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Clownin mit Herz

Clownin mit Herz. So sieht ein weiblicher Clown aus, wenn er bzw. sie gerade vor kurzem erst aufgestanden ist, im Herzerlpyjama. 😉

Ich wünsche Euch allen einen schönen, lustigen Faschingsdienstag. 😉

PS.: Stell ich mir gerade lustig vor: Faschings- und Pyjamaparty gleichzeitig, und alle mit Clownnasen. Müsste man mal am Abend, in der Nacht vom Rosenmontag, auf Faschingsdienstag machen. 😉

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Gefallener Engel

Stammleser dieses Blogs erinnern sich vielleicht daran, dass ich im September 2019 über Andrea schrieb, die mir in meinen schwersten Zeiten ebenfalls sehr viel geholfen hat. Nun, da mein erstes Buch auf dem Markt ist, dachte ich, ich mache ihr eine Freude, indem ich ihr ein Exemplar zuschicke und schenke. Eintrag dazu hier. Bis heute weiß ich nicht, ob sie es erhalten hat. Ich habe es aber auch offen gelassen, ob sie sich melden will oder nicht.

Andrea hat in der selben Firma gearbeitet, die unsere Haushaltshilfe beschäftigt. Heute sprach mich eine Heimhilfe an, ob ich von Andrea, im Bezug auf das Buch eine Antwort erhalten habe, was ich verneinte. Was ich dann erfahren habe, betrübt mich zutiefst. Die Andrea hat wohl ziemliche Probleme, lebt in Scheidung, verliert einen Job nach dem anderen, hat eine Ausbildung abgebrochen, usw. Was aber das Schlimmste ist, sie ist komplett dem Alkohol verfallen. Einer von der Firma steht noch in Kontakt mit ihr und er weiß, dass der Alkoholismus leider mittlerweile bei ihr Standard ist.

Früher hat sie vielen Menschen, so auch mir, geholfen, den Alltag und/oder schwierige Situationen zu bewältigen, und jetzt ist sie selbst so tief gefallen und bräuchte selber Hilfe. Andrea hat sich früher viel zu viel für andere verausgabt und sich zu wenig um sich selber gekümmert. Sie wollte alles auf einmal schaffen, war nach außen hin immer die Powerfrau, die alles im Griff haben wollte.

im oben verlinkten Eintrag schrieb ich davon, dass ich ihr, diesem Engel auf Erden sehr gerne eine Freude machen möchte, mit meinem Buch, das es Zeit ist, etwas zurück zu geben, und nun ist sie, dieser Engel auf Erden, ein gefallener Engel, das ist das erste, was mir in den Sinn kam, nachdem ich heute erfahren habe, wie es um Andrea steht. Der Ausdruck „Gefallener Engel“ ist keinesfalls böse oder abwertend gemeint. Mir ist aber dazu wirklich so das innere Bild gekommen, ein Engel fliegt hoch oben durch die Luft, verteilt sein Licht, seine Segnungen, und irgendwann verlässt diesen Engel die Kraft und er stürzt zu Boden, in ein tiefes dunkles Loch und hat nicht einmal mehr die Kraft, sich selbst zu helfen, weil er all seine Energie, all seine Kraft für andere Menschen und Wesen aufgeopfert hat.

Am Ende bleibt der Wunsch für sie, dass sie es irgendwie und irgendwann schafft, professionelle Hilfe anzunehmen. Ja, ich wünsche ihr nur das Beste. Mehr gibt es dazu eigentlich im Moment auch nicht zu sagen. Mir war es nur wichtig, darüber zu schreiben.

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Erleichterung

Gute Neuigkeiten!: Lucky ist wohlauf. Am Nachmittag ist unsere Hexenkatze wie aus dem Nichts wieder aufgetaucht. Schließlich war sie plötzlich im Hochbett, kam dann runter, ging zu ihrem Napf und hat fast alles leer gefressen. Was für eine Erleichterung!!!

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Nervliche Zerreißprobe

Heute ist Lucky auf einmal unauffindbar. Dabei gibt es in der Wohnung im Moment kaum noch Versteckmöglichkeiten, möchte man zumindest meinen. Mein Schreibtisch, hinter dem sie sich gern mal versteckt hat, ist ja weg. Philipp seiner genauso. Hinter den Kommoden in meiner derzeitigen Urmenschenhöhle hat der Philipp mit der Taschenlampe ausgeleuchtet, auch nix. Rausgelaufen kann sie nicht sein, weil die ganze Nacht die Wohnungstüre verschlossen war. Am Balkon war auch keiner von uns, und wenn, wäre es ihr um diese Zeit noch zu kalt, vor allem Nachts.

