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Nachtrag von gestern – Hochzeitstags-Sektimpressionen

Wir hatten gestern einen netten und lustigen Abend. Da durfte der Sekt, zur Feier des Tages auch nicht fehlen.

Und hier der Philipp, mit Sektglas:

Die Fotos sind von Philipp seinem Tablet. Der Philipp hat mit dem Tablet für einen Lacher gesorgt, weil er irgendwie beim Sprachassistenten oder bei der Google Sprachsuche angekommen ist und wir haben miteinander geredet und plötzlich redet der Computer zurück. Das war so herrlich! Habe mich kaum mehr eingekriegt vor lachen. Man redet und nichtsahnend quasselt eine fremde Frauenstimme dazwischen. Köstlich amüsant!!!

Heute hatten wir schon ein nettes Treffen, mit einem Freund, den wir schon ewig nicht mehr gesehen haben. Er war bei der Hochzeit Philipp’s Trauzeuge. Haben uns riesig gefreut, den Manuel wieder zu sehen. Die letzte Begegnung war vor etwa zwei Jahren, als ich wegen meinem Burnout und Nervenzusammenbruch ein paar Wochen im Klinikum in der Psychiatrie war. Seltsamerweise kann ich mich an diese Begegnung von vor zwei Jahren kaum bzw. nur noch dunkel erinnern.

Zurück in die Gegenwart: Heute haben wir uns in einer Konditorei getroffen, dort gemütlich geplaudert und gefrühstückt. Er hat uns, anlässlich unseres gestrigen Hochzeitstages eingeladen und Blumen haben wir auch geschenkt bekommen, einen Blumenstrauß. Das ist sehr nett. Die Blumen schmücken jetzt unseren Wohnzimmertisch.

Den restlichen Tag heute werden wir ganz gemütlich verbringen. Zum Rausgehen ist uns heute nicht mehr. Zudem ist es für ende Mai ziemlich kühl.

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Namenstag

Heute ist Philipp sein Namenstag. Er ist nach dem heiligen Philipp Neri benannt. Philipp hat mir oft lebhaft erzählt, wie seine Lieblingsgroßmutter, als er noch ein Kind war, begeistert mit ihm seinen Namenstag gefeiert hat. Zuerst durfte er sich im Spielzeuggeschäft etwas aussuchen und dann war sie mit ihm in einer Konditorei zum Kuchen essen.

Ich kenne das aus meiner Familie gar nicht, dass der Namenstag so hochgehalten und gefeiert wird. Ja und um ehrlich zu sein, ich weiß nicht einmal, wann für den Namen Jacqueline ein Namenstag festgelegt ist.

Jedenfalls dürfte Philipp seine Oma ganz stolz darauf gewesen sein, dass ihr Lieblingsenkel den Namen Philipp trägt. Ja, kurz vor ihrem Tod hatte sie zum Philipp gesagt: „Du bist mein liebstes Enkerl.“ Mit Freude hat sie den Philipp, als er Kind war, auch portraitiert.

Oft habe ich schon zum Philipp gesagt, ich finde es schade, dass ich diese Frau, seine Großmutter nicht kennen lernen durfte. Sie ist am 5. Dezember 1989 verstorben, da war ich gerade mal 7 Jahre jung. 😉

Bei uns im Wohnzimmer hängt sowohl ein Bild des heiligen Philipp Neri, als auch das Portrait vom kleinen Philipp, meinem jetzigen Mann. Der heutige Tag hat irgendwie eine feierliche Energie/Atmosphäre, so als wären sowohl seine Großmutter, als auch der heilige Philipp Neri selbst, geistig besonders anwesend, an Philipp seinem Namenstag.

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Das ist typisch Blacky

Merke: Lasse Essbares nie unbeaufsichtigt, vor allem dann nicht, wenn Du einen Kater hast, wie der Blacky einer ist. Dabei ist es egal, ob Essen für Menschen, oder Hunde.

