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Geschichten von/mit Naturwesen Intuition und Spiritualität

Eichea Silentia – eine Feengeschichte

Sonntagnachmittag: Sie war wieder einmal in dem naturbelassenen, fast schon verwunschenen Wegstück gewesen, stand mit ihrem Mann und Seelengefährten bei der Eiche, die das eine Ende des Weges zu bewachen schien. Verwunschen, das traf es sehr gut, denn in diesem Wegstück blieb für sie gefühlsmäßig immer die Zeit stehen.Es war noch so urig dort, still und es riecht immer gut nach Wald. Ein kleines Stückchen unberührte Natur.

Heute hatte sie das Gefühl, beobachtet zu werden. Sie hatte das Gefühl, dass jemand aus dem Baum heraus, sie und ihren Mann anschaute. Dieses „Etwas“ schaute sie beide an und blickte dann in der Gegend umher. Dann sah sie wieder zu den Menschen. Sie, ja sie. Es war eine weibliche Anwesenheit, die sie beide zu beobachten schien.

Lina versuchte sich ganz zu erden und mit Hilfe des Atems zur Ruhe zu kommen, um dann eventuell mit diesem Wesen, welches sie und ihren Mann Phil zu beobachten schien, Kontakt aufnehmen zu können. Dies gelang dann auch.

„Eichea“ war zuerst in ihrem Kopf. Und dann: „Silentia“, also von dem englischen Wort „Silent“ = „Stille“, und Eichea eben, die Eiche. „Eichenstille“ – ja, still war es immer dort. Nur wenige Menschen gingen dort diesen Weg entlang. „Eichea Silentia“.

„Ich bin eine Baumfee, die in der Eiche wohnt. Ich bin traurig, dass die meisten Menschen, diesen schönen Ort gar nicht richtig registrieren. Wissen viele Menschen die unberührte Natur nicht mehr zu schätzen? Aber umso mehr freue ich mich, dass es doch noch Menschen gibt, die sich über die Natur und ihre Beseeltheit freuen. Das war ein Test, ob Du mich fühlen kannst, wenn ich Dich/Euch beobachte. Ich wohne in dieser Eiche, in diesem Wächterbaum, der den Weg, den Beginn/das Ende des weges bewacht. Schon seit Ewigkeiten bin ich hier. Und ich möchte den Menschen in der heutigen Zeit die Stille von damals schenken, die Stille und die Ursprünglichkeit, als das Menschenleben noch nicht so laut und hektisch war.“

„Eichea Silentia, ich danke Dir, dass Du mir Deine Botschaft offenbart hast.“, sagte Lina und umarmte den Baum noch einmal.

Dann war es Zeit, nach Hause zu gehen. Aber sie und ihr Mann Phil würden wiederkommen. Da hin, wo es noch ursprünglich ist, und etwas verwunschen. Wo die alte Eiche steht, und auf sie wartet, zum Ausruhen, Kraft tanken, in Kontakt treten.

19.09.2021

Und hier könnt Ihr entspannt meiner Stimme lauschen, denn ich habe es auch als Podcast-Episode vertont und veröffentlicht…

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Die Wohllie-Wesen Geschichten von/mit Naturwesen Handgemachte Wesen und ihre Geschichten

Das Koboldmädchen Shabirah Schabernack

„Wer bist Du denn?“, fragte Lina. Das Wesen schien sich zuerst erschreckt zu haben, aus Verwunderung darüber, dass es tatsächlich bemerkt worden war. „Ich, … ich bin Shabirah Schabernack, ein Koboldmädchen. Ich möchte einen physischen Körper, um die grobstoffliche Ebene und die Welt der Menschen kennen zu lernen.. Die Zeit ist reif dafür, dass wir Naturgeister uns mit den Menschen, die dafür offen sind, verbünden. Nicht alle meiner Familie sind dafür, dass ich jetzt hier bin. Vor allem ältere Mitglieder unseres Koboldclans haben die Nase gerümpft, als sie von meinem Plan hörten, in die Welt der Menschen zu gehen. Sie meinten, ich solle aufpassen, dass ich es nicht einmal zutiefst bereue, denn es läuft vieles falsch dort bei diesen zerstörerischen Kreaturen. Ich habe gesagt, dass gewiss nicht alle Menschen so sind, im Gegenteil. Und nun bin ich hier.“

