Kategorien
Allgemein

So etwas wie Normalität und Worte des Dankes

Ich bin froh, dass langsam wieder so etwas wie Normalität bei uns einkehrt. Der gestrige Tag verlief zum Glück ohne weitere Anfälle. In der Arbeit hat sich die stellvertretende Vorgesetzte so ein bisschen ihm angenommen. Sein direkter Vorgesetzter ist derzeit auf Kur, bzw. sollte sein, musste sie nämlich wegen einer Coronainfektion abbrechen.

Die Hausärztin hat noch diese Woche Urlaub. Morgen hat Philipp deswegen einen Termin bei einer Vertretung. Werde ihn natürlich begleiten. Und die Rezepte brauchen wir ja auch.

Kommunikation ist das A und O. Alle paar Stunden ein wenigstens kurzes Telefonat, damit ich weiß, es ist alles in Ordnung. Langsam, ganz langsam fällt die Anspannung und der Schockzustand von mir ab. Aber ich merke, wie schreckhaft ich zur Zeit bin. Jedes kleinste Geräusch von draußen, lässt mich zusammenzucken. Bin derzeit auch nah am Wasser gebaut. Ja, zwei Anfälle an einem Tag am Sonntag, das hat mich doch auch seelisch sehr stark mitgenommen.

Gestern bin ich früh ins Bett, um halb 10 Uhr Abends. Bin dann schnell eingeschlafen. Das habe ich gebraucht. Um 2 kurz mal wachgewesen, zufrieden festgestellt, dass mein Schatz friedlich neben mir schläft, bzw. schlief, und zwischen uns lag die Franzi. Apropos Katzen, die sind solche Seelentröster in dieser Zeit. ❤ Ich bin froh, dass wir sie haben. Als ich dann um halb 8 heute Morgen aufgewacht bin, war er schon weg, rief mich paar Minuten nach halb 8 an, dass er gut im Amt, im Büro angekommen ist.

Ja, so was wie Normalität, aber sehr vorsichtig und achtsam. Möge es weiterhin bei sehr, sehr seltenen Anfällen bleiben. Das hoffe ich zutiefst. Am besten wäre natürlich überhaupt nie mehr ein Anfall.

Zum Schluss dieses Eintrags möchte ich mich bei Euch allen ganz herzlich bedanken, fürs lesen, liken, mitfühlen, die vielen einfühlsamen Kommentare. Gerade am Sonntag bin ich gar nicht dazu gekommen, auf jeden Kommentar einzeln zu antworten. Ich hoffe, Ihr seht es mir nach. Darum möchte ich mich heute in diesem Eintrag bei jeder/jedem einzelnen bedanken. Ja, der Like-Button kann so viel mehr ausdrücken, als das klassische „gefällt mir“. Es ist auch, ein Zeichen, dass man gibt um zu zeigen, dass man es gelesen hat und mitfühlt mit dem Verfasser des Beitrags. In diesem Sinne, danke an alle.🤗

Von Jacqueline

Ich bin Jahrgang 1982, in Wien geboren und aufgewachsen. Seit Mai 2003 lebe ich in Klagenfurt am Wörthersee.
Ich bin verheiratet und wir haben 3 Katzen, die Lucky, die Franzi und den Merlin.
Mein größtes Hobby ist das Schreiben, Geschichten, Gedichte, Tagebuch. Was meine Gedichte/Geschichten betrifft, ist es mein Bestreben, diese Welt mit meinen Texten ein Stückchen heller zu machen.

2 Antworten auf „So etwas wie Normalität und Worte des Dankes“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s