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Schnee…

Das ging jetzt doch sehr schnell, es schneit etwas. Ich muss mal die Nase aus dem Fenster halten, ob man den Schnee auch riecht. 😉 Das ist so ein angenehmer, frischer Geruch, … obwohl Wasser eigentlich, grundsätzlich geruchlos ist. Ach ja, und falls sich jemand fragt, woher ich weiß, dass es draußen schneit, eine Haushaltshilfe war vorhin da, und hat den Schneefall erwähnt. Zudem war in den 8-Uhr-Nachrichten zu hören: „Im Moment schneit es in den meisten Landeshauptstädten, außer in Bregenz, dort ist es bedeckt.“
Vor etwa einer Woche schrieb ich noch von Wintergerüchen an milden Herbsttagen, und jetzt passt sich das Wetter dem, sich ausbreitenden Weihnachts- und Adventfeeling an. Gestern haben wir einen ersten kleinen Weihnachtsmarktbummel gemacht.
Mir geht es übrigens seit gestern wieder besser. Am Abend hat sich dann der „Knoten“ im Bauch langsam aber sicher endgültig gelöst. Die Bewegung an der frischen Luft hat mir gestern gut getan. In der Nacht von gestern auf heute habe ich noch mit Wärmflasche auf dem Bauch geschlafen, um die letzten Blähungen und Bauchkrämpfe mit der Wärme zu vertreiben. Und das ist mir auch gut gelungen.

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Anders als geplant…

Anders als geplant verlief der heutige Tag. Philipp war alleine Einkäufe erledigen, und den Besuch auf der an diesem Wochenende stattfindenden Familien- Gesundheits- und Brauchtumsmesse konnten wir ganz vergessen.
Ich habe immernoch mit Bauchschmerzen und Durchfall zu kämpfen. Die Bauchschmerzen sind so krampfartig. Wenigstens habe ich nicht mehr erbrochen. Und ich bin enorm Kälte empfindlich. Habe aber kein Fieber.
Wir sind draufgekommen, dass wir bis dato keine Wärmflasche hatten. Also ist Philipp heute auch noch in den Drogeriemarkt und hat eine besorgt. Er ist ein Schatz! ❤
So, jetzt noch eine Tasse Tee trinken, und dann verzieh ich mich mit der Wärmeflasche auf dem Bauch ins Bett.

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Oben? Unten? – nein, beides gleichzeitig…

Oben? Unten? – nein, … beides gleichzeitig. In dem Moment weißt Du nicht, ob Du den Kopf über die Muschel halten sollst, oder ob Du den Hintern draufsetzen sollst. So passiert heute Abend bei mir. Nähere Details möchte ich Euch ersparen, aber es war alles andere, als ein Vergnügen.
Krass, wie schnell es gehen kann. Den ganzen Tag ging es mir gut, keine Anzeichen, es kam ganz plötzlich.
Jetzt geht es mir besser, aber der Darm spielt noch verrückt, schlecht ist mir nicht mehr.
Jetzt hoffe ich nur, dass 1. ich Nachts Ruhe habe und schlafen kann, und 2. dass die Beschwerden morgen weg sind, weil wir ein Bisschen was geplant haben.
Der heutige Abend war, im wahrsten Sinne des Wortes, zum Kotzen!
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Gut geschlafen

Trotz der gestrigen Aufregung habe ich dann doch gut und fest geschlafen. Habe nicht einmal mitbekommen als Philipp aufgestanden ist, um sich für die Arbeit fertig zu machen. Bzw. vorher hatte er die nächste Therapie-Einheit. Um 8 bin ich aufgewacht und aufgestanden. Um kurz nach 9 habe ich an meinen Schatz gedacht, und kurz darauf kam eine Mail von ihm, mit der Info, dass er nach der Therapie gut in der Arbeit angekommen ist. Das finde ich immer beruhigend zu wissen, dass er gut angekommen ist, denn ganz selten, zum Glück nur selten, hat er einen epileptischen Anfall. Der letzte Anfall war vor etwa 2 Jahren, kurz nachdem wir die neue Küche bekommen hatten. Da war die ganze Aufregung wohl zu groß. Medikamentös ist er auch sehr gut eingestellt.
Gestern Abend konnte ich zuerst nicht einschlafen, aber dann überkam mich um kurz nach 1 Uhr doch die Müdigkeit, und ich war schneller weg, also eingeschlafen, als gedacht, hab dann wie gesagt durchgeschlafen, bis um Acht. Das hat aber auch richtig gut getan.

