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Dienstag 03.01.2023

Philipp geht es wieder deutlich besser. Das viele Schlafen hat ihm gut getan. Er macht sogar wieder Scherze. 😉 Ich bin so froh!😌

Vormittags hatten wir erst einmal Probleme mit dem Fernseher, es war zwar Bild, aber kein Ton. Zum Glück hatte ich die glorreiche Idee, das Gerät abzustecken und ein paar Minuten später wieder an den Strom anzuschließen. Seither funktioniert auch der Ton wieder, insofern wichtig, da wir nicht nur fernsehen, sondern auch Radiosender über den Fernseher laufen lassen. Und Radio ohne Ton ist quasi nix wert.

Dann waren wir heute wieder ein bisschen unterwegs, aber alles in Ruhe, haben uns sehr viel Zeit gelassen. Unter anderem waren wir beim Fressnapf, für die Katzis was besorgen. Auf den Kleiderschränken hatten/haben wir nämlich Kratzbretter angebracht, und die alten waren schon zu sehr abgenutzt, also waren neue fällig. Und mit dem Trolley, den ich hinter mir herzog, ließen sich die beiden Kratzbretter gut transportieren. Danach noch paar Lebensmittel eingekauft und wir waren zum Schluss bei der Schnitzelwelt zu Mittag essen.

Die frische Luft und das Unterwegssein haben so richtig gut getan. Und doch, die Angst, dass unterwegs was sein könnte anfallsmäßig, die war/ist vor allem nach dem gestrigen Ereignis immer da. Dementsprechend groß die Erleichterung, dass wir wieder gut zu Hause angekommen sind. Die neuen Kratzmöglichkeiten sind im übrigen auch bereits an den Schränken befestigt. Es wären Schrauben dabei, aber wir haben es einfach mit doppelseitigem Klebeband angebracht.

Nun werden wir diesen Dienstag ruhig und gemütlich ausklingen lassen.

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Dafür sind doch Freunde da + heute wahrscheinlich noch eine Premiere

Bettina schrieb mir, dass die gestrige Adventfeier mit ihrer Familie gemischt verlaufen ist. Zuerst war noch alles gut, auch die Geschichte kam gut an, doch dann kippte die Situation, die Stimmung, was sie sehr belastet. Sie wolle mir gern mehr heute in einem persönlichen Gespräch erzählen und ich bekräftigte, ich bin gerne für sie da. Sie entschuldigte sich, sie wolle mich damit nicht belästigen, aber ich schrieb, dafür sind doch Freunde da, um miteinander durch dick und dünn zu gehen und sie belästigt mich nicht.

Sie schlug vor, mit dem Hund, mit dem Flocki heute Nachmittag mal in meine/unsere Richtung zu kommen, fragte, wie sie mit dem Bus fahren müsse und ich habe es ihr erklärt. Höchstwahrscheinlich kommt es heute zu einer Premiere, denn ich habe vor, wenn sie damit einverstanden ist, ihr zu zeigen, wo wir wohnen, ich werde Bettina und Flocki auf jeden Fall an der Bushaltestelle abholen, wo ich normalerweise auch einsteige. Ich freue mich schon. Bin gespannt, wie die Katzen auf den kleinen Hund reagieren. 😉

Irgendwie habe ich Angst, die Eskalation des gestrigen Familientreffens könnte (auch) mit mir zu tun haben, dass sie, vor allem Bettinas Schwester, etwas dagegen hat, dass die Bettina eine Behinderte, Blinde Freundin hat. Ich weiß, dass ihre Schwester ziemlich oberflächlich ist, Bettina und ihre Schwester haben nicht gerade ein gutes Verhältnis zueinander. Der Eltern zuliebe wegen treffen sie sich trotzdem immer wieder. – aber ich mache mir gewiss wieder zu viele unnötige Gedanken.🤔 … wie auch immer, werde mir Mühe geben, ihr den Aufenthalt bei mir/uns so angenehm wie möglich zu gestalten.😁

