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Engel

Der kleine Engel „Hoppala“ und seine Geschichte – oder wie aus einem Tollpatsch ein Engel der Hoffnung wurde

Ein kleiner Engel holperte und stolperte durch die Ebenen des Seins. Er hatte noch keinen festen Platz gefunden. Seine tollpatschige Art zauberte anderen Wesen stets ein Lächeln ins Gesicht. Mit den Naturengeln, Elfen, Feen und Kobolden verstand er sich am besten. Und weil der kleine Engel eben so tollpatschig war, wurde er von allen immer nur, der kleine Engel „Hoppala“ genannt. Dies war auch das Einzige, was den kleinen Engel störte, dass er keinen schönen, wohlklingenden Namen besaß, sowie viele seiner Engelkollegen, oder wie die zauberhaften Blumenelfen.

Bei den Menschen hielt sich „Hoppala“ auch gerne auf, denn von ihnen gab es auch so viele, die einerseits ihren Platz noch nicht gefunden hatten, und andererseits tollpatschig waren, wie er. Er brachte kleine Kinder gerne mit Schabernack zum lachen. Doch immer, wenn er sah, dass die Eltern den Spass nicht verstanden, die Kinder oftmals sogar in die Schranken gewiesen wurden, dann machte ihn das ganz traurig. „Aus solchen Kindern werden mal lieblose Marionetten!“, dachte der Engel bei sich und flog wieder weiter, seiner Wege.

Eines Tages war „Hoppala“ im Palast der Zwerge, zum Feste geladen. Die schöne, liebreizende Zwergenprinzessin Evia Erdenreich hatte an jenem Tage Geburtstag und wünschte sich, den tollpatschigen, kleinen Engel dabei zu haben. Denn, Prinzessin Evia Erdenreich hatte eine Überraschung, für den kleinen Engel, dies sollte er aber erst im Laufe des Festes erfahren, nämlich zu jenem Zeitpunkt, als die Prinzessin auf die Bühne trat, um eine Rede zu halten, in welcher sie sich für den zahlreichen Besuch zu ihrem Geburtstag bedankte. Nach den Dankesworten sprach sie: „Und nun möchte ich einen Ehrengast auf der Bühne begrüßen! Den kleinen Engel Hoppala!“. In diesem Moment holte eine Zofe hinter der Bühne etwas hervor, und der kleine Engel stolperte auf die Bühne, senkte den Kopf und verbeugte sich. „Kopf hoch, kleiner Engel Hoppala, jetzt ist Dein Moment!“, rief die Prinzessin aufmunternd. Prinzessin Evia Erdenreich hatte dem kleinen Engel aus Moos und Pflanzenfasern ein schönes Gewand weben lassen, in grün. Grün ist die Farbe der Hoffnung und der Heilung. Vielleicht würde das neue Erscheinungsbild dem kleinen Engel helfen, einen Platz und seine Aufgabe zu finden. Man wollte dem Engel keinesfalls Druck machen, aber man merkte doch, dass er oft nachdenklich und orientierungslos schien. So ließ sich „Hoppala“ in eine Gardarobe bringen, und es wurde ihm das neue Gewand angezogen. Es passte wie angegossen. Die Menge applaudierte, als der Engel wieder in den Festsaal trat. Der Engel selbst lachte übers ganze Gesicht und Prinzessin Evia Erdenreich kam zu ihm und umarmte ihn. „Ich danke Dir, liebste Prinzessin Evia Erdenreich!“, sagte „Hoppala“, und erwiderte die Umarmung. Doch was war geschehen? Nicht nur die Kleidung des Engels war grün, sondern auch seine Haare hatten sich von einem Weißblond, zu einem Moosgrün gefärbt. Nur noch seine Engelsflügel waren weiß. „Träume ich?“, fragte sich der kleine Engel. Doch am nächsten Morgen war seine neue Gestalt noch da, passend zu dem grünen Gewand, die moosgrünen Haare. Das Gewand hatte ihn verzaubert.