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Eine Begegnung, 10€ und Mitleid unerwünscht

Als wir am frühen Abend, nach dem Einkauf in der Stadt essen waren, uns gerade an den Tisch gesetzt hatten, kam eine ältere Dame auf uns zu. Sie fragte, ob ich blind bin, wir bejahten. Sie dann: „Oh, das tut mir aber leid!“ Ich meinte freundlich: „Sie müssen kein Mitleid haben, denn ich kann trotz Blindheit ein gutes Leben führen.“ Philipp ergänzte: „Und wir ergänzen uns wunderbar. Das was ich nicht kann, da unterstützt sie mich, und umgekehrt.“ Schließlich gab sie dem Philipp 2 5€-Scheine und meinte: „Kaufts Euch etwas zum Essen davon.“ Gerührt bedankten wir uns, sie verabschiedete sich, wir wünschten ihr alles Gute und dann ging sie.
Das war eine Nette Begegnung, auch wenn die Mitleidsbekundungen absolut nicht notwendig waren. Aber manche Menschen wissen wohl nicht, dass man heutzutage als Behinderter Mensch gut, und vor allem selbstbestimmt leben kann. Ach ja und mit dem Geldsegen haben wir schon gar nicht gerechnet. Es war ein schöner Zuschuss zum Abendessen. 🙂 Aber das Geld ist natürlich eine Nebensache. Im Vordergrund steht das Gespräch und die Begegnung.
Ich habe darüber auch auf Facebook geschrieben, das Erlebnis für Freunde gepostet, nichtsahnend, was ich damit auslösen würde. Eine Facebook-„Freundin“ hat kommentiert, wir, Philipp und ich, wären ja keine Bettler und die „Spende“ hätten wir ja gar nicht nötig. Und dann noch: „Die Peinliche Alte“, was ich sehr unangemessen fand. Ja, Mitleid ist im Falle einer Behinderung unerwünscht, einfach nicht notwendig. Aber so unhöflich sein, und das Geld, die 10€ nicht annehmen, wollten wir auch nicht. Die Dame wusste es halt nicht besser und wir haben gespürt, es kam von Herzen. Auf Facebook kommentierte ich meinen Beitrag dann noch wiefolgt: „Ich wollte einfach nur über diese Begebenheit schreiben und finde es peinlich, dass dies gleich mit Bettelei in Verbindung gebracht wird. Nur weil eine ältere Dame aus Unwissenheit gehandelt hat, und wir einfach nur aus Höflichkeit und Dankbarkeit die 10€ angenommen haben. Ja, es ist peinlich, dass überall alles gleich so negativ gesehen wird. Das ist wirklich peinlich!!!“
Leute, bitte zuerst DENKEN, dann reden/posten!!! Und wo wir schon bei dem Wörtchen peinlich sind: Es ist peinlich, dass manche Menschen großkotzig reden/posten, ohne vorher nach zu denken, das HIRN einschalten!!! Nein, das hat mich wirklich wütend gemacht! Da will man einfach nur ein Erlebnis mitteilen, und dann wird daraus gleich wieder etwas Negatives heraus interpretiert.
Aber gut, jetzt, nachdem ich wieder etwas runtergekommen bin, war ja auf 180, denke ich mir, man sollte sich von solchen großkotzigen Menschen, die ihr Hirn nicht einschalten, die Laune nicht verderben lassen. Ja, wenn das so einfach wär! 😉 Solche Menschen sind einfach nur peinlich! Ups, … schon wieder dieses Wort. 😉 Naja egal, ich nehm mir kein Blatt vor den Mund, sage/schreibe das, was ich mir denke. Wem‘s nicht passt, Pech gehabt!
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Ein Wort und viele Interpretationen…

Manchmal passiert es, dass mir, ohne Zusammenhang plötzlich irgendein Wort in den Sinn kommt. Vielleicht sogar ein Wort, dass mir zuvor gar nicht geläufig war.
Genauso ist es mir heute ergangen. Auf einmal kam mir das Wort „Nebelträume“ in den Sinn. Ich begann zu hinterfragen. Was fällt mir zu diesem Wort ein?
Meine Gedanken und Interpretationen zu dem Wort gibt es im gleichnamigen Gedicht Nebelträume.

