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so dies und das, zwischen Lustlosigkeit und Unzufriedenheit mit mir selbst …

Lustlos quäle ich mich durch den heutigen Abend. Er (Philipp) will seine Ruhe haben, nach einem heißen, stressigen Arbeitstag, was ich natürlich gut verstehen kann. Die heutige Universumdokumentation in Orf2 enttäuscht mich, da diese Folge nicht für Blinde Menschen audiokommentiert ist. Ich scrolle durch die TVThek, welche Sendungen es sonst noch mit Audiodescription gäbe, aber nichts passendes/interessantes ist für mich dabei. Also gehe ich raus aus der App und wechsle in die DZB lesen-App, wo ich den Katalog durchforste. Es sind zwar interessante Hörbücher dabei, aber alle dauern mehrere Stunden, 5 Stunden un mehr, worauf ich auch wieder keine Lust habe, wäre eher auf der Suche nach kurzer abendfüllender Unterhaltung gewesen. Also gehe ich auch dort raus und mache ein bisschen Blödsinn, mit talking Pierre, dem Papagei am Smartphone, der alles nur erdenkliche, was man ihm einsagt, nachmacht und nachplappert. Damit hat wenigstens das Kind in mir seinen Spass.

Im übrigen bin ich von mir selbst wiedermal genervt und enttäuscht, weil ich heute bei einem Weg, den ich eigentlich schon „im Schlaf“ können müsste, einen Fehler gemacht und mich dann nicht mehr ausgekannt habe. Dankbar bin ich, dass es eigentlich immer hilfsbereite Menschen gibt. So kam ich schnell wieder auf den rechten Weg zurück. In diesen Momenten des Versagens würde ich am liebsten alles hinschmeißen, inkl. den Stock in irgendeine Ecke.

Das heutige Gewitter inkl. Regen hat gut getan, es ist kühler draußen, hat von 31 auf 19 Grad abgekühlt, wobei es in der Wohnung nach wie vor sehr warm ist, aber die Balkontür ist offen und es wird sich nach und nach wohl auch herinnen abkühlen.

Um auf das Thema der Lustlosigkeit zurückzukommen, eine andere Möglichkeit wäre natürlich auch gewesen, etwas zu basteln, mich handwerklich zu betätigen, aber dafür war/ist im Moment auch nicht die richtige Stimmung. Aber gut, nun ist es eh schon kurz vor 23 Uhr, was soll man jetzt noch groß anfangen? Kann man nur wieder auf einen morgigen, besseren Tag hoffen.

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Fürs Traumtagebuch, das Meerschweinchen

Die erste Szene in diesem Traum war in einem Geschäft, bzw. in einem Einkaufszentrum. Da war gerade Bekleidung, hatten nach t-Shirts gesucht, als wir ein quieken hörten.

Dann war Szenenwechsel. Bei uns zu Hause: In dem Bekleidungsgeschäft war uns ein Meerschweinchen begegnet. Zuerst hatte ich nicht mitbekommen, dass Philipp dieses mitgenommen hatte. Erst zu Hause meinte er: „Schau mal, was ich da habe.“, und holte das Tierchen heraus. Ich hielt es dann auf dem Arm und streichelte es. Das Meerschweinchen quiekte immer wieder. Schließlich meinte ich zum Philipp, ob er irgendwo einen Karton hätte, wo wir es einstweilen reinsetzen können, bis wir einen Käfig besorgt haben, und er brachte einen. Als ich das Meerschweinchen da hinein tun wollte, sprang es wieder heraus und lief durch die Wohnung. Die Katzen wurden darauf aufmerksam und jagten das Meerschweinchen, bzw. Lucky fauchte es immer nur an, aber Merlin und Franzi jagten es spielerisch. Das Meerschweinchen tat mir echt leid und ich sagte zum Philipp: „Warum hast Du es mitgenommen? Wir hätten es ins Infobüro vom Einkaufscenter bringen sollen.“, danach erwachte ich.

Ich hatte zwischen 2003 und 2007 selber mal Meerschweinchen. Eins ist mir noch besonders in Erinnerung, ich habe es „Lovely“ getauft. Die Farben weiß ich nicht mehr, aber das erfühlbare Merkmal am Kopf war eine Rosette, den Begriff „Rosettenmeerschweinchen“ gibt es wirklich, wie ich damals herausfand. Ja, die Erinnerungen an die Meerschweinchen von damals waren wieder hellwach und ich habe/hatte ein schlechtes Gewissen. In meinem jetzigen Leben habe ich eigentlich so gut wie gar nicht (mehr) an meine tierischen Weggefährten von damals gedacht, besonders wegen dem Lovely habe ich dieses schlechte Gewissen, war er doch etwas ganz besonderes. ❤

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Na ja …

Na ja, so großartig war der Tag bisher doch wieder nicht. Meine Euphorie ist schon bald verflogen. Wollte heute mit dem Bus zur Ärztin fahren, jedoch bin ich aufgehalten worden, und das hatte dann keinen Sinn mehr, ich brauche ja für alles mehr Zeit. Und obwohl ich eh früher weggegangen bin, ging sich letztendlich hinten und vorne trotzdem alles nicht aus. Also bin ich diesmal nochmal mit dem Taxi zur Ordination gefahren. Dort lange warten müssen und nachdem ich drin war, war ich ziemlich erschöpft, von der Warterei, also bin ich auch zur Apotheke und nach Hause mit dem Taxi gefahren.

Um ca. 13:30 kam ein Tischler vorbei, den Philipp kennt und der seine Werkstatt hier in der Nähe hat, wegen dem kaputten Stuhl. Ergebnis, der Stuhl ist nicht mehr zu reparieren, heißt also, baldmöglichst brauchen wir neue Stühle für die Küche. Auf dem zweiten, der auch schon wackelig ist, möchte keiner von uns sitzen. Zum Glück ist es im Moment recht warm, dass man am Balkon essen kann. Philipp isst auch oft beim Couchtisch, doch der ist mir als Esstisch zu niedrig, okay, für Fingerfood würde es gehen, aber alles, was mit Besteck zu essen ist, esse ich lieber bei einem höheren Tisch.

Für den Philipp war es nervtötend, einerseits in der Arbeit viel Stress, und nebenbei privat am Vormittag die Herumtelefoniererei, um einen Augenarzt zu erreichen, vor allem einen Arzt/eine Ärztin, der/die keine langen Wartezeiten hat. Morgen muss er es weiter versuchen. Er hatte ja vor kurzem seine Brille in Reparatur beim Optiker, das Gestell wurde ausgetauscht. Aber da die Gläser mittlerweile ebenfalls schon sehr abgenutzt/zerkratzt sind, haben sie ihm geraten, zum Augenarzt zu gehen, um dort einn Rezept für eine neue Brille zu bekommen. Tja, wenn das so leicht wär. 😦

Fazit, wir sind beide down und die dreimalige 4 von heute Morgen hat mir/uns kein Glück gebracht.😞

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Nachtrag Bericht vom Wochenende

Am Samstag waren wir Vormittags erstmal bei der Apotheke. Habe mir einen Sonnenschutz geholt, einen Spray, Sonnenschutzfaktor 50. Der Chef von der Apotheke persönlich hat uns bedient und mir das Spray empfohlen. Hatte es schon mehrmals in Verwendung, vor allem am Sonntag.

Nach der Apotheke sind wir mit dem Bus weiter gefahren, zur Station, in der Nähe von der Ordination unserer Hausärztin. Die Zeit war gerade günstig, um den Weg zur Ordination einzuüben, ich möchte nämlich diese Woche dorthin. Das ist ein weiterer Meilenstein, in Sachen Selbstständigkeit und Mobilität, Termine bei unserer Hausärztin unabhängig und selbstständig wahrzunehmen, ohne ständig auf ein Taxi angewiesen zu sein, vorausgesetzt, ich bin nicht akut krank oder so, dann würde ich natürlich nicht ganz alleine in der Gegend rumfahren, aber so für leichtere gesundheitliche Probleme oder Kontrolltermine finde ich diese Unabhängigkeit wichtig. Und es war/ist auch gar nicht so schwer, ich konnte mir die Wege gut einprägen, zuerst von der Haltestelle stadteinwärts zur Ordination, dies in mehreren Durchgängen geübt, und dann den Weg von der Ordination zur Busstation in Richtung nach Hause, stadtauswärts, auch wieder in mehreren Durchgängen geübt. Und wie immer macht es mit Philipp‘s Unterstützung richtig spass, was neues zu lernen, weil er immer geduldig ist und immer viele lobende Worte für mich und meine Fortschritte findet. Ich bin ihm unendlich dankbar für seine Hilfe. Er ist der Beste! ❤

Schließlich waren wir noch paar Sachen einkaufen und sind nach Hause gegangen. Den restlichen Samstag verbrachten wir gemütlich in der Wohnung.

Am Sonntag schliefen wir uns erstmal richtig aus. Dann fuhren wir wieder zur Ordination, um zu üben. Es war sehr warm und ich bin froh, das Sonnenschutzspray mitgehabt zu haben. Vor dem Weggehen habe ich Arme und Gesicht schon damit vorsorglich eingesprüht, hatte dann aber das Gefühl, weil die Sonne so heiß war, es sei zu wenig und habe nochmal nachgesprüht. Zurück zum üben. Gestern haben wir noch die Schwachstellen ausgemerzt, und ich denke, jetzt sollte es klappen. Rein ins Haus, wo die Ordination drin ist, kommt man leider am Wochenende nicht, ist zugesperrt. Aber ich werde dort bestimmt nicht die einzige Person sein und es findet sich sicher jemand, der mir helfen kann. Ich weiß zumindest, dass die Ordination im ersten Stock ist.

Wieder zu Hause angekommen, haben wir es uns wieder gemütlich gemacht. Fazit es war ein aktives Wochenende, aber dennoch nicht stressig. Aber leider hat mich doch wieder ein böses „Sonnenmonster“ gebissen, an einer Stelle, die ich natürlich nicht beachtet habe, weil eigentlich das T-Shirt darüber war. Aber trotzdem, durch das T-Shirt durch, habe ich auf der rechten Schulter einen richtig fiesen Sonnenbrand bekommen, tut richtig weh, hab ich auch schon behandelt. Habe es erst gestern Abend so richtig gemerkt. Da bin ich schon etwas frustriert drüber, dass ich die Sonne kaum vertrage, wo ich doch den Sommer und Wärme so mag. Aber wenn man fast jedes Wochenende irgendwo von der Sonne verbrannt wird, da vergeht einem die Lust auf Sommer echt! Und der Sommer hat noch nicht einmal richtig begonnen, der offizielle Sommerbeginn ist immerhin am 20. Juni, aber es ist trotzdem schon sehr sommerlich, gestern 28 Grad.

Soweit ein ausführlicher Eintrag zum Wochenende. Wünsche allen eine gute Woche. 🙂

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Handgemachte Wesen und ihre Geschichten

Alessia und ihre Geschichte +Fotogalerie

Nun ist der feierliche Moment gekommen und ich werde die Details über das Püppchen, dass so lange in Arbeit war, verraten. Während dem Lesen ist es gut, den rationalen Verstand etwas zur Ruhe kommen zu lassen. 😉

Alles begann zu Ostern. Wie berichtet hatten wir alle Glückskekse bekommen und mein Spruch hat mich so berührt, weil es kein 0815-Glückskeksspruch war, sondern wirklich schön: Er lautete: „Vertraue auf Deine Intuition. Das Universum beschützt Dein Leben.“

Mir war klar, diesen Spruch möchte ich irgendwie aufheben, wenn man so sagen will, konservieren, weil leider verliert man diese kleinen Zettelchen nur allzu oft. Da kam mir die Idee, für dieses Püppchen. Im Körper, bei der Füllwatte ist eben jenes Glückskekszettelchen drin.

Aber meine Gedanken/Pläne gingen weiter. Es sollte nicht nur ein holer Körper, mit einem Zettelchen drin sein, sondern die Energie musste stimmen. Aus diesem Grund machte ich an dem Püppchen nur dann weiter, wenn ich gut gelaunt war. Und ich nährte es sozusagen mit freudvoller Energie. Soll heißen, immer, wenn ich einen positiven Moment hatte, oder wenn ich Abends den Tag revuepassieren ließ, nahm ich das Püppchen in die Hand, auch schon das unfertige, dachte an das Schöne, was mir an den Tagen widerfahren war und visualisierte, dass dies von meinen Gedanken über meine Hände als Energie in den Körper der Puppe fließt. Schwierig zu beschreiben, aber es war/ist jedes mal ein gutes Gefühl. Stelle mir vor, diese Puppe hat gerade auch durch das Zettelchen, mit dem schönen Spruch eine Art Energiespeicher, sodass man es in dunklen Momenten nehmen kann und die positive Kraft, die sich darin verbirgt, spüren kann.

Zusätzlich kann Alessia auch „Lichtnahrung“ in Form von Sonnenlicht bekommen, denn am Kopf hat sie einen Haarschmuck aus Citrinsteinchen. Hatte darüber auch geschrieben, dass ich mir mal bei der Schmuck- und Mineralienbörse Steinchen zum Fädeln kaufte, aber das hatte wegen dem Gummiband zum Auffädeln nicht geklappt. Also fädelte ich Steinchen auf dünnen Basteldraht auf und drehte daraus eine Art Blume. Und da der Citrin auch als „Sonnenstein“ bezeichnet wird, ist es ebenfalls passend, zur Bedeutung dieses Püppchens.

Betreffend des Namens, da kam mir eben intuitiv Alessia in den Sinn und ich hab ihn dann genommen, weil ich ihn schön finde. Die Bedeutung des Namens passt wiederum gut zu dem Spruch vom Glückskeks, da Alessia so viel wie „Beschützerin“ bedeutet.

So, dies waren/sind die Details. Nun die Fotos, welche der Philipp gemacht hat. Meine Freude darüber, dass sie nun fertig ist, habe ich ja schon anklingen lassen. Mit freudvoller Energie genährt/aufgeladen wird sie natürlich weiterhin. Außerdem lege ich sie regelmäßig auf den Balkon, damit sie über die Steinblume am Kopf Sonne tanken kann. 🙂

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Katzen

In Atem gehalten, eine Abmachung und Sicherheitsvorkehrungen

In Atem gehalten hat uns, bzw. den Philipp gestern am Nachmittag und heute in der Früh der Merlin. Der Schlingel ist ausgebüchst, einerseits gestern am Nachmittag, als der Philipp heimkam. Sobald er die Wohnungstür aufgesperrt hatte, lief der Schlingel hinaus und im Stiegenhaus herum. Es dauerte eine Weile, bis er es schaffte, den Kater unten im Keller, unter der Kellerstiege einzufangen.🐈‍⬛

Heute in der Früh das selbe „Spiel“, nur beim Weggehen. Kaum machte er die Türe auf, um wegzugehen, zur Arbeit zu fahren, war der Merlin erneut bei der Tür draußen und musste erneut eingefangen werden. Es war alles sehr hektisch heute Morgen. Am Ende verpasste Philipp leider den Bus und musste mit dem Taxi fahren.

Philipp und ich wir haben jetzt eine Abmachung. Er soll mich kurz anrufen, wenn er vor der Haustür ist, damit ich zwischen Wohnzimmer und Vorraum die Tür zumachen kann, damit der Kater nicht jedesmal hinaus huscht. Das Heimkommen soll ja schließlich für ihn, für den Philipp etwas angenehmes sein, und kein Spießrutenlauf.

Wenn er weggeht wird erstmal auch die Tür zwischen Wohnzimmer und Vorraum zugemacht, und sobald ich auf bin, mache ich sie wieder auf. Wobei, wenn ich alleine weggehe, mache ich es schon grundsätzlich so, dass ich vor dem Weggehen die Türe zwischen den beiden Räumen schließe. Das ist einfach eine Sicherheitsvorkehrung, weil für mich alleine wäre es noch schwieriger, den Kater einfangen zu müssen. Mich würde er womöglich erst recht zum Narren halten.

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Nachbericht Pfingstwochenende 2022

Samstag: Einkauf fürs verlängerte Wochenende erledigt. Dann wieder einmal einem lieben Alltagsengel begegnet, der uns im Auto mitgenommen und nach Hause gebracht hat, mit unseren Einkäufen. Hat uns sogar seine Nummer gegeben, sollten wir Hilfe benötigen, könnten wir ja anrufen. Kann natürlich sein, dass er mal keine Zeit hat, aber das Angebot steht. Das ist sehr nett! 🙂

Weil es so ein schöner, lauer Abend war, habe ich mich am Samstag noch in den Garten der Wohnanlage gesetzt und den Vögeln bei ihrem Abendkonzert gelauscht. Bin bis etwa 22 Uhr unten gesessen.

Sonntag: Wir waren bereits am mspäten Vormittag spazieren, weil eigentlich für Nachmittag Regen und Gewitter angesagt waren. Der fast mittägliche Spaziergang an der Sonne war aber keine so gute Idee, habe mir einen Sonnenbrand geholt. 😦 Das Gewitter kam wie erwähnt erst in der Nacht auf Montag.

Montag: Wieder einen Spaziergang gemacht, aber nicht zu Mittag, eher am späteren Nachmittag. Abends bei einer Lesung eingeladen gewesen, vom Literaturverein Buch13. Eine Bekannte von uns hat unter anderem Texte gelesen. Ich und der Philipp und zwei ihrer Arbeitskolleginnen waren die einzigen von ihrem Fanclub, die dabei waren. Sie hat sich richtig und riesig gefreut, dass wir da waren und hat uns nachher, so gegen 21:30 auch nach Hause gebracht, weil es mit dem Bus in den Abendstunden eher schwierig ist. Ja, war ein netter Abend. Philipp ging dann auch bald ins Bett, er musste ja heute auch wieder früh raus und arbeiten.

Soweit zum Pfingstwochenende 2022.

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Fr, 03.06.2022

Früh wach gewesen, gegen viertelfünf, konnte dann nicht mehr schlafen. Trotzdem noch zumindest bis halb 6 liegen geblieben. Dann klingelte für den Philipp der Wecker und ich bin gleich mit aufgestanden. Gleich Tee gemacht und gefrühstückt. Nach dem Frühstück den Geschirrspüler angeschmissen.

11:15 Uhr: Mittlerweile habe ich den Geschirrspüler ausgeräumt und auch meine Sachen aus der Bauchtasche auf den Balkon in die milde Frühlingsluft gelegt, in der Hoffnung, dass die Sonne am Nachmittag kommt und alles, inkl. der Bauchtasche selber, schnell trocknet. Das mit dem Fön war mir dann doch zu aufwendig, auch wenn es damit vielleicht noch etwas schneller gehen würde vielleicht. Aber na ja, Haare fönen mag ich ja auch nicht. Für mich ist das reinste Zeitverschwändung, da rumzusitzen oder zu stehen, und mit dem Fön da herumzufuchteln über dem Kopf. Und luft trocknen ist sowieso gesünder, für die Haare auf jeden Fall. 🙂 Zurück zum Thema Sachen trocknen. Das feuchte Papiergeld habe ich jedoch nicht draußen liegen. Ist zwar nicht allzu viel, etwa 50 Euro, aber trotzdem. Ich habe die Scheine in ein Stück Küchentuch eingewickelt und in die Hosentasche gesteckt, sodass es durch die Körperwärme trocknet. Kassenzettel waren durchgeweicht, die hab ich gleich entsorgt. War eh mal notwendig, die Tasche auszuräumen und altes zu entsorgen.

16:30: Nach dem Mittagessen hatte ich mich hingelegt und etwas geschlafen.

18:00 Uhr: Vom Balkon alles reingeholt, ist alles gut getrocknet, auch das, in Küchentuch eingewickelte Geld.

19:30 Uhr: Ein eher gemütlicher und ruhiger Tag geht zu ende. Es war/ist heute schwül, mit 27 Grad und mittlerweile regnet es wieder leicht. Soll mir recht sein, denn raus müssen wir heute nicht mehr.

Soweit der Eintrag zum heutigen Tag, den ich, wie man vielleicht merkt, in Etappen geschrieben habe. 😉 Dieser Eintrag ist sozusagen wie ein Puzzle, welches nach und nach zusammengesetzt/ergänzt wurde, und nun ist es fertig. Wünsche allen einen schönen Abend und ein schönes Pfingstwochenende. Wir haben nichts besonderes geplant.

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Vom gestrigen Tag

Der gestrige Donnerstag war wie gewohnt jeder Donnerstag vor allem sehr arbeitsreich, Stichwort Katzenklo-Generalreinigung. Hat erneut super geklappt alleine.

Nach getaner Arbeit den ganzen Müll weggebracht. Danach hab ich mich auf den Balkon gesetzt und Buttermilch getrunken, eine angenehme Erfrischung. Ich trinke immer wieder gerne Buttermilch. Zum Spass drehe ich das Wort immer wieder um, „Mutterbilch.“ 😉

Ja und eben gegen Abend waren wir gemeinsam noch draußen, haben im Supermarkt noch paar Sachen besorgt, die wir vorgestern vergessen hatten, und sind auf dem Rückweg total in den Regen gekommen, alles pitschepatschenass! Muss mich heute eh noch darum kümmern ein paar Sachen zu trocknen, … vielleicht mit dem Haarfön, denn sogar innen die Geldbörse selber, das Papiergeld, alles noch ziemlich feucht. 😦 Für heute sind leider wieder Regenschauer und Gewitter angesagt, aber ich hoffe doch auf ein paar Sonnenstunden, denn am Nachmittag kommt die Sonne immer so schön her auf den Balkon, da könnte man die Sachen auch bisschen auflegen und trocknen lassen. Oder doch mit dem Haarfön? – vielleicht beides, mit dem Fön vortrocknen, und Nachmittags in der Sonne nachtrocknen. Mal sehen.

So vor lauter herum überlegen bezüglich meiner anstehenden Trocknungsaktion hab ich jetzt total den Rest vergessen, was ich zu gestern noch schreiben wollte. Na ja, voll das Blackout im Moment. Tja egal nicht nachdenken, … reiche es dann halt nach, im Laufe des Tages.

Das wars also für den Moment.

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Namensverwechslung oder Erinnerungen an Christine

Heute bin ich schon von einer Heimhelferin „umgetauft“ worden, statt Jacqueline hat die mich Christine genannt. Sie hat sich dann entschuldigt, meinte, sie hätten so viele Frauen mit dem Namen Christine, und Jacqueline ist eher selten.

Musste dadurch an eine ehemalige Freundin denken, die Christine hieß. Sie ist die Tochter von Nachbarn meiner Eltern. Sie hat ebenfalls eine Behinderung z.b eine leichte Sprachstörung. Die Freundschaft ging abrupt zu ende. Schuld daran sind meine Eltern und ihre Mutter, die quasi die Vormundschaft für Christine über hat. Sie hat Christine nach dem Vorfall mit meinen Eltern verboten, weiter mit mir Kontakt zu haben, und Christine konnte sich wohl nicht gegen ihre Mutter durchsetzen. Ich will nun hier aufschreiben, wie das damals war, weil die Erinnerungen gerade so lebhaft da sind, ausgelöst durch die Namensverwechslung.

Meine Eltern, hauptsächlich mein Vater, hatten über Christine gelästert, über ihr Aussehen, usw. Ja, ja, dass konnten/können die gut, über andere schlecht/hinterm Rücken reden und herziehen. Am selben Tag hatte ich dann ein Treffen mit Christine, konnte meine Traurigkeit darüber, dass meine Eltern über sie gelästert hatten, jedoch nicht verbergen. Logischerweise hat sie mich darauf angesprochen, was denn mit mir los sei, ich wirke so bedrückt. Zuerst wollte ich nichts sagen, aber sie bohrte weiter, wollte wissen, was los ist. Dann sagte ich ihr, dass ich darüber traurig bin, dass meine Eltern schlecht über sie geredet haben, aber ich nahm ihr damals das Versprechen ab, sie dürfe ihrer Mutter und überhaupt niemanden davon erzählen, was sie mir ursprünglich auch versprach. Dennoch verbrachten wir dann einen schönen Sommertag. Es war ein Tag vor meinem Geburtstag.

Tags darauf, mein Geburtstag: Christine wäre eigentlich eingeladen gewesen und wir wollten uns vor dem Geburtstag feiern noch zum spazieren gehen treffen. Jedoch ihr Handy war aus, Mailbox. Meine Mutter versuchte zu intervenieren, aber sie wurde von Christines Mutter gar nicht erst reingelassen ins Haus. Meine Welt brach zusammen, das war ein trauriger Geburtstag. Von einem Tag auf den anderen hatte ich meine beste Freundin verloren, und das alles, weil 1. meine Eltern über sie gelästert hatten und 2. Christine wohl dann doch nicht den Mund halten konnte und ihrer Mutter davon erzählte, was dazu führte, dass die Mutter den Kontakt verbot, obwohl Christine und ich zu diesem Zeitpunkt ja beide schon erwachsen waren. Ich war anfang 20 etwa und sie nur ein bisschen älter, so mitte 20. Zugegeben ich bin auch ein bisschen mit schuld, weil ich meine Traurigkeit über die Lästereien nicht verbergen konnte und Christine davon erzählte. Habe ihr halt vertraut, dass es unter uns bleibt. Ich hätte damals einfach so tun müssen, als wäre alles in Ordnung, aber na ja. Kann man jetzt auch nicht mehr ändern. Schade, dass sich Christine so sehr von ihrer Mutter abhängig machen ließ oder lässt. Na ja jedenfalls, ich hatte dann keine Lust mehr auf Geburtstag, zog mich in mein Zimmer zurück und wollte von nichts und niemanden was hören.

Dieses und viele andere negative Erlebnisse/Vorkommnisse mit meinen Eltern und meinem Bruder führten letztenendes dazu, dass ich den Kontakt endgültig mit meiner Familie abbrach. Der einzige mit dem ich aus meiner Familie noch Kontakt habe, ist mein lieber Onkel Ronald. Mit Cousins und Cousinen aus dem Familiengrad mütterlicherseits bin ich auf Facebook befreundet, aber die engere Familie (Eltern und Bruder) da ist kein Kontakt mehr. Ja meinen Bruder hab ich sogar auf Facebook blockiert.

Schon irre, dass eine Namensverwechslung einen Haufen Erinnerungen ans Tageslicht bringen kann.