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Handgemachte Wesen und ihre Geschichten Kiki, das Elfenkind

Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 4

Spät aber doch, hier und heute Teil 4, von Kiki’s Geschichte…

Was bisher geschah: Teil 1 Teil 2 Teil 3

„Also, Kiki, nun hast Du die Möglichkeit, mir frei heraus zu sagen, was Du wirklich möchtest. Ich entschuldige mich bei Dir, dass ich so oft überreagiert habe. Zwischendurch war ich zu fürsorglich und habe vergessen, dass ein Elfenkind schon von Geburt an, mit allen wichtigen Instinkten und Fähigkeiten ausgestattet ist.“

Kiki lächelt ihre Mutter an und kaut vorerst nur ruhig an der Hand voll Beeren, die sie sich eben in den Mund gesteckt hatte. Mutter Lariel lässt ihr die Zeit, die sie braucht. „Wir haben alle Zeit der Welt.“, denkt sie sich und kostet ebenfalls von den Beeren.

„Also, Mami, ich möchte…“, Kiki räuspert sich. „Ich möchte…“ „Nun sag schon!“, seufzt Lariel. „Ich möchte, … in die Menschenwelt.“, platzt es nun aus Kiki heraus.

Mit vielem hat die Elfenmutter gerechnet, aber damit nun wirklich nicht. Stille herrscht im Elfenhaus, um das eben gehörte sacken zu lassen.

„Was ist denn, Mami? Du wolltest wissen, was ich möchte, und ich habe es Dir gesagt.“, meint Kiki und sieht ihre Mutter mit einem unschuldigen Blick an. „Aber was willst Du denn in der Menschenwelt? Die Menschen, die meisten zumindest, halten uns Elfen, Feen und Naturgeister ja leider nur noch für Märchengestalten. Die sehen Dich ja nicht einmal, wenn Du vor ihrer Nase herumflatterst.“, meint Lariel und schlägt, nach Beendigung des letzten Satzes die Hände über dem Kopf zusammen.

Wieder ein Moment des Schweigens. Schließlich antwortet Kiki: „Es soll aber vereinzelt Menschen geben, die noch an uns glauben. Das hat mir ein Druide erzählt, den ich neulich im Wald getroffen habe. Der alte Mann meinte zu mir“: „Ach, Du liebes Elfenkind! So ein fröhliches Wesen wie Du bräuchte es in der Menschenwelt. Als Elfe der Gelassenheit könntest Du gute Dienste tun.“ „Der Druide hat gesagt, er würde mich unterstützen, damit ich zu einem Menschen komme, der an uns Elfen glaubt, hat aber auch gemeint, ich müsste einen Körper annehmen, in eine, … Wie meinte er? – In eine physische Hülle schlüpfen,, eben weil nicht alle Menschen uns Elfen sehen bzw. wahrnehmen können.“

Der Elfenmutter Lariel kam ein leiser Verdacht, um welchen Druiden es sich handeln könnte. Aber ihre Tochter Kiki meinte: „Können wir bitte morgen weiterreden? Ich kann schon nicht mehr sitzen.“ Und auch Lariel musste einsehen, dass es für heute genug war. So öffnete sie Türe und Fenster, und entließ ihre Tochter Kiki, für den Moment. Dabei hoffte sie, dass der Glöckchenzauber auch noch morgen wirken würde, denn Jason meinte, er würde nur wirken, bis sich Mutter und Tochter ausgesprochen hatten. Noch waren sie, aus Lariel‘s Sicht, aber noch nicht ganz mit der Unterredung fertig.

Weiter zu Teil 5…

Von Jacqueline

Ich bin Jahrgang 1982, in Wien geboren und aufgewachsen. Seit Mai 2003 lebe ich in Klagenfurt am Wörthersee.
Ich bin verheiratet und wir haben 3 Katzen, die Lucky, die Franzi und den Merlin.
Mein größtes Hobby ist das Schreiben, Geschichten, Gedichte, Tagebuch. Was meine Gedichte/Geschichten betrifft, ist es mein Bestreben, diese Welt mit meinen Texten ein Stückchen heller zu machen.

4 Antworten auf „Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 4“

Oooh, die Geschichte wird immer spannender, du schreibst das wirklich wunderbar, ich freu mich hier ehrlich jedes Mal auf die nächste Fortsetzung und bin auch jetzt wieder ganz gespannt!
Lieben Dank, gute Nacht und einen schönen neuen Tag wünsche ich dir, liebe Grüße
Monika.

Gefällt 1 Person

Guten Morgen und herzlichen Dank! Es bereitet mir selbst so viel Freude. Doppelt schön ist es, wenn man anderen Menschen damit ebenfalls Freude machen kann. 🙂
Ich wünsche Dir einen schönen Tag.
liebe grüße Jacqueline

Gefällt 1 Person

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