Shabirah (Schabirah ausgesprochen), redete in einem durch, wie ein Wasserfall. Als sie endlich pausierte, fragte Lina: „Und wie bist Du zu mir gekommen?“ „Mein Herzkompass hat mich zu Dir geführt. Ich habe mir vorgestellt, zu einem Menschen zu kommen, der 1. für den Kontakt mit uns offen ist, 2. einen Körper für mich machen kann, und 3. die Geschichte dazu aufschreibt. Dann bin ich hierher teleportiert worden.“

Es fühlte sich an, als würde ein Insekt durch Lina‘s Haar kriechen, als Shabirah durch ihre Haare fuhr. Andächtig meinte danach das Koboldmädchen: „Hach, so blondes Haar möcht ich auch haben, für meine physische Hülle. Aber wie könnte das gehen?“ Lina erwiderte: „Ich hab schon eine Idee, ich geb Dir was von meinen eigenen.“. „Nein!“, rief Shabirah aus, „Ich will nicht, dass Du Dir wegen mir Haare abschneiden musst.“. „Muss ich ja auch nicht“, meinte Lina. „Weißt Du Shabirah, wenn wir uns die Haare frisieren, kommen mit der Zeit ausgefallene Haare in der Haarbürste zusammen. Diese holt man dann heraus. Die meisten Menschen schmeißen diese Haare aus der Bürste dann weg, aber ich nicht, weil ich sie, eben für solche Fälle, zum Basteln weiterverwende.“. Lina zeigte Shabirah so ein kleines Haarbüschel, und sie war einverstanden.

Lina nahm ein Knäuel moosgrüner Wolle in die Hand. Dieses fiel ihr aber kurz darauf auf den Boden. Als sie es aufheben wollte, hatte sich etwas davon abgewickelt. Dieser, vom Knäuel gelöste Teil verwurschtelte sich komplett, sodass Lina‘s Mann Phil ihr versuchte zu helfen, diesen Wollfadensalat wieder zu entwirren. Doch dies gelang nicht wirklich, der Teil hatte sich komplett verknotet und wurde daher einfach abgeschnitten. Zuerst wollte sich Lina ärgern, doch dann fiel ihr Shabirah Schabernack ein und sie dachte sich, dass es wohl das Koboldmädchen war, um darauf aufmerksam zu machen, dass ihre physische Hülle genauso moosgrün sein sollte, wie diese Wolle. Lina schmunzelte. Und Shabirah kicherte im Hintergrund und dachte sich: „Genau dafür sind wir Kobolde da, nicht um den Menschen was böses zu tun, sondern ihnen Gelassenheit zu lehren, mit unserem Schabernack.“. Lina machte sich an die Arbeit.

Ein Tag später: Der Körper war nun zum Großteil fertig. Da meldete sich Shabirah abermals, mit einem Wunsch: „Ach ja, … ich habe auf meinen Händen so Kletten, weißt Du, wie man sie im Wald findet. Damit kann ich mich wunderbar überall festhalten. Aber wäre das auch physisch möglich?“ Lina erinnerte sich, dass sie vor kurzem in einem Nähgeschäft Klettverschlüsse gekauft hatte und stimmte zu. So bekam Shabira‘s physischer Körper auch noch Klett an die Handinnenseite genäht, auf die eine Hand das rauhe Teil, und auf die andere das Weiche, glatte, damit sie ihre Händchen zusammenlegen kann. Das Büschel blonder Haare nähte Lina an den Kopf. Und als krönender Abschluss kam dann noch ein Kristall, als Energieträger auf den Kopf, sodass sich Shabirah immer, wenn sie es wollte, über die Sonne mit positiver Energie aufladen konnte.

Wieder war ein Wesen manifestiert worden, sodass es auch physisch sicht- und fühlbar ist. Lediglich das Gesicht ist und bleibt imaginär, nur mit den inneren Augen sichtbar. Hier ist es, Shabirah, das Koboldmädchen.

