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Der wahrscheinlich entscheidende Fehler…

Am Anfang, als Aila zu uns kam, haben wir wohl bei der Zusammenführung schon einen entscheidenden Fehler gemacht. Wir hätten ganz am Anfang die Kleine von den Großen trennen müssen, damit die Großen in aller Ruhe erstmal den neuen Geruch wahrnehmen und aufnehmen können. Aber die Kleine Aila und der Blacky schienen sich am Anfang so vertraut. Trotzdem hätten wir wohl, nach dem ersten Beschnuppern die Kleine in einen anderen Raum tun, von den großen trennen sollen, und das haben wir nicht gemacht.

Während ich weiterhin der Ansicht bin, dass Aila auf jeden Fall ein neues Zuhause braucht, ist der Philipp noch voller Hoffnung und auf der Suche nach Möglichkeiten, wie es mit den Dreien doch noch gelingen könnte. Ich habe ihm schon gesagt, dass ich da nur noch wenig Hoffnung sehe. Ja, die Kleine wächst einem ans Herz, aber wenn vor allem der Blacky nicht mehr glücklich ist, bin ich auch nicht mehr glücklich. Gestern am Abend, in der Nacht hat der Süße wenigstens doch mal wieder ein Bisschen meine Nähe gesucht, kam ins Bett und lag auf meinem Bauch, auf der Decke, ließ sich streicheln und schnurrte. Ein kleiner Moment der Vertrautheit, in dieser ungewissen Zeit, wo mir oft so schwer ums Herz ist. Man will ja eigentlich nur das Beste für die Tiere.

Ja klar, ich kann Philipp seinen Standpunkt auch irgendwie verstehen, die Hoffnung noch nicht aufzugeben, und wäre auch begeistert, wenn wir alle eine Lösung finden würden, dass Aila doch bleiben könnte, aber wie gesagt, andererseits tendiere ich doch mehr dazu, dass es wohl doch besser wäre, wenn Aila ein neues Zuhause bekommt, was sich wohl doch schwieriger gestaltet, weil vom Tierheim hat sich niemand mehr gemeldet. Man wollte uns ja helfen, ein neues Zuhause für sie zu finden. Ich dachte zuerst, so ein kleines Kätzchen lässt sich schneller an einen neuen Platz vermitteln.. Heute warte ich noch ab, und sollte sich die Dame nicht melden, werde ich morgen nochmals nachfragen. Aber es muss bald eine Lösung her, bzw. für die Kleine ein neues Zuhause gefunden werden.

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8 Jahre

Heute ist in gewisser Weise ein Feiertag. Genau heute vor 8 Jahren, am 14.10.2011 haben wir unsere älteste Katze Lucky aus dem Tierheim geholt. Zu dieser Zeit war sie erst 5 Monate alt, also noch ein Kind. Hier eines der ältesten und ersten Fotos, von ihr.

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Und sonst so? – Kleiner Wochenendbericht

An beiden Tagen (Sa und So) haben wir das schöne Herbstwetter ausgenützt. Am Samstag mit einem kleinen Spaziergang, danach verweilen beim Lieblingsbaum, und dann haben wir uns in den Garten gesetzt.

Am Sonntag haben wir dann den, eigentlich für Samstag geplanten Friedhofsbesuch nachgeholt, auch bei schönstem, warmem Herbstwetter.

Gestern Am Abend haben wir etwas Musik gehört. Das Wochenende ist wieder wie im Flug vergangen.

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Ausführlich gebloggt – Krisenstimmung, eine Fehlentscheidung und unser Baby sucht ein neues Zuhause

Tja, Leute, was am Anfang so gut ausgesehen hat, entpuppt sich doch als falsch. Jetzt, wo der Alltag mit Aila eingekehrt ist, ist es so, dass sich unser Kater Blacky vom Wesen her immer mehr verändert. Er knurrt jetzt sogar mich an, lässt sich kaum mehr berühren und streicheln, dabei war er bis vor kurzem ein richtiger Kuschelkater.

