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Gedicht-Gedanken Nachtgereimtheiten

Wie klingt ein Stern? – Gedichtgedanken

In dem nachfolgenden, nächtlichen Gedicht, mache ich mir Gedanken darüber, was wäre, wenn man Sterne nicht nur sehen, sondern auch hören könnte? 😉

Wie klingt ein Stern – Gedichtgedanken

Wie klingt ein Stern?
Ich hörte es gern.
Ist es ein Klang ganz rein,
makellos,
wie ein Glöckchen fein?
Oder gar
wie Donnergrollen tief,
für unsere Ohren
laut und schief?
Ja, wie klingt ein Stern?
Ich hörte es gern.
Oder hat jeder Stern,
so seine eig‘ne Melodie,
einzigartig,
voll Magie?
Sternenklang,
ein ganz
unterschiedlicher Gesang?
Himmelskörper-
Sinfonie,
für uns Menschen
unergründlich irgendwie?
Ja, ich glaub,
so klingen die Sterne,
wenn sie uns leuchtend grüßen
aus der Ferne.

10.11.2022

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Gedicht-Gedanken gereimtes im Alltag die Alltagsreimerei Nachtgereimtheiten

Das Gedicht von der Gelse

Das Gedicht von der Gelse

Es ist nun also
wieder soweit,
Sommer ist auch
Gelsenzeit.
Eine Gelse hat sich
bei uns eingefunden,
mein Blut würde ihr
sicherlich gut munden.
Das hohe Summen
neben meinem Ohr
nicht zu überhören,
doch ich werde den Traum
von einer Blutmahlzeit
jäh zerstören.
Wedle mit der Hand
hin und her,
mache es der Gelse
sehr sehr schwer.
Als ich das Summen
nicht mehr vernehm,
denk ich mir,
ich war ihr wohl
zu unbequem.
Die Gelse
ist wohl davon geflogen,
auf der Suche nach
‚nem edlen Blutspender
weitergezogen.

18.05.2022

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Gedicht-Gedanken Nachtgereimtheiten

Wenn kreative Energien fließen Gedichtgedanken

Wenn kreative Energien fließen

Wenn kreative Energien fließen,
während sich die Schatten der Nacht
über uns‘re Welt ergießen,
dann will ich mich
dem Fluss hingeben,
ohne nach einem bestimmten Ziel
zu streben.
Die Nacht so still,
das find‘ ich gut,
lasse mich treiben,
in der unendlich scheinenden
kreativen Flut.
Durch basteln und nähen,
die Hände kreativ wirken lassen,
zwischendurch diese Gedanken
in Gedichtform fassen.
Ja, ich gebe mich
so lange hin,
bis ich selbst dann
müde bin.
Alles kann, und nichts muss,
so bin ich stets offen,
für den zärtlichen
Musenkuss.

25.04.2022

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Gedicht-Gedanken Nachtgereimtheiten

Keine-Worte-Poesie

Der heutige Tag
hat keine Worte,
er ist eher
von der ruhigeren Sorte.
Und dennoch möcht ich,
dass im Tagebuch
was geschrieben steht,
bevor dieser Tag endgültig
zu Ende geht.
Keine-Worte-Poesie,
fern von
jeglicher Magie,
jedoch das große Nichts
im nu durchbricht,
so kommt in mein Tagebuch
dies Gedicht.

10.02.2022

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Gedicht-Gedanken Jahreszeiten Nachtgereimtheiten

Winternacht-Gedichtgedanken

Der 5. Jänner

ist verstrichen,

der Nebel ist

dem Schnee gewichen.

Wetterkobolde

machen Quatsch,

erst Schnee, dann Regen,

Matsch plitschplatsch.

Nach dem Regen

ging‘s mit Schnee

wieder weiter,

ein Italientief ist heute

unser Begleiter.

Überall nun

weit und breit,

Mutter Erde bedeckt,

mit schwerem, nassen

Winterkleid.

Schneeflocke um Schneeflocke

landet leis,

weich und sacht,

bringt himmlische Stille mit

in diese Winternacht.

05.01.2022

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Gedicht-Gedanken Nachtgereimtheiten

Traumland-Express

Es ist Nacht,

der Tag ist vollbracht.

Es leuchten die Sterne,

das Rauschen eines Zuges

durchbricht die Stille

aus der Ferne.

Während

nächtlicher Harmonie,

beflügelt jenes Zuggeräusch

magisch meine Fantasie.

„Traumland-Express“

kommt mir in den Sinn,

ich geb mich ganz

dieser Vorstellung hin.

Will ebenfalls bald

in den Schlaf sanft gleiten,

und mich auf die Reise

im Traumland-Express vorbereiten.

Während das Zugrauschen

ertönt ganz leise,

frag ich mich:

Wohin geht sie heute,

die nächtliche Reise?

Die Reise im Traumland-Express

ist oftmals Segen,

manchmal Fluch,

so mancher Traum schon verewigt

im Traumtagebuch.

13/14.10.2021