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Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 7

Da mich die Elfenohren beim Annähen heute Früh schon so zur Weißglut gebracht haben, weil sie sich beim annähen immer angelegt haben, habe ich beschlossen, beim Basteln eine Pause einzulegen, und die Zeit zum Weiterschreiben der Geschichte zu nutzen, bis sich meine Nerven wieder beruhigt haben. 😉

Also, hier jetzt schon Teil 7…

Was bisher geschah:

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Teil 5 Teil 6

Auf ihrem Rundflug durch den Wald, trifft Kiki eine andere, junge Elfe und beobachtet diese dabei, wie sie das morgendliche Wecken der Vögel und Insekten vornimmt.

„Hallo! Wer bist denn Du?“, fragt Kiki neugierig. Die andere Elfe lächelt Kiki an und erwidert: „Mein Name ist Mayara Morgentau. Der Rat der Elfen hat mich, als Deine Nachfolgerin bestimmt, weil Du ja bald nicht mehr da bist.“

„Mayara Morgentau! Herzlich willkommen! Und Dein Name ist so wunderschön, zum Dahinschmelzen, wie ein Tautropfen!“, meint Kiki und atmet die Morgenluft tief in sich ein.“ Mayara Morgentau, sichtlich gerührt, reicht Kiki die Hand und sagt: „Du darfst mich gerne begleiten.“

An der Waldlichtung sitzt das kleine Reh, mit welchem Kiki Freundschaft geschlossen hat. Dicke Tränen kullern aus den kleinen Rehaugen. „Wart mal, Mayara, ich muss mal zu dem kleinen Reh hin, ein Freund von mir. Es scheint traurig zu sein.“, sagt Kiki. Mayara nickt.

„Aber was ist denn mit Dir los? Warum weinst Du denn?“, fragt sie das junge Reh. „Ach Kiki, im Wald spricht es sich schnell herum, dass Du bald nicht mehr hier leben wirst. Ich würde so gerne mit Dir gehen.“

Sanft streichelt Kiki das Bambi und antwortet beruhigend: „Weißt Du was? Heute am Nachmittag ist eh wieder eine Unterredung mit meiner Mutter, an der auch Druide Jason teilnehmen wird. Ich werde mit meiner Mutter und Jason darüber reden, ob es eine Möglichkeit gibt, dass Du mich begleiten kannst.“

Nun fühlt sich das Bambi wieder getröstet und auch Mayara Morgentau ist hinzugetreten und streichelt das Rehlein zur Begrüßung und zum Trost. Das Reh schluchtzt noch etwas. Dann sagt es: „Kiki, ich denke, Mayara Morgentau ist eine würdige Nachfolgerin für Dich.“ Kiki erwidert lächelnd: „Na ja, vielleicht hatte da auch meine Mutter die Finger im Spiel, denn sie arbeitet ja im Ratshaus, für den Rat der Elfen als Tekresärin, … oder so ähnlich.“

An der Waldlichtung ist auch immer der Wildtierkindergarten, in welchem Kiki auch tagtäglich mitgearbeitet hat. Mayara fliegt weiter, während Kiki dort bleibt. Auch dort gibt es an diesem Morgen für Kiki eine Verabschiedung. Manche Tierkinder sind traurig, wie das Rehlein, manche freuen sich darüber, dass Kiki einen anderen Weg gefunden hat, ja, auch hier gibt es unterschiedliche Reaktionen. Die Tierkinder haben einen Tanz einstudiert, den sie zum Gesang und Klang der Vögel und Insekten aufführen.

Ja, es war ein rührender Abschied. Es wurde ein großes Abschiedsfest gefeiert.

Kurz nachdem das Fest zu Ende war, erklingt ein Glöckchen. Das ist Mutter Lariel, mit dem Glöckchenzauber.

Weiter zu Teil 8 …

Von Jacqueline

Ich bin Jahrgang 1982, in Wien geboren und aufgewachsen. Seit Mai 2003 lebe ich in Klagenfurt am Wörthersee.
Ich bin verheiratet und wir haben, mittlerweile nur noch eine Katze, die Lucky.
Mein größtes Hobby ist das Schreiben, Geschichten, Gedichte, Tagebuch. Was meine Gedichte/Geschichten betrifft, ist es mein Bestreben, diese Welt mit meinen Texten ein Stückchen heller zu machen.

2 Antworten auf „Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 7“

Jetzt wird es richtig spannend, und dieser Teil war auch sehr rührend, weil das kleine Bambi so traurig über den Abschied war. Es klingt auch so durch die Geschichte, wie unterschiedlich die Bewertung von Abschied und Neubeginn ist, das finde ich gut!
Ich hoffe, die Ohren deiner kleinen Elfen zeigen sich nicht mehr so widerspenstig, wenn du weiter machst, und ich freu mich wieder sehr auf die Fortsetzung!
Ein schönes Wochenende wünsche ich dir, liebe Grüße
Monika.

Gefällt 1 Person

Das wollte ich in dem Teil der Geschichte aufzeigen, dass eben auch Tiere unterschiedliche Charaktäre haben und somit auch auf Abschied unterschiedlich reagieren.
Dankeschön, ich wünsche Dir ebenfalls ein schönes Wochenende.
liebe grüße Jacqueline

Gefällt 1 Person

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