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Allgemein Handgemachte Wesen und ihre Geschichten Kiki, das Elfenkind

Die Elfengeschichte im Pdf-Format

So, Ihr Lieben, nun habe ich alle 14 Teile der Elfengeschichte in einem Dokument zusammengefasst. Das Dokument, mit den 14 Kapiteln habe ich in eine Pdf-Datei umgewandelt und Ihr könnt Euch nun die Geschichte herunterladen, bei Bedarf ausdrucken, und unabhängig vom Computer/Smartphone lesen, wann Ihr wollt und gerade Zeit/Lust darauf habt. Dies dürfte gerade auch all jene freuen, die noch nicht die Gelegenheit hatten, die ganze Geschichte, von Anfang bis Ende durchzulesen.

Und nun genug der vielen Worte, hier der Link:

Download Kiki, das Elfenkind Pdf-Datei

Viel Freude damit. 🙂

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Handgemachte Wesen und ihre Geschichten Kiki, das Elfenkind Puppen

Ergänzung handgemachte Wesen 3 Kiki das Elfenkind und Bambi Lina oder Elfenträume sind es wert, erzählt zu werden …

Elfenkind Kiki mit Bambi Lina

Ähm, … ja, … hallo erstmal. … Ich weiß eigentlich gar nicht, was es zu mir noch viel zu sagen gäbe. … Meine Geschichte kennt Ihr ja schon. … Trotzdem hat Jacqueline gemeint, es wäre schön, als Ergänzung auch noch einen Beitrag von mir mit Lina zu haben.

Ach ja, es gibt etwas, was mich von Winona und Etu unterscheidet. Ahnt Ihr, was? Ja, ja, farblich, natürlich, aber ich meine etwas anderes. Einerseits die Lavendelblütenfüllung, zusätzlich zur Füllwatte, und andererseits, meine Haare, die Frisur meines physischen Elfenkörpers ist aus Wolle gefertigt. Die Haarfarben grün/braun hängen damit zusammen, dass ich genau genommen ein Mischwesen bin. Mein Vater ist ein Kobold. Von ihm habe ich die grünen Haare, und meine Mutter Lariel, hat mir die braunen Haare vererbt.

Es gibt so eigentlich nichts, was mich direkt mit der Jacqueline verbindet, keine Haare oder ähnliches. … Na ja, bis auf den rosa Stoff, der von einem alten T-Shirt von ihr stammt.

Die Jacqueline hat gesagt, Winona und Etu würde sie um nichts in der Welt hergeben wollen, aber wenn für mich irgendwann einmal die Zeit gekommen ist, weiterzuziehen, würde sie mich gehen lassen und in liebe Hände weitergeben. Ich habe einen Elfentraum. Ich möchte, nachdem ich mich einige Zeit ausgeruht habe, so viele Orte wie möglich von der Menschenwelt sehen, bis ich irgendwann wieder zu meiner Erschafferin, die meinen physischen Körper gemacht hat, zurückkehre.

Ob sich Elfenträume in der Menschenwelt erfüllen? – wie auch immer, auch, wenn ich nun in meinem Körper etwas ruhiger geworden bin, möchte ich nicht ewig an ein- und dem selben Ort bleiben.

Als ich der Jacqueline von meinem Elfentraum erzählt habe, hat sie gemeint, da bräuchte es wohl mehrere, wenn nicht sogar einige Menschen, die da mithelfen, um diesen, meinen Elfentraum wahr zu machen. Mein physischer Körper kann schließlich nicht selbstständig von einem Ort zum anderen fliegen. Als geistiges Wesen, ohne meine Hülle wäre dies ein leichtes, aber ich will ja Erfahrungen in der Menschenwelt machen. Es ist ein großes Abenteuer und ich möchte den Menschen Freude, Leichtigkeit und Gelassenheit schenken.