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Endlich Therapien für Philipp

Gestern haben die Therapien für Philipp begonnen. Er wird auf einer Streckbank gestreckt, … klingt schlimmer, als es ist, meinte er. Außerdem bekommt er auch Wärmebehandlungen und Ultraschalltherapie. Heute war er um 10 vor 8 wieder dort.
Ich bin froh, dass sich unser Hausarzt für ihn eingesetzt hat, dass er doch so schnell, ohne viele Wartezeiten einen Therapieplatz bekommen hat. Das Einzige, wo er ein paar Wochen warten musste, war aufs MRT, denn erst danach konnte ein Therapieplan für Philipp ausgearbeitet werden, wenn die Diagnose feststeht. So hat die ewige Ärzterennerei doch noch ein gutes Ende genommen.

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Eine schöne Begegnung am Sonntag – positives Feedback einer Nachbarin

Heute traf Philipp eine Nachbarin am Parkplatz. Diese Nachbarin teilte mit, dass sie mich einmal beobachtet hat, wie ich zu dem Baum im Garten gegangen bin, und wie ich dort gestanden bin. Das hat sie gefreut. Philipp meinte, dass ich die Natur sehr liebe, und besonders mit diesem Baum eine, ja, freundschaftliche Beziehung pflege. Ich bin fast jeden Tag einmal dort. Die Nachbarin sagte daraufhin, endlich noch jemand, der die Natur genauso liebt, wie sie. Außerdem erzählte sie meinem Mann, dass sogar einmal geplant war, diese Bäume im Garten zu schlägern, und stattdessen dort Parkplätze zu bauen. Besagte Nachbarin hat sich aber, mit einigen Anderen Nachbarn dagegen gewehrt, dafür eingesetzt, dass der Garten und seine Bäume bleiben, und das ist auch gut so!!!

Ja, es braucht Menschen, die sich für den Erhalt der Natur einsetzen. Bäume sind noch dazu wichtige Sauerstofflieferanten.
Jetzt, wo ich weiß, dass dieser Garten, mit diesem wunderbaren Baum beinahe Parkplätzen zum Opfer gefallen wäre, empfinde ich noch mehr, eine noch viel tiefere Wertschätzung und tiefe Dankbarkeit. Heute werde ich, werden wir ebenfalls noch runtergehen.
Soweit ein Eintrag über eine schöne Begegnung, von der mir berichtet wurde.
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Wintergerüche an milden Herbsttagen

Gestern, an diesem schönen sonnigen Herbstsamstag waren wir in der Stadt unterwegs. Und obwohl das Wetter, mit 11 Grad oder auch etwas mehr, heute sind es 16 Grad, noch nicht an Winter und Weihnachten denken lässt, sind sie schon da, die Wintergerüche, nach Punsch und Maroni, und auch der Weihnachtsmarkt wird bereits aufgebaut, eröffnet, soviel ich weiß am 17. November, also in 6 Tagen. Früher oder später wird sich auch das Wetter anpassen, ich glaube, lange wird das Milde, föhnige Herbstwetter nicht mehr anhalten.

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Neue Demo-Aufnahme, Poet 2 kompakt liest etwas aus der Zeitung vor…

Heute ließ ich mir von meinem Poet 2 kompakt etwas aus der heutigen Kronenzeitung vorlesen. Ich habe eine Demo-Aufnahme, unter dem Motto „Vorlesen eines Zeitungsartikels“ gemacht.
Philipp berichtete mir, dass in der Zeitung über eine Tischlerin aus Oberösterreich geschrieben steht, die Möbel für Blinde begreifbar macht. Das wollte ich auch vorgelesen haben. Hinweis: Da Philipp mir die ganze Zeitungsseite eingelegt hat, ist vorher auch noch was zum Thema Achtsamkeit, was auch nicht schadet. 🙂 Ich bin positiv überrascht, dass in einer Zeitung auch mal positive Nachrichten stehen. 😉

https://player.vimeo.com/video/300023427 Poet 2 kompakt liest aus der Zeitung vor – Achtsamkeit und eine Tischlerin, die Möbel für Blinde begreifbar macht … from Jacqueline Knapp-Heberling on Vimeo.