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Vom Flauschie-Zwerg zum Flauschie-Engel

Als ich gerade an dem flauschigen Wollie-Wesen rumwerkelte, und eben daran dachte, dass ich gleich Stoff für das Mützchen holen werde, meinte das vorwitzige Wesen, mit leicht trotziger Stimme: „Nein, ich will kein Zwerg sein, sondern ein Engel. Ein Engel des Waldes.“ Ich meinte: „Aber ich wollte mal etwas eher erdverbundenes machen, nach dem Engel und der Fee der Hoffnung.“ Dann das Wesen wieder, mit noch mehr Trotzigkeit in der Stimme: „Aber die Natur braucht Engel, die Wälder brauchen Engel, Schutzengel, angesichts der weitverbreiteten Naturzerstörung!“ – ja gut, dachte ich dann bei mir, wo er/es recht hat, hat er/es recht, der Engel/das Wesen. Denn der letztgenannte Fakt leuchtete mir ein. Also bekam das grüne Wesen weiße Flügel. Und als Symbol und Verbundenheit zu den Bäumen bekommt er noch ein Stück Baumrinde in die Hand, die ich von meinem Baumfreund mitgenommen habe. Nein, keine Sorge, ich habe keine Rinde vom Stamm direkt genommen, sondern etwas von dem, was davor am Boden liegt. Und da mir ein achtsamer Umgang mit der Natur wichtig ist, habe ich mich bedankt, und werde heute noch ein kleines Geschenk für die Naturwesen vorbei bringen.

Ja, ohne mir gut vorkommen zu wollen, sehe ich mich immer wieder als Vermittlerin zwischen Natur und Mensch, egal ob über Texte, die ich schreibe, oder halt jetzt, mit den Wesen, die ich bastele. Die ersten beiden stehen wie gesagt für Hoffnung, Lukretia die Fee steht außerdem für den Reichtum der Natur, gerade jetzt im Sommer und Herbst, wo so viele Früchte geerntet werden können. Und sie steht außerdem dafür, dass es gilt, den Reichtum der Natur zu bewahren. Und eben nun der dritte im Bunde ist der Engel des Waldes, der ganz allgemein symbolisiert, dass der Wald/die Natur eben auch Schutzengel hat und braucht, die Naturengel. ❤

Ja so verrückt das auch klingen mag, diese Wesen, sobald sie erstmal ihren eigenen Kopf angenäht haben, scheinen ein Eigenleben und einen eigenen Willen zu entwickeln. Die Kommunikation erfolgt sozusagen telepathisch, bzw. ist da plötzlich eine piepsige, fordernde Stimme im Kopf, die Dir genau sagt, was sie will. Aber dies ist keinesfalls unfreundlich, im Gegenteil. Und so schnell kann sich alles ändern. Vor paar Stunden ging ich noch fest davon aus, dass dieses flauschige, moosgrüne Wesen ein Zwerg sein würde, aber dann hat es sich mir anders offenbart. 😉 Mir kam noch so in den Sinn, die Fantasie und/oder die Intuition sind die Brücke zwischen mir, die das Wesen formt und näht, und dem Wesen selber. Auch so etwas, was sich rational nicht erklären lässt. …

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Gelebte Naturverbundenheit oder die Elfe Lupinella Sonnenschein

Herrlich, heute habe ich etwas gemacht, was ich schon sehr lange nicht mehr gemacht habe. Ich war beim Baumfreund. Aber anstatt nur dazustehen und ihn zu umarmen, und danach gleich nach ein paar Minuten wieder zu gehen, war mir nach mehr. Also habe ich mich auf den Boden, in die Wiese, mit dem Rücken zum Baum gesetzt, an diesem warmen Sommernachmittag.

Der Boden war hart, aber er ließ mich ganz die Verbindung zur Erde spüren. Allen Hintergrundgeräuschen zum Trotz fokussierte ich mich auf mein Inneres, entspannte mich, stellte mir vor, wie alle Geräusche um mich herum nur noch mehr zu meiner Entspannung beitrugen. Allzu laut war es ja eh nicht. Vereinzelt Vögel, Insekten, die um mich herum schwirrten, weiter weg Kinder, … normale Alltagsgeräusche halt.

Als der Verstand dann sozusagen ausgeschaltet, und ich ganz entspannt dasaß, spürte ich um mich herum Naturwesen/Elfen, die sich um den Baum versammelt hatten, um mich zu beobachten. Beobachten meine ich jetzt nicht negativ, sondern vielmehr im Gegenteil, ein freudiges Beobachten. Ihre Freude riesengroß, Freude darüber, dass da ein Mensch ist, der den intensiven Kontakt, die intensive Verbindung zur Natur sucht.