Das ist eine nervliche Zerreißprobe. Ich bin momentan extrem geräuschempfindlich und schreckhaft. Die größte Angst ist von uns beiden, dass sie irgendwo leblos liegt. Wir haben so viel mit ihr durchgemacht die letzten Monate. Aber hoffentlich schläft sie nur tief und fest, an einem geheimen Ort, den im Moment nur sie kennt, diese kleine schwarze Hexenkatze! Das ist gar nicht böse oder abwertend gemeint, im Gegenteil. Eigentlich ein Wahnsinn, dass eine vermeintlich kleine Wohnung, auch wenn sie im Moment, bis auf einzelne Möbelstücke, Kleiderschränke, das Bad und die Küche beinahe leer ist, so viel Versteckpotenzial bietet. So ein kleines, zartes Wesen, wie es die Lucky ist, kann schnell mal irgendwo reinschlüpfen.

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Urmensch in der Jetztzeit

Wir haben momentan noch nicht alle neuen Möbel. Mein alter Schreibtisch+Stuhl ging ja auch mit beim entsorgen. Jetzt sitze ich in der, ich nenne es mal Höhle, in dem Stauraum unter dem Hochbett, wo normalerweise mein Schreibtisch steht, auf dem Boden, auf einem Sitzkissen, mit der Tastatur auf dem Schoß. Das ist eine Bluetooth-Tastatur, die mit dem Smartphone gekoppelt ist.

Philipp war am Nachmittag mal kurz weg, und als er wieder kam, rief er mich, wo ich denn sei? Meine Antwort: „Der Urmensch sitzt in seiner Höhle auf dem Boden“. Ja, vor Urzeiten hatten die Menschen eben keine Tische und Stühle, sondern saßen in Höhlen am Boden auf Tierfellen. Und so fühle ich mich gerade auch, wenn ich sozusagen in meinem kleinen Höhlenbüro, im Moment auf dem Boden, bzw. auf dem Kissen sitzen muss. Ich meine, … ich weiß zwar nicht, ob ich zu Urmenschlichen Zeiten schon mal gelebt habe, aber ich kann es ungefähr nachfühlen, wie es damals gewesen sein könnte. Ich komme mir vor, wie ein Urmensch in der Jetztzeit. 😉

Ja, was bleibt einem anderes übrig, als die Sache mit Humor zu nehmen? Sich darüber aufzuregen, dass es mit den neuen Möbeln noch etwas dauert, bringt ja auch nix. Viel sinnvoller ist es, sich mit dem, was man hat, so gut wie möglich zu helfen und einzurichten. Ich habe ein Kissen, auf dem ich sitzen kann. Ich habe meine Beine, auf denen ich die Tastatur auflegen kann. Also notbehelfsmäßig schafft man alles irgendwie, und ich bin zufrieden, denn auch wenn es noch an allen möglichen Ecken und Enden fehlt, wir haben ansonsten alles wichtige, was wir brauchen, und dafür bin ich dankbar.

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Familie wieder vereint

Seit heute sind wir wieder in der Wohnung. Die Bodenleger haben gute Arbeit geleistet. Der Boden im Wohnzimmer ist in Holzoptik, sowie auch im Vorraum. Die Küche hat einen Boden in Steinoptik.

Lucky und Blacky sind heute auch aus dem Tierheim zurück gekommen. Und juhuuuuu!!! Lucky hat jetzt am Abend gefressen. Sie fühlt sich also jetzt wieder wohl, weil sie bei uns ist. Unsere kleine feine Familie ist wieder vereint. 🙂 Im Moment ist Lucky im Hochbett oben und der Blacky wandert durch die Wohnung.

Update, jetzt liegt der Kater genießerisch auf mir und schnurrt. ❤

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Morgen gehts nach Hause

Die Arbeiten sind soweit abgeschlossen, dass wir ab morgen wieder in der Wohnung schlafen können. Alle Böden wurden neu verlegt, bis auf das Bad. Philipp war heute schon mal kurz Nachschau halten und er ist hellauf begeistert. Haben sie gut gemacht.

