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Dahintümpelei im Sumpf der Gedanken und/oder ich und das Aschenputtel

Der heutige Tag ein Dahingetümpel im Gedankensumpf, wie der Titel schon sagt. Der zweite Mensch in der Wohnung ist wie eine undurchdringliche Wand. Auf Fragen bekommt man keine Antworten, das Führen eines einfachen Gespräches ist nicht möglich. Wir sind zu zweit und dennoch fühle ich mich immer wieder einsam und alleine. So habe ich eben beschlossen, auch nur noch das nötigste zu reden. Anders geht eh nicht.

Wochenendeinkauf erledigt am Nachmittag. Da war die Kommunikation zumindest etwas besser. Mein alleiniges Mitdenken war wieder gefragt, weil er kann sich ja Dinge nur mehr schlecht merken. Wären da nicht gewisse Menschen gewesen, z.B die freundliche Kassiererin, dann wäre der heutige Tag nur noch als dunkel und schwer einzuordnen gewesen, aber so gab es wenigstens Lichtblicke. Die Temperatur war mit 18 Grad auch sehr angenehm. – ja, ich komme mir grad vor, wie Aschenbrödel, welches versucht, aus dem dunklen = aus der Asche das gute = die Erbsen und Linsen herauszufiltern. 😉 Es hat ja keinen Sinn, den Kopf in die Asche, äh in den Sand zu stecken. 😉

Da fällt mir noch etwas ein, was ich mit dem Aschenputtel gemeinsam habe: 1. Ich hatte fast immer in meinem Leben eine Außenseiterrolle, und 2. mit meinen Eltern und Bruder auch nur Probleme. Beim Aschenbrödel waren es halt Stiefmutter und Stiefschwestern, die es schlecht gemacht und erniedrigt haben, und bei mir halt die richtigen/leiblichen Eltern. Das ist der einzige Unterschied.

So, nun komme ich erstmal wieder zum Ende, und wünsche allen da draußen einen schönen Samstagabend. 🙂