Eine Haushaltshilfe hatte heute in ihrer Tasche einige Leckerlis für Hunde anderer Klienten mit dabei. Leider hatte sie, während sie bei uns in der Wohnung beschäftigt war, ihre Tasche offen vergessen. Und obwohl der kleine Beutel mit den Leckerlis, ihrer Aussage nach einerseits ganz unten drin, und andererseits mit einem Gummiringerl verschlossen gewesen war, hat es der Blacky heraus bekommen und den Beutel sogar auf gekriegt und die Hundesnacks gefressen. Zuerst hat niemand etwas bemerkt. Sie war mit Putzen beschäftigt und ich habe ein längeres Telefonat geführt, also der Schlingel war über einige Zeit unbeobachtet. Erst als die Frau gehen wollte, bemerkte sie, was geschehen war. Und der Blacky saß seelenruhig neben ihrer Tasche, als wär nix gewesen, so auf die Art: „Hast nicht noch was für mich?“ So ein Schlingel!!!

Und deshalb, wenn ich alleine beim Mittagessen bin, schließe ich die Küchentür immer und der Kater muss draußen bleiben. Und auch wenn während dem Essen das Handy läutet, lasse ich es meistens läuten, weil sobald ich mich vom Tisch entferne und die Küchentür öffne, ist es für den Blacky, im wahrsten Sinne des Wortes ein gefundenes Fressen. Ich glaub, der Blacky war im letzten Leben Hund. 😉

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Eine schlaflose Nacht und ein neuer nächtlicher Impuls

Bin schlaflos heute Nacht, keine Ahnung, warum.

Es hat geregnet. Da wollte ich etwas auf den Balkon, die frische Regenluft genießen und dem Regen lauschen. Und da kam mir ein neues Gedicht in den Sinn, so spontan, dass ich es aufgenommen habe.

Wer den Text auch gerne lesen möchte, Text+Hörvideo sind hier zu finden. Alles, was in dem Gedicht vor kommt, habe ich wirklich so aus meinem Herzen heraus gespürt, dass eben z.B. das Regenwasser angereichert, gesegnet ist mit meiner Liebe zur Natur, die aus dem Herzen fließt. Ja und so ist ebenso dieser Text/Impuls einfach aus mir heraus geflossen und ich bin froh, dass ich es mit dem Handy aufnehmen konnte.

Die Einzige, die außer mir auch noch wach ist, ist die Lucky. Wir Damen sind die zwei wachenden Engel. 😉

Bald wird die Nacht in den neuen Tag übergehen. Leise hört man schon die ersten Vögel, die Amseln zwitschern.

So, und nun hoffe ich, dass ich doch noch, wenigstens für ein paar Stunden in den Schlaf finde.

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Die Geschichte von Prinzessin Maurelle Märchenglanz, dem schwarzen Baron und dem Drachenprinz

Auch veröffentlicht auf: Meine bunte Textewelt. Fotos hat der Philipp gemacht, während ich an der Geschichte schrieb, bzw. ich sie gestern überarbeitet habe. 😉 Nun aber viel Freude mit der Lektüre.

Die Geschichte von Prinzessin Maurelle Märchenglanz, dem schwarzen Baron und dem Drachenprinz

Es war einmal eine böse Hexe. Sie wurde von allen „Lana, die Schreckliche“ genannt. Diese Hexe hielt die schöne Prinzessin Maurelle Märchenglanz, Tochter des Königs Marchius von Märchenhausen, mitsamt ihren Freunden, einem Einhorn, eine Elfe, eine Fee und einen Zwerg gefangen. Ein Kobold wollte seine Freunde und die Prinzessin befreien, aber dabei ward er selbst gefangen.

Der König des Märchenlandes ließ folgendes verkünden: „Jener edle Jüngling, welcher es schafft, meine liebliche Tochter, Prinzessin Maurelle Märchenglanz zu befreien, der soll sie zur Frau bekommen. Von meiner Seite stelle ich als Hilfe unseren royalen Zauberer Jasonius, den Weisen, zur Verfügung. Er soll Euch jedoch lediglich als Wegweiser dienen. Den Hauptpart der Befreiung muss der mutige Jüngling schon selbst übernehmen.“

Keiner ahnte, wer der neue Held des Märchenlandes sein würde. Aber genauso wenig wusste man von den finsteren Plänen des schwarzen Barons. Sein Name war „Trolläus, der Wilde, von Trollinghausen“. Er war, wie man schon dem Namen entnehmen kann, ein Troll. Die böse Hexe Lana war Teil der dunklen Machenschaften. Ihr war von dem Troll befohlen worden, Prinzessin Maurelle und ihr „Anhängsel“, wie er es nannte, zu überlisten und einstweilen gefangen zu nehmen. Der Troll galt als schwarzer Baron von Trollinghausen, der Hochburg für die dunkelsten Gestalten. Keiner seiner finsteren Gefolgsleute wagte es, ihm zu widersprechen. Sein Plan war es, Prinzessin Maurelle mit einem Zaubertrick gefügig zu machen, und sie auf die dunkle Seite der Magie zu ziehen. Maurelle sollte in einen Troll verwandelt, und die schwarze Baronin von Trollinghausen werden.