Als sich „Hoppala“ gerade in seinem kleinen, gemütlichen Wolkenhaus ausgeruht hatte, klopfte es plötzlich an die Tür. Der Engel öffnete. Eine Fee stand davor, mit grünem Gewand, ebenfalls moosgrünen Haaren und gelben Flügeln. Sie streckte „Hoppala“ ihre Hand entgegen und sagte, mit einem strahlenden Lächeln: „Guten Tag, kleiner Engel Hoppala! Ich bin Laelyn, eine Fee der Hoffnung, mein Name bedeutet Blume der Hoffnung. Darf ich eintreten?“. „Hoppala“ nickte und führte Laelyn herein. „Nimm platz!“, sagte er und bot ihr einen Wolkenkissen-Sitzplatz an.

Als sie nun gemütlich da saßen, fragte „Hoppala“: „Was ist der Grund Deines Besuches, liebe Laelyn? Dein Name ist so schön, ich beneide Dich, obwohl man das als Engel gar nicht darf. Sie lächelte. „Ich wollte Dich fragen, ob Du mit mir zusammenarbeiten möchtest? Als Engel der Hoffnung? Mit Deinem Wesen hättest Du das Zeug dazu. Und Dein jetziges, neues Aussehen, welches Du durch das Engagement der Zwergenprinzessin bekommen hast, ist eine wunderbare Ergänzung. Einen neuen Namen hätte ich auch für Dich, wenn Du mit mir zusammenarbeiten möchtest.“ „Hoppala“ wurde hellhörig. „Na, wenn alles so gut passt, und Du noch dazu einen neuen Namen für mich hast, dann nur zu, ich möchte es gerne probieren und als Engel der Hoffnung mit Dir zusammen arbeiten. Nun möchte ich ihn auch gerne wissen, den neuen Namen, den Du für mich ausgedacht hast.“ Laelyn atmete erleichtert durch, holte ein Kärtchen hervor und hielt es dem Engel vor die Nase. Das Kärtchen hatte einen angenehmen, blumigen Duft. Auf dem Kärtchen stand: „Hopiel, Engel der Hoffnung“. „Oh, liebe Laelyn, wie wundervoll!“, rief „Hoppala“ aus und umarmte die Fee.

Ein großes Fest wurde gefeiert. Hoppala wurde nun offiziell umgetauft und bekam den Namen Hopiel. Auch Prinzessin Evia Erdenreich und die Zwergenkönigsfamilie waren bei dem großen Fest anwesend. Der kleine Engel Hopiel stand auf der Bühne. Tränen der Freude waren in seinen Augen. Er hielt eine Dankesrede und sagte: „Besonders danken möchte ich der Prinzessin Evia Erdenreich, aus dem Reich der Zwerge. Ein weiterer Dank gilt der Fee Laelyn. Ihr beiden seid meine größten Mentoren! Ich danke Euch!“. Alle applaudierten.

Das Fest war vorbei und der Alltag kehrte ein. Überall fand Engel Hopiel, gemeinsam mit der Fee Laelyn genug Arbeit, wo es Hoffnung zu verbreiten galt. Eines Tages, im Garten einer großen Villa: Ein Mädchen saß gedankenverloren in der Wiese. Dabei döste sie weg. Im Traum begegnete ihr Engel Hopiel und fragte: „Warum bist Du so traurig, kleines Mädchen? Und wie heißt Du?“ „Ach, Du lieber Engel, mein Name ist Chantal. Und ich bin traurig, weil meine kleine Schwester Jasmin schon seit Tagen schwer krank, mit hohem Fieber im Bett liegt. Nichts und niemand kann ihr so richtig helfen. Ach, Engel, wenn es Dich nur wirklich gäbe, und Du mir/uns helfen könntest! All das Geld, was Vati verdient ist wertlos, wenn Jasmin krank ist, und ich deswegen traurig. Hilf uns, Engel!“

Der Traum verblasste und Chantal erwachte. Sie weinte. Noch am selben Abend, Hopiel hatte Laelyn von der Begegnung mit dem Mädchen erzählt, flog er wieder hin, durch ein offenes Fenster in die Villa. Und da, wirklich! In einem Zimmer lag ein kleines Mädchen, schwach, blass und fiebrig im Bettchen. Die Mutter und eine andere Frau versuchten, mit kalten Umschlägen die Not des Kindes etwas zu lindern, denn die Hitze des Fiebers schien endlos zu sein. Da trat Engel Hopiel unbemerkt an das Kinderbett und legte dem Mädchen die Hände auf. Irgendwann war das Mädchen eingeschlafen. Als die beiden Frauen zurücktraten, trat Chantal, die große Schwester an das Kinderbettchen und flüsterte: „Jasmin, bald kommt bestimmt Hilfe, durch einen Engel. Halte durch, kleine Schwester!“. „Was hast Du da gesagt, Chantal?“, wollte die Mutter wissen. Chantal erzählte der Mutter von dem Traum mit dem Engel, den sie am Nachmittag im Garten hatte. Die Mutter blickte traurig zu Boden und erwiderte nur ernst: „Tja, bleibt nur zu hoffen, dass Dir und uns Dein kindlicher Glaube hilft.“

