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Der Krater im Herzen

Jetzt, wo der Kater nicht mehr da ist, merkt man erst, welches Loch er, bzw. sein Ableben hinterlassen hat, in unseren Herzen.

Ich meine, ja, es war geplant, dass er nicht mehr bei uns bleiben konnte. Aber wenn er, sagen wir mal in ein anderes Zuhause gekommen wäre, dann wäre die Situation eine ganz andere gewesen. Dann hätte man sich evtl. mit dem neuen Besitzer, mit der neuen Pflegestelle auf ein Besuchsrecht oder ähnliches einigen können, und er wäre nicht ganz aus der Welt gewesen. Aber es war, eben auf Grund seiner Erkrankung nicht möglich, ihn wo anders hin zu vermitteln. Am Ende blieb dann nur, … Ihr wisst schon. Im Tierheim wäre er auch nur arm gewesen. Unsere TÄ hat es am Montag noch so treffend formuliert. Blacky ins Tierheim zu geben wäre ein Abschieben, ein Wegschieben der Probleme gewesen, in der Hoffnung, dass einfach jemand anders die Verantwortung dafür übernimmt. Das wäre auch nicht okay. Ja, auch, wenn es traurig ist, im Endeffekt war/ist es für uns alle die beste Lösung.

Ich habe es in der Nacht von gestern auf heute endlich geschafft, habe meine Worte wieder gefunden und ein Gedicht der Trauer geschrieben. Ja, ich habe zwar einige Beiträge hier geschrieben, aber trotzdem fehlten mir nach Blacky’s Tod dennoch die Worte, die Gedanken der Trauer in angemessener Form auszudrücken. Ich werde das Gedicht im nächsten Beitrag veröffentlichen. Und auf „Kater“ reimt sich „Krater“, somit hat sein Ableben eigentlich kein Loch, sondern einenKrater in unseren Herzen hinterlassen. Das kommt auch so in dem Gedicht vor.

Von Jacqueline die Schreibfee

Ich bin Jahrgang 1982, in Wien geboren und aufgewachsen. Seit Mai 2003 lebe ich in Klagenfurt am Wörthersee.
Ich bin verheiratet und wir haben 2 Katzen.
Mein größtes Hobby ist das Schreiben, Geschichten, Gedichte, Tagebuch. Was meine Gedichte/Geschichten betrifft, ist es mein Bestreben, diese Welt mit meinen Texten ein Stückchen heller zu machen.

3 Antworten auf „Der Krater im Herzen“

Meine liebe Jacqueline. Du solltest jetzt an Dich und an Deinen Mann und auch an Deine weitere Katze denken. Der Blacky ist jetzt über Dir im Himmel und schaut auf Euch herab. Es war richtig, dass Du ihn erlöst hast. Zu sehr ging es ihm körperlich nicht gut. Er hat all Eure Liebe bekommen. Und manchmal gehört eben auch dieser Schritt zur Tierliebe. Ich denke an Dich. Rosy

Gefällt 1 Person

Wir mussten unser Kätzchen in diesem Jahr auch „gehen“ lassen, weil es so krank war. Ja, es ist sehr traurig. Aber wer nicht bereit ist, die beste Entscheidung für das Tier zu treffen, der sollte keine Tiere halten dürfen.
Blacky hatte Glück, das er bei euch leben durfte.
Er war ein sehr schöner Kater, der seine Zeit bei euch ganz bestimmt genossen hat. .
Liebe Grüße

Gefällt 1 Person

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