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Handgemachte Wesen und ihre Geschichten Kiki, das Elfenkind

Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 8

Heute wieder etwas spät, aber immerhin. 😉

Alle Teile dieser Geschichte sind nachzulesen in der Kategorie: Kiki, das Elfenkind.

Beinahe zeitgleich treffen Jason und Kiki bei Lariel’s Elfenhaus ein.

„Da seid Ihr ja, meine Lieben!“, begrüßt Lariel ihre Tochter und den Druiden.

Kiki, Lariel und Jason setzen sich auf der Wiese vor dem Elfenhaus zusammen.

Im Gebüsch sitzt ein stiller Beobachter. Dieser lugt vorsichtig hinter dem Gebüsch hervor, um die Zusammenkunft im Auge zu behalten, und auch mit anzuhören, was besprochen wird.

Lariel hat wieder frische Beeren besorgt, als Beigabe zu dieser sehr wichtigen Unterredung. „Wir machen jetzt auf der Wiese ein Beerenpicknick!“, freut sich Kiki.

Zuerst richtet Lariel das Wort an Jason:

„Also,, Jason, Du hast gesagt, Du wüsstest, wohin Kiki in der Menschenwelt könnte?“ Jason nickt. „Bevor ich Dir mehr darüber verrate, will ich Dich fragen, wie viel weißt Du denn über die Geschichte von Weißmagien? Du und Deine Tochter lebt ja noch nicht so lange hier.“ Lariel will gerade antworten, als Kiki ihr zuvorkommt und erwidert: „Weißmagien ist von Menschen erschaffen worden, hat mir Joe, der Greif, von der Kinderinsel mal erzählt.“ Jason lächelt Kiki an, dann richtet er hartneckig den Blick auf Lariel und fragt: „Und was glaubst, oder weißt Du darüber?“ „Da ich für den Rat der Elfen als Sekretärin tätig bin, weiß ich natürlich, dass unser schönes Land von Menschen erschaffen worden ist.

Jason nickt zufrieden und sagt: „Da seid Ihr ja bestens informiert. Ich finde, es wäre am besten, wenn Du, Kiki, zu den Gründern von Weißmagien kommst, um einen guten Start in der Menschenwelt zu haben.“

Sowohl Kiki, als auch Lariel machen große Augen. Dann beugt sich Kiki zu Jason und flüstert ihm etwas ins Ohr. Dieser blickt die kleine Elfe erstaunt an und sagt laut: „Wieso flüsterst Du? Sag es doch so, dass es auch Deine Mutter hört.“ „Na ja, ähm, insgeheim habe ich mir schon gewünscht, dorthin, zu den Gründern zu kommen.“

Jason ergreift wieder das Wort: „Ihr wisst sicherlich auch, dass ich nicht nur Druide bin, sondern auch der Kaiser von Weißmagien. Ich muss zurück, in die Hauptstadt Friedensreich. Meine Auszeit hier im Wald ist vorerst vorbei. Ich muss mich wieder um die Regierungsgeschäfte kümmern.“

Kiki seufzt. Dann wandern ihre Blicke fragend zwischen Mutter Lariel und Jason hin und her. „Was hast Du auf dem Herzen?“, fragt die Mutter und legt den Arm um ihre Tochter. „Und mein physischer Körper? Wer macht den?“, will Kiki wissen. „Auch dafür ist gesorgt. Den macht die Gründerin höchstpersönlich.“, erwidert Jason. „Und wie komme ich in die Menschenwelt? Kann ich mit Dir nach Friedensreich kommen, und von dort in die Menschenwelt gelangen? Von der Kinderinsel weiß ich, dass Prinzessin Marissa von Weißmagien das Verbindungswesen von Jacqueline, der Gründerin ist.“

„Kiki, Du bist ein kluges Mädchen! Das ist die perfekte Idee, Dich Prinzessin Marissa anzuvertrauen, und das sie Dich hin bringt. Dann kannst Du auch die Gestaltung Deines Körpers genau beobachten.“

„Und, … da wäre noch was…“, stammelt Kiki. „Was denn?“, fragt Jason. „Ich will jemanden mitnehmen, meine Freundin, … das Bambi.“

„Ach Kiki“, sagt die Mutter, die Gründerin kann sich nicht auch noch darum kümmern!“ Unsicher, und mit Tränen in den Augen sieht Kiki zu Jason hinüber. Dieser denkt einen Augenblick nach. Dann erscheint ein Blitz in seinen Augen, als wäre ihm etwas eingefallen. „Ach, das Bambi, dies ist das geringste Problem. Voraussetzung ist, dass Deine Freundin nichts dagegen hat, in der Menschenwelt die Form eines Stofftieres anzunehmen. Was ich weiß, hat sie sogar in ihrer Stofftiersammlung ein Bambi.“

Kiki atmet erleichtert durch und fällt Jason um den Hals.

Ein rascheln ist im Gebüsch zu hören, und dann klingt es, wie ein erfreutes Hüpfen. Ja, der heimliche Beobachter war das kleine Reh.

„So, nun haben wir glaube ich alles geklärt. Mach Dich bereit, wir brechen bald auf. Eine fliegende Einhornkutsche wird uns abholen.“

Nun erkennt auch die Mutter, dass es langsam aber sicher Zeit wird, von ihrer Tochter Abschied zu nehmen.

Fortsetzung folgt…

Von Jacqueline

Ich bin Jahrgang 1982, in Wien geboren und aufgewachsen. Seit Mai 2003 lebe ich in Klagenfurt am Wörthersee.
Ich bin verheiratet und wir haben, mittlerweile nur noch eine Katze, die Lucky.
Mein größtes Hobby ist das Schreiben, Geschichten, Gedichte, Tagebuch. Was meine Gedichte/Geschichten betrifft, ist es mein Bestreben, diese Welt mit meinen Texten ein Stückchen heller zu machen.

Eine Antwort auf „Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 8“

Nun kristallisiert sich langsam heraus, wohin die Geschichte geht, und wie und auf welche Art Kiki ihren Auftritt in der Menschenwelt haben wird, und welche Rolle du selbst dabei spielst, wunderschön!
Ich freu mich, daß Bambi ihre Freundin in die Menschenwelt begleiten darf, ich besitze auch ein Bambi in Stofftiergestalt!
Ich bin wieder sehr gespannt auf die Fortsetzung….und auf Kiki!
Gute Nacht und liebe Grüße
Monika.

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