Der nächste Morgen: Die ganze Nacht hielt Engel Hopiel am Krankenbett Wache bei dem kleinen Mädchen und ließ immer wieder heilendes Licht zu dem Kinde fließen. Da traten wieder die zwei Frauen ins Zimmer. „Das Fieber ist weniger geworden!“, rief eine der beiden, als sie dem Mädchen auf die Stirn und den Hals gegriffen hatte. Jasmin schaffte es heute sogar, wieder etwas mehr zu trinken und freute sich darüber, dass ihre große Schwester Chantal ihr Geschichten aus einem Buch vorlas. Doch am Abend kam das böse Fieber wieder und das Bangen, ob Jasmin die Nacht überleben würde, ging von neuem los. Aber wieder stand Engel Hopiel beim Bettchen und hielt Nachtwache. Vor dem Einschlafen sagte Chantal in ihrem Bett: „Danke, lieber Engel Hopiel, dass Du uns hilfst. Es geht Jasmin heute schon viel besser, aber leider ist das Fieber jetzt am Abend wieder da.“. Hopiel hatte Chantals Worte natürlich gehört und bat Laelyn, zu Chantal zu gehen, was die Fee auch tat. Laelyn gab Chantal einen Kuss auf die Stirn und sagte in ihren Traum hinein: „Du bist eine tolle, große Schwester!“

Drei Nächte lang hielt Hopiel nun Nachtwache bei dem kranken Kind. Am vierten Tag kam das Fieber nicht wieder. Jasmin war gesund geworden und die ganze Familie war überglücklich. Engel Hopiel war es auch, und selbst jene Wesen, die den kleinen Engel immer milde belächelt hatten, nie gedacht hatten, dass aus ihm mal was werden würde, lobten nun sein Engagement. Hopiel erfüllte sich einen Traum und ging bei den Engeln der Heilung in die Lehre, die er nach einiger Zeit mit Auszeichnung beendete. Nun war er offiziell nicht nur Engel der Hoffnung, sondern auch im Team der Heilengel.

Aus einem kleinen, tollpatschigen Engel, war ein prächtiger, selbstbewusster Engel geworden, der mit allen Wesen, auf allen Ebenen ein gutes Auskommen hatte und seine Aufgaben mit Bravour meistert.

22.07.2021

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Kreativgedankensplitter

Hm, kein guter Tag für Engel – oder doch? – Kreativgedankensplitter

Habe vor kurzem einen neuen Engel zu basteln angefangen. Jedoch, beim Annähen der Arme ist mir dann aufgefallen, die Arme sind viel zu dick, im Vergleich zum restlichen Körper. Da braucht es einen Neuanfang.

Kein guter Tag für Engel heute, … zumindest was das kreative Tun mit den Händen betrifft. Beim Schreiben siehts da schon besser aus. Habe heute eine Engelsgeschichte geschrieben, mit dem Titel: „Der kleine Engel Hoppala und seine Geschichte – oder wie aus einem Tollpatsch ein Engel der Hoffnung wurde“.

