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Fürs Traumtagebuch – der Indoorvergnügungspark

Ich habe geträumt, der Philipp und ich waren in einem riesigen Haus, in welchem es allerhand Fahrgeschäfte und Spielhallen gab. Ein Indoor-Vergnügungspark sozusagen. Am Prägensten in dem Traum war im Lift, als Philipp fragte: „Sollen wir in den zwölften Stock hinauffahren, zu schauen, was es dort gibt?“ Ich erwiderte: „Nein, bitte nicht, dort oben gibt es sicher nur wilde Fahrgeschäfte.“

Es ist mir leider nicht möglich, das Geträumte detailliert wieder zu geben. Ich weiß nur, es war ein Abenteuerlicher, langer Traum, sodass ich nach dem Erwachen das Gefühl hatte, den ganzen Vormittag verschlafen zu haben. Dabei war es gerade mal kurz vor halb 8 Uhr Morgens.

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Abschlusseintrag 01.08.2019

Für den heutigen Tag bin ich dankbar. Mit dem Wetter hatten wir, bezüglich des Singkreises auch wahnsinnig Glück. Erst als es aus war, und Aufbruchstimmung herrschte, zog es zu und erste Blitze waren zu erkennen. Und kaum waren wir zu Hause, hat es voll zu regnen begonnen.

Ich bin dankbar, dass wir beim Hinfahren noch den früheren Bus bekommen haben. Es war das perfekte Timing. Kaum waren wir bei der Bushaltestelle, kam er auch schon. Wir fuhren bis zur Station Strandbad. Weil noch Zeit war, gönnten wir uns ein Eis und spazierten dann gemütlich in den Europapark, zum Steinkreis. Es war eine tolle, ja, festliche Atmosphäre, ein Freudenfest eben. 🙂 Ich spüre mein Inneres, meine Zellen jetzt noch von den Klängen viprieren und die Lebensenergie fließt wieder freier. Kurz vor Ende kam mir dann der Satz: „Ich bin im Fluss des Lebens, jetzt und hier.“ Zwischendurch während dem Singen und Musik machen habe ich mir die Sandalen ausgezogen, die bloßen Füße auf der Wiese gehabt, ganz stark das Bedürfnis gehabt, mit Mutter Erde in Kontakt zu kommen, mich zu erden und zu verwurzeln. Selbst in den Fußsohlen war dann ein Kribbeln, welches ich als angenehm empfand.

Ich fühle mich noch immer so wach und energiegeladen. Hoffentlich kann ich heute schlafen. Mein Inneres, meine Zellen feiern und tanzen noch. 😉

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Zwischen Betroffenheit und Vorfreude

Der Philipp rief mich so wie jeden Tag an, um mitzuteilen, dass er gut im Büro angekommen ist. Heute hat er erfahren, dass ein Kollege von ihm für längere Zeit ausfallen wird, wegen Prostatakrebs. Ich kenne diesen Kollegen noch, aus der Zeit, in der ich im Amt gearbeitet habe. Er ist einer von den Netten. Insofern macht mich diese Nachricht ebenfalls sehr betroffen. Ja, ich weiß, Krebs ist heutzutage nicht mehr unbedingt ein Todesurteil, aber trotzdem. Ich wünsche niemandem etwas Schlechtes, aber ich frage mich schon oft, warum trifft es mit Schicksalschlägen und schweren Krankheiten immer die Netten, hilfsbereiten und engagierten Leute? Ich habe das schon als meine liebe Oma Mütterlicherseits mit etwa Anfang 70 erblindet ist, nicht verstanden. Sie war es, die die 6 Kinder großgezogen hat, den Bauernhof bewirtschaftet hat usw. Ja, da stand bereits für mich die Frage im Raum: Womit hat sie das verdient?

Nun Themenwechsel zu etwas Positivem. Heute ist am Abend der zweite Termin von Singkreis im Steinkreis, im Europapark, mit spirituellen Liedern aus aller Welt. Letzte Woche, der erste Termin musste ja wegen Schlechtwetters kurzfristig abgesagt werden. Ich bin ganz voller Vorfreude und hoffe, das Wetter bleibt schön. Es würde mir und auch dem Philipp gut tun, wiedermal mit Gleichgesinnten zusammen zu kommen. Also, Wettergott sei gnädig. 😉

Habe mir gestern übrigens eine kleine Rassel gebastelt, mit ganz einfachen Mitteln. Aus der Zeit, wo ich noch die Figuren von Kinderüberraschung gesammelt habe, hatte ich in einer Lade noch ein paar dieser Plastikeier herumliegen. In eines dieser kleinen ehemaligen Ü-Eier habe ich ganz kleine Perlen reingefüllt, das Ei zugemacht und zusätzlich mit Klebeband fest zugeklebt, damit das Ei nicht mehr aufgehen kann. Wenn man dieses Ei jetzt schüttelt, ergibt das ein schönes Rasselgeräusch. Oben und unten habe ich jeweils ein Loch in dieses Plastikei gemacht, und ein Gummiband durchgefädelt. Dieses habe ich meinem Handgelenk angepasst, nicht zu eng, und nicht zu locker. Der Sinn dahinter ist, wenn ich die kleine Rassel am Handgelenk habe, kann ich auch gleichzeitig die Klanghölzer verwenden, denn sobald ich die Hand bewege, um die Hölzer aneinander zu schlagen, wird auch gleichzeitig die Rassel am Handgelenk aktiviert. Heißt also, ich kann mühelos zwei Instrumente auf einmal bedienen. Insofern freue ich mich gleich doppelt auf heute Abend, einerseits allgemein auf das Singen/musizieren, die Zusammenkunft mit Gleichgesinnten, und andererseits dort mein neues, selbst gebasteltes Rasselchen offiziell einweihen zu können.

Tja, so schwanken heute meine Gefühle zwischen Betroffenheit und Vorfreude.