Einige Zeit ging’s ja, da haben sich Blacky und Aila, wie berichtet total verstanden. Vermutlich dachte der Blacky anfangs, die Kleine ist nur auf Besuch hier. Ich, als ein sehr empathischer Mensch spüre einfach, dass vor allem der Blacky nicht mehr glücklich ist. Es zerreißt mir fast das Herz, ihn so sehr verändert zu wissen. Ich gestehe mir den Fehler, die Fehlentscheidung ein und mache mir Vorwürfe. Dabei stand nie eine böswillige Absicht dahinter, die Kleine bei uns aufzunehmen, im Gegenteil, unsere Liebe zu den beiden älteren ist unverändert groß. Und gerade deshalb müssen wir jetzt zu gunsten der Älteren eine Entscheidung treffen, damit die Harmonie wieder hergestellt wird, und sich der Blacky wieder wohl fühlt. Aila braucht ein neues Zuhause, so leid es uns tut. 😦 Wir hoffen über das Tierheim einen guten Platz für sie zu bekommen. Ich, bzw. wir haben unsere Bekannte über die neuesten Entwicklungen informiert, aber ihre erste Reaktion hat mich ziemlich wütend gemacht, weil sie meinte, die Option, die Kleine wieder auf den Bauernhof zurück zu bringen, stand nur in den ersten Tagen offen, jetzt ginge das nicht mehr. Wir sollten das bitteschön ohne sie regeln, und sie meinte, warum solle es denn nach einem Monat nun nicht mehr klappen?, woraufhin ich ihr die folgende Nachricht zukommen ließ:

„Okay, hätten wir gewusst, dass das Angebot, die Kleine wieder zurück zu bringen nur für die ersten Tage gedacht war, hätten wir uns sicher nicht dafür entschieden, sie aufzunehmen. Für mich als Tierfreundin ist es ebenso keine leichte Entscheidung, die Kleine wieder abgeben zu müssen. Andererseits zerreißt es mir fast das Herz, den Blacky so verändert zu sehen, bzw. zu fühlen.

Ja, warum soll es denn nach einem Monat nicht mehr klappen? Es braucht eben eine gewisse Zeit, bis sich herauskristallisiert, ob es passt oder nicht. Ja, vielleicht hat der Blacky am Anfang sogar gedacht: „Okay, die Kleine is jetzt nur auf Besuch bei uns.“, und hat sich deshalb am Anfang mit ihr so gut verstanden. Und dann kehrte der Alltag ein und er hat gemerkt, ah die bleibt jetzt da, und das passt ihm wohl doch nicht. Wer weiß, was in den Tieren so vorgeht. Die können eben nicht reden, so wie wir.“

Daraufhin wollte sie uns dann doch helfen und hat für uns beim Tierheim angerufen, um nachzufragen ob sie jemanden wissen, der gerne ein Kätzchen haben möchte. Wir sollten Fotos von der Kleinen schicken, wovon wir ja schon einige haben, und die Dame vom Tierheim wird uns helfen, innerhalb der nächsten 1-2 Tage ein neues Zuhause für Aila zu finden.

Das kleine Fellknäuel ahnt womöglich noch gar nichts davon, dass ihr Aufenthalt hier bei uns, in ihrem, noch so jungen Leben, nur eine Zwischenstation ist. Je mehr ich darüber nachdenke, Aila wäre auf diesem Bauernhof wohl nicht mehr gut aufgehoben, da sie sich in den letzten Wochen mehr und mehr zu einer Haus- bzw. Wohnungskatze entwickelt hat, brav das Katzenklo benutzt usw. Umso wichtiger ist es nun, ein neues, schönes und liebevolles Zuhause für sie zu finden. Und oft sind die Bauersleute so unachtsam, führen die kleinen Kätzchen mit dem Traktor nieder und diese verenden dann. Ich möchte keinesfalls, dass womöglich das Leben unserer Aila so enden muss.

Gestern hatten wir Besuch, von meiner Freundin/Autorenkollegin Ursula und da sprach sie uns an, sie habe das Gefühl, unsere älteren Katzen, vor allem der Blacky, seien so verändert. Da fühlte ich mich in meiner Wahrnehmung bestätigt und auch der Philipp, welcher alles eher lockerer, optimistischer gesehen hat, musste nun auch eingestehen, dass wir einen Fehler gemacht haben. Durch das, dass der Philipp immer so optimistisch war, Sachen gesagt hat, wie: „Ach, der Kater beruhigt sich schon wieder!“, etc. habe ich die Wahrnehmungen und Zweifel, dass es eine falsche Entscheidung war, Aila aufzunehmen, als haltlos abgetan, und dann bei Seite geschoben. Und eben weil ich mich vom Optimismus meines Mannes immer so mitreißen ließ, habe ich auch nie hier im Blog etwas über meine Bedenken/Wahrnehmungen geschrieben. Erst, als gestern eine Person von außen kam, eben die Ursula, und ebenfalls diese Veränderungen bemerkte, viel es mir, im übertragenen Sinne, wie Schuppen von den Augen. Ich bin ihr sehr dankbar, dass sie mir/uns so quasi die Augen geöffnet, und mich in meinen Wahrnehmungen bestätigt hat.