Und Lina? Meine beste Freundin, aus dem Waldtierkindergarten? – Ich weiß noch nicht ob sie mich auf meiner Reise begleitet, sollte mein Elfentraum Wirklichkeit werden. Gut möglich, dass ich im Laufe der Zeit ganz andere, neue Freunde kennenlerne. Was aber nicht bedeutet, dass ich Lina dann nicht mehr gern habe, im Gegenteil, wir sind und bleiben immer im Herzen verbunden, auch, wenn ich nicht bei ihr bin.

Äh tja, von Wegen, es gibt nicht viel zu erzählen. Elfenträume sind es wert, erzählt zu werden, auch wenn noch nicht klar ist, ob, wie und wann sie erfüllt werden können.

Nun wünschen wir Euch einen wunderbaren Abend, eine gute Nacht und träumt was Schönes. 😉

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Etu und „Lefanti“ Handgemachte Wesen und ihre Geschichten Puppen

Vorstellung handgemachte Wesen 2, Sonnenengelchen Etu und Geleittier Elefant

Sonnenengelchen Etu mit Krafttier Elefant

Hi ich bin Etu, die zweite in der Runde. Mein Name ist ebenfalls indianisch und bedeutet „Sonne“.

In meinem Körper, der aus gelbem Bastelfilz besteht, ist eine kleine Besonderheit enthalten. Unsere „Mama“ Jacqueline hat ihre Trauer um ihren verstorbenen Kater Blacky verarbeitet, indem sie mich geschaffen und in meinen Körper, zur Füllwatte ein Haarbüschel vom Kater mit dazu gegeben hat.

Auf dem Kopf habe ich, ebenso wie Winona das selbe Haarkleid, nur hat es hier noch eine größere Symbolik. Die Tatsache, dass in meinem Körper ein Büschel Haare vom Blacky sind und auf meinem Kopf Haare von der Jacqueline, steht einmal mehr symbolisch für die tiefe Verbundenheit, zwischen Blacky und Jacqueline.

Das Gelb meines Körpers, dazu mein Name, steht symbolisch für das Licht, für den Himmel, weil Jacqueline und auch ihr Mann Philipp sich sicher sind, dass es Blacky, dort wo er jetzt ist, gut geht.

Ach so, … jetzt hab ich doch glatt beinahe vergessen, Euch meinen Begleiter vorzustellen, den Elefanten. Ach, das Wort „Elefant“, ist mir meistens zu lang und so nenne ich ihn oft einfach nur kurz, bündig und verniedlicht „Lefanti“. 😉

So, das wars nun auch von mir. 🙂

Sonnige Grüße von Etu und „Lefanti“.

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Handgemachte Wesen und ihre Geschichten Puppen Winona und Bianka

Vorstellung handgemachtes Wesen 1 Winona = „die Erstgeborene“ + Tierfreund/Krafttier Einhorn

Winona „die Erstgeborene“ mit ihrem Krafttier Einhorn Bianka

Hallo! Mein Name ist Winona. Der Name ist indianisch und bedeutet so viel wie „die Erstgeborene“, oder „erstgeborene Tochter“. Dies ist insofern passend, weil ich das allererste Püppchen/Wesen bin, dass Jacqueline angefertigt hat. Sie hat sogar Haare von sich als Kopfbedeckung für mich verwendet. Es sammeln sich ja immer wieder Haare in der Haarbürste an, und anstatt die Haare wegzuschmeißen, hat sie diese gesammelt, bis es als Haarkleid für ein Püppchen wie mich gereicht hat.

Mein Körper ist aus dem Stoff eines uralten Kleids von der Jacqueline.

Eine Freundin hab ich auch, das Einhorn Bianka. Jede von uns Dreien hat einen tierischen Weggefährten. Das finde ich schön. Ich fühle mich geehrt, die Älteste, die „große Schwester“, von den anderen beiden zu sein.

So, nun hab ich Euch meine Geschichte erzählt und wünsche Euch noch einen schönen Tag. 🙂

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Allgemein Handgemachte Wesen und ihre Geschichten Puppen

Gruppenfotos alle 3 handgemachten Wesen gemeinsam

Nachdem sich heute alle, nach der gestrigen Feier ausgeruht haben, mal ein paar Gruppenfotos, von allen drei handgemachten Wesen gemeinsam.