Damit die schöne Prinzessin Maurelle Märchenglanz und ihr Gefolge nicht so schnell gefunden werden konnte, brachte man sie auf eine Insel, nahe der Grenze zu Trollinghausen, auf der es ganz dunkel zu sein schien. Aber immer wieder waren die armen gefangenen dort von Dunkelalben und Kobolden geneckt und von Irrlichtern geblendet worden, sodass sie sich, bei somanchem Fluchtversuch verirrten.

Zurück ins Märchenland, in die Hauptstadt Märchenheim. Dort gab es einen Drachen, der auf einer verlassenen Burgruine lebte. Sein Name war Frank von Feuerstein. Selbst er bekam von einer Brieftaube die Botschaft des Königs, auch wenn jeder über jenen Drachen etwas anderes sagte. Die einen im Märchenland meinten, der Drache sei furchtbar böse, die Anderen wiederum munkelten, er sei von einer bösen Hexe verflucht, und von einem Prinzen in einen Drachen verwünscht worden. Wie dem auch sei, der König wollte jedem gleichermaßen die Chance geben, unabhängig davon, was sein Volk über einzelne, mögliche Anwärter lästerte und tratschte.

Der Drache Frank Feuerstein ließ erst einmal ein Bisschen Zeit vergehen. Nach einiger Zeit kam wieder königliche Post. Da stand geschrieben:

„Sehr verehrte Jünglinge und Edelmänner! Bisher ist es noch keinem geglückt, meine Tochter Maurelle Märchenglanz und ihr Gefolge zu finden. Ich, König Marchius von Märchenhausen, wende mich mit einem verzweifelten Apell an all jene, die sich noch nicht getraut haben. Bitte, meldet Euch! Einer von Euch wird gewiss der Gewinner sein, und meine Tochter, Prinzessin Maurelle Märchenglanz finden und befreien.“. Dann folgte noch die Unterschrift des Königs.

Jetzt war der Drache Feuer und Flamme. Er wollte es wagen und die Prinzessin befreien, wo auch immer sie sein möge. So schrieb er auf die andere Seite des Blattes: „Ich will es wagen. Bitte schickt mir Euren Zauberer, damit er mir den Weg weisen kann. Vielen Dank!“. Und da kam auch schon eine Brieftaube herbei, um die Rücksendung an den König abzuholen. Prompt wurde Frank Feuerstein zu einem Gespräch ins Königshaus eingeladen. An der Unterredung nahmen sowohl KönigMarchius, als auch der Zauberer Jasonius, der Weise teil. Der König fragte: „Warum willst gerade Du, meine Tochter befreien, und danach zur Frau haben?“. Der Drache erzählte seine Geschichte. Vor einiger Zeit war er von einer bösen Hexe in einen Drachen verwünscht worden. Nur eine Prinzessin könne ihn erlösen.“. „Dann stimmt es doch, Herr König! Das ist der verwünschte Drache.“, flüsterte der Zauberer. Dann wandte er sich dem Drachen zu: „Und, wie denkst Du, kann ich Dich am besten unterstützen?“ „Welche Anhaltspunkte gibt es? Wo könnte die Prinzessin sein?“ Der Drache bekam vom Zauberer und dem König eine Landkarte vorgelegt, auf der eine Insel eingezeichnet war. Diese Insel sah auf der Karte aus, wie ein dunkler, schwarzer Fleck. Der König sprach: „Wir vermuten, dass der schwarze Baron meine Tochter entführt hat. Mein edler Freund, der Zauberer vermutet zudem, dass man sie auf dark Island gefangen hält, direkt an der Grenze zum Lande allen Übels, an der Grenze zu Trollinghausen.“ Der Drache nickte verständnisvoll. „Bitte, Zauberer, besorgt mir einen Zauberumhang, mit dem ich mich unsichtbar der Insel nähern kann. Ich wiederum werde die sieben magischen Weberinnen beauftragen, meinen Plan zu unterstützen. „Welchen Plan habt Ihr, edler Drache?“, wollte der König wissen. „Ich möchte es noch nicht verraten. Jedoch ist gewiss, Majestät, es soll nur zum Besten für Eure Tochter und ihr Gefolge sein!“