Eine kleine Elfe näherte sich sogar direkt und war besonders vorwitzig, meinte, sie möchte gerne mit mir, der Fee in mir in Kontakt bleiben. Ihr Name ist Lupinella Sonnenschein. Die anderen, vor allem die älteren Elfen waren zuerst dagegen, weil sie meinten, Lupinella, von ihren Freunden auch einfach nur „Lupi“ genannt, sei noch zu jung und unreif, für den Kontakt mit einem Menschen. Schließlich nahm ich wahr, wie die Elfen in einem, nichtphysischen Eingang im Baum verschwanden, um darüber abzustimmen, ob es Lupinella Sonnenschein nun erlaubt werden sollte, mit mir Kontakt zu halten.

Ergebnis: Die Mehrheit des Elfenrates stimmte dafür, mit der Begründung, Elfe und Mensch könnten voneinander lernen/Erfahrungen sammeln. Man nahm zu Kenntnis, dass es wohl Lupinella‘s Mission oder Aufgabe war, bzw. ist, von den Menschen zu lernen und umgekehrt wiederum Wissen zu vermitteln.

Als ich dann aus dieser Session zurückkam, war ein Spruch/Lied in meinem Kopf:

„Lupinella Sonnenschein,

lass ich in mein Leben rein.“

Oder auch:

„Lupinella Sonnenschein,

lass ich in mein Herz hinein.“

Dies solle ich immer wieder sagen bzw. denken, damit die Verbindung zwischen Lupinella und mir/der Fee in mir gefestigt wird, eben wie ein Mantra. 😉

Dieser ausführliche Aufenthalt im Garten, in der Natur hat mir so richtig gut getan und geholfen, so langsam wieder in meine Kraft zu kommen.

Als kleines Dankeschön und Wertschätzung für die Natur- und Elementarwesen ließ ich außerdem ein kleines Geschenk zurück. So machen es ja auch die Schamanen und Medizinmänner/Medizinfrauen.

Soweit meine Niederschrifft/Berichterstattung, vom heutigen Naturaufenthalt. 🙂

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Sturmy und Windra, eine Kurzgeschichte oder die Begegnung mit dem Riesen und der Windhexe

Mittwochabend. Sie saß in der Küche. Es stürmte. Die Lamellen schepperten bedrohlich.

Es kam ihr das innere Bild von einem Riesen, welcher vor dem Fenster stand, und danach der Name „Sturmy, der Windriese“.

Das riesige Luft-Elementarwesen war ziemlich mürrisch. Es schien mit ihr telepathisch zu kommunizieren und sagte: „Wenn die Menschen die Natur kaputt machen, muss man ihnen auch etwas kaputt machen.“, danach lachte er gehässig. Sie wollte schon etwas entgegnen, nämlich, dass sie selbst stets einen respektvollen Umgang mit der Natur pflegte, als der Riese plötzlich ganz sanft geworden war und noch hinzufügte: „Jedoch, respektvolle Menschen wie Du sollen möglichst ungeschoren davon kommen.“. Dies brachte ihr wiederum Erleichterung.

Kurz darauf kam das innere Bild, von einer Frau vor dem Fenster. Sie trug ein langes, weites Kleid, welches sich bei jedem Windstoß noch extra aufplusterte. „Windra, die Windhexe“, bekam sie dazu als Eingebung.

„Ich, und mein Mann Sturmy sind die Herrscher über all die Luft-Elementarwesen hier, über die Windelfen und die Sylphen.“, sagte Windra und rüttelte mit dem Wind leicht an den Lamellen. Sie saß beim Küchentisch und bedankte sich telepathisch bei Windra dafür, dass sich die Luft-Elementarwesen ihr gezeigt hatten. Windra lächelte und meinte daraufhin: „Gerne doch. Das ging aber nur, weil Du dafür offen bist, und so wunderbar feinfühlig. Wir danken Dir für Deine Offenheit und für die Liebe, die Du der Natur, ihren Lebewesen, und uns Naaturgeistern entgegenbringst. Ich bitte Dich, diese unsere Begegnung aufzuschreiben, und mit anderen Menschen zu teilen.“

Der Morgen danach: Die Luft-Elementarwesen übergaben das Zepter an die Elementarwesen des Wassers, welche annähernd den ganzen Vormittag die Erde mit kostbarem Nass nährten.