Gruppenfoto zwei alle drei Hand gemachten PüppchenGruppenfoto eins alle drei Hand gemachten PüppchenGruppenfoto drei alle drei Hand gemachten Püppchen

Morgen werde ich dann die Kategorie „Handgemachte Wesen und ihre Geschichten“, mit Beiträgen ergänzen, mit Bildern von den einzelnen Püppchen, mit ihren, ich sage mal Schutz- oder Krafttieren.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend und für morgen schon mal einen guten Wochenstart.

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Handgemachte Wesen und ihre Geschichten Kiki, das Elfenkind

Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 14, Finale

So, Ihr Lieben! Es ist soweit! Macht es Euch ganz bequem, mit was zum Trinken. 🙂 🥳🙌🏻🧝🏻‍♀️🥂

Im Laufe des finalen Teil der Geschichte, werde ich in die Ich-Form übergehen, also, nicht wundern. 😉

Am Ende der Geschichte gibt es dann die Fotos, von der fertigen Figur. Und nun genug der einleitenden Worte, viel Freude! 🙂

Alle Teile dieser Geschichte sind in der Kategorie „Kiki, das Elfenkind“ nachzulesen.

Der nächste Morgen, nach dem Fest. Beide, Kiki und Lina konnten erstmal so richtig ausschlafen und gemütlich frühstücken.

„Es geht los!“, ruft Prinzessin Marissa, als sie in den Speisesaal kommt. „Gerade gertig feworden.“, sagt Lina, und bringt mit dem Buchstabenverdreher alle zum Lachen.

„Ähm, Marissa, ich hätte da noch einen Wunsch.“, sagt Kiki. „Und der wäre?“, fragt Marissa. „Ich möchte gerne eine Runde auf einem der Einhörner reiten, die gestern unsere Kutsche gezogen haben.“

„Das kannst Du gerne machen.“, antwortet Marissa und führt Kiki und Lina hinaus, auf eine große Wiese, wo Einhörner friedlich grasen. Ein Einhorn kommt direkt auf Kiki zu. „Darf ich auf Dir reiten?“, fragt sie. Das Einhorn nickt. Kiki setzt sich auf den Rücken und schon kann es losgehen. Nach zwei, drei Runden bedankt sich Kiki und kehrt zu Marissa und Lina zurück.

Kurz war es dunkel, als Kiki, Lina und Marissa durch das Portal, in die Menschenwelt fliegen.

„Hallo!“, höre ich Marissas feine Stimme. „Ich bring Dir die Elfe, die ihre Erfahrungen in der Menschenwelt machen möchte, mit ihrer Freundin, dem Bambi Lina.“

Von da an hat mich Kiki durch den ganzen Prozess des Bastelns begleitet mir ganz genau gesagt, eingegeben, wie ihr Körper in der Menschenwelt aussehen soll. Am Ende war sie schon ganz ungeduldig. 😉

Sie hat sich gewandelt, von einem Wirbelwind, zu einer ruhigen, aber doch fröhlichen Elfe.

Jetzt, am Ende der Geschichte will ich Euch das Ergebnis präsentieren, den kreativen/handwerklichen Teil des Projektes. Hier ist es, Kiki, das Elfenkind!

Und Lina darf natürlich auch nicht fehlen. 😉

So, dass wars! Lasst uns nun noch virtuell, mit Sekt, oder mit was auch immer, auf das, wie ich finde, gelungene Projekt anstoßen. 🥂

Ich/wir wünschen Euch allen noch einen schönen Abend.

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Handgemachte Wesen und ihre Geschichten Kiki, das Elfenkind

Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 13

Alle Teile dieser Geschichte sind in der Kategorie „Kiki das Elfenkind“ nachzulesen.

Der Flug mit der Einhornkutsche ging ganz ruhig und gemütlich von statten.