Vom Zauberer bekam er den Umhang und so flog der Drache los in den Zauberwald, wo die sieben magischen Weberinnen wohnten. Diese Feen hatten die Aufgabe, Netze zu weben, die man für alle möglichen Zwecke gebrauchen konnte. Rund um den königlichen Palast war zum Beispiel ein festes Schutz- und Sicherheitsnetz gespannt. Die Prinzessin konnte nur deshalb entführt werden, weil sie sich zu diesem Zeitpunkt außerhalb der schützenden Palastmauern aufhielt. Gehilfinnen der 7 Weberinnen waren viele, viele Spinnen. Frank Feuerstein brachte also seine Bitte vor: „Ich möchte die Prinzessin unseres Landes befreien. Bitte begleitet mich und helft mir, meinen Plan in die Tat umzusetzen. „Der Umhang ist groß genug, da passe ich und noch einige Spinnen darunter. Wichtig ist, dass man uns nicht sieht, wenn wir auf Dark Island ankommen.“ So gaben die sieben Weberinnen einige Spinnen als Gefolge für Frank Feuerstein mit. Die Weberinnen hatten bereits vom König und seinem Zauberer erfahren, dass ein Drache sie aufsuchen, und um Hilfe bitten würde, damit er die Königstochter befreien könne.

Der schwarze Baron war noch am selben Abend auf dark Island angekommen. „Na, Hexe, hast Du mein Schätzchen und sein Anhängsel gefangen? So können wir morgen gleich in der Früh mit der Verwandlung beginnen, und dann ist die schöne Königstochter Maurelle mein! Mein! Mein!“, dies wiederholte er mehrmals inbrünstig und lachte schadenfreudig. Dann ließ sich Trolläus, der Wilde, Baron von Trollinghausen, von der Hexe zu den Gefangenen, und vor allem, zum Objekt seiner Begierde führen. Als der Baron die Prinzessin berühren wollte, fuchtelte sie wie wild und erhob ihre Stimme: „Ich will Euch nicht, schwarzer Baron! Und lasst uns gefälligst frei!“ „Och, nicht doch! So böses Geschrei passt doch gar nicht zu solch lieblichem Antlitz, Prinzessin!“, schmeichelte der Baron. Maurelle schüttelte jedoch nur mit dem Kopf und grummelte: „Na ja, Ihr werdet schon sehen. Bald ist mein Erlöser nahe. Das spüre ich!“ Er aber lachte nur und sprach: „Ich, Schätzelchen, ich bin Dein Erlöser! Euer Erlöser! Siehst Du nicht, wie versteinert Dein Gefolge da steht und liegt?“ Und richtig. Das Einhorn, die Elfe, die Fee, der Zwerg und der Kobold waren alle, von Lana, der Schrecklichen, versteinert, in Steinskulpturen verwandelt worden, damit sie reglos blieben, und der Prinzessin nicht helfen konnten.

Kaum hatten sich der schwarze Baron und die Hexe zur Ruhe begeben, traf der Drache mit seinen Helferinnen auf Dark Island ein, unsichtbar versteht sich. Den ganzen Tag waren sie unterwegs gewesen. Kaum waren sie gelandet, sagte Frank Feuerstein: „Psssst, leise, bleibt noch unter dem Umhang, bis ich Euch meinen genauen Plan geschildert habe. Wie ich weiß, seit Ihr flinke Weberinnen. Seid so gut und webt um den Troll und die Hexe herum dichte Netze. Wenn sie morgen Früh erwachen, und sich daraus befreien wollen, soll es ihnen nicht gelingen, im Gegenteil, sie sollen sich immer mehr in den Netzen verfangen.“ Die Spinnen gehorchten. Der Drache jedoch dachte bei sich: „Morgen, schönste Prinzessin, werden wir alle erlöst, Du, ich, und Dein Gefolge.“ Danach hüllte er sich in seinen Zauberumhang, um unsichtbar zu bleiben, und schlief ein.