Mein Geist/meine Fantasie zaubern mir innere Bilder, so von Wegen, ich könnte ja, zumindest 3 der Hauptfiguren aus der Geschichte, mit meinen Händen, aus Stoff entstehen lassen. Äh ja, im Geiste ist das alles ja schnell dahergezaubert, doch bis es dann in der Materie wirklich realisiert ist, kann es noch eine ganze Weile dauern. Mir ist die materielle Welt manchmal zu langsam. Ich komme mit meinen ganzen geistigen Ideen/Gedanken kaum nach, diese in der rationalen Welt zu manifestieren. Bin ungeduldig mit mir selbst, das merke ich gerade heute wieder, wenn man zurückgeworfen wird im Tun, weil etwas doch nicht so gut und schön aussieht, wie gedacht und erhofft. An Zeit würde es mir nicht mangeln, all diese Ideen in die Tat umzusetzen, was es bräuchte ist, mehr Energie, Antrieb, Geduld und Gelassenheit. Genau, an Geduld und Gelassenheit mangelt es am meisten. Ich verliere schnell Energie und die Nerven, wenn etwas nicht gleich auf Anhieb klappt. Und dann komme ich irgendwann doch wieder in den Flow und komme wieder gut weiter. Aber diese Momente, wo ich wirklich viel Energie habe, gut drauf und im Flow bin, sind halt nicht so oft. Ich sage meinem Geist und meiner Fantasie: „Das Leben ist kein Wunschkonzert, und man kann nicht alles haben.“ Ich wünschte, dass was sich da im Geiste abspielt, könnte man sofort und immer in kreative Energie umwandeln und gleich für die Manifestation in der physischen Welt nutzen. Ein Teil von mir geht sogar soweit, dass er sagt, ich solle doch serienmäßig so viele Figuren/Püppchen/Engel wie nur möglich herstellen und diese dann gewerblich verkaufen, auf Kunsthandwerksmärkten, oder einfach im Internet. Aber dies ist, wenn überhaupt, nur Zukunftsmusik. Ich muss meine Techniken erst perfektionieren und außerdem wie gesagt einen Weg finden, um mehr Fülle an Energie, Geduld und Gelassenheit zu entwickeln/aufzubauen.

Ich werde die oben erwähnte Engelgeschichte wohl heute Abend posten, als Gute-Nacht-Geschichte sozusagen. 😉 Weil bis wirklich Figuren dazu fertig entstanden sind, kann es wie gesagt noch dauern, und da mag ich mir auch keinen Druck machen. Erstmal über das freuen, was da ist, die Geschichte. Die kann man ja schon mal teilen und dann kann sich jeder seine inneren Bilder dazu kreieren. 😉

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Allgemein

Ausführlich gebloggt – Wienaufenthalt 2021

So, … holt Euch mal evtl. was zu trinken, denn jetzt könnte es etwas länger werden. 😉

Donnerstag: Die erste Nacht im Hotel konnte ich nur schwer einschlafen, aber es hat dann irgendwann doch geklappt, und so konnten wir beide ausgeruht in den Donnerstag starten. Das Frühstücksbuffet war reichlich, man konnte alles mögliche haben, von Semmeln, Butter, Marmelade, Schinken und Käse, über Müsli und Kornflakes, bis hin zu Joghurt, Obst und Gemüse. Tee und/oder Kaffee gab es natürlich auch.

Nach dem Frühstück begann dann das Abenteuer Wien 2021 so richtig. Wir fuhren nach Schönbrunn, in den Tiergarten, wo es viel zu entdecken gab. Philipp hat Elefanten fotografiert.

Das sind afrikanische Elefanten. Alle möglichen Vögel gab es dort auch, mit Namen und Geräuschen, die ich noch nie zuvor gehört hatte, ich habe es mir leider auch nicht gemerkt. Im Tierpark waren wir dann auch noch zum Mittag essen. Danach sind wir wieder zur Ubahn und zurück ins Hotel und ich hatte mich etwas hingelegt, gute zwei Stunden geschlafen.

Ach ja beim Ausgang im Zooshop habe ich ein paar Sachen als Erinnerung bekommen. zum einen, einen kleinen Pandabären, und zum anderen ein Äffchen, mit ganz langen Armen und Beinen, welches man sich um den Hals hängen kann. Die Hände des Affen, ein Orangutan, werden mit Druckknöpfen zusammen gehalten. Die Tierchen muss Philipp allerdings erst fotografieren.

Am Donnerstagabend rief mich Onkel Ronald an. Wir trafen uns dann in einem Gastgarten, wo er uns, anlässlich unserer Geburtstage, zum Essen einlud. Im Gespräch mit ihm erfuhr ich, dass ich einen Großcousin in Deutschland, in Oberhausen habe. Diesen haben Ronald und sein Sohn Nicolai auch besucht. Ich schrieb ja, dass Ronald unlängst in Deutschland war. Das Lokal, in welchem wir Ronald trafen, war gut und bodenständig. Ronald hat zwei Gruppenfotos von uns Dreien gemacht, wo wir gerade anstoßen.

