Kategorien
Allgemein

Traum vom kleinen Würmchen

Ich habe heute von Aila geträumt, wie sie noch als ganz kleines Baby in meiner Hand lag. An Details des Traumes kann ich mich jedoch nicht erinnern. Ich weiß nur noch, dass ich das kleine Fellknäuel in Händen hielt, ganz zart und vorsichtig.

Wie groß sie jetzt wohl schon sein mag? – wie wir am Freitag ja erfahren haben, hat sie einen guten Appetit, und ist im Zuge dessen sehr gewachsen. Ich glaube, dass sie einmal eine schöne, erwachsene Katze sein wird.

Kategorien
Allgemein

Endlich mehr Klarheit

Die Frau hat sich nun doch endlich wegen Aila bei uns gemeldet. Sie hatte ihr Handy nie mit dabei, darum war sie nicht erreichbar. Aber wenigstens zurückrufen hätte sie schon können. Naja egal. Wichtig ist, wir haben jetzt endlich Klarheit darüber, dass es Aila gut geht. Sie ist in einer Familie mit 2 Kindern untergekommen, entwickelt sich gut, ist sehr lieb und verspielt. Frisst gerne und viel. Die Kinder haben eine riesige Freude mit der Kleinen.

Endlich können wir aufatmen und abschließen, mit dem Wissen, dass Aila dort, wo sie jetzt ist, gut aufgehoben ist, und sogar neue Spielgefährten gefunden hat. Wieso man uns so lange im Dunklen gelassen und ignoriert hat, wird mir immer ein Rätsel bleiben, ist jetzt aber nicht mehr wichtig. Hauptsache ist, Aila geht es gut.

Kategorien
Allgemein

Bin nervös – Haben wir bald Klarheit?

Gestern hat es gereicht. Wochenlang sind wir der Frau, welche die kleine Aila bei uns abgeholt hat, „nachgelaufen“, so viele erfolglose Anrufe, einerseits von uns, und andererseits von unserer Bekannten, die uns das Baby am Anfang gebracht hat.

Schließlich haben wir gestern am Abend alle zusammen eine Nachricht an die Frau verfasst, die dann auch abgesendet wurde, per SMS. Darin steht, es gibt zwei Optionen. Entweder sie informiert uns, vor allem uns Katzeneltern, über den Verbleib und Zustand der Kleinen, oder sie bringt uns die Kleine sofort wieder zurück. Sollte keine der beiden Optionen von ihr wahrgenommen werden, gibt es eine Anzeige, denn hier geht es um ein Lebewesen, um das wir uns sorgen, und nicht um einen Gegenstand. Wir sind es leid, ihr immer nachzulaufen, und nie einen Rückruf zu bekommen. Wie Luft werden wir behandelt, als gäbe es uns einfach nicht mehr. Weiters haben wir in der Nachricht daran erinnert, dass sie anfangs sogar von sich aus angeboten hat, wir können in Kontakt bleiben, ja sogar die Kleine jederzeit besuchen kommen. Sogar die Adresse schrieb sie uns auf, und dann diese Ignoranz uns gegenüber? Da stimmt doch was nicht!

Und, ja, geht doch, unter der Anzeigendrohung rief sie heute gerade vorhin unsere Bekannte an. Diese hat ihr die Nummer vom Philipp gegeben. Und nun heißts warten. Ich hoffe, dass wir heute endlich, endlich Klarheit kriegen, die Gewissheit haben, dass es Aila dort wo sie jetzt ist, gut geht. Ich bin nervös. Hoffentlich ruft die ignorante Frau wirklich noch den Philipp an.. Feige ist die Frau auch noch. Wendet sich nicht direkt an uns, sondern an unsere Bekannte.

Kategorien
Allgemein

Aila, unvergessen – geschrieben am So, 03.11.2019

Ich denke, bzw. wir denken jeden Tag an unsere kleine Aila.

Wie es ihr wohl geht? – schon lange gab es von der neuen Besitzerin, bzw. Katzenmutter kein Lebenszeichen. Anrufe unsererseits blieben bisher immer unbeantwortet, und auch ihrerseits nie ein Anruf.

Aila ist weg, einfach nicht mehr greifbar. Und immer, wenn wir zur angegebenen Adresse, die man uns dagelassen, aufgeschrieben hat, hinfahren wollten, kam irgendwas anderes dazwischen.

Einfach Mist, diese Ungewissheit, nicht auf dem Laufenden zu sein, wie es der Kleinen geht.

