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Der Mensch ist nicht dazu da, um in Watte gepackt zu werden

Ich poste auch auf Facebook in einem Extra-Album, mit dem Titel „Frischluft-Trainingstagebuch“, die Screenshots von der Steps App und ein paar Sätze dazu, ähnlich wie hier. Ein ehemaliger Schulkollege, mit dem ich auf FB befreundet bin, schrieb folgenden Kommentar drunter, ich zitiere diesen jetzt, ist ja ein öffentliches Posting, kann jeder nachlesen:

„Weißt eh, liebe Jacqueline, schon Winston Churchill, der Premierminister von GB sagte: NO SPORTS. Seit Herbert K’s Ableben während der Schwimmstunde, bin ich vorsichtig, was Sport angeht. Und Du kennst doch das Wiener Sprichwort: „besser gut gefahren, als schlecht gegangen“. Lg & schönen Abend.“

Ja, danke auch. Ich habe darauf nur kurz und knapp geantwortet: „Wer immerzu mit Angst, es könnte was passieren, durchs Leben geht, der kommt nicht weit.“

Klar, ich erinnere mich an den Vorfall im Schwimmunterricht, wo ein Mitschüler ertrunken ist. Und ich möchte Ängste nicht verharmlosen oder gar schönreden, aber es bringt nicht viel, bei jeder Aktivität gleich zu denken, oh jetzt könnte gleich etwas schlimmes passieren. Meine Güte, nur um ein Beispiel zu nennen, hätte ich am Samstag bei dem Spaziergang durch das Waldgebiet, den vielen Steinen und Wurzeln immer gleich Angst gehabt, so nach dem Motto: „Oh nein, schon wieder eine Wurzel, da könnte ich ja stolpern, hinfallen und mir wehtun!“, dann hätte diese ganze Aktion nur halb so viel Spass gemacht. Klar, passieren kann immer was, hat man ja auch beim Philipp gemerkt. Ein so blöder Lieferwagen stand quer über den Gehsteig, der Philipp will dem ausweichen, kippt mit dem rechten Fuß von der Gehsteigkante, verliert das Gleichgewicht, fällt auf die rechte Schulter und ist gebrochen, mittlerweile mit gutem Heilungsverlauf. Das heißt jetzt aber nicht, dass er jedesmal, wenn er auf der Straße unterwegs ist, nun Angst hat, er könnte wieder stürzen und sich wieder etwas brechen. Und nein, ich bestreite nicht, dass schlimme Unfälle auch traumatische Folgen haben können. Aber nur weil das einem passiert ist, heißt es nicht, dass man ganz allgemein ständig Angst haben muss, es könnte mir im Wald, auf der Straße, oder wo auch immer, etwas passieren.

Grundsätzlich denke ich, der Mensch ist nicht dazu da, um in Watte gepackt zu werden. Er muss manchmal die Komfortzone verlassen und offen für Neues sein.

Ja, ich hätte auch sagen können, nein, ich traue mich nicht, meine Idee mit der Frischluft-Bewegungsgruppe einzubringen. Dann hätte ich allerdings niemals so viel neue Energie bekommen, um, im wahrsten Sinne des Wortes, in Bewegung zu kommen. Klar, wenn gesagt worden wäre, nein, die Idee finden wir absolut nicht gut, okay, dann wäre das zwar, zugegeben ein herber Schlag gewesen, aber das Leben wäre trotzdem weitergegangen. Und fragen/Ideen einbringen kostet nix, höchstens ein bisschen Mut und Überwindung.