Es war so schön, Ronald wieder zu treffen. Zuletzt haben wir uns Weihnachten 2020 gesehen.

Nach dem gemütlichen Beisammensein sind Philipp und ich mit der Straßenbahn wieder zurück zum Hotel, und Onkel Ronald nach Hause gefahren. Im Hotel saßen wir dann noch etwas in der Lobby, sowie am Mittwochabend, bei Getränken.

Freitag: Der Tag der Abreise war gekommen. Bis 10 Uhr sollten/mussten wir das Checkout erledigt haben. Also zuerst, noch vor dem Frühstück ausgecheckt. Das meiste vom wenigen Gepäck das wir mit hatten, verstauten wir erstmal im Gepäckraum des Hotels. Denn nach dem Frühstück wollten wir noch in die Stadt, zu einem speziellen Geschäft, zum Marland/Caretec, die gehören zusammen. Caretec, bzw. Marland verkauft Hilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte Menschen, ja und von dort brauchte ich ein paar Sachen. Unter anderem, anlässlich meines anstehenden Geburtstages, einen Foxy Reader. Was das Gerät genau kann, könnt Ihr in nachfolgendem Video sehen/hören:

Nach dem erfolgreichen Einkauf bei Marland/Caretec, ging es zurück ins Hotel die Sachen holen und dann zum Bahnhof. Eigentlich sollte unser Zug um 14:25 fahren, aber dieser hatte eine Stunde Verspätung. Dafür durften wir dann aber wieder in der ersten Klasse, auf den Behindertenplätzen sitzen, und für jeden Fahrgast (nicht nur für uns) gab es als Entschädigung für die Verspätung, ein alkoholfreies Getränk im Speisewagen. Das war sehr nett.

Zuhause wurden wir dann freudig von den Katzis begrüßt. Nachdem die Beiden etwas zu Essen bekommen hatten, ihr Abendessen, gingen wir noch zur Tankstelle, um uns etwas zum Abendessen zu kaufen. Durch die Zugverspätung kamen wir ja auch später in Klagenfurt an und alle Geschäfte waren schon zu.

Heute am Samstag haben wir dann am Nachmittag die Regenpause genutzt und sind einkaufen gefahren. Hatten eh Glück, weil kaum kamen wir daheim wieder an, begann es erneut zu regnen.

Nun, hier endet mein ausführlicher Bericht über die letzten Tage, über unseren Wienaufenthalt 2021.

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Jahrbuch 2021 positive Momente

Jahrbuch 2021 positive Momente 14.07.2021

Das Wichtigste vorweg: Wir sind gut in Wien angekommen. Das Hotel ist einfach, aber gut, für die paar Tage völlig ausreichend,, mit sehr nettem Personal an der Rezeption. Aber der Reihe nach:

Erstmal haben wir uns am Vormittag dazu entschieden, einen späteren Zug zu nehmen, den einen um 9:39 Uhr haben wir nicht mehr geschafft, das wäre zu knapp geworden. Egal, … uns stresste ja nix. Somit den Zug um 11:30 genommen. Wir hatten am Bahnhof Hilfe von der Bahnsecurity, weil wir ja beide Behinderungen haben. Eigentlich hatten wir Bahnticket und Sitzplatzreservierung in der zweiten Klasse, aber man ließ uns kurzfristig in der ersten Klasse sitzen. Das war schon ein Highlight. Als ich zu dem Security-Mitarbeiter meinte, wir haben aber nur für die zweite Klasse die Tickets, meinte dieser nur, der Zugchef hat das höchstpersönlich so entschieden, dass wir in der ersten Klasse sitzen dürfen, da sollte bei der Fahrscheinkontrolle nix schief gehen. Na da haben wir uns herzlich bedankt und konnten uns dort ausbreiten. Wenig später kam schon eine Bedienerin aus dem Speisewagen und bot uns etwas zu trinken an. Die Zugfahrt verlief ruhig, mit dösen, etwas trinken und einem kleinen Snack zum Mittag.