Und Aila? Denkt sie noch an uns? Oder hat sie uns bereits schon vergessen? – wir wissen es nicht. So viele Fragen und Gedanken. Aila ist und bleibt in jedem Fall unvergessen, in unseren Herzen, ❤ auch wenn wir gar nicht wissen, ob wir sie jemals wieder sehen werden. 😦

Kategorien
Allgemein

Nachtrag von gestern…

Eine bessere Überschrift fällt mir gerade nicht ein, egal.

Gestern war überpünktlich die Dame um 16:30 hier. Machte persönlich dann doch einen ganz netten Eindruck. Sie ist pensionierte Tierärztin. Von der Kleinen Aila war sie sofort begeistert. Dann ging alles ganz schnell. Gerade, dass wir uns noch kurz verabschieden konnten, sie nahm die Kleine sofort mit, in so einem Transportkäfig.

Als wir dann später die Großen gefüttert hatten, fing der Philipp ein lautes Weinen an. Ich musste ihn stützen und festhalten. Als er sich dann wieder beruhigt hatte, sagte er: „Es hat mir das Herz zerrissen“. Ja, Herzzerreißend war es wirklich. Vor allem, ich habe mich zuerst irrsinnig erschrocken, weil ich mit dieser starken Reaktion von ihm nicht gerechnet hatte. Das letzte Mal, als er so stark geweint hat war, nachdem 2011 sein Vater gestorben ist. Ich selbst bin auch traurig, aber weinen kann ich irgendwie trotzdem nicht. Es ist unglaublich, wie sehr wir nach nur einem Monat eine so große Bindung zu der Kleinen aufgebaut haben, und jetzt ist sie weg. Es ging uns dann irgendwie doch viel zu schnell, so blöd das auch klingen mag.

Kategorien
Allgemein

Protestaktionenund eine Interessentin

Ach ja, und da wäre noch ein sehr belastender Aspekt, über den ich hier im Blog/Tagebuch noch nicht geschrieben habe, Blacky’s Protestaktionen. Ich vermute halt, es sind Protestaktionen. Wer jetzt gerade beim Essen ist, dem rate ich, erst später weiter zu lesen. Ich möchte niemandes Appetit verderben. Denn, anstatt für das große Geschäft brav, wie andere Katzen das Katzenklo aufzusuchen, kackt der Kater immer wieder auf den Boden im Vorraum. Das heißt dann also für mich, Gummihandschuhe an, mit Küchenrolle oder Klopapier die Scheiße aufsammeln, den Dreck ins Klo und runterspülen und zu guter letzt den Vorraum nass rauswischen. Dieses Procedere hatte ich heute leider auch wieder. Ich hätte heulen können!!! Im Grunde genommen habe ich keine ruhige Minute mehr, weil ich immer in Alarmbereitschaft bin, es könnte wieder was zum wegputzen sein. Ins Bett rauf lass ich den Kater untertags gar nicht mehr, aus Sorge, er könnte ja auch mal auf die Idee kommen, das Bett, die Bettwäsche zu versauen. Wenn er also raufklettert, geh ich auch rauf und hole ihn wieder runter.

Bezüglich der kleinen Aila, es gibt eine Interessentin. Die will heute noch vorbei kommen. Umso wichtiger, dass die Wohnung einen sauberen Eindruck vermittelt. Sie rief mich am späten Vormittag an, fragte, wann sie heute noch vorbei kommen könnte. Ich meinte, am späten Nachmittag, gegen Abend, dann wäre mein Mann auch da. Daraufhin sagte sie, ach das wäre ganz schlecht, viel zu spät, ob es nicht doch früher ginge, und das in einem eher missmutigen, fast schon unfreundlichen Tonfall. Von da an schien sie mir am Telefon eher unsympathisch. Meine Antwort war freundlich, aber bestimmt. Das Früheste, was ich ihr anbieten könne, ist 16:30. Und mir ist es wichtig, dass er dabei ist. Schließlich lenkte sie ein, ja okay, 16:30, aber das muss dann fix sein, usw. Ich werde mir die Frau, wenn sie da ist, ganz genau anschauen, also anschauen meine ich jetzt nicht vom Äußerlichen Aussehen her, sondern vom Sehen mit dem Herzen, vom Gefühl her. Wie ist die wirklich? – vielleicht war der erste Eindruck am Telefon nur so negativ, und sie ist in Wirklichkeit doch ganz nett. Schließlich möchten wir die Kleine nicht an einen X-Beliebigen Menschen abgeben.

