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Handgemachte Wesen und ihre Geschichten Kiki, das Elfenkind

Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 11

Ja, heute mal gleich zwei Teile. Dafür gabs ja am Sonntag und am Montag nix von der Geschichte zu lesen. 😉

Alle Teile der Geschichte sind in der Kategorie „Kiki, das Elfenkind“ nachzulesen.

Beinahe atemlos kommt Bambi Lina beim Haus der Elfenmutter Lariel an, wo sich Lariel noch mit der Rehmutter Lilly unterhält. Beide staunen nicht schlecht, als Lina plötzlich vor ihnen steht.

„Was ist geschehen?“, fragt die Rehmutter. „Wo ist Kiki?“, fragt Lariel. Lina erzählt alles, so wie es war. Beim Flug wurde es ihr übel, sie landeten und stiegen aus der Kutsche. Dann überkam Lina das Heimweh und außerdem war sie auch sonst mit der Situation überfordert. Darum lief sie davon, … und nun wüsste sie auch nicht, wie es weitergehen soll.

Lina wollte sich gerade an ihre Mutter kuscheln, als die Mutter sie sanft wegstößt und ernst sagt: „Du hast Deine Freundin Kiki einfach im Stich gelassen? Sag mal, tut man das? Schäm Dich! Nein, ich bin nicht böse, aber sehr enttäuscht, Lina.“

„Ach, und was wird nun aus Kiki? Ist sie mit Jason mitgeflogen?“, will Lariel von Lina wissen. Die senkt nur den Kopf und murmelt ein leises „Weiß nicht.“

Zeitgleich im Hause der guten Fee Linruna Feenlicht: „Wer ist Deine Mutter, Kiki? Wir müssen sie schon informieren, was vorgefallen ist, und das Du für heute erstmal bei mir untergekommen bist.“ Bereitwillig antwortet Kiki: „Meine Mutter heißt Lariel. Sie ist Sekretärin im Haus des Elfenrates.“

„Danke!“, sagt Linruna und schreibt eine Nachricht auf das Blatt eines Weidenbaumes. Kurz darauf kommt ein kleiner Vogel beim Fenster herein, nimmt das Blatt mit der Nachricht in den Schnabel, sieht Linruna fragend an und diese sagt: „Bring bitte diese Nachricht zu Lariel, Sekretärin des Elfenrates.“ „Wer ist das?“, zwitschert der Vogel, und zeigt auf Kiki. Dabei fällt ihm das Blatt wieder aus dem Schnabel. Sowohl Linruna, als auch Kiki müssen darüber lachen und Linruna antwortet: „Sie ist Lariel’s Tochter und bleibt heute bei mir.“ Der Vogel nickt verständnisvoll mit seinem kleinen Köpfchen, nimmt das Blatt vom Boden wieder in den Schnabel und fliegt davon.

Linruna versucht Kiki mit selbst gebackenen Kuchen etwas aufzuheitern. Sie isst wohl davon, verkriecht sich aber dann den restlichen Tag in ihrem Lavendelblütenbettchen. Ja, es ist eben jenes, welches Jason ihr geschenkt hat, in dem kleinen Körbchen. Es hat einen Henkel, so kann man es überall hin mitnehmen.

Lilly, die Rehmutter will sich gerade von Lariel verabschieden, da flattert ein aufgeregter Vogel durchs Fenster des Elfenhauses und lässt ein Blatt aus seinem Schnabel, auf den Tisch fallen. Lariel nimmt das Blatt und liest die Nachricht, welche darauf geschrieben steht:

„Sehr Geehrte Elfenmutter Lariel!

Ihre Tochter Kiki ist für heute bei mir untergekommen. Morgen will man dann erneut versuchen, die Reise fortzusetzen. Falls Sie etwas über den Verbleib von Rehlein Lina wissen, geben Sie mir unbedingt bescheid.

Herzliche Feengrüße

Linruna Feenlicht“

Alle Blicke waren nun auf Lina gerichtet. „Sag Du uns, wie es weitergehen soll.“, sagt Lilly, ihre Mutter.“ Einen kurzen Augenblick denkt Lina nach und antwortet: „Ich werde heute unter dem großen Lindenbaum übernachten, nahe dem Elfenhaus, da wo Kiki und ich vergangene Nacht geschlafen haben. Die Einhornkutsche soll mich dort bitte abholen. Es tut mir alles sehr leid, was geschehen ist.“

Lariel schrieb dies auf und der Vogel nahm die Nachricht wieder an sich und flog davon.

Kiki und Linruna atmen erleichtert durch, als sie erfuhren, dass Lina zu Hause aufgetaucht ist. Kiki freut sich außerdem darüber, dass sich Lina morgen doch abholen lassen, und mit ihr kommen will. Sie gibt Jason telepathisch bescheid. Er ist mittlerweile in der Hauptstadt Friedensreich, und im Schloss angekommen.

„Na, siehst Du, Kiki, wird schon alles gut werden.“, sagt Linruna tröstend.

Fortsetzung folgt…

Von Jacqueline

Ich bin Jahrgang 1982, in Wien geboren und aufgewachsen. Seit Mai 2003 lebe ich in Klagenfurt am Wörthersee.
Ich bin verheiratet und wir haben 3 Katzen, die Lucky, die Franzi und den Merlin.
Mein größtes Hobby ist das Schreiben, Geschichten, Gedichte, Tagebuch. Was meine Gedichte/Geschichten betrifft, ist es mein Bestreben, diese Welt mit meinen Texten ein Stückchen heller zu machen.

Eine Antwort auf „Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 11“

Ja, das sind dann auch so Lernprozesse, wie sie jetzt das kleine Bambi Lina macht, daß man in machen Dingen im Leben ein bissel hin- und hergerissen ist, einesteils hat man Heimweh, anderenteils läßt man damit dann aber die beste Freundin im Stich. Sie hat eine sehr kluge Mama, die kleine Lina!
Und die Erleichterung von Linruna und Kiki kann ich gut verstehen, sie haben sich Sorgen gemacht um das kleine Reh. Fein, daß Lina nun doch ihre Freundin nicht allein reisen lassen will, das freut mich, und damit freu ich mich jetzt wieder sehr auf die Fortsetzung deiner zauberhaften Geschichte, gute Nacht und ganz liebe Grüße
Monika.

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