Diesen obigen Facebook-Kommentar nehme ich nicht persönlich. Er hat mich nur zum Nachdenken angeregt. In weiterer Folge kam mir dann der Gedanke/Impuls, „der Mensch ist nicht dazu da, um in Watte gepackt zu werden“. Nein das heißt nicht, dass man ruppig und hart mit sich selbst und anderen ist, aber eben so ein bisschen immer wieder die Komfortzone verlässt. Es ist sogar schön, wenn man einfühlsam ist. 🙂 Das ist, gerade in der heutigen Zeit sogar besonders wichtig, einfühlsam mit allem, was lebt umzugehen. ❤

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Frischluft-Trainingstagebuch Jahrbuch 2021 positive Momente

Jahrbuch 2021 positive Momente Seite 59 + Frischluft-Trainingstagebuch 28.02.2021

Ja, zukünftig wird es zusätzlich die neue Rubrik/Kategorie „Frischluft-Trainingstagebuch“ geben. Ich werde das aber trennen, den positive-Momente-Eintrag, und den Trainingstagebuch-Eintrag gesondert. Heute ausnahmsweise alles in einem Eintrag.

Positiv war 1. Das ich in der Früh so ein bisschen das Erwachen der Natur mitbekommen habe. Ich war gegen halb 6 schon mal kurz wach und da hörte man draußen die Amsel zwitschern. Am liebsten wäre ich auf den Balkon hinaus und hätte von dort direkt dem Vogelgesang gelauscht. Jedoch war es einerseits ziemlich kalt, und andererseits war ich doch noch müde.

2. Wir waren heute wieder viel unterwegs. Nach dem ausgiebigen Spaziergang, waren wir noch beim Baumfreund, wo Philipp ein Foto von uns Beiden gemacht hat. 🙂

Schließlich bin ich noch draußen in der Sonne am Balkon gesessen.

3. Es durchflutete mich während wir unterwegs waren, gegangen sind, immer wieder so ein Glücksgefühl. Denn hätte ich meine Idee, von der Frischluft-Bewegungsgruppe nicht eingebracht, wäre ich nicht so in Bewegung gekommen, wie jetzt, und ich merke einfach, wie gut es mir tut, vor allem an der frischen Luft. Das meine Idee so gut angenommen wurde, und ich sozusagen jetzt die Projektleitung für die Frischluft-Bewegungsgruppe inne habe, spornt mich an. Ich denke, ich habe jetzt so eine Art Vorbildfunktion. Ich muss/will diese Idee, die ich eingebracht habe, vorleben. Denn es hat keinen Sinn, solch eine Idee einzubringen, und selber nicht in Bewegung zu kommen. Die Bewegung draußen hat mir ja immer schon Freude gemacht, aber erst durch das angenommen werden dieser, meiner Idee, den Verein hinter mir zu haben, da entwickelt sich eine Art Gruppendynamik und ein Ehrgeiz, in diese Richtung mehr und regelmäßig etwas zu machen.

Somit nun zum Trainingstagebuch:

28.02.2021

Muskelkater in den Beinen. Und dennoch bin ich voll motiviert. Der Muskelkater ist ein Zeichen dafür, dass ich gestern in Sachen Bewegung viel geleistet habe.

Heute haben wir uns gesteigert, waren gut zwei Stunden unterwegs. Am Ende zeigte die Steps App am iPhone satte 10022 Schritte an. Großartig!!!

Das war’s für heute und ich wünsche allen für morgen schon mal einen guten Wochenstart. 🙂

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Jahrbuch 2021 positive Momente

Jahrbuch 2021 positive Momente Seite 58

Die Streckenbesichtigung für die Frischluft-Bewegungsgruppe war ein voller Erfolg!!! Einenviertelstunden waren wir unterwegs. Ich bin total stolz, was wir geleistet haben, vor allem von mir hätte ich nicht gedacht, dass ich so lange durchhalte, weil ich ja 0 Kondition hab.

Am Ende gab’s ein gemeinsames Foto, wir waren zu Dritt unterwegs, nur mal um zu schauen/zu testen. Gemeinsam haben wir so manche Wurzel und so manchen Stein im Wald überwunden.

Philipp und ich haben den Tipp bekommen, jeden Tag, immer wenn wir halt draußen unterwegs sind, nach dem Spaziergang so ein bisschen Buch zu führen, wie es uns danach geht, wie wir uns fühlen, usw. so eine Art Tagebuch, und das ist eine gute Idee. Und Smartphone-Apps mit Schrittzähler machen es auch möglich, genau festzuhalten, wie viele Schritte man gegangen ist. Mein Ergebnis heute, über 8000 Schritte.

Nun Fotos:

1. das Abschlussfoto, von uns Dreien

2. ein Bildschirmfoto, Screenshot von der Steps App am Smartphone

Und hier der Beitrag auf Facebook, auf der Fb-Seite vom Verein Freundschaftsbänder e.V::

Ich finde das großartig, was sich da entwickelt. Und ich bin mit ganzem Herzen ❤ dabei. 🙂

Wünsche allen noch einen schönen Abend und einen schönen Sonntag.

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Jahrbuch 2021 positive Momente

Jahrbuch 2021 positive Momente Seite 56

1. Ich hatte mich zu Mittag nochmal hingelegt, und bin gegen 14:30 wieder aufgewacht. Das war ein schönes Erwachen, weil die süße Franzi neben mir im Bett lag, so als würde sie über mich wachen. Das war so schön, die weiche süße Maus neben mir zu spüren. ❤ Äh ja, eine Katze als „Maus“ bezeichnen, ist widersprüchlich. 😉

2. Ich freue mich, dass ich mir am Notebook alte Filmchen, Homevideos ansehen/anhören kann. Als ich klein war, da war die Welt noch in Ordnung, zumindest versuchte man, nach außen hin, auf „heile Welt“ zu machen. Bei Ausflügen, Weihnachtsfesten mit den Großeltern, usw. haben meine Eltern viel mitgefilmt. Diese, ich nenne es mal Familienvideos wurden digitalisiert und auf DVD’s gespielt. Als noch Kontakt zu meinen Eltern da war, wünschte ich mir einmal zum Geburtstag diese Familienvideos, eine Kopie davon, auch zu besitzen. Als ich schon gar nicht mehr damit gerechnet hatte, kam plötzlich vor ein paar Jahren ein Paket von meinen Eltern an, und darin befand sich eine Schachtel mit den ganzen DVD’s. Auch, wenn wirklich viel falsch gelaufen ist, rechne ich es meinen Eltern hoch an, dass sie in der Kindheit von mir und meinem Bruder so vieles auf Video fest gehalten haben. Damit sind wirklich viele schöne Erinnerungen verknüpft. Und da wir schon seit längerer Zeit keinen Dvd-Player besitzen, konnte ich lange Zeit diese Video-Dvd’s nicht anhören, bis ich gestern auf die Idee kam, sie doch mal mit dem CDLaufwerk vom Laptop abzuspielen, und juhu!, das klappt super!!! Es ist schön, z.b die Stimmen meiner, mittlerweile schon verstorbenen Großeltern zu hören. Ich erinnere mich noch gut daran, dass meine Oma väterlicherseits, sich gerade bei Festen wie Weihnachten, immer sehr viel Mühe gegeben hat, alles schön zu gestalten. Was die DVD’s betrifft, wird es noch eine Weile dauern, bis ich alle durchgehört habe. Heute geht es weiter, ein Stück in eine „heile Welt“ eintauchen. Aber vorher wollte ich noch diesen Eintrag fertig schreiben.

Wünsche allen einen schönen Abend. Morgen ist übrigens um 8 Uhr die Kontrolle vom Philipp, wegen seiner Schulter. Wollen wir hoffen, dass alles gut am Heilen ist und das er das Korsett morgen abkriegt. 🙂

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Jahrbuch 2021 positive Momente

Jahrbuch 2021 positive Momente Seite 50

1. Liebevolle Kuscheleinheiten mit der lieben Franzi.

2. Freude über das Vogelgezwitscher, gegen Abend habe ich in diesem Jahr das erste Mal eine Amsel gehört, ganz leise, aber deutlich. Da musste ich vor Freude einen Luftsprung machen. 😉

3. Ich bin dankbar dafür, dass die Schwiegermutter den Philipp zum UKH gebracht hat, und später wieder abgeholt hat. Sie wirkt oft so gefühlskalt, aber gerade in dieser schwierigen Zeit, merkt man ganz deutlich, wie sehr sie ihren Sohn, meinen Mann lieb hat.