Kategorien
Allgemein

Ausführlich gebloggt – Krisenstimmung, eine Fehlentscheidung und unser Baby sucht ein neues Zuhause

Tja, Leute, was am Anfang so gut ausgesehen hat, entpuppt sich doch als falsch. Jetzt, wo der Alltag mit Aila eingekehrt ist, ist es so, dass sich unser Kater Blacky vom Wesen her immer mehr verändert. Er knurrt jetzt sogar mich an, lässt sich kaum mehr berühren und streicheln, dabei war er bis vor kurzem ein richtiger Kuschelkater.

Einige Zeit ging’s ja, da haben sich Blacky und Aila, wie berichtet total verstanden. Vermutlich dachte der Blacky anfangs, die Kleine ist nur auf Besuch hier. Ich, als ein sehr empathischer Mensch spüre einfach, dass vor allem der Blacky nicht mehr glücklich ist. Es zerreißt mir fast das Herz, ihn so sehr verändert zu wissen. Ich gestehe mir den Fehler, die Fehlentscheidung ein und mache mir Vorwürfe. Dabei stand nie eine böswillige Absicht dahinter, die Kleine bei uns aufzunehmen, im Gegenteil, unsere Liebe zu den beiden älteren ist unverändert groß. Und gerade deshalb müssen wir jetzt zu gunsten der Älteren eine Entscheidung treffen, damit die Harmonie wieder hergestellt wird, und sich der Blacky wieder wohl fühlt. Aila braucht ein neues Zuhause, so leid es uns tut. 😦 Wir hoffen über das Tierheim einen guten Platz für sie zu bekommen. Ich, bzw. wir haben unsere Bekannte über die neuesten Entwicklungen informiert, aber ihre erste Reaktion hat mich ziemlich wütend gemacht, weil sie meinte, die Option, die Kleine wieder auf den Bauernhof zurück zu bringen, stand nur in den ersten Tagen offen, jetzt ginge das nicht mehr. Wir sollten das bitteschön ohne sie regeln, und sie meinte, warum solle es denn nach einem Monat nun nicht mehr klappen?, woraufhin ich ihr die folgende Nachricht zukommen ließ:

„Okay, hätten wir gewusst, dass das Angebot, die Kleine wieder zurück zu bringen nur für die ersten Tage gedacht war, hätten wir uns sicher nicht dafür entschieden, sie aufzunehmen. Für mich als Tierfreundin ist es ebenso keine leichte Entscheidung, die Kleine wieder abgeben zu müssen. Andererseits zerreißt es mir fast das Herz, den Blacky so verändert zu sehen, bzw. zu fühlen.

Ja, warum soll es denn nach einem Monat nicht mehr klappen? Es braucht eben eine gewisse Zeit, bis sich herauskristallisiert, ob es passt oder nicht. Ja, vielleicht hat der Blacky am Anfang sogar gedacht: „Okay, die Kleine is jetzt nur auf Besuch bei uns.“, und hat sich deshalb am Anfang mit ihr so gut verstanden. Und dann kehrte der Alltag ein und er hat gemerkt, ah die bleibt jetzt da, und das passt ihm wohl doch nicht. Wer weiß, was in den Tieren so vorgeht. Die können eben nicht reden, so wie wir.“

Daraufhin wollte sie uns dann doch helfen und hat für uns beim Tierheim angerufen, um nachzufragen ob sie jemanden wissen, der gerne ein Kätzchen haben möchte. Wir sollten Fotos von der Kleinen schicken, wovon wir ja schon einige haben, und die Dame vom Tierheim wird uns helfen, innerhalb der nächsten 1-2 Tage ein neues Zuhause für Aila zu finden.

Das kleine Fellknäuel ahnt womöglich noch gar nichts davon, dass ihr Aufenthalt hier bei uns, in ihrem, noch so jungen Leben, nur eine Zwischenstation ist. Je mehr ich darüber nachdenke, Aila wäre auf diesem Bauernhof wohl nicht mehr gut aufgehoben, da sie sich in den letzten Wochen mehr und mehr zu einer Haus- bzw. Wohnungskatze entwickelt hat, brav das Katzenklo benutzt usw. Umso wichtiger ist es nun, ein neues, schönes und liebevolles Zuhause für sie zu finden. Und oft sind die Bauersleute so unachtsam, führen die kleinen Kätzchen mit dem Traktor nieder und diese verenden dann. Ich möchte keinesfalls, dass womöglich das Leben unserer Aila so enden muss.