Im Morgengrauen kamen die Spinnen zum Drachen und weckten ihn. „Drache! Drache! Wir haben es geschafft! Die Bösen sind gefangen!“ Grunzend und schnarchend richtete sich Frank Feuerstein auf und brummelte: „Was? Schon fertig?“ Die Spinnen nickten eifrig. „Dann ruht Ihr Euch nun auch aus. Am Morgen kommt für mich der große Befreiungsschlag.“ Vorsorglich bewegte sich der Drache zum Baron, um dessen magisches Schwert zu klauen, damit dieser nicht in Versuchung kommen könne, sein Gefängnis aufzuschneiden.

Am nächsten Morgen erwachte zuerst die Hexe. Sie zappelte herum. „Heh! Was soll das! Hilfe! Baron von Trollinghausen! Herbei und hilf mir!“ Der Baron neben ihr erwachte und zappelte ebenfalls. „Mist! Wir sitzen in der Falle! Wer ist da?! Melde Dich, du Feigling! Der Drache kam brüllend und schnaubend auf die, in Spinnennetzen gefangenen Gestalten zu, ließ Funken und Flammen aus seiner Nase und seinem Mund sprühen, bis die Netze, und schließlich auch der dunkle Baron und die Hexe in Flammen standen. Sie starben eines qualvollen Todes und wurden von dem Drachen, als gegrillte Hexe und gegrillter Troll gefressen. Somit hatte sich Frank Feuerstein auch die magischen Fähigkeiten der Kreaturen einverleibt, wobei Frank sich schwor, seine erworbenen Fähigkeiten nur für gute Zwecke zu gebrauchen.

Er hatte die Bösen besiegt.

Satt und zufrieden, wie er nun war, ging der Drache zur Prinzessin, die in diesem Augenblick gerade die Augen aufschlug. Aber im ersten Moment erschrak sie, als sie den Drachen vor sich sah und rief: „Oh nein! Ein böser Botschafter vom dunklen Baron!“ „Fürchte Dich nicht, schönste Prinzessin. Ich bin gekommen, um Dich aus den Fängen der Hexe und des bösen Barons zu befreien. Außerdem sind die Beiden eines qualvollen Todes gestorben!“ Aber die Prinzessin weinte bitterlich, weil ihre Freunde, ihr Gefolge noch immer versteinert war. Der Drache berührte mit dem Zauberstab der Hexe die Skulpturen und siehe da, sie erwachten wieder zum Leben. Prinzessin Maurelle richtete sich auf, umarmte Frank Feuerstein und küsste ihn. Aber, was war das? Maurelle staunte. Vor ihr stand kein Drache mehr, sondern ein stattlicher Prinz.

Der Zauberer aber, hatte aus der Ferne, über seine Zauberkugel die Taten des Drachen verfolgt, und so auch seine Erlösung, durch den Kuss der Prinzessin mitbekommen und meldete dies schleunigst dem König. Eine prächtige Kutsche, vor die man Pegasusse gespannt hatte, damit sie fliegen konnte, brachte den Prinzen, die schöne Prinzessin Maurelle, mitsamt Gefolge und die fleißigen Spinnen ins königliche Schloss. Es wurde eine prachtvolle Hochzeit gefeiert, mit vielen Ehrengästen.

Prinz Frank bekam das Privileg, beim Zauberer Jasonius, dem Weisen, Zauberlehrling zu werden. Außerdem heiratete er die schöne Prinzessin Maurelle Märchenglanz und bestieg nach dem Tode des Königs Marchius den Thron. Er wurde stets „Frank, der Friedliche, von Märchenhausen“ genannt.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute, im prächtigsten Palast des Märchenlandes.

11./12.05.2020

Eine Gesprochene Version der Geschichte kommt morgen. Heute war das Umfeld immer zu laut, um in Ruhe aufzunehmen.

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Ein schreiblustiger Montagabend

Heute (mittlerweile gestern) am Abend ist, fast wie aus dem Nichts, ganz plötzlich, eine neue Fantasy-Geschichte entstanden. Ich saß vor der Tastatur und gab nur so aus Jux und Tollerei ein paar Sätze ein, und schwups, war ich schon im Schreibfluss, in der Geschichte, die da unter meinen Fingern entstand. Ich war im Märchenland. Die schöne Prinzessin Maurelle Märchenglanz, Tochter des Königs Marchius von Märchenhausen wurde von einer bösen Hexe, im Auftrag des schwarzen Barons, einem Troll, mitsamt Gefolge entführt. Der böse Troll ist Baron von der dunklen Hochburg Trollinghausen und sein Plan war es, die liebliche Prinzessin auf die dunkle Seite zu ziehen und sich mit ihr zu vermählen. …

Tja wie auch immer, es gibt ein Happy End. Es hat Spass gemacht, wieder einmal eine Geschichte zu schreiben. Morgen bzw. heute untertags noch ein Bisschen überarbeiten, und dann ist sie fertig.