Philipp und ich, wir haben eh schon darüber geredet, dass sein Unfall, so eigenartig es klingt, eigentlich auch Positives zur Folge hat. 1. er kann, was die Arbeit betrifft, etwas entschleunigen, er versucht es ja immer jedem recht zu machen, während sich andere Arbeitskollegen gehen lassen, da gibt es so manche Probleme. Und jetzt, wo mein Mann nicht arbeiten kann/darf, sollen die mal schön selber machen und sehen/erkennen, was sie an ihm haben. 2. positiv, dass er/wir fühlen und erkennen können/dürfen, dass er von seiner Mutter doch geliebt wird, weil sonst würde sie ihn nicht immer ins KH, und wieder nach Hause führen. Auch, wenn ich sie nicht sonderlich gut leiden kann, ich honoriere, dass sie ihre Mutterliebe zu ihm gerade jetzt so offen sicht- bzw. fühlbar macht.

Also natürlich ist es schlimm, was passiert ist, aber, alles, was auf dem ersten Blick nur negativ erscheint, hat, bei genauerer Betrachtung auch was Positives

Merke ich auch am Beispiel Corona. Positiv daran ist z.B, wie ich schon vor ein paar Tagen schrieb, es lässt sich organisatorisch vieles leichter,, beispielsweise telefonisch, erledigen.

Und da ist dann natürlich auch noch zu erwähnen, die Vorfreude auf das Projekt Freiluft-Bewegungsgruppe, dass mit 27. Februar, mit der ersten Begehung der vorgesehenen Strecke, in Angriff genommen wird.

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Jahrbuch 2021 positive Momente

Jahrbuch 2021 positive Momente Seite 46

Super, was heute alles wieder gutes passiert ist! 🙂

1. ein schönes Telefonat mit meinem Onkel Ronald. Er ist für mich wie ein Ersatzvater, na ja, und er ist ja auch mein Taufpate. 🙂

2. Ich freue mich das ich heute einiges telefonisch erledigen konnte. Vorteil von Corona, es lässt sich vieles aus der Ferne leichter erledigen. Beispiel von heute, ein Rezept musste in die Apotheke nachgebracht werden. Also in der Ordination von unserer Hausärztin angerufen, das Rezept geordert und darum gebeten, dass dieses umgehend an die betreffende Apotheke gefaxt wird. Das hat wunderbar geklappt! Super! Den Gang zum Hausarzt erspart. Ich gehe sowieso in Coronazeiten nur in ganz akuten Fällen zum Arzt.

3. Bereits gestern kontaktierte mich via WhatsApp ein Vorstandsmitglied vom Verein Freundschaftsbänder e.V. Philipp und ich haben bereits im Juli an einem Ausflug des Vereins teilgenommen und das war super. Übrigens, der Verein Freundschaftsbänder E.V, hat es sich zur Aufgabe gemacht, für Menschen mit Behinderung, sportliche Aktivitäten und Ausflüge zu organisieren und durchzuführen. Den Beitrag vom Juli-Ausflug findet man hier. Dieser Beitrag im Juli hat eh seltsamerweise wenige Likes bekommen, vielleicht hat ihn der Reader damals „verschluckt“, sodass ihn kaum jemand angezeigt bekommen hat. Also ich schiebs auf die Technik. 😉