Während des Fluges fragt Kiki: „Prinzessin Marissa? Warum können die Gründer von Weißmagien nicht selbst regieren?“ Marissa lächelt Kiki an und antwortet: „Weil sie an die Menschenwelt gebunden sind. Sie können immer nur für kurze Zeit im Geiste reisen. Die Menschen nennen dies Fantasie. Und eben, weil sie die meiste Zeit in der Menschenwelt verbringen müssen, braucht es jemanden, der Weißmagien regiert. Verstehst Du das?“ Kiki nickt. Dann sieht sie wieder ganz ruhig aus dem Fenster und streichelt nebenbei das schlafende Rehlein Lina.

Die 7 Türme des Schlosses sind schon sichtbar. Sie sind rund und oben die Dächer sind spitz zulaufend.

Die Einhornkutsche landet. Lina erwacht, gähnt, streckt sich und sagt: „Oh, alles so verändert hier. Wo sind wir, Kiki?“ „In Friedensreich. Wir sind eben im Schlosshof gelandet.“, antwortet Kiki und steigt aus. Dann hilft man auch Lina aus der Kutsche. Mit einem breiten grinsen im Gesicht steht Jason da, um die angekommene Gesellschaft willkommen zu heißen.“

Das Schloss ist gemauert. In den Schlossmauern sind magische, leuchtende Kristalle eingearbeitet, die den Bewohnern des Schlosses zusätzlichen Schutz bieten sollen. Diese Kristalle sorgen für ein Schutzfeld, um das Schloss herum, und im Schloss selbst tauchen sie die Räumlichkeiten stets in warmes Licht.

Um das Schloss herum wachsen Rosenbüsche. Die Dornen der Rosenbüsche bilden auch ein Schutzfeld um das Schloss herum, lassen nur Menschen und Wesen durch, die in guter Absicht handeln. Verantwortlich dafür, dass dies funktioniert, sind die Rosenamazonen. So werden die Rosenfeen genannt, die in Form dieser Rosenbüsche das Schloss vor unerwünschten Eindringlingen schützen. Wenn jetzt jemand in böser Absicht etwas geplant hat, kommt derjenige nicht weit, weiler geradewegs in eine Dornenmauer rennt. Die Rosenamazonen haben nämlich, genau wie alle anderen Feen, die Fähigkeit, in die Herzen anderer Wesen und Menschen zu sehen.

Im Falle von Kiki und Lina öffnet sich die Dornenmauer und sie können hindurch gehen.

Im Schloss selbst ist alles sehr bodenständig eingerichtet. Man merkt, dass hier ein Herrscher regiert, dem Gold und Geld weniger wichtig ist, sondern vielmehr das Wohl der Wesen und Völker in Weißmagien. Diese bodenständige Art gefällt Kiki.

Es ist Abend geworden. Der Speisesaal ist festlich geschmückt, mit Blumen. Lina, das Bambi ist schon so hungrig, dass sie versucht, von den Blumen zu kosten. Jedoch halten Kiki und Prinzessin Marissa sie davon ab, denn nicht alle Blumen sind ungiftig. Für Lina war ein Festtagsmenü, aus Gräsern, Obststückchen und Blättern vorbereitet worden. Kiki bediente sich gemeinsam mit Jason und Marissa am Festtagsbuffet. Das Buffet übrigens rein vegetarisch.

Barden spielten auf ihren Instrumenten und sangen. „Was für ein gelungenes Fest!“, freut sich Kiki. Und auch Bambi Lina hüpft und tanzt ausgelassen zur Musik.

Fortsetzung folgt, Teil 14, der Abschluss, und zwar heute Abend. Wer will kann sich schon für heute Abend, für das Projektfinale einen Sekt kalt stellen. 😉

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Handgemachte Wesen und ihre Geschichten Kiki, das Elfenkind

Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 12

Alle Teile dieser Geschichte sind in der Kategorie: „Kiki, das Elfenkind“, nachzulesen.

Die Nacht bricht herein, und Lina fühlt sich schrecklich einsam. Sie liegt unter dem Lindenbaum und knabbert noch an ein paar Grashalmen.

