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Freitags-Lebenszeichen

Heute waren wir wieder ein bisschen unterwegs. Jetzt ist es schon richtig frühlingshaft. Ich bin erleichtert, denn der Freitag verlief auch anfallsfrei.

Nun ist der Horror-Sonntag schon 5 Tage her, und so richtig erholt haben wir uns nach wie vor nicht davon. Es fühlt sich so an, als hätte am Sonntag jemand oder etwas bei uns eingebrochen, und etwas sehr wichtiges gestohlen. Unbeschwertheit und Leichtigkeit, das wurde uns von jetzt auf gleich gestohlen. Philipp ist ängstlicher, ständig in Sorge, er könnte wieder von Anfällen heimgesucht werden. Ich selbst fühle mich ausgelaugt und ständig in Alarmbereitschaft. Ja ich bin ihm gegenüber übersensibel geworden. Und dennoch wagen wir uns achtsam und vorsichtig nach draußen, sehen nicht ein, wieso man bei dem schönen Wetter immer nur drinnen in der Wohnung sein soll. Alles lassen wir uns von diesen „Anfallmonstern“ nicht nehmen. 😉 Wenigstens ein bisschen Energie tanken durch Natur und Sonne. Wobei, ich fühle mich gerade wie ein löchriges Gefäß, wo man versucht, Wasser einzufüllen, aber mit der Zeit läuft es aus den vielen Löchern wieder raus. So ist das mit meiner Energie. Und natürlich, das, was ich an Energie habe, teile ich mit ihm, zum trösten, aufmuntern, beruhigen.

Nun ist erstmal Wochenende, hoffentlich ein besseres, als das Vorherige. Für mich waren Sonntage bis vor kurzem immer etwas Schönes. Doch nun hat der Gedanke an Sonntag, dass übermorgen wieder einer ist, einen fahlen Beigeschmack. Dennoch wünsche ich allen ein schönes Wochenende. 🙂

Von Jacqueline

Ich bin Jahrgang 1982, in Wien geboren und aufgewachsen. Seit Mai 2003 lebe ich in Klagenfurt am Wörthersee.
Ich bin verheiratet und wir haben 3 Katzen, die Lucky, die Franzi und den Merlin.
Mein größtes Hobby ist das Schreiben, Geschichten, Gedichte, Tagebuch. Was meine Gedichte/Geschichten betrifft, ist es mein Bestreben, diese Welt mit meinen Texten ein Stückchen heller zu machen.

3 Antworten auf „Freitags-Lebenszeichen“

Du Liebe, das war bestimmt nur ein kurzes Zwischenspiel.
Doch ich empfinde innig mit euch. Ich denke dass der Schock noch tief sitzt.
Das ist verständlich. Ich umarme dich und erlaube mir auch deinen Philpp in Gedanken zu drücken. In Gedanken und Gebet verbunden. Wenn es euch recht ist.

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