Na jedenfalls, um auf gestern und bzw. heute zurück zu kommen: Gestern fragte er mich, wie es uns so geht und ob wir, wenn Aktivitäten in der Gruppe wieder erlaubt sind, wieder Interesse hätten, mit dem Verein etwas zu unternehmen. Sie planen bereits neue Aktivitäten. Außerdem fragte er, ob ich auch Anregungen/Ideen einbringen möchte. Ich verschob dann die Antwort auf heute, denn ich hatte da zwar was, traute mich aber nicht, damit heraus zu rücken sozusagen. Ja da wirkten noch alte Muster, wo man früher oft gesagt hat, so auf die Art: „Du redest nur Blödsinn“, usw. Na egal, um das Negative Schlechtgerede von Früher soll es hier ja nicht gehen. Jedenfalls gab ich mir dann heute doch einen Ruck, habe ihm zurückgeschrieben, bin sozusagen über meinen Schatten gesprungen. Da ich mitbekommen habe, dass der Verein regelmäßige Turneinheiten anbietet, normalerweise in der Turnhalle eines Gymnasiums, aber Coronabedingt momentan online via Zoom, habe ich die Anregung gegeben, dass man evtl. auch Bewegungseinheiten an der frischen Luft, in der Natur machen könnte, denn ich finde Bewegung im Freien sehr wichtig. Ich schrieb, es müssen ja keine Wanderungen sein, aber das man sich regelmäßig trifft, um in lockerer Runde spazieren zu gehen, um eben die Bewegung im Freien zu fördern, wäre so meine Idee. Kurze Zeit später hatte ich auch schon eine Antwort am Handy, Zitat: „Finde deine Idee gut. Kreuzbergl auf die Zielhöhe spazieren und wieder zurück an jedem ersten Freitag im Monat. 🙂 Finde deine Anregung super. Davon lebt der Gedanke der Freundschaftsbänder 🙂“ Und: „Bin froh, dass dabei bist und da stellen wir gemeinsam was auf. Erste Frischluft-Gruppe 🙂“

Also, Ihr könnt Euch vorstellen, dass meine Idee/Anregung so gut aufgenommen worden ist, hat meinem Selbstbewusstsein großen Aufwind gegeben. 😉 Ich bin stolz auf mich, dass ich mich nicht wieder von den alten, negativen Stimmen unterdrücken habe lassen, sondern nach Außen gegangen bin, mich gezeigt habe, und meine Idee ausgesprochen, bzw. geschrieben habe. Heute durfte ich wieder einmal erkennen, nein, es ist eben nicht alles schlecht, was ich sage, mache und tue. Ich habe heute einem Verein, mit neuen Ideen/Anregungen geholfen. Das ist großartig!!!

Zum Schluss noch zu Punkt 4 auf meiner Positiv-Liste: Die drei Bücher, für die Gewinnerinnen meiner Buchverlosung sind heute für den Versand fertig gemacht worden, und werden morgen zur Post gebracht/verschickt. Da habe ich große Freude empfunden, als ich die 3 signierten Buchexemplare in die Umschläge gesteckt, und diese verschlossen habe. Der Philipp hat das Beschriften der Umschläge, mit Empfänger und Absender übernommen. So können wir das ganze morgen auf die Reise schicken und die Empfängerinnen bekommen bald Post von mir/uns. 🙂

Puh, ja, dass wars für heute. Ganz schön viel. Bin mal gespannt, wer das alles bis zum Ende gelesen hat. 😉 Wünsche allen noch einen schönen Abend.🤗

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Jahrbuch 2021 positive Momente

Jahrbuch 2021 positive Momente Seite 39

Ich finde es schön:

Das der Einkauf zu Wochenbeginn so erfolgreich war.

Das wir eine gute Zeit im Stamm-Supermarkt erwischt haben, wo nicht so viel los war. Jetzt, ab heute gilt hier die 20-qm-Regel, Abstandhalten, jeder Kunde soll/muss 20qm Platz haben. Im Notfall müssen selbst die Supermärkte die Anzahl an Personen beschränken, damit diese Abstandsregel eingehalten werden kann. Nein aber am Nachmittag lief alles ganz ruhig und gesittet ab. Eine Mitarbeiterin verteilte beim Eingang FFP2-Masken und ja, keine Beschränkungen ansonsten.