Ein rascheln ist zu hören, dann Schritte. „Lina!“, ruft halblaut eine Stimme. „Mami!“, ruft Lina. Die Mutter legt sich neben sie. „Ich kann Dich ja nicht einfach alleine lassen, einen Tag vor Deiner Abreise. Ganz dicht liegen Mutter und Tochter beisammen und Lina atmet mit tiefen Atemzügen den vertrauten Geruch der Mutter ein. Irgendwann schlummern beide friedlich.

Im Morgengrauen wundert sich Mayara Morgentau, wieso Lina noch da ist und neben ihrer Mutter unter dem Lindenbaum schläft. Im Elfenhaus von Lariel ist noch alles dunkel, da möchte sie noch nicht stören.

In diesem Augenblick erwacht Lilli, die Rehmutter. Der erste Blick aus ihren verschlafenen Augen fällt direkt auf Mayara. Diese sagt leise: „Guten Morgen, Mutter Reh, ich möchte ja nicht zu neugierig sein, aber warum ist Deine Tochter Lina noch da?“ Lilli setzt sich auf und antwortet: „Ach, die Abreise ist gestern etwas daneben gegangen. Aber heute wird sie wiederholt.“

Mayara ist es unangenehm, weiterzufragen, darum lässt sie es gut sein, verabschiedet sich und fliegt weiter.

Die Sonne scheint von einem wolkenlosen Himmel. „Guten Morgen, Kiki!“, ruft Linruna Feenlicht. Kiki reckt und streckt sich. „Es ist Post von Jason gekommen, Ihr werdet am frühen Nachmittag abgeholt. Ich soll mit Dir zum großen Lindenbaum, ganz in der Nähe von Deinem Zuhause fliegen. Dort ist der Treffpunkt, um 14:00 Uhr.“ Kiki nickt und ruft fröhlich: „Guten Morgen! Können wir schon früher aufbrechen? Dann können Lina und ich noch ein bisschen spielen.“ „In Ordnung, aber ich muss noch kurz in den Wald fliegen und ein paar Dinge erledigen. Ich hoffe, ich kann Dich hier einstweilen alleine lassen? Hier auf dem Tisch ist Dein Frühstück gerichtet. Jetzt bist Du derweil meine Hauselfe.“ Den letzten Satz sagt Linruna mit einem Augenzwinkern und Kiki schmunzelt.

Auch Lina hat schon gefrühstückt und besucht einstweilen den Waldtierkindergarten. Auch sie hat die Mitteilung erhalten, dass um 14 Uhr der Treffpunkt bei der großen Linde ist. Kiki schickt Lina telepathisch noch die Nachricht, dass sie schon früher dort sein soll, so gegen Mittag, damit sie beide noch etwas spielen können.

Lilly rollt das Tuch sorgfältig zusammen, auf dem sie Nachts gelegen war. Es sollte für Lina eine Überraschung sein. Sie trägt es einstweilen zu Lariel, ins Elfenhaus und fragt: „Du, Lariel, gibt es einen Elfenzauber, der dafür sorgt, dass mein Geruch immer auf diesem Tuch bleibt? Ich bin neben Lina die ganze Nacht, unter der Linde darauf gelegen und möchte es ihr vor der Abreise schenken.“

Lariel nimmt das Tuch, riecht daran, streicht darüber und lässt feinen Elfenstaub darüber rieseln. Dabei murmelt sie einen geheimen Spruch. Dann gibt sie der Rehmutter das Tuch zurück. Dankbar verlässt Lilly das Elfenhaus.

zu Mittag treffen Kiki und Linruna bei der großen Linde ein. Lina, Lariel und Lilly sind schon dort. Eine große Picknickdecke ist aufgebreitet und so essen sie noch allesamt gemeinsam. Danach spielen die Kinder noch ein Weilchen.

Pünktlich um 14 Uhr ist wieder dieses typische Rauschen in der Luft zu vernehmen. „Die Einhornkutsche!“, rufen Kiki und Lina im Chor. Plötzlich steht Mutter Lariel auf, fliegt noch einmal ins Elfenhaus. Es scheint, als hätte sie etwas vergessen. Richtig, das Glöckchen, welches als Hilfsmittel für den Glöckchenzauber diente. Ihr erinnert Euch bestimmt daran.