In Wien angekommen, rief ich Onkel Ronald an, wir wollten einander treffen, aber heute ging es sich bei ihm nicht aus, evtl. morgen. Ich fand es schön, dass er gestern Abend noch angerufen hat, zu Philipp seinem Geburtstag. Hatte mir schon Sorgen gemacht, weil wir ihn am vergangenen Wochenende nie erreicht hatten. Jetzt weiß ich auch warum. Er war mit seinem Sohn, meinem Cousin, in Deutschland, ein kleiner Wochenendtripp nach Nienhagen, der Partnerstadt von Zistersdorf. Ja, leider können wir heuer im Sommer nicht nach Zistersdorf, aber dafür sind wir jetzt paar Tage in Wien und können Ronald evtl. morgen treffen.

Unser Hotel ist ganz in der Nähe vom Hauptbahnhof, also waren wir beim Bahnhof auch was zu Abend essen, bei der Würstelbutique. Da fanden wir den Slogan so gut. „Würstelbutique, da, wo die Wurst zum Zug kommt“, und das Lokal ist ja am Bahnhof. Ein richtig gutes Wortspiel.

Nach dem Abendessen war ich im Zimmer duschen und danach setzten wir uns in die Hotellobby, um etwas zu trinken. Dort auch nette Gespräche mit der Frau an der Rezeption geführt, ihr im Groben erzählt, wie wir uns kennengelernt haben, usw. Außerdem super Service, da wir morgen in den Tiergarten Schönbrunn wollen, hat sie uns die Öffnungszeiten rausgesucht und Auskunft gegeben, wie man mit den Öffis dorthin kommt. Eine nette, junge Frau. Das Hotel ist im Übrigen gut besucht, was mich sehr freut, insbesondere nach der langen Corona-Durststrecke. Habe zuerst gedacht, es wird dort eher gespenstisch ruhig sein, weil unlängst in den Nachrichten war, dass der Städtetourismus noch so ein bisschen Probleme hat, aber viele Leute kommen spontan dorthin, buchen ein Zimmer für eine Nacht oder so. Früher musste man immer zittern und bangen, wo in Wien was frei ist, im Sommer nahezu alles ausgebucht. Aber heuer ist es gut für Menschen, die mal spontan für ein paar Tage wegfahren wollen.

So, das nächste Update gibt es dann wahrscheinlich morgen, spätestens am Abend wieder. 🙂

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Engel Gedicht-Gedanken

Ich wünsch Dir einen Traumengel

Ich wünsch Dir

einen Traumengel,

welcher, während Du schläfst,

liebevoll

auf Dich blickt,

ein Traumengel,

der Dir nur

die allerschönsten

Träume schickt.

Ich wünsch Dir

einen Traumengel,

der Dich mitnimmt,

in wundervoller Weise,

auf eine schöne

zauberhafte Reise.

Ein Traumengel,

der Dich durch

die Nacht begleitet,

schützend seine Flügel

um Dich herum ausbreitet.

Ich wünsch Dir

einen Traumengel,

liebevoll

in strahlendem Weiß,

er wiegt Dich

in den Schlaf ganz leis.

Einen Traumengel,

der weiß,

wo die schönsten Träume sind,

soll es geben,

für jedes große

und jedes kleine

Menschenkind.

06.07.2021

veröffentlicht am 09.07.2021

Dieses Gedicht ist all jenen gewidmet, die immer wieder, mal mehr, mal weniger Nachts Albträume haben.

Zum Anhören:

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Lebenszeichen

Gestern ist es spät geworden. Philipp wollte ins Public Viewing in der Stadt. Und weil ich Lust hatte, den lauen Abend draußen, unter Menschen zu verbringen, habe ich ihn begleitet. Gestern spielte ja in dem zweiten EM-Semifinale England gegen Dänemark.

Mit der Zeit war es mir aber langweilig. Aber anstatt mich darüber zu beklagen, holte ich mein Handy raus und Ohrhörer und habe mich so ein bisschen mit dem Handy beschäftigt, z.B gespielt. Mit kühlen Getränken waren wir bestens versorgt und gegessen hatten wir dort auch etwas. Also alles gut.

Nach dem Spiel hatten wir aber leider das Pech, dass kein Bus mehr fuhr. Taxis waren auch nur schwer zu kriegen, alles besetzt, nicht einmal am Taxistand waren welche. Also auf, auf, sind wir zufuß nach Hause gewandert. Es war weit, aber wir kamen gut voran. Von 0:05 Uhr bis 0:55 Uhr waren wir unterwