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ausführlich gebloggt, Nachtrag zum Tag 05.05.2022 und noch eine Premiere

Gestern war ein sehr aktiver Donnerstag, auch wenn ich so zum Spazierengehen gar nicht gekommen bin.

Zuerst war ich damit beschäftigt, auf unserem Balkon das Katzensicherheitsnetz ein bisschen zu reparieren. Madame Franzi war nämlich unlängst außerhalb des Netzes, balancierte auf dem Balkongeländer. Und bevor was passiert, habe ich also das Netz abgetastet und überall wo es löchrig war mit Kabelbindern das Netz wieder zusammengezurrt sozusagen. Wird eh Zeit, das der Cousin vom Philipp mal Zeit findet, für die Montierung des neuen Katzennetzes, dass wir bereits vor Wochen gekauft haben. Das alte ist schon ziemlich schlecht und immer wieder, im wahrsten Sinne des Wortes lückenhaft. Aber jetzt passt es wieder, für einige Zeit. Ja, ich bin froh und dankbar, dass ich so ein gutes, handwerkliches Geschick habe.

Gestern war außerdem Katzenklo-Generalreinigung. Ich wollte den Philipp überraschen. Nach dem Mittagessen machte ich mich also alleine daran, alle 3 Katzentoiletten zu reinigen. Das war eine Premiere! Ich habe das gestern zum ersten Mal ganz alleine gemacht. Ich kam ganz schön ins Schwitzen. Aber die Arbeit hat sich gelohnt. Die Katzen haben die Klos danach wie immer gut angenommen. Hatte ein bisschen Sorge, weil manche Katzen reagieren ja nicht so gut auf Veränderungen. Bisher waren sie es ja gewohnt, dass wir es gemeinsam, der Philipp und ich, gemacht haben, und eben gestern das erste Mal alleine nur ich. Aber überhaupt kein Problem. Bin eh froh, dass unsere Katzen überhaupt nicht wählerisch sind. Das allerschwierigste war dann aber, den großen Müllsack mit dem ganzen alten Katzenstreu darin, runter zum/in den Müllcontainer zu befördern. Hatte auch Angst, dass der reißt und die ganzen Körnchen rausrieseln unterwegs. Aber wir haben ohnehin extrastarke Müllsäcke gekauft, trotzdem. Letzte Woche hatten wir es gerade noch rechtzeitig geschafft, den Sack in den Container zu befördern, weil genau in dem Moment ist der Sack unten gerissen, war ein kleines Loch. Hab den Sack hochgehoben, auf den linken Arm und mit der linken Hand fixiert/festgehalten. Dann noch den Blindenstock, und so vorsichtig die Stiegen hinunter. Auf dem Weg zu den Müllcontainern musste ich den schweren Sack immer wieder stabilisieren, damit er mir nicht runterfällt. Einmal musste ich absetzen und kurz pausieren. Man, war ich froh, als der Sack dann endlich im Container war! Dann wieder rauf in die Wohnung und die leeren Papiersäcke fürs Altpapier geholt. In den Papiersäcken war das neue/frische Katzenstreu drin. Ich war/bin total stolz darauf, dass ich es mit der Katzenklo-Generalreinigung alleine geschafft habe!!! Und die Überraschung ist auch gelungen. Er hätte nie damit gerechnet, dass ich die Katzenklos alleine grundreinige. 😉

Wir waren dann noch einkaufen. Also ein bisschen kam ich doch noch raus, mit dem Blindenstock. Beim nach Hause gehen haben wir wieder so einen kleinen Test gemacht. Philipp ging schon mal vor nach Hause und ich ging mit dem Stock, in meinem Tempo nach. Es klappte ganz gut, bis auf wenige kleine Fehler, die ich mir aber nicht zu Herzen nehme. Ich bin sehr dankbar, dass es eigentlich so gut wie immer hilfsbereite Menschen gibt, sollte ich wirklich mal nicht zurecht kommen. Eine Passantin aus der Nachbarschaft (nicht direkt von unserem Haus), hat mir unter anderem geholfen. Ich bedankte mich und meinte, normalerweise kann ich den Weg schon ganz gut, und sie sagte: „Ich weiß, ich weiß, habe Sie schon öfters beobachtet.“ Mir ist das nämlich oft etwas peinlich, wenn mir ein Fehler passiert, weil ich dann das Gefühl habe, ich wirke auf fremde Menschen planlos und desorientiert, und diese Menschen könnten sich ja so etwas denken wie: „Warum rennt die Blinde da draußen herum, wenn sie sich nicht auskennt?“ – vielleicht sollte ich mir da auch nicht (mehr) so viele Gedanken drüber machen, was andere über mich denken. Fakt ist, zumeist klappt es sehr gut ohne gravierende Fehler. Und bis jetzt habe ich immer nur nette, hilfsbereite Menschen getroffen, und das ist, was zählt.

Ja, das wars nun also zum Donnerstag. 🙂

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Von Jacqueline

Ich bin Jahrgang 1982, in Wien geboren und aufgewachsen. Seit Mai 2003 lebe ich in Klagenfurt am Wörthersee.
Ich bin verheiratet und wir haben 3 Katzen, die Lucky, die Franzi und den Merlin.
Mein größtes Hobby ist das Schreiben, Geschichten, Gedichte, Tagebuch. Was meine Gedichte/Geschichten betrifft, ist es mein Bestreben, diese Welt mit meinen Texten ein Stückchen heller zu machen.

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