Kategorien
Handgemachte Wesen und ihre Geschichten Kiki, das Elfenkind

Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 1

Lariel, eine Elfe, mit braunen Haaren und grünen Augen, ist verzweifelt. Sie hat eine Tochter, namens Kiki.

Kiki ist ein wahres Energiebündel. Ständig fliegt das Elfenkind umher, und hat oft allerlei Unfug und Schabernack im Sinn.

Lariel ist ständig auf der Suche nach ihrer Tochter. Die Situation ist brenzlig. Einerseits kommt Kiki bald in die Elfenschule, „Magic Scool of Albia“, und andererseits droht man der Mutter, die einen Job im hohen Rat der Elfen hat, ihr diesen zu kündigen, wenn sie sich nicht bald wieder richtig auf ihre Arbeit konzentrieren könne, anstatt ständig hinter ihrem Töchterlein her zu sein.

Zu Kiki wäre da noch zu sagen, sie ist ein Mischwesen, aus Kobold und Elfe. Der Vater ist ein Kobold, und die Mutter eben Elfe Lariel. Auf den Vater ist kein Verlass. Macht Frauen anderer Wesen schöne Augen, nur um dann, sobald die „ach so Geliebte“ Fee, Elfe, oder wie auch immer, mit ihm im Grasbett war, sich wieder aus dem Staub zu machen.

Schließlich sucht Lariel Rat bei einem Druiden, namens Jason, erklärt ihm die Situation. Er legt ihr behutsam eine Hand auf die Schulter und sagt: „Einerseits kann ich Dich verstehen, kann nachvollziehen, dass Du Dein Kind unter Kontrolle haben willst. Aber andererseits, Lariel, Du musst loslassen! Vergiss nicht, ein Elfenkind ist mit allen wichtigen Instinkten schon von Geburt an ausgestattet..“

Lariel kann nicht mehr und beginnt zu weinen. Schluchzend antwortet sie: „Aber, … aber die Schule! Da muss sie ja auch den Lehrern gehorchen und kann nicht mal hier, mal dorthin fliegen. Wo soll denn das hinführen?!“

Jason seufzt. „Ja, das ist Dein Plan, der gut gemeinte Plan einer Mutter. Aber weißt Du denn, ob sie wirklich in diese Schule gehen will? Vielleicht muss und soll Kiki ganz andere Erfahrungen machen. Du solltest ihr mal aufmerksam zuhören, was sie denn möchte.“

„Aber wie soll ich denn, wenn sie ständig nur unterwegs ist? Wenn ich Glück habe, kommt sie wenigstens zum Schlafen heim, sobald sie müde ist. Ich habe also gar nicht die Chance, mit meiner Tochter ein ordentliches Gespräch zu führen.“

Jason überlegt kurz und erwidert:

„Hm, was mag sie denn gerne? Was zieht sie so sehr in den Bann, dass sie einfach nur still und aufmerksam ist?“

„Kiki liebt feinklingende Glöckchen. Im Frühling, wenn die Blumenelfen die Schneeglöckchen und Glockenblumen zum Klingeln bringen, ist sie immer ganz angetan davon.“

Jason nickt, lächelt Lariel zu und sagt: „Ich komm gleich. Muss nur kurz in mein Zaubereilabor.“

„Was hat er denn jetzt vor?“, fragt sich Lariel.

Weiter zu Teil 2 …

Von Jacqueline

Ich bin Jahrgang 1982, in Wien geboren und aufgewachsen. Seit Mai 2003 lebe ich in Klagenfurt am Wörthersee.
Ich bin verheiratet und wir haben 3 Katzen, die Lucky, die Franzi und den Merlin.
Mein größtes Hobby ist das Schreiben, Geschichten, Gedichte, Tagebuch. Was meine Gedichte/Geschichten betrifft, ist es mein Bestreben, diese Welt mit meinen Texten ein Stückchen heller zu machen.

8 Antworten auf „Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 1“

Ich werde die einzelnen Teile verlinken, also z.B unter dem ersten Teil einen Link zum zweiten Teil, etc. So kann man eigentlich nichts versäumen. 🙂
ganz liebe Grüße und Bussi Jacqueline
PS.: Teil 2 geht heut Abend online. 😉

Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s