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Eine wichtige aber schwierige Entscheidung steht an

Aus unserem Bekanntenkreis kam jetzt am Abend sozusagen ein Hilferuf. Der Firmpate einer Bekannten, mit großem Bauernhof hat insgesamt 10 Babykatzen, aus zwei Würfen. Man hat uns gefragt, ob wir zumindest noch ein Kätzchen dazu nehmen würden. Die Person weiß, dass wir schon zwei Katzen haben, aber sie meinte, dann käme zumindest eines der Kleinen schon mal in erfahrene Hände. Sie wüssten nämlich nicht, wohin mit den vielen Katzenbabys. Die Kätzchen vom älteren also vom ersten Wurf wären sofort zu haben. Die von Wurf Nr. zwei müssen noch ein paar Wochen bei der Mama bleiben, verständlicherweise. Aber die Älteren Katzenkinder will man so schnell wie möglich schon mal weiter vermitteln.

Die Kleinen tun mir leid und ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso man die Mutterkatze nicht nach dem ersten Wurf kastriert hat, wenn man dann doch mit so vielen Jungen total überfordert ist, bzw. nicht weiß, wohin mit den Kleinen.

Eine wichtige Entscheidung steht an. Ja oder nein? – wir werden mal, sozusagen eine Nacht drüber schlafen. Wenn wir ein Junges noch dazu nehmen, müssten wir natürlich erst beobachten, wie die beiden Älteren (Lucky und Blacky) mit dem Kleinen zurecht kommen würden. Langsam eingewöhnen sozusagen. Katzen aneinander gewöhnen ist ja so eine Sache, nicht immer einfach, vor allem, wenn ein Kleines zu älteren Katzen dazu kommt. Generell sind unsre zwei teilweise eh auch noch recht verspielt.

Und was tun, wenn es mit der Zusammenführung doch nicht klappt? – keine leichte Entscheidung. Andererseits, man muss ja nicht gleich vom Negativen ausgehen, … vielleicht klappt es ja doch. Woher soll man das vorher wissen?

Nur damit mich keiner falsch versteht: Wir haben von Vornherein klar gestellt, wenn, dann nehmen wir wirklich nur ein Einziges zu unseren Beiden dazu. Wir lieben Tiere nämlich sehr und wenn Menschen so etwas wie Animalhording betreiben, dann ist das falsch verstandene Tierliebe. Davon halten wir nichts, im Gegenteil, das ist erbärmlich. Eines und nicht mehr!!! Und selbst diese Entscheidung ist noch nicht ganz fix, wie oben geschrieben. In Katzenforen, etc. nach Erfahrungen anderer zu fragen finde ich nur wenig sinnvoll, weil, jede Situation ist eine Andere. Jedes Tier ist anders. Es lässt sich nicht pauschal beurteilen, ob es klappt oder nicht.

Da fällt mir das Sprichwort „Alle guten Dinge sind drei“ ein. Vielleicht ist es ja zukünftig für das Zusammenleben mit drei Katzen ein gutes Omen. – dieser Gedanke bedeutet aber nicht die 100%ige Entscheidung, sondern ist lediglich die Meinung meines optimistischen Ich-Anteils, der gerne für Neues offen ist. Und selbst Philipp meint, unsere Beiden sind ganz friedliche Haus- bzw. Wohnungsgenossen, und es könnte mit Eingewöhnungsphase klappen. Und trotzdem ist es wie gesagt keine leichte Entscheidung und drüber schlafen muss noch sein. In diesem Sinne, gute Nacht. 😉

Von Jacqueline

Ich bin Jahrgang 1982, in Wien geboren und aufgewachsen. Seit Mai 2003 lebe ich in Klagenfurt am Wörthersee.
Ich bin verheiratet und wir haben 3 Katzen, die Lucky, die Franzi und den Merlin.
Mein größtes Hobby ist das Schreiben, Geschichten, Gedichte, Tagebuch. Was meine Gedichte/Geschichten betrifft, ist es mein Bestreben, diese Welt mit meinen Texten ein Stückchen heller zu machen.

6 Antworten auf „Eine wichtige aber schwierige Entscheidung steht an“

Ich weiß nicht, inwieweit Dein Handicap Dich beeinträchtigen würde. Denn Mayakab hatte zeitweise vier Katzen, zwei jüngere Schwestern hat sie notgedrungen aufgenommen, obwohl sie teils recht beengt wohnte, von den eingeschränkten Finanzen mal abgesehen. Später starben in Abständen die beiden Älteren, und jetzt sind die Kleinen auch schon um die zehn Jahre oder älter.
Dann heißt es übrigens bei den menschlichen Geschwistern, drei sei eine ungünstige Zahl. Hängt evtl mit dem Spruch zusammen: „Wo zwei sich streiten, freut sich der Dritte.“ Oder vielleicht doch mehr damit, daß dann immer einer zum sich Verbünden zur Auswahl steht.

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Ich muss ja bei der Katzenbetreuung und beim Haushalt, etc. nicht alles alleine machen. Philipp und ich, wir ergänzen uns bei den Aufgaben ganz gut. Außerdem haben wir eine Haushaltshilfe, die 3 mal pro Woche kommt.
Ja, ich weiß, zur Drei gibts mehrere Sprichwörter. Und es sind ja dann keine Menschengeschwister sondern sozusagen Katzengeschwister, auch wenn sie nicht miteinander verwandt sind. 😉
Finanziell stehen wir auch nicht so schlecht da. Philipp hatte ja im Frühjahr das 25. Dienstjubiläum und dadurch eine gute Gehaltserhöhung bekommen.
Also Fazit, vom Aufwandt und den Finanzen her, mit einer Katze mehr, machen wir uns keine Sorgen.

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3 Katzen wären schon eine Menge. Sind es denn Freigänger? Dann wäre es weniger problematisch. Wie alt sind die schon vorhandenen? Je jünger, desto besser.

Meine Schwester hatte ein Rudel von 5 Tieren, die bis auf ein älteres alle Kitten waren. Das wurde sehr gut ausgesucht, Geschlecht und Charakter beachtet. Das ist v.a. wichtig bei Wohnungskatzen.

Eine gute Bekannte von mir hatte 3 zugelaufene, halb wilde Katzen und eine Freigängerkatze von einem verstorbenen Frauchen übernommen. Die wilden Katzen vertrugen sich gut, haben aber zu der neuen keinen Kontakt aufgebaut, obwohl alle raus konnten.

Solltet ihr euch dafür entscheiden, wünsche ich euch viel Glück!

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