Hilfreich war, dass uns der Taxifahrer die Einkäufe raufgetragen hat. Habe ihm beim Bezahlen der Taxirechnung auch extra etwas Trinkgeld gegeben.

Auf dem Weg zum Supermarkt blinzelte etwas die Sonne heraus, darüber haben wir uns auch gefreut, auch wenn sie es am Ende doch nicht geschafft hat, ganz heraus zu kommen.

Am späten Nachmittag haben wir uns etwas hingelegt, das hat gut getan. Ich fühlte mich nach dem Einkaufen etwas unwohl, vom Kreislauf her. Das Einkaufen mit dieser FFP2-Maske war sehr kraftraubend. Mir war flau im Magen, fühlte mich schlapp und hatte ganz weiche, zittrige Knie. Sauerstoffmangel? Keine Ahnung. Das erste, was ich zu Hause gemacht habe, viel Wasser getrunken und am Balkon noch extra frische Luft geschnappt. Als es dann wieder besser ging, habe ich mich hingelegt und ein bisschen geschlafen. Während ich mich ins Bett verzog, machte es sich Philipp auf dem Sofa gemütlich. So haben wir ohne Ruhestörung bis in den frühen Abend hineingedöst.

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Der heutige Tag hatte es in sich, nochmal UKH

Puh, ich bin fertig!!!😪 Das war heut was!!!

Wohl aufgrund der ganzen Aufregung wegen seines Unfalles, hatte der Philipp heute Mittag im Bad einen epileptischen Anfall.😖 Auf einmal hörte ich einen Aufschrei, als ich ins Bad gelaufen kam, lag er aber schon am Boden und krampfte. Er war wieder auf die rechte Seite gefallen. Zum Glück dauerte der Anfall nicht sehr lange, sonst hätte ich die Rettung gerufen. Aber ich war die ganze Zeit bei ihm, habe ruhig ihm zugeredet und ihn gestreichelt.

Irgendwann war das Krampfen wieder vorbei. Es gibt ja die verschiedensten Arten von epileptischen Anfällen. Die einen werden bewusstlos, und krampfen, andere wiederum krampfen zwar, bleiben aber bei Bewusstsein und kriegen rundherum alles mit. Zu dieser Sorte Epileptiker gehört der Philipp. Er hat zum Glück nur ganz, ganz selten einen Anfall, nimmt auch ein Medikament. Diesmal, der Anfall heute, war wahrscheinlich eine Art Spannungsentladung aufgrund des Unfalls und der doch eher durchwachsenen Nächte, weniger Schlaf als sonst und die Schmerzen, wobei er schon auch Schmerzmittel nimmt.

Zurück zum heutigen Geschehen. Nach dem Anfall hatte er an der gebrochenen Schulter große Schmerzen, und wir hatten die Befürchtung, es könnte sich durch den erneuten Sturz, verursacht durch den Anfall, etwas verschoben haben. Also nix wie ins UKH! Es war dort gerade nicht viel los und wir, bzw. der Philipp ist recht schnell drangekommen. Zum Schluss wenigstens eine gute Nachricht, das Röntgen hat ergeben, der Bruch ist gleich geblieben und es hat sich nichts verschoben!!!😌

Die ganze Sache, zuerst der Unfall, dann heute die, ich nenne es mal Spannungsentladung durch den Anfall, hat mich nervlich etwas mitgenommen. Ich bin zwischendurch etwas sentimental geworden, habe mich dann aber doch wieder zusammen gerissen, aber als wir vom UKH wieder daheim waren, flossen, als ich am Klo war, doch etwas die Tränen. Einerseits vor Erleichterung, weil sich nichts verschoben hat, bei dem Schulterbruch, aber andererseits doch auch vor Aufregung, weil alles etwas viel ist im Moment.

