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Ausführlich gebloggt – Sanfte Adventstimmung, eine Ankündigung und eingebrannte Gedanken

Ich finde es schön, dass wir heute einen Weihnachtsmarktbummel gemacht haben.

Danach haben wir es uns zu Hause mit Tee, Lebkuchen und Weihrauchduft gemütlich gemacht. Haben heute am Weihnachtsmarkt Zirbenweihrauch gekauft. Diese Zirbenweihrauchmischung hat etwas Festliches. Ja, langsam kommt sanfte Adventstimmung auf.

Ach ja, beim Lieblingsbaum waren wir nach dem Weihnachtsmarktbesuch auch noch. Beim Baum haben wir ein Live Video auf Facebook gemacht, als kleine Einladung, zu meiner Lesung, die ich in 14 Tagen, also genau am 21.12.2019, zur Wintersonnenwende geplant habe, eine Lesung, live auf Facebook, also für jeden kostenlos und ortsunabhängig, unter dem Motto: „Lichtimpulse zur Wintersonnenwende“. Hier gehts zum Video. Und hier gehts zur offiziellen Veranstaltung. So nun habe ich es auch hier angekündigt. 🙂

Jetzt am Abend noch mit dem Onkel Ronald telefoniert. Heute war eine Familienfeier. Eine Großtante von mir feierte ihren 80. Geburtstag. Meine Eltern, mit denen Ronald und ich schon seit Jahren keinen Kontakt mehr haben, waren auch dabei. Es haben sich aber zum Glück alle zusammengerissen, gab keine Streitereien oder so. Aber meine Eltern mussten sich gezwungenermaßen an den selben Tisch setzen, an dem Ronald auch saß. Einerseits finde ich es gut, das Ronald mit mir heute so offen über seine Begegnung mit meinen Eltern geredet hat, aber andererseits hat es mich auch ein bisschen aufgewühlt. Und ohne, dass ich es wollte, war plötzlich ein Gedanke, eine Frage in meinem Kopf: „Wie würden meine Eltern wohl reagieren, wenn sie kurz vor Weihnachten ein Buchexemplar von mir im Postkasten hätten?“, und dann weiter: „Würden sie sich freuen oder nicht? Wären sie wenigstens ein Bisschen stolz auf mich, ihre Tochter?“, nachdem sie mir ja immer wieder Sätze an den Kopf warfen, wie: „Aus Dir wird im Leben nie was werden!“, usw. – Und dann habe ich gedanklich zu mir gesagt: „Spinnst Du? Diese oberflächlichen Menschen können mit diesem Buch, mit dieser Art von Texten wohl sowieso nichts anfangen! Vergiss diesen Gedanken schnell wieder, ihnen ein Buch schicken zu wollen.“. Als ich dem Philipp meine plötzlich aufgekommenen Gedanken mitteilte, musste er lachen und meinte, er stellt sich meine Eltern dabei vor, wie sie wohl mit offenen Mündern erstaunt da stehen würden, mit dem Buch in der Hand, und zueinander sagen: „Was? Die hat es wirklich geschafft, ein Buch heraus zu bringen?“. Ja, vielleicht eine nette Geste, ein signiertes Buchexemplar, mitsamt einer Weihnachtskarte in ein Kuvert zu stecken, und ihnen zu schicken. Vielleicht aber auch nur eine blöde Idee, die ich schleunigst wieder vergessen sollte. Philipp meinte, er überlässt es mir, ob ich es tun will, oder nicht. Ich bin jedenfalls von mir selbst irritiert, weil sich diese Gedanken, ihnen ein Buch zu schicken, so in mein Gehirn gebrannt hat, sodass ich sogar vor meinen inneren Augen/Händen mich mit einem Kuvert in der Hand, worin ein Buch und eine Karte ist, gesehen habe. Ach, ich weiß nicht! … Ich werde mal eine Nacht drüber schlafen sozusagen und dann morgen auch mit dem Onkel Ronald darüber reden. Anrufen will ich ihn sowieso, weil ich ihn nach der Adresse von der Großtante fragen will, um ihr nachträglich als Geburtstagsgeschenk ein Buch zu schicken. Sie war nämlich auch bei der Hochzeit von Ronald und Karin, und beim plaudern sind wir schon mal kurz auf das Buch zu reden gekommen. Jetzt ist es aber schon spät, und ich mag ihn nicht nochmal anrufen. Ja, ich weiß, die Entscheidung, ja oder nein, muss ich letztenendes selber treffen. Aber seine Meinung/Reaktion auf meine diesbezüglichen Gedanken interessieren mich. Mein Vater ist immerhin sein Bruder.

Von Jacqueline

Ich bin Jahrgang 1982, in Wien geboren und aufgewachsen. Seit Mai 2003 lebe ich in Klagenfurt am Wörthersee.
Ich bin verheiratet und wir haben 2 Katzen, die Lucky und die Franzi.
Mein größtes Hobby ist das Schreiben, Geschichten, Gedichte, Tagebuch. Was meine Gedichte/Geschichten betrifft, ist es mein Bestreben, diese Welt mit meinen Texten ein Stückchen heller zu machen.

7 Antworten auf „Ausführlich gebloggt – Sanfte Adventstimmung, eine Ankündigung und eingebrannte Gedanken“

Wenn es Maria auf Anhieb begeistert hat, dann wird sie nicht die Einzige sein, und Du kannst echt stolz auf den poetisches Werk sein. Selbst wenn sie nicht darüber nachdenken, wie viel Eigeninitiative dahintersteckt.
Bestimmt hast Du selbst ja auch bereits jede Menge begeisterten Zuspruch dafür erfahren. Alles Antriebsgründe, also, ein billiger Groschenroman ist das jedenfalls nicht, sondern eine kleine Kostbarkeit, die Wertschätzung verdient. Freilich wirst Du all dies von dem Schlag Mitmenschen, wie es Deine Eltern sind, nicht unbedingt erwarten, doch der Mensch entwickelt sich weiter, darum: Wer weiß?! 😉 Bussi! Und nur Mut! 🙂

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