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Unrund

An diesem Freitagmorgen fühle ich mich eher unrund. Bin nach einem Albtraum wachgeworden, oder besser durch einen Albtraum. Danach eine Art Angst- oder Schockstarre, was mich nicht aus dem Bett kommen ließ, obwohl ich schon auf die Toilette musste. Jedoch etwas in mir versuchte mir zu suggerieren, dass sich außerhalb des schützenden Bettes etwas Gefährliches befindet, etwas Böses, was mir auflauert. Selbst meine Gliedmaßen fühlten sich total verkrampft an. Eine halbe Stunde dauerte es mindestens, bis ich aus dem Bett klettern konnte. Das war auch dringend notwendig, 1. wegen der Blase, und 2. machte sich mein Magen unangenehm bemerkbar. Nun, nachdem die Bedürfnisse nach Erleichterung der Blase und Nahrung gestillt sind, werde ich mir eine Dusche gönnen, in der Hoffnung, die Unausgeglichenheiten und Anspannungen in mir doch noch ausgleichen/ausballancieren zu können und den heutigen Tag doch noch zu meinem Freund machen zu können.

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Fürs Traumtagebuch, der Albtraum mit dem Backrohr

Heute Morgen bin ich panisch wachgeworden. Im Traum backte ich Semmeln auf, es dürfte an einem Wochenende im Traum gewesen sein, weil Philipp auch da war. Jedenfalls, nachdem die Semmeln fertig waren, wollte ich wie immer das Backrohr abdrehen, aber es ging nicht. Immer, wenn ich versuchte das Ding abzuschalten, federte der Drehschalter in die ursprüngliche Position zurück.😱 Ich rief verzweifelt den Philipp um Hilfe, weil ich Angst hatte, es könnte alles anbrennen und in weiterer Folge ein Brand verursacht werden. Aus dieser verzweifelten, panischen Situation bin ich dann wachgeworden. Ja, auch wenn es natürlich nur ein Traum war, bin ich trotzdem in die Küche gegangen, um zu überprüfen, ob alles abgedreht ist. Unfassbar, wie real manche Träume sind. Jedoch verstehe ich nicht, wieso mir mein Unterbewusstsein diesen Albtraum geschickt hat? – immerhin habe ich (zum Glück) bisher noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, wenn ich etwas aufgebacken habe.🤔

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Die „Hexe“ von der ersten Stiege

Gestern Mittag fiel sie mir schon unangenehm auf, eine Frau, die man meterweit schreien und schimpfen hörte. Von unserem Balkon aus klang es so, als käme es vom Nachbarhaus her, aber ich sollte eines besseren belehrt werden.

Als wir nämlich am späten Nachmittag weggingen, und an der ersten Stiege vorbei gingen, schimpfte sie erneut von oben herunter. Alles habe ich nicht verstanden, irgendwas mit einer blöden Situation und Gestank, keine Ahnung, es klang sehr unhöflich und mit ihrer schrillen Stimme sehr bedrohlich. Ich dachte schon wirklich, sie meint uns, mit unseren Katzen. Dabei schauen wir eh immer, dass alles sauber ist. Und vor allem meinte Philipp, von unserer Stiege, der zweiten, hat sich noch niemand beschwert. Außerdem haben noch mehr leute im Haus Katzen und auch Hunde.

Wie auch immer, ich fühlte mich ab da sehr unwohl. Diese laute, schrille Stimme hat in mir alte Wunden aufgerissen, wie ein Schwert, dass Dir über die Ohren ins Herz und in die Seele schneidet. Früher bin ich auch sehr oft angeschrien worden. Ich war immer gut genug dafür, dass man die schlechte Laune an mir ausgelassen hat. Ich sei ja auch so schlecht, ja konnte niemandem was recht machen. So hat mich dieses, im wahrsten Sinne des Wortes, von oben herab Geschrei von der Frau enorm getriggert, und dadurch entstand die „dunkle Seelenpoesie“. Philipp meinte, es kam aus einer Wohnung vom dritten Stock. Ich hatte ihm zuvor schon davon erzählt, dass mir eben Mittags diese Frau schon unangenehm aufgefallen war, und als ich die hörte, als sie herunterschimpfte, meinte ich, das ist die, dachte zuerst vom Balkon aus, es kam vom Nachbarhaus. Umso erschrockener war ich dann, als das giftige Geschimpfe aus unserem Haus, von der ersten Stiege kam.