Ungefähr ein Monat war die kleine Aila nun bei uns, und schon bald geht ihre Reise weiter, in ein, hoffentlich schönes, liebevolles Zuhause.

Ich glaube ja daran, dass alles im Leben immer einen Sinn hat. Aber der Sinn, dieser Fehlentscheidung erschließt sich mir nicht. In jedem Fall bin ich, sind wir jetzt wieder um eine Erfahrung reicher.

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Ein sehr passendes Lied…

Vor wenigen Tagen schrieb ich hier ins Lebenstagebuch etwas an/für Mutter Erde. „Danke Mama Erde“

Gerade vorhin stöbere ich so auf iTunes Apple Music und stoße auf das neueste Album von Oonagh „Eine neue Zeit“. Ins Ohr springt mir sofort das Lied „Asili ya Mama – Mutter Natur“, wo es im Refrain unter anderem heißt: „Nenn mich Tochter der Freiheit, nenn mich ewiges Kind“, und genau darüber habe ich im oben verlinkten Beitrag ebenfalls geschrieben. Wir sind genau genommen alle auf ewig Kinder, die von Mutter Natur abhängig sind. Und hier nun das Lied:

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Wochenendgedanken

Nun steht das Wochenende wieder vor der Tür. Das Große, schöne Hochzeitsfest ist nun auch schon wieder eine Woche her. Die Erinnerungen an das vorige Wochenende sind noch so lebhaft, als wäre es erst gestern gewesen.

Dieses Wochenende haben wir nicht viel geplant. Es soll aber mild und warm werden, laut Wettervorhersage. Morgen ist der 8. Todestag von Philipp seinem Vater. Daher möchte Philipp morgen auf den Friedhof St. Ruprecht zum Grab seines Vaters.

In jedem Fall werden wir am Wochenende das schöne, warme Wetter noch ausnützen, weil, der nächste Winter kommt bestimmt. Wird sicher nicht mehr lange dauern, bis sich herbstlich/kühleres Wetter einstellt. Darum, so lange es noch geht, Wärme ausnützen und Sonne tanken. 🙂

Soweit ein paar Wochenendgedanken.

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Intuition und Spiritualität

Danke, Mama Erde

Danke, Mama Erde, dass wir nun alles, was wir in diesem Jahr gesät haben, ernten dürfen.

Gerade heute habe ich mir Weintrauben gekauft. Frucht für Frucht esse ich achtsam. Bevor ich die Frucht in den Mund stecke, halte ich sie einen Augenblick noch in der Hand und verbinde mich in Dankbarkeit mit Dir, geliebte Mutter Erde, und mit Deiner schönen Natur.

Wenn ich an Dich, die große Mutter denke, fühle ich mich plötzlich ganz klein und bedürftig, wie ein Kind eben. Ja, und das bin ich ja auch, ich bin Dein Kind und abhängig von Dir. Was wären wir alle ohne Dich? Nichts! Wir könnten gar nicht überleben. So gesehen bleiben wir alle auf Ewigkeiten kleine Kinder, die immerzu von Dir und Deinen Gaben abhängig sind.

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Liebevolle Katzen-Wohlfühlmomente

Seit Montag traut sich auch Baby Aila ins Hochbett. Und am Abend, in der Nacht von gestern auf heute, ja, da war es soweit! Alle 3, Lucky, Blacky und Aila waren bei uns im Bett.

Lucky war die ganze Nacht bei, bzw. auf mir. Diesen Moment habe ich ausgekostet, bis zu dem Zeitpunkt, wo ich um kurz vor 6 Uhr dringend die Toilette aufsuchen musste. Aila lag hingegen auf meiner Decke, nahe bei meinen Füßen. Nur der Blacky, der zuerst zwischen uns, also zwischen Philipp und mir im Bett lag, ging irgendwann und ich hörte, wie er sich auf meinem Schreibtischstuhl hinlegte. Die beiden Katzendamen aber blieben.

