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Gedicht-Gedanken Naturverehrung

Baumzeit Gedicht-Gedanken

Kalte Luft

meine Lunge streichelt,

Herbstduft

meiner Nase schmeichelt.

Den festen Stamm

im Rücken spüren,

mit meinen Füßen

die Erde berühren.

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Intuition und Spiritualität Naturverehrung

Meditative Zeit im Garten

So schön warm ist es heute wieder gewesen. Wir haben am Nachmittag etwas Zeit im Garten der Wohnanlage verbracht. Zuerst waren wir beim Baumfreund und danach setzten wir uns auf die Bank in der Wiese.

Ich hatte spontan den Impuls, Schuhe und Socken auszuziehen, um mich mit den Füßen ganz und gar mit Mutter Erde zu verbinden, eins zu werden. Mein Fuß, bzw. der operierte linke große Zeh ist zum Glück schon ganz gut abgeheilt, sodass ich im übrigen auch keine Schmerzen mehr habe. Da bin ich sehr froh darüber. Ging mir den ganzen Sommer eh ab, bloßfüßig durchs Gras zu gehen, weil ich ja ständig mit Pflasterverband am Zeh unterwegs war und der durfte nicht nass werden. Aber jetzt, an diesem, wohl letzten schönen und warmen Herbsttag, habe ich mir diese meditative Verbindung, zwischen Himmel und Erde einfach gegönnt. Durch meine imaginären Wurzeln kam Energie von Mutter Erde in mich, in meinen Körper, und gleichzeitig stellte ich mir vor, wie ich die wertvolle Sonnenenergie in mich aufnehme. Himmel und Erde in mir, in meinem Herzen verankert.

Eine meditative Stimmung breitete sich in mir aus, innere Ruhe, ankommen in mir selbst. Das war eine schöne Erfahrung. Mit Schuhen und Socken die Erdung vorstellen geht zwar auch, aber es ist längst nicht so eine intensive Erfahrung, wie mit bloßen Füßen auf der Erde, im Gras zu stehen.

Und auch jetzt noch fühle ich mich innerlich ruhiger, ausgeglichener.

Danke, Mama Erde! Ich liebe Dich und alle Lebewesen. ❤

Da kommt mir ein Lied in den Sinn, von Lisa Valentin, dass sie mit Kindern singt. Das Lied passt wie ich finde auch gut zur jetzigen Zeit des Erntedanks.

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Gedicht-Gedanken Naturverehrung

Naturimpressionen am Sonntag – die Regentropfenfängerin oder der kleine Käfer

Im leichten Regen

spazieren gegangen,

die Fee in mir versuchte

Regentropfen

mit der Hand zu fangen,

um diese dann gezielt zu lenken,

und den Pflanzen und Bäumen freudig zu schenken.

Beim Baumfreund noch einmal,

als Regentropfenfängerin posieren,

sodass mein Liebster es konnte

fotografieren.

Es war eine angenehme

Atmosphäre,

auch ein Käfer

gab uns die Ehre.

Gerade heute

am Welttierschutztag,

er uns die Botschaft

bringen mag,

dass selbst die kleinsten Tiere

wertvolle Lebewesen sind,

viele Menschen sollten umdenken

ganz geschwind.

Wir müssen alle

auf den Planeten Erde aufpassen,

und auch den Insekten

ihre Lebensräume lassen.

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Gedicht-Gedanken Jahreszeiten Naturverehrung

Herbstgedicht-Gedanken

Noch scheint Sonne

hell und klar,

Altweibersommer

wunderbar.

Doch bald schon kommt der Herbst,

mit kalten Winden,

lässt den Sommer für dieses Jahr

endgültig verschwinden.

Morgen ist meteorologischer Herbstbeginn,

ich ein bisschen

melancholisch bin.

Aber, wenn wir der Natur

mit Ehre

und Respekt begegnen,

wird jede Jahreszeit,

mit ihrer eignen Magie

uns segnen.