Das war ein schöner, schreiblustiger Montagabend. Jetzt aber nichts als ins Bett. 🙂

PS.: Auch, wenn es schon spät war, wollte ich nicht mitten im Schreibfluss aufhören und untertags weiter schreiben. Weil, ich kenne mich, am nächsten Tag ist dann alles weg, wenn ich es nicht gleich in einem durch aufschreibe. Und des Nachts lässt es sich gut schreiben, weil es so schön still ist. 😉

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Nachtrag zum gestrigen Oma-Geburtstag, mit himmlisch-liebevollen Gedanken

Ich habe mich an einen Text erinnert, den ich vor zwei Jahren, zu ihrem 88. Geburtstag geschrieben habe und möchte diesen Text nun auch hier, im Blog, Lebenstagebuch verewigen.

Himmlisch-liebevolle Gedanken zu Omas 88. Geburtstag

Danke Gott, dass meine Oma bei Dir im Himmel einen guten Platz bekommen hat. Heuer feiert sie ihren ersten, den 88sten Geburtstag Bei Dir und den Engeln im Himmel.
Liebe Grüße will ich ihr schicken, möge sie von da oben auf mich und alle die sie kennen, liebevoll herabblicken.
Apropos blicken: im Alter wurde sie blind, darunter hat sie sehr gelitten. Jetzt, wo sie bei Dir und den Engeln im Himmel ist, kann sie wieder sehen. Ich stelle mir vor, dass sie im Himmel auf einem Plateau steht, von wo ein besonders guter Überblick, eine besonders gute Sicht besteht, und hinunter, auf die Erde schaut und sagt: „Ja, auf diesem wunderschönen Planeten habe ich gelebt.“
Wie feiert man Geburtstag im Himmel? Oma, vielleicht bist Du heut Morgen in Deinem Wolkenbett erwacht, Engel haben Dich überrascht, und Dir Frühstück ans Bett gebracht- Ja ich weiß, wenn der irdische Körper tot ist, zählen Belange wie essen und schlafen nicht mehr. Naja, aber ein Sonnenlichtfrühstück, und einen Geburtstagskuchen, der aus all den guten Gedanken jener Menschen besteht, die heute und immerzu an Dich denken, hast Du gewiss bekommen.
Diesen Text widme ich Dir, liebe Oma.
In Liebe, Deine
Jacqueline

Mittlerweile, gestern, war es der Dritte Geburtstag im Himmel für sie.

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Oma-Geburtstag und Glückstagebuch 04.05.2020

Heute waren meine Gedanken den ganzen Tag bei meiner Oma mütterlicherseits. Sie hätte heute ihren 90. Geburtstag. Irgendwie habe ich gespürt, dass sie mir heute besonders nah war. Ich meine, ich denke jeden Tag an sie, war sie doch wie eine zweite Mutter für mich. Und außerdem werde ich durch das Schutzengel-Medaillon, welches ich an einer Kette um den Hals trage, ständig an sie erinnert. Mir kam gerade so in den Sinn, der Gedanke, ob sie wohl von den Engeln heute, an ihrem runden Geburtstag eine besonders schöne Regenbogentorte bekommen hat? 😉 An diesem Ehrentag möchte ich auch auf den Eintrag: „Oma-Foto-Erinnerungen“, verweisen.

Und nun zum Glückstagebuch. Ich dachte mir, wenn es schon nötig war, meinem Ärger in aller Frühe Luft zu machen, ist es umso wichtiger und notwendiger, den Tag mit etwas Positivem ausklingen zu lassen.

Ich bin dankbar und freue mich, dass ich, nachdem ich mir am Vormittag die Haare gewaschen hatte, von einer Bekannten die Haare geflochten bekam. Einen normalen Zopf kriege ich selbst hin, aber, die Flechtfrisur, die ich heute haben wollte, habe ich bis jetzt noch nie alleine hinbekommen, einen französischen Zopf. Aber an diesem Ehrentag meiner Großmutter, und um mich selbst besser zu fühlen, wollte ich einfach etwas Besonderes haben. Hier das Ergebnis:

Ich bin dankbar, dass wir heute beim Einkaufen leckere frische Erdbeeren bekommen haben. Einen Teil habe ich püriert und mit Buttermilch zu einem lecker/fruchtigen Milchgetränk verarbeitet. Den anderen Teil habe ich so, nach dem Abendessen, als Dessert gegessen.

