von Shiva Shambho, die mir recht gut gefällt:

Und hier noch eine, eher rockige, poppige Version, mit englischem Text, wo das Shiva Shambho nur als Refrain genutzt wird.

Philipp fragte mich: „Das sind Mandalas, die da gesungen werden oder?“ Ich: „Nein, Mandalas werden gemalt, und dies hier sind Mantras.“ …
Dann meinte er: „Draußen auf die Fensterscheiben werden Mantras aufgemalt.“ Äh ja, 😉 wieder verwechselt, natürlich wurden da Mandalas aufgemalt. Ich fand diese Verwechslung, was gesungen und was gemalt wird, Mantras und Mandalas irgendwie süß. 😉
Eine schöne Begegnung hatten wir mit Ina, die uns gleich beim Eintreten in den Shop ganz herzlich in Empfang nahm, etwas zu trinken anbot und wir kamen sofort in ein Gespräch, waren sofort auf einer Wellenlänge. Sie war hellauf begeistert, weil wir so ein schönes Paar sind, wie sie sagte, und als ich erwähnte, dass ich Gedichte schreibe. Sie gab uns ihre Visitenkarte. Heute schickte ich ihr eine Email, mit einer kleinen Texte-Auswahl. Ich freue mich schon auf den Austausch, weil sie selbst auch Gedichte schreibt, wie sie uns sagte. Dann schenkte Ina uns ein Päckchen Räucherstäbchen. „Eyes of the Lord Buddha Handmade in Nepal“, so ähnlich steht es auf der Verpackung drauf. Philipp hat es mir vorgelesen.
Mit so einem herzlichwarmen Empfang habe ich schon gar nicht gerechnet, ich fühle mich so reich beschenkt, nein nicht einzig durch das Materielle Geschenk der Räucherstäbchen, sondern vielmehr durch die Begegnung mit Ina, ein Geschenk fürs Herz.
Fazit, es war ein wunderschöner Abend. Und wieder wird mir klar, wie nah das Schöne und das Dunkle, Licht und Schatten beieinander liegen. Denn in dieser depressiven Phase hat mir dieses Fest ein Stück weit Freude, Licht und Wärme geschenkt, und dafür bin ich dankbar.

Von Jacqueline

Ich bin Jahrgang 1982, in Wien geboren und aufgewachsen. Seit Mai 2003 lebe ich in Klagenfurt am Wörthersee.
Ich bin verheiratet und wir haben 3 Katzen, die Lucky, die Franzi und den Merlin.
Mein größtes Hobby ist das Schreiben, Geschichten, Gedichte, Tagebuch. Was meine Gedichte/Geschichten betrifft, ist es mein Bestreben, diese Welt mit meinen Texten ein Stückchen heller zu machen.

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