Mir kam dann für diese Person automatisch der Begriff „Hexe“ in den Sinn, mit ihrer schrillen, lauten Stimme, sodass Du Dir denkst, der möchte ich nicht gegenüberstehen! – klar, dass Hexen nur böse sind, stimmt längst nicht, denn es gibt auch gute Hexen, die Heilung bringen, großes Wissen über die Kräfte der Natur haben. Sie wurden nur von der Kirche so verteufelt. Aber genau wie diese Frau mit ihrem Geschrei stelle ich mir auch die böse Hexe von „Hänsel und Gretel“ vor.

Wir gingen dann weiter und Philipp meinte, sie ist wohl so jemand, die sich nur wichtig machen will, vor allem, wenn sie nicht nur uns so angetobt hat, sondern Mittags schon rumgeschimpft hat, könne es nix mit uns zu tun haben. – hoffentlich hat er recht. Sie hat mir echt Angst gemacht, mich aus meiner Mitte katapultiert. Habe mich in unserem Zuhause, in unserer Wohnanlage immer wohlgefühlt, aber nun, da ich weiß, dass es offensichtlich jemanden gibt, der dann und wann Unfrieden verbreitet, womöglich ständig am Fenster steht, oder vom Balkon aus ständig die Leute beobachtet, fühle ich mich unbehaglich.

Heute ist die „Hexe“ zum Glück noch nicht negativ aufgefallen. – vielleicht ist sie am Wochenende gar nicht da. Mal sehen, weiter beobachten – etwas seltsam ist das ganze schon. Noch nie, außer gestern, ist mir jemand negativ aufgefallen. Ist die grade erst hergezogen? Hat sie womöglich an ihrem früheren Wohnort schon Unfrieden verbreitet? Was geht in so einem Menschen vor? – viele, viele Fragen, aber keine Antworten. – mag sein, ich mache mir zu viele Gedanken, aber es ist hier halt doch mein/unser zu Hause.

Schön fand ich es, dass ich gestern am Abend dann doch auf eine kreative Welle aufspringen konnte, im Flow war und mich auf diese Weise sehr gut von den blöden Gefühlen ablenken/abschirmen konnte.

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dunkle Seelenpoesie – was Wunden in die Seele schneidet

Was Wunden in die Seele schneidet

Laute Worte,
laute Stimmen,
welche schrill
durch die Gegend schreien,
beängstigen,
schneiden Wunden
in die Seele,
oder reißen alte Wunden
wieder auf.

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Die Chance nutzen?

Ich überlege, den heutigen frühen Nachmittag für einen Spaziergang zu nutzen. Heute ist noch schönes Wetter vorhergesagt, morgen soll es, aufgrund eines Italientiefs regnen, laut Wetterbericht.

Die Chance nutzen? – ja, wäre da nicht die Angst davor, irgend einen unerwarteten, blöden Fehler zu machen, der dazu führen könnte, dass ich mich verlaufe. – mit diesem Gefühl der Angst hat es keinen Sinn, wäre da nicht die andere Stimme in mir, die da sagt: „Ja, geh doch, nutze die Chance. Die frische Luft, Sonne und Bewegung tun Dir gut.“

In jedem Fall werde ich eine kleine Entspannungs- oder Meditationseinheit vorher einlegen, um eine bessere Intuition/besseres Bauchgefühl zu bekommen, und auch meinen Schutzengel um Hilfe bitten. Das letzte Mal, als ich den Weg zum Friseur gegangen bin, habe ich das auch ganz bewusst so gemacht davor und es hat geklappt. Ich fühlte mich gut und sicher, auf dem Hin- und Rückweg. Diesmal geht es zwar „nur“ um einen Spaziergang, aber schaden kann es trotzdem nicht, davor ein kleines Entspannungs/Schutzengelritual zu etapplieren.

Ich werde, spätestens am Abend berichten, was aus meinem Vorhaben geworden ist.

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Stimmungstrübung Albtraum 06.04.2022

Wieso träumt Mensch nur so was?🤔😖

Ich träumte, dass die Nachricht hereinkam, vom Tod der Lebensgefährtin eines Bekannten. In dem Traum kam die Nachricht schriftlich, dass sie gestern unerwartet gestorben sei. Der (Alb)Traum war so real. Ich saß wie meistens beim Mails lesen an meinem Schreibtisch und hörte die Sprachausgabe vom Screenreader eben jene Todesnachricht vorlesen.