Mein Fazit für heute: Der Tag ist dann doch ganz gut gelaufen.

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das Kind in mir Intuition und Spiritualität

Die Leichtigkeit des Seins

Wind kam auf. Der Balkon war noch offen. Das Windspiel klingelte. Es war wie ein Ruf von der Natur, von den Naturwesen, hinaus zu kommen. Mit meinem Herzen konnte ich fühlen und wahrnehmen, wie die Naturwesen tanzten. Ihre beschwingte Leichtigkeit, ihre Fröhlichkeit ging auf mich über. Auf mich, die Dank ihren kindlichen Wesenszügen besonders empfänglich ist, für all das Unsichtbare, mit dem Verstand nicht greifbare.

So ließ ich mich rufen, mitreißen von diesem Strom aus Leichtigkeit und Fröhlichkeit, ließ mich vom Wind umwehen, hüpfte und sprang, wünschte in diesem Augenblick, fliegen zu können, wie eine Elfe oder Fee. Ja, ich hatte Spass, am Wind, am aufkommenden Regen, über den ich mich so richtig freute. Ich ließ mich absichtlich von Regentropfen benetzen, die über das Balkongeländer, durch das Katzen-Sicherheitsnetz kamen, waren nicht viele. Aber am liebsten wäre ich zu dieser Zeit hinunter gelaufen in den Garten und wäre dort im Gras, in den Pfützen getanzt. Das habe ich mich allerdings nicht getraut. Ich hatte Angst, von Nachbarn durch die Fenster ihrer Wohnungen dabei beobachtet zu werden, und für verrückt gehalten zu werden. Also beschränkte ich mich auf ein lustiges Treiben am Balkon, was andererseits auch wieder gut war, denn unten wäre ich bestimmt irgendwann patschnass geworden und das wollte ich nun auch nicht.

Ich danke den Naturgeistern, dass sie mir etwas von ihrer Leichtigkeit und Fröhlichkeit abgegeben haben. Es tut einfach gut, die Leichtigkeit des Seins zu spüren, sich davon mitreißen zu lassen. Ich glaube, die Leichtigkeit des Seins fehlt den meisten Menschen, weil sie den Zugang zur Natur verloren haben. Das ist kein Vorwurf, sondern einfach nur ein Gedanke, oder auch eine Feststellung.

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das Kind in mir Puppen Sammelleidenschaft

Das verschwundene Sonnenblumenkind

Das liebe Sonnenblumenkind, ein besonderes Puppen-Einzelstück. Nun ist es auch schon drei Jahre her, als ich es beim Flohmarkt erworben habe. Doch dieses Jahr ist es mir leider abhanden gekommen. Ich vermute, dass es von einer unserer helfenden Hände, beim Entrümpeln, kurz vor den Renovierungsarbeiten, weggeworfen worden ist. Das macht mich sehr traurig, weil das gibts nicht einfach irgendwo wieder zum Kaufen. 😞

Das Püppchen hat mir viel bedeutet, weil ich Sonnenblumen sehr mag und war mir immer eine Hilfe, mich positiv auszurichten, eben wie sich eine Sonnenblume auf das Licht der Sonne ausrichtet. Schade, dass es nur 3 Jahre bei mir bleiben durfte. 😞 Dazu kommt, dass mir leider zu spät aufgefallen ist, dass es nicht mehr an seinem angestammten Platz ist. Wir haben beide alles durchgesucht, aber die Anne Geddes Puppe Sonnenblume bleibt verschollen. Ich hätte besser auf sie aufpassen müssen, wo sie mir doch so viel bedeutet hat. Hätte sie, wie einen Glücksbringer mit mir, in der Tasche mitnehmen sollen, so verrückt das auch klingen mag. Dann hätte ich sie immer noch, und würde mich über die heutige Facebook-Erinnerung mit dem Sonnenblumenkind vor 3 Jahren freuen. Und so bin ich traurig, weil das Püppchen nur noch auf Bildern existiert.