Zuerst lag Lucky auf meinem rechten Oberschenkel auf der Decke. Ich kam lange nicht zum Schlafen, weil ich lange Zeit auf dem Rücken lag, um die Lucky nicht zu verscheuchen. Dann wechselte ich aber doch die Position und drehte mich auf die rechte seite, was Lucky dazu veranlasste, sich auf meiner linken Hüfte bequem zu machen. Immer, wenn sie merkte, dass ich meine Position wechseln wollte, ging sie von mir runter, und sobald ich mich auf die andere Seite gedreht hatte, suchte auch sie sich wieder eine Position auf mir, wo sie sich gemütlich machen konnte.

Ich finde es total schön, dass die Lucky die ganze Nacht lang immer meine Nähe gesucht hat. Und ich finde es schön, dass erstmals auch Aila die Nacht im Bett verbracht hat. Als ich dann um halb 6 durch das Weckerklingeln vom Philipp ebenfalls aufgewacht bin, lag die Lucky auf meinem Bauch. Ich habe sie gestreichelt, den Moment so lange wie nur möglich ausgekostet, bis, ja bis dann doch der Druck auf die Blase zu groß war, und ich daher aufstehen musste.

Soweit ein Frühmorgendlicher Eintrag über Katzen-Wohlfühlmomente.

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Ausführlich gebloggt – Gedanken und Wochenrückblick

Von gestern auf heute habe ich viel und gut geschlafen. Die Müdigkeit der letzten Tage scheint nun endgültig aus mir gewichen zu sein.

Die letzte Woche hatte es in sich. Viele Vorbereitungsarbeiten, viel zu organisieren. Ich bin bei uns immer diejenige, die mitdenkt, bzw. mitdenken muss. Ohne mir gut vorkommen zu wollen, ich glaube schon, dass ich ein gutes Organisationstalent habe. Ich habe das wohl von meiner Oma Väterlicherseits geerbt. Ja, in den letzten Tagen habe ich viel an sie gedacht. Erstens wegen dem, vermutlich von ihr vererbten Organisationstalent, zweitens, immer dann, wenn ich Texte von mir vorgelesen habe, z.B. letzten Dienstag bei meiner Buchvorstellung, und am Freitag das Gedicht für die Trauung. Sie hörte es immer gerne, wenn ich schon als Kind meine selbstgeschriebenen Texte, Gedichte zu Anlässen vorlas. Und drittens jährte sich ihr Tod am Samstag zum 20sten Mal.

Philipp und ich, wir machen zwar vieles als Team gemeinsam, aber wenn es um Sachen geht, wo es um Mitdenken und Organisation geht, übernehme ich sozusagen das Kommando.

In jedem Fall war es eine tolle Woche. Und ich glaube fest daran, dass meine Großeltern väterlicherseits, die Eltern vom Onkel Ronald einerseits stolz darauf sind, dass wir als Familie alle so zusammenhalten, und andererseits, dass Ronald und Karin sich das Ja-Wort gegeben haben. Mit der Karin hat er eine tolle Frau an seiner Seite. Sie ist zwar nicht wesentlich älter als ich, aber wenn man sich wirklich liebt, spielt das Alter keine Rolle. Die Beiden haben vor der Heirat 15 Jahre als Paar zusammengelebt. Ja und jeder, wirklich jeder hat sich gefreut, als es hieß, die Beiden heiraten im Oktober.

Ich denke gerne zurück, an die vergangene Woche. Zuerst am Dienstag die vielen, netten Begegnungen, im Rahmen des Tages der offenen Türe, meiner Buchvorstellung bei 4everyoung, und andererseits das Große Hochzeitsfest am Freitag, auf der Burgruine Aggstein. Und dann noch am Samstagabend das gemütliche Abendessen, nur wir, also Onkel Ronald, Karin, sein Sohn, mein Cusain Nicolai, Philipp und ich, wo wir zu fünft als Familie noch jede Menge Spass hatten. Wir hatten auch einen coolen Kellner, der jeden Spass mitmachte.

Fazit: Es war eine turbulente, aber doch sehr schöne Woche.

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Papagefühle

Gestern vor der Abreise meinte Philipp zum Onkel Ronald: „Du gehst immer so liebevoll mit der Jacqueline um, als wärst Du ihr Vater.“, woraufhin Ronald meinte: „Naja, es ist in gewisser Weise auch so, denn wenn der richtige Vater nicht mehr zur Verfügung steht, übernimmt der Taufpate das Kommando.“

Ja, und für mich ist es auf der Gefühlsebene auch so, als wäre Ronald mein richtiger Vater. Ich habe Papagefühle für ihn, auch wenn er „nur“ mein Onkel und Taufpate ist.