Gestern hatten wir Besuch, von meiner Freundin/Autorenkollegin Ursula und da sprach sie uns an, sie habe das Gefühl, unsere älteren Katzen, vor allem der Blacky, seien so verändert. Da fühlte ich mich in meiner Wahrnehmung bestätigt und auch der Philipp, welcher alles eher lockerer, optimistischer gesehen hat, musste nun auch eingestehen, dass wir einen Fehler gemacht haben. Durch das, dass der Philipp immer so optimistisch war, Sachen gesagt hat, wie: „Ach, der Kater beruhigt sich schon wieder!“, etc. habe ich die Wahrnehmungen und Zweifel, dass es eine falsche Entscheidung war, Aila aufzunehmen, als haltlos abgetan, und dann bei Seite geschoben. Und eben weil ich mich vom Optimismus meines Mannes immer so mitreißen ließ, habe ich auch nie hier im Blog etwas über meine Bedenken/Wahrnehmungen geschrieben. Erst, als gestern eine Person von außen kam, eben die Ursula, und ebenfalls diese Veränderungen bemerkte, viel es mir, im übertragenen Sinne, wie Schuppen von den Augen. Ich bin ihr sehr dankbar, dass sie mir/uns so quasi die Augen geöffnet, und mich in meinen Wahrnehmungen bestätigt hat.

Ungefähr ein Monat war die kleine Aila nun bei uns, und schon bald geht ihre Reise weiter, in ein, hoffentlich schönes, liebevolles Zuhause.

Ich glaube ja daran, dass alles im Leben immer einen Sinn hat. Aber der Sinn, dieser Fehlentscheidung erschließt sich mir nicht. In jedem Fall bin ich, sind wir jetzt wieder um eine Erfahrung reicher.

Kategorien
Allgemein

Liebevolle Katzen-Wohlfühlmomente

Seit Montag traut sich auch Baby Aila ins Hochbett. Und am Abend, in der Nacht von gestern auf heute, ja, da war es soweit! Alle 3, Lucky, Blacky und Aila waren bei uns im Bett.

Lucky war die ganze Nacht bei, bzw. auf mir. Diesen Moment habe ich ausgekostet, bis zu dem Zeitpunkt, wo ich um kurz vor 6 Uhr dringend die Toilette aufsuchen musste. Aila lag hingegen auf meiner Decke, nahe bei meinen Füßen. Nur der Blacky, der zuerst zwischen uns, also zwischen Philipp und mir im Bett lag, ging irgendwann und ich hörte, wie er sich auf meinem Schreibtischstuhl hinlegte. Die beiden Katzendamen aber blieben.

Zuerst lag Lucky auf meinem rechten Oberschenkel auf der Decke. Ich kam lange nicht zum Schlafen, weil ich lange Zeit auf dem Rücken lag, um die Lucky nicht zu verscheuchen. Dann wechselte ich aber doch die Position und drehte mich auf die rechte seite, was Lucky dazu veranlasste, sich auf meiner linken Hüfte bequem zu machen. Immer, wenn sie merkte, dass ich meine Position wechseln wollte, ging sie von mir runter, und sobald ich mich auf die andere Seite gedreht hatte, suchte auch sie sich wieder eine Position auf mir, wo sie sich gemütlich machen konnte.

Ich finde es total schön, dass die Lucky die ganze Nacht lang immer meine Nähe gesucht hat. Und ich finde es schön, dass erstmals auch Aila die Nacht im Bett verbracht hat. Als ich dann um halb 6 durch das Weckerklingeln vom Philipp ebenfalls aufgewacht bin, lag die Lucky auf meinem Bauch. Ich habe sie gestreichelt, den Moment so lange wie nur möglich ausgekostet, bis, ja bis dann doch der Druck auf die Blase zu groß war, und ich daher aufstehen musste.

Soweit ein Frühmorgendlicher Eintrag über Katzen-Wohlfühlmomente.

Kategorien
Allgemein

*Zutritt verboten*

„Wenn die Katzenmama frühstückt, müssen neugierige Katzenkinder aus der Küche draußen bleiben, vor allem ich, die Aila, und mein großer „Bruder“ Blacky. Aber warum denn nur?“

Ganz einfach, weil viele Nahrungsmittel, die wir Menschen zu uns nehmen, für Katzen nicht gut sind. Darum beim Essen Küchentür zu, und ein unsichtbares Schild dran, mit der Aufschrift „Zutritt verboten“. 😉

Bei der Lucky wärs egal, weil sie macht sich nichts aus dem, was wir essen, im Gegenteil, es interessiert sie nicht.

Kategorien
Allgemein

Lucky und Aila

Die beiden liegen grad so süß am Schreibtischstuhl vom Philipp. ❤

Aila und die große „Schwester“ Lucky. 🙂