Nach dem Erwachen war ich in einer Schockstarre. Hätte eigentlich raus aufs Klo müssen, traute mich aber nicht aus dem Bett. Angstzustände vom Feinsten, als wäre wiedermal irgendein Monster im Zimmer. … Vielleicht war es noch der Nachtalb, der mir diesen schrecklichen/unsinnigen Albtraum brachte. 😦

Irgendwann bin ich doch wieder eingeschlafen. beim Nächsten Aufwachen war die Luft wieder rein, jedoch der Traum hing mir immer noch nach. Und meine Blase voll, das tat fast schon weh!!!

Fazit eine Nacht zum Vergessen. 😦

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Anfall der zweite😖

Vorhin der zweite Krampfanfall innerhalb weniger Stunden! Scheiße!!! Das war mir dann doch zu viel. Habe dann doch die Rettung gerufen, auch wenn der Anfall Nr. 2 schnell vorbei war. Die waren dann da, haben seine Werte genommen, war dann aber doch alles nicht so schlimm und sie mussten ihn nicht mit ins Krankenhaus nehmen. Einer der Rettungsleute fragte, ob mein Mann in letzter Zeit viel Stress gehabt hat, er bejahte, Stress im Büroalltag. Also kann gut sein, dass die Anfälle durch erhöhtes Stresslevel gekommen sind.

Trotzdem heavy! Zuerst so lang nix und dann gleich eine geballte Ladung, zwei Anfälle an einem Tag!!! Im Nachhinein war es doch vielleicht nicht nötig, die Rettung zu rufen, aber ich habe mir gedacht, zur Sicherheit. Besser überfürsorglich, als gar nicht. Fix ist, morgen gehts erstmal zur Hausärztin mit ihm. Auch die Rettungsleute haben gemeint, dass ich richtig gehandelt habe. Sie schreiben das als Erste-Hilfe-Leistung, also müssen wir diesen Rettungseinsatz auch nicht bezahlen, geht über die Krankenkasse.

Besorgnis, Traurigkeit, Angst, … ein negatives Gefühlschaos, was sich in mir breit macht.😢

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Der Sonntag ist gelaufen – Krampfanfall

Es passierte ganz plötzlich, zum Glück im Schutze des eigenen Zuhauses, dass der Philipp nach längerer Zeit wieder einmal einen Krampfanfall bekam. Zum Glück war er zu diesem Zeitpunkt auf dem Sofa.

Ich war zu dieser Zeit in der Küche, als ich hörte, wie er schneller atmete. Sofort ins Wohnzimmer gelaufen. Ihm beruhigend die Hände aufgelegt. Die rhythmischen Muskelkontraktionen gespürt, natürlich sofort gewusst, was los war. Beruhigend auf ihn eingeredet, gestreichelt. Irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit, ging‘s dann zum Glück wieder. Fragte ihn, ob ich nicht doch die Rettung rufen sollte, er verneinte.

Es gibt ja so viele verschiedene Formen von epileptischen Anfällen. Bei ihm ist es eben so, dass er krampft aber alles bewusst mitkriegt, dennoch während des Anfalles nicht sprechen kann. Er nimmt auch ein Medikament gegen Epilepsie. Seine, durch die halbseitige, spastische Lähmung sowieso beeinträchtigte Hand, ist noch total verkrampft. Aber Kopfschmerzen hat er keine, also sonst keine Nachwirkungen von diesem Anfall. Er hatte auch keine Vorzeichen, dass da was kommt.

Ja, erschreckend, dass so ein Anfall ganz plötzlich daherkommt, ohne Vorwarnung. Da ist einerseits bei uns beiden die Angst, dass nun öfter Anfälle kommen, aber andererseits hoffen wir, dass es weiterhin bei sehr, sehr seltenen Anfällen bleibt. Alles in allem eine sehr angespannte Situation. 😦

Der Sonntag ist gelaufen. Erstmal das heute erlebte sacken lassen. Bin noch immer in so einer art Schockstarre, auch wenn es ihm jetzt wieder besser geht, aber es war eben so unvorbereitet. Glück auch, dass er schon am weichen Sofa war, und nicht irgendwo gestanden/gegangen ist, weil ansonsten wäre es zum Sturz gekommen, und das hätte böse Folgen haben können. Also in diesem Sinne Glück im Unglück sozusagen.