„Schau Kiki, dies ist das Glöckchen, mit welchem ich Dich immer gerufen habe, als der Glöckchenzauber aktiv war. Jetzt schenke ich es Dir, als Talisman. Auch Lina bekam von ihrer Mutter das Zaubertuch, mit ihrem Duft darauf, als Erinnerung. „Trage es mit Dir und schlafe darauf, so lange Du möchtest, und so lange Du es brauchst.“, sagt sie noch und schmiegt sich an ihre Tochter.

Ein Mädchen steigt aus der Einhornkutsche, die soeben auf der Wiese gelandet ist. „Hallo, guten Tag! Ich bin Prinzessin Marissa von Weißmagien. Ihr müsst aber nicht so förmlich sein, sondern dürft Du, und einfach Marissa zu mir sagen.“

Erstaunt heften sich alle Blicke auf die Prinzessin. Sie ist schlank, blond, trägt ein Kleid mit Blüten darauf und ein Leuchten geht von dem Mädchen aus. Aus allen Poren der Haut kommen Lichtstrahlen. Schon alleine dies ist eine beruhigende Kraft für Rehlein Lina. So langsam wird sie wieder nervös, wenn sie an das Fliegen mit der Einhornkutsche denkt. Aber Prinzessin Marissa hat schon vorgesorgt. Sie stellt vor das Rehlein ein Schälchen hin und sagt: „Trink das, Rehlein. Du wirst dann ruhig und friedlich schlafen. Und wenn Du erwachst, sind wir schon am Ziel. Heute kommt ihr ins Schloss in Friedensreich, erhaltet eine exklusive Führung, und am Abend gibt es ein Festessen, Euch zu Ehren. Morgen bringe ich Euch dann in die Menschenwelt.“, erklärte Prinzessin Marissa, mit sanfter Stimme. Das Reh hatte derweil das Schälchen leer getrunken. Die Mutter legt das Tuch um ihre Tochter, und so wurde Lina als erstes in die Kutsche gehoben, und auf ein Kissen gebettet. Kiki umarmt ihre Mutter, gab ihr ein Küsschen und bedankt sich bei Linruna Feenlicht, für die Gastfreundschaft. Dann steigt sie zu Lina in die Kutsche. „Machts gut!“, rufen Lariel, Linruna und Lilly. Auch Marissa verabschiedet sich und nimmt ihren Platz ein, sodass es nun endlich losgehen kann.

Fortsetzung folgt…

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Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 11

Ja, heute mal gleich zwei Teile. Dafür gabs ja am Sonntag und am Montag nix von der Geschichte zu lesen. 😉

Alle Teile der Geschichte sind in der Kategorie „Kiki, das Elfenkind“ nachzulesen.

Beinahe atemlos kommt Bambi Lina beim Haus der Elfenmutter Lariel an, wo sich Lariel noch mit der Rehmutter Lilly unterhält. Beide staunen nicht schlecht, als Lina plötzlich vor ihnen steht.

„Was ist geschehen?“, fragt die Rehmutter. „Wo ist Kiki?“, fragt Lariel. Lina erzählt alles, so wie es war. Beim Flug wurde es ihr übel, sie landeten und stiegen aus der Kutsche. Dann überkam Lina das Heimweh und außerdem war sie auch sonst mit der Situation überfordert. Darum lief sie davon, … und nun wüsste sie auch nicht, wie es weitergehen soll.

