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Handgemachte Wesen und ihre Geschichten Kiki, das Elfenkind

Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 3

Was bisher geschah:

Teil 1

Teil 2

Der neue Morgen leuchtet klar und freundlich ins Elfenhaus. Elfenkind Kiki ist, wie immer schon früh unterwegs. Mit dem ersten Sonnenstrahl kitzelt sie die Insekten, Vögel und Schmetterlinge aus ihrem nächtlichen Schlaf. Während der Tag und die Natur so langsam erwacht, nimmt sie ihr Frühstück, bestehend aus Morgentau und Blütenstaub zu sich. Bienen bringen ihr hin und wieder auch etwas Honig vorbei.

Als die ersten Vögel ihre Lieder trällern, erwacht auch Elfenmutter Lariel. Voller Elan springt sie aus dem Bett und macht sich für die Arbeit fertig. Heute will sie es allen im Elfenrat zeigen und beweisen, dass sie eine gute Sekretärin ist!

An der Waldlichtung begegnet sie ihrer Tochter Kiki, die sich mit einem Bambi, einem kleinen Reh unterhält. „Schätzchen, Kiki, heute Nachmittag setzen wir uns zusammen und reden ein Bisschen miteinander.“, unterbricht Lariel das Reh und ihre Tochter in der Unterhaltung. „Ja, gut, Mami, dazu musst Du aber erstmal mit mir fangen spielen. Wenn Du es schaffst, mich zu fassen zu kriegen, können wir gern reden.“, erwidert Kiki, und kichert. Lariel selbst schmunzelt und sagt: „Das wird heute leicht, mein Kind, wirst schon sehen.“

Ohne eine Antwort abzuwarten, fliegt sie weiter.

Kaum ist Lariel im großen Ratshaus angekommen, kommt ihr auch schon der oberste des Elfenrates entgegen. Sein Name ist Amarylläus, der Weise. Er sieht Lariel verwundert an und meint: „Oh, heute so gut gelaunt, Frau Sekretärin?“ Lariel nickt, ehe sie antwortet: „Es wird alles gut werden, da bin ich mir sicher. Und Sie können sich darauf verlassen, dass ich zukünftig wieder, nach bestem Wissen und Gewissen meine Arbeit tun werde.“ „Das klingt wunderbar, Fräulein Lariel. Ich bin gespannt.“

Lariel’s Arbeitstag ist gut verlaufen. Am Nachmittag packt sie ihre Sachen und macht sich auf dem Heimweg. Bei ihrer Freundin, der Elfe Beerina Früchtefroh holt sie für sich und ihre Tochter Kiki eine bunte Beerenmischung, um während der Unterredung etwas zum Naschen anbieten zu können.

„Endlich zu Hause! Jetzt werden wir gleich merken, ob der Glöckchenzauber wirkt.“, denkt sich Lariel, bindet sich das Glöckchen ums Handgelenk und bringt es durch eine Handbewegung zum Klingeln.

„Ein Glöckchen! Ein Glöckchen! Wie kann das sein? Die Zeit der Schneeglöckchen kommt ja erst wieder, und die Glockenblumen sind doch bereits verblüht.“, sagt sich Kiki, während Lariel weiter unermüdlich klingelt, damit ihre Tochter auch wirklich ins Elfenhaus herein kommt. Sobald das Elfenkind im Haus angelangt ist, schließt die Mutter Türen und Fenster.

„Was soll das, Mami! Du hast mich ausgetrickst!“, schimpft Kiki und schmollt. „Oh mein liebes Kind, wir müssen mal Klartext reden! Bitte bleib doch mal hier, damit ich herausfinden kann, was Du gerne möchtest und wie Du Dir Deine Zukunft vorstellst. Und schau mal, was ich hier habe.“ Auf dem Tisch steht eine Schüssel, mit den Beeren, welche Lariel von Beerina Früchtefroh geholt hatte.

Lariel hatte es geschafft. Der Glöckchenzauber hatte gewirkt und zusätzlich war Kiki von der bunten Beerenmischung so sehr begeistert, dass sie nicht anders konnte, als sich mit ihrer Mutter an den Tisch zu setzen. Lariel musste erst einmal erleichtert durchatmen, ehe sie die Unterredung mit ihrer Tochter begann.

Weiter zu Teil 4 …

Von Jacqueline

Ich bin Jahrgang 1982, in Wien geboren und aufgewachsen. Seit Mai 2003 lebe ich in Klagenfurt am Wörthersee.
Ich bin verheiratet und wir haben 3 Katzen, die Lucky, die Franzi und den Merlin.
Mein größtes Hobby ist das Schreiben, Geschichten, Gedichte, Tagebuch. Was meine Gedichte/Geschichten betrifft, ist es mein Bestreben, diese Welt mit meinen Texten ein Stückchen heller zu machen.

3 Antworten auf „Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 3“

Stimmt, der 3. Teil deiner zauberhaften Geschichte wurde im Reader nicht angezeigt, aber jetzt ist alles wieder in Ordnung!
Und auch dieser Teil gefällt mir wieder sehr, und du schaffst es echt gut, die Spannung auf den nächsten Teil aufrecht zu halten!
Einen ganz feinen Sonntag wünsche ich dir, liebe Grüße
Monika.

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