21.09.2020

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Gedicht-Gedanken Naturverehrung

Hand in Hand durch unser Land – Natursegen Gedicht-Gedanken

Hell strahlt mir

der Tag entgegen,

die Natur

ist ein wahrer Segen.

Sommer und Herbst

reichen sich die Hand,

gehen ein Stück gemeinsam

durch unser Land.

Der Sommer sendet letzte Grüße,

indem er sich nochmals

von seiner schönsten Seite zeigt,

bevor er sich endgültig

dem Ende zuneigt.

Äste sich im Herbstwind wiegen,

erste Eicheln und Kastanien

schon am Boden liegen.

Ja, ich lass mich gern

durchs Jahr begleiten,

von der Natur

und ihren Jahreszeiten.

11.09.2020

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Engel Gedicht-Gedanken

Engel, wo bist Du? – Gedicht-Gedanken

Engel, wo bist Du?

Gerade in dunklen Momenten,

in des Lebens

schmerzhaften Akzenten,

solltest Du doch

bei mir sein,

doch ich seh ihn nicht,

meines Engels hellen Schein.

Engel, wo bist Du?

Im Dunkel der Nacht

und des Schmerzes,

fühl ich mich so

im Stich gelassen,

dabei sollte ich doch gerade jetzt spüren,

dass Engel auf uns aufpassen.

Engel, wo bist Du?

Bitte schick mir doch

ein Zeichen,

ich versuch Dich

zu erreichen.

Ich wünsche mir,

Du mögest mein ganzes Sein berühren,

gerade jetzt hab ich danach Sehnsucht,

Dich und Dein Licht zu spüren.

Engel, wo bist Du?

Gerade jetzt mach ich das,

was ich am besten kann,

schreibe Dir, in der Hoffnung,

meine Zeilen kommen an.

Will nicht jammern,

will nicht klagen,

aber ich vermisse Dich,

dies will mit diesem Gedicht

ich Dir sagen.

Engel, wo bist Du?

Möge sich doch noch alles

zum Guten wenden,

wir alle sind doch geborgen,

in Mutter Erdes Schoß,

und in Gottes Händen.

08.09.2020

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Allgemein Gedicht-Gedanken

Gedicht, Gedanken des Nichts

Das dunkle Nichts

ist draußen zu sehen,

der neue Tag darf kommen,

der Alte durfte gehen.

Ein stilles Nichts

ist draußen zu hören,

nur nicht diesen

kostbaren Moment zerstören.

Ein entspannendes Nichts

gibt es zu tun,

außer sich gemütlich

im Bett auszuruh’n.

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das Kind in mir Gedicht-Gedanken Intuition und Spiritualität

Elfendichterei das Elfenkind

Ein Elfenkind

tanzt draußen im Wind,

dann landet es

auf einem Balkon geschwind.

Hier freut es sich,

mit singen und springen,

denn es kann hier ein Windspiel

zum Klingen bringen.

Elfenzeit,

ist Leichtigkeit,

Frohsinn und

Verspieltheit.

1.09.2020

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Allgemein Gedicht-Gedanken

Kleines Wiesenwunder

Was für Wunder,

diese Blume klein,

steht da auf der Wiese,

ganz allein.

Ich fühle mich beglückt,

habe mich gebückt,

das Blümchen gestreichelt,

hoffentlich hat es

ihr geschmeichelt.

Wollten gerade

zum Baumfreund gehen,

da hat Philipp

dies einsame Blümchen

auf der Wiese gesehen.

Er hat die kleine Schönheit

fotografiert,

und nun zeigen wir sie Euch,

ganz fasziniert.

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Gedicht-Gedanken

Regengedicht-Gedanken

Heute lassen wir uns vom Regen

durch den Tag begleiten,

der frische Wind soll sich

überm Lande ausbreiten.

Ich atme ein,

ich atme aus,

die frische Luft

lass ich hinein,

und die Hitze

aus der Wohnung raus.

Vom Regen begleitet,

vom Winde verweht,

kommt mir der Gedanke,

dass schon bald der Herbst

vor der Türe steht.