Die Katzen werden morgen, im Laufe des Nachmittags auch wieder zu uns zurück gebracht. Wir hoffen sehr, dass Lucky, sobald sie wieder im gewohnten Umfeld ist, wieder frisst. Sie hat im Tiko weiterhin nichts gefressen. Aber sie haben es zumindest geschafft, ihr Flüssigkeit zu verabreichen.

Heute sind wir in Richtung See spaziert und dann bei der Lend, also beim Lendkanal auf einer Bank gesessen. Es war erneut ein schöner, sonniger Tag, mit 11 Grad.

Und zum Schluss hätte ich mich auch noch fast verschrieben, anstatt 11 Grad, 11€. Naja, 11€ auf der Straße finden oder im Park, wär auch fein gewesen. 😉

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Lebenszeichen 20.02.2020

Hier ist soweit alles in Ordnung. Aber eine sorgenvolle Nachricht hat uns aus dem Tierheim erreicht. Lucky, unser nierenkrankes Sorgenkind will seitdem sie dort ist, nichts fressen. Wir haben besprochen, dass sie notfalls zwangsernährt werden soll.. Im Tierschutzkompetenzzentrum (Tiko) haben sie gesagt, sie geben ihr Bestes für die Süße.

Dem Blacky scheint es dort ganz gut zu gehen, wir haben nichts gegenteiliges gehört.

Da ist sie wieder, die Scheiß Angst, Lucky zu verlieren. All die Erinnerungen von Weihnachten 2019 kommen hoch, wo wir sie ja schon fast verloren hätten. Hoffentlich übersteht sie diese Zeit gut. Bis Samstag muss sie noch in der fremden Umgebung durchhalten und ich hoffe, dass die Tierpfleger/Innen es schaffen, Lucky doch wieder zum Fressen zu bewegen.

Morgen werde ich erneut im Tiko anrufen und nachfragen, wie es ihr geht.

Heute hatte ich übrigens wieder einen Zahnarzttermin. Das Provisorium wurde aus dem wurzelbehandelten Zahn entfernt, und durch eine Plombe ersetzt. Am 3. März muss ich wieder hin, nichts Schlimmes, nur allgemein Zahnreinigung bzw. Zahnstein von den Zähnen entfernen lassen. Diesem Termin sehe ich gelassen entgegen.

Gestern am Abend fühlte ich mich so ausgelaugt, es musste also unbedingt ein Baum her, zum anlehnen und auftanken. Zum Glück gibt es in der Umgebung rund um unsere Unterkunft auch so einige Bäume.

Dann fiel ein Stück Rinde ab. Es sieht aus wie ein Notenschlüssel, oder wie ein L. So ein Rindenstück gibt es nicht alle Tage, mit so einer besonderen Form.

Ich habe das Geschenk des Baumes, dieses Stück Rinde in die Jackentasche gesteckt und mit genommen.

Soweit ein aktuelles Lebenszeichen.

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Ungewohnt

Alles Alte ist weg. Alles, was wir im Moment nicht so dringend brauchen ist in Kartons verstaut und sowohl im Keller, als auch am Balkon zwischengelagert.

Die Katzen sind auch schon heute abgeholt, und ins Tierheim gebracht worden. Es war/ist weit stressfreier, die Katzen schon einen Tag vor Beginn der Renovierungsarbeiten ins Tierheim bringen zu lassen, damit morgen nicht alles gleichzeitig passiert, einerseits Handwerker, und dann noch der Tiertransport. Aber ungewohnt ist es, dass die Katzen nicht mehr da sind. Ungewohnt ist es, dass die Wohnung fast leer ist im Moment. Ja, es ist alles ungewohnt.

Alles nötige für die paar Tage in der Pension haben wir auch schon zusammen gepackt. Auch ungewohnt, in der Stadt, in der man eigentlich lebt, in einem Hotel bzw. einer Pension nächtigen zu müssen.

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Frei

Der Philipp hat sich für diese Woche frei, Urlaub genommen. Heute letzte Erledigungen, morgen kommt ja bereits das Entsorgungsunternehmen, um alles, nicht mehr benötigte abzuholen. Am Mittwoch ziehen wir dann ins Hotel, nachdem wir die Wohnung an die Handwerker übergeben haben. Und die Katzen werden auch am Mittwoch vom Tierheim abgeholt. Es ist alles ziemlich aufregend.

Heute waren wir schon, bei schönstem Wetter draußen, beim Fressnapf und in einem Café zu Mittag essen.

Mit 14 Grad war/ist es heute wieder ziemlich mild.