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Morgens um halb 10

Um halb 10 bin ich aufgestanden. Hat gut getan, heute mal wieder etwas länger zu schlafen. Aber die gute Laune nach dem Aufwachen hielt nicht lange an. Kaum war ich angezogen, kam schon Besuch. Vorab gesagt, soll mich keiner falsch verstehen, ich bin echt total froh, dass wir die Haushaltshilfe haben, vor allem jetzt in dieser schwierigen Zeit. Aber heute waren sie zu zweit, eine Fremde war noch mit, zur Einschulung. Bevor es aber überhaupt dazu kam, dass sich die Neue vorstellen konnte, wurde diese schon vom Philipp vereinnahmt, der ihr gleich erzählte, was ihm passiert war, währenddessen läutete bei der, die wir schon kennen, das Telefon. Die Eine telefonierte also, die anderen quasselten miteinander, es war einfach der LärmPegel zu hoch. Leider ist die Wohnung nicht groß genug, dass man sich hinter geschlossenen Türen zurückziehen könnte. Ich hätte mich höchstens ins Bad begeben, und die Türe schließen können, aber die Quasselgesellschaft befand sich im Vorraum, und die Tür zum Bad ist eben dort. Also Kopfhörer auf und etwas Musik an, nicht zu laut natürlich, aber trotzdem so, dass ich von der störenden Außenwelt nicht mehr so viel mitkriege.

Irgendwann beruhigte sich dann zwar alles wieder, aber meine Laune blieb trotzdem noch etwas finster, was ich den Anderen allerdings nicht anmerken ließ. Der Philipp ist eh bedient, und die anderen Beiden, Haushaltshilfen, wollen uns eben nur helfen, und es kann ja niemand was dafür, dass ich so extrem Geräusch- und lärmempfindlich bin. Aber es war einfach alles zu viel im Ganzen.. Und gerade weil ich an niemandem meine schlechte Laune und meinen Unmut auslassen wollte, schreibe ich jetzt diesen Eintrag, um etwas Spannung abzulassen.

Die Damen fahren jetzt für uns etwas einkaufen. Der Philipp hat ihnen alles aufgeschrieben. Da war dann zum Glück mal was Lustiges. Als er mit schreiben fertig war, fragte die bekannte Heimhilfe ihn: „Und? Haben Sie mir einen Liebesbrief geschrieben?“, so aus Spass. 😉 Äh ja, eine Einkaufsliste als Liebesbrief, an wen? An den Supermarkt? *grins*

Jetzt sind sie weg und ich genieße die Ruhe. Aber wie gesagt, bin ich grundsätzlich wirklich froh, dass es diese Dienst-Hilfeleistungen gibt.

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Bis Montag oben bleiben

Ach herrje, das mit dem Korsett! Die Schwiegermutter war sich nicht sicher, ob das mit dem Korsett so passt, wie sie es dem Philipp draufgetan hat. Jetzt sind Mutter und Sohn noch einmal mit ihrem Auto ins UKH gefahren. Die haben ihm dort das Teil noch einmal eng und professionell angelegt und ausdrücklich gesagt, das muss so bis Montag, bis zur Kontrolle draufbleiben und darf nicht abgenommen werden. D.h wir bzw. der Philipp hätte es gar nicht alleine abnehmen dürfen. Ich kann ihn aber verstehen, er war vollkommen verschwitzt und wollte sich, mit meiner Hilfe, zumindest etwas waschen. Aber nun ist klar, bis Montag kein Umziehen, keine Körperpflege, bis auf Hände und Gesicht, weil das so drauf bleiben muss. Okay, wieder was dazu gelernt.

Während ich alleine zu Hause war, kam Besuch. Der Philipp hat seinen Cousin gebeten, Katzenstreu und Katzenfutter zu besorgen. Eine Haushaltshilfe war zwar heute schon mal für uns einkaufen, hat aber 1. das Katzenstreu vergessen, und 2. gabs das Futter nicht, was wir haben wollten, es war ausverkauft. Das Futter für die Lucky, war kein Problem, aber das Junior für die Franzi war nicht mehr da. Ja und eben während Philipp weg war, wurden die restlichen Einkäufe vom Cousin und seiner Frau vorbei gebracht.