Lina wollte sich gerade an ihre Mutter kuscheln, als die Mutter sie sanft wegstößt und ernst sagt: „Du hast Deine Freundin Kiki einfach im Stich gelassen? Sag mal, tut man das? Schäm Dich! Nein, ich bin nicht böse, aber sehr enttäuscht, Lina.“

„Ach, und was wird nun aus Kiki? Ist sie mit Jason mitgeflogen?“, will Lariel von Lina wissen. Die senkt nur den Kopf und murmelt ein leises „Weiß nicht.“

Zeitgleich im Hause der guten Fee Linruna Feenlicht: „Wer ist Deine Mutter, Kiki? Wir müssen sie schon informieren, was vorgefallen ist, und das Du für heute erstmal bei mir untergekommen bist.“ Bereitwillig antwortet Kiki: „Meine Mutter heißt Lariel. Sie ist Sekretärin im Haus des Elfenrates.“

„Danke!“, sagt Linruna und schreibt eine Nachricht auf das Blatt eines Weidenbaumes. Kurz darauf kommt ein kleiner Vogel beim Fenster herein, nimmt das Blatt mit der Nachricht in den Schnabel, sieht Linruna fragend an und diese sagt: „Bring bitte diese Nachricht zu Lariel, Sekretärin des Elfenrates.“ „Wer ist das?“, zwitschert der Vogel, und zeigt auf Kiki. Dabei fällt ihm das Blatt wieder aus dem Schnabel. Sowohl Linruna, als auch Kiki müssen darüber lachen und Linruna antwortet: „Sie ist Lariel’s Tochter und bleibt heute bei mir.“ Der Vogel nickt verständnisvoll mit seinem kleinen Köpfchen, nimmt das Blatt vom Boden wieder in den Schnabel und fliegt davon.

Linruna versucht Kiki mit selbst gebackenen Kuchen etwas aufzuheitern. Sie isst wohl davon, verkriecht sich aber dann den restlichen Tag in ihrem Lavendelblütenbettchen. Ja, es ist eben jenes, welches Jason ihr geschenkt hat, in dem kleinen Körbchen. Es hat einen Henkel, so kann man es überall hin mitnehmen.

Lilly, die Rehmutter will sich gerade von Lariel verabschieden, da flattert ein aufgeregter Vogel durchs Fenster des Elfenhauses und lässt ein Blatt aus seinem Schnabel, auf den Tisch fallen. Lariel nimmt das Blatt und liest die Nachricht, welche darauf geschrieben steht:

„Sehr Geehrte Elfenmutter Lariel!

Ihre Tochter Kiki ist für heute bei mir untergekommen. Morgen will man dann erneut versuchen, die Reise fortzusetzen. Falls Sie etwas über den Verbleib von Rehlein Lina wissen, geben Sie mir unbedingt bescheid.

Herzliche Feengrüße

Linruna Feenlicht“

Alle Blicke waren nun auf Lina gerichtet. „Sag Du uns, wie es weitergehen soll.“, sagt Lilly, ihre Mutter.“ Einen kurzen Augenblick denkt Lina nach und antwortet: „Ich werde heute unter dem großen Lindenbaum übernachten, nahe dem Elfenhaus, da wo Kiki und ich vergangene Nacht geschlafen haben. Die Einhornkutsche soll mich dort bitte abholen. Es tut mir alles sehr leid, was geschehen ist.“

Lariel schrieb dies auf und der Vogel nahm die Nachricht wieder an sich und flog davon.

Kiki und Linruna atmen erleichtert durch, als sie erfuhren, dass Lina zu Hause aufgetaucht ist. Kiki freut sich außerdem darüber, dass sich Lina morgen doch abholen lassen, und mit ihr kommen will. Sie gibt Jason telepathisch bescheid. Er ist mittlerweile in der Hauptstadt Friedensreich, und im Schloss angekommen.

„Na, siehst Du, Kiki, wird schon alles gut werden.“, sagt Linruna tröstend.

Fortsetzung folgt…

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Handgemachte Wesen und ihre Geschichten Kiki, das Elfenkind

Kiki und die Wandlung – die Geschichte einer kleinen Elfe Teil 10

Alle Teile dieser Geschichte sind in der Kategorie „Kiki, das Elfenkind“, nachzulesen.

Nicht lange, nachdem die Einhornkutsche abgehoben war, mussten sie auch schon wieder anhalten. Lina, dem Bambi war es während dem Flug übel geworden. Na klar, so ein Reh ist es nicht gewohnt, zu fliegen. „Soll ich nicht doch wieder nach Hause? Ich bin für Abenteuer nicht gemacht. Vielleicht sollte ich weiter in den Walttierkindergarten gehen. Ja, ich will zurück! Außerdem vermiss ich meine Mami!“ Jetzt kam das große Weinen. Kiki und Jason hatten große Mühe, Lina wieder zu beruhigen. Sie verlassen die Einhornkutsche und gehen ein Bisschen draußen auf und ab. „Ich mag nicht mehr weiterfliegen!“, schreit Lina. Nun beginnt auch Kiki zu weinen und sagt schluchzend: „Ach Lina! Jetzt sind wir schon so weit gekommen! Und als Freundinnen schaffen wir alles gemeinsam, auch wenn es noch so ungewohnt ist. Bitte, lass mich jetzt nicht im Stich!“

Doch dann, was war nur in Lina gefahren? Sie läuft plötzlich davon, in Richtung Wald. Fassungslos bleiben Kiki und Jason zurück.

„Und was nun, Jason?“, fragt Kiki verzweifelt. Jason stöhnt und antwortet: „Ach, ich bin so blöd gewesen! Hätte dem Rehlein von Haus aus, vor dem Flug einen Beruhigungs- bzw. Schlafzauber verabreichen sollen, damit es diese Reise besser übersteht.“ Kiki legt ihre kleinen Arme um ihn und sagt: „Du bist nicht blöd! Wir hätten alle daran denken müssen. Aber jetzt ist es zu spät!“

Die Einhörner werden nervös. Der Weg bis nach Friedensreich ist zwar nicht mehr weit, aber, niemand weiß, wie es jetzt weitergehen soll. Auch Jason ist in einer großen Zwickmühle. Einerseits muss er dringend zurück, der Regierungsgeschäfte wegen, aber andererseits kann er die arme Kiki da jetzt nicht so alleine zurücklassen. „Lina ist weg, einfach weg!“, schluchtzt Kiki und wirft sich vor Wut, Trauer und Verzweiflung auf den Boden.

Gemeinsam versuchen Jason und Kiki, telepathisch Kontakt zu dem Bambi aufzunehmen, aber es blockt ab, keine Verbindung möglich.

Da, ganz in der Nähe entdecken sie ein Feenhaus. Das Fenster ist offen und eine freundliche Fee guckt heraus. „Ich bin Linruna Feenlicht. Kann ich irgendwie helfen?“, fragt sie, und bittet Jason und Kiki herein. Kiki erzählt aufgeregt, was passiert ist. Und Jason fügt hinzu: „Eigentlich wäre für den Abend die Übergabe an Prinzessin Marissa von Weißmagien geplant gewesen, damit Marissa, die kleine Elfe und das Reh in die Menschenwelt bringen kann, aber dieser Plan ist auch unsicher, ob es so stattfinden kann. Ich muss heute aber dringend nach Friedensreich zurück.“

Die Fee überlegt kurz und sagt: „Kiki könnte erstmal bei mir bleiben. Vielleicht beruhigt sich das Rehlein bald wieder und kommt am Abend aus dem Wald hier her an die Lichtung zurück, dann können wir ihm gut zureden, und es einfangen. Und vielleicht könnte man dann morgen noch eine Kutsche aus Friedensreich schicken, um die Beiden doch abzuholen. Diesmal aber mit einem Beruhigungszaubertrank, für das Reh.“

Jason nickt,nimmt Kiki an die Hand und sagt: „Du, es geht nicht anders. Ich werde Prinzessin Marissa bitten, Euch morgen, mit einer Einhornkutsche abzuholen, und als Zwischenstation ins Schloss, nach Friedensreich zu bringen. Wir sehen uns auf alle Fälle noch, bevor Du endgültig in die Menschenwelt umziehst. Sei nicht traurig. Es wird alles gut werden.“

So verabschiedet sich Jason und macht sich, anders als geplant, vorerst alleine auf den Weg, nach Friedensreich. Kiki bleibt einstweilen traurig bei Linruna Feenlicht zurück.

Fortsetzung folgt…