Kategorien
Allgemein Naturverehrung

a.b.c Etüde Naturgedanken

Zu Christianes Schreibeinladung.

3 Begriffe in maximal 300 Wörtern.

Diesmal sind es die Begriffe:

Quelle, griesgrämig, stöbern.

In der Natur

lässt es sich gut stöbern.

Herbsteindrücke sammeln,

Klänge aufnehmen,

Herbstluft riechen, fast schon winterlich anmutend.

Eine Quelle voll Dankbarkeit in meinem Herzen,

weil wir auf diesem schönen Planeten Erde

leben dürfen.

Da gibt es absolut keinen Grund,

griesgrämig zu sein.

43 Wörter.

Kategorien
Gedicht-Gedanken Naturverehrung

Baumzeit Gedicht-Gedanken

Kalte Luft

meine Lunge streichelt,

Herbstduft

meiner Nase schmeichelt.

Den festen Stamm

im Rücken spüren,

mit meinen Füßen

die Erde berühren.

Kategorien
Intuition und Spiritualität Naturverehrung

Meditative Zeit im Garten

So schön warm ist es heute wieder gewesen. Wir haben am Nachmittag etwas Zeit im Garten der Wohnanlage verbracht. Zuerst waren wir beim Baumfreund und danach setzten wir uns auf die Bank in der Wiese.

Ich hatte spontan den Impuls, Schuhe und Socken auszuziehen, um mich mit den Füßen ganz und gar mit Mutter Erde zu verbinden, eins zu werden. Mein Fuß, bzw. der operierte linke große Zeh ist zum Glück schon ganz gut abgeheilt, sodass ich im übrigen auch keine Schmerzen mehr habe. Da bin ich sehr froh darüber. Ging mir den ganzen Sommer eh ab, bloßfüßig durchs Gras zu gehen, weil ich ja ständig mit Pflasterverband am Zeh unterwegs war und der durfte nicht nass werden. Aber jetzt, an diesem, wohl letzten schönen und warmen Herbsttag, habe ich mir diese meditative Verbindung, zwischen Himmel und Erde einfach gegönnt. Durch meine imaginären Wurzeln kam Energie von Mutter Erde in mich, in meinen Körper, und gleichzeitig stellte ich mir vor, wie ich die wertvolle Sonnenenergie in mich aufnehme. Himmel und Erde in mir, in meinem Herzen verankert.

Eine meditative Stimmung breitete sich in mir aus, innere Ruhe, ankommen in mir selbst. Das war eine schöne Erfahrung. Mit Schuhen und Socken die Erdung vorstellen geht zwar auch, aber es ist längst nicht so eine intensive Erfahrung, wie mit bloßen Füßen auf der Erde, im Gras zu stehen.

Und auch jetzt noch fühle ich mich innerlich ruhiger, ausgeglichener.

Danke, Mama Erde! Ich liebe Dich und alle Lebewesen. ❤

Da kommt mir ein Lied in den Sinn, von Lisa Valentin, dass sie mit Kindern singt. Das Lied passt wie ich finde auch gut zur jetzigen Zeit des Erntedanks.

Kategorien
Gedicht-Gedanken Naturverehrung

Naturimpressionen am Sonntag – die Regentropfenfängerin oder der kleine Käfer

Im leichten Regen

spazieren gegangen,

die Fee in mir versuchte

Regentropfen

mit der Hand zu fangen,

um diese dann gezielt zu lenken,

und den Pflanzen und Bäumen freudig zu schenken.

Beim Baumfreund noch einmal,

als Regentropfenfängerin posieren,

sodass mein Liebster es konnte

fotografieren.

Es war eine angenehme

Atmosphäre,

auch ein Käfer

gab uns die Ehre.

Gerade heute

am Welttierschutztag,

er uns die Botschaft

bringen mag,

dass selbst die kleinsten Tiere

wertvolle Lebewesen sind,

viele Menschen sollten umdenken

ganz geschwind.

Wir müssen alle

auf den Planeten Erde aufpassen,

und auch den Insekten

ihre Lebensräume lassen.

Kategorien
Gedicht-Gedanken Jahreszeiten Naturverehrung

Herbstgedicht-Gedanken

Noch scheint Sonne

hell und klar,

Altweibersommer

wunderbar.

Doch bald schon kommt der Herbst,

mit kalten Winden,

lässt den Sommer für dieses Jahr

endgültig verschwinden.

Morgen ist meteorologischer Herbstbeginn,

ich ein bisschen

melancholisch bin.

Aber, wenn wir der Natur

mit Ehre

und Respekt begegnen,

wird jede Jahreszeit,

mit ihrer eignen Magie

uns segnen.

21.09.2020

Kategorien
Gedicht-Gedanken Naturverehrung

Hand in Hand durch unser Land – Natursegen Gedicht-Gedanken

Hell strahlt mir

der Tag entgegen,

die Natur

ist ein wahrer Segen.

Sommer und Herbst

reichen sich die Hand,

gehen ein Stück gemeinsam

durch unser Land.

Der Sommer sendet letzte Grüße,

indem er sich nochmals

von seiner schönsten Seite zeigt,

bevor er sich endgültig

dem Ende zuneigt.

Äste sich im Herbstwind wiegen,

erste Eicheln und Kastanien

schon am Boden liegen.

Ja, ich lass mich gern

durchs Jahr begleiten,

von der Natur

und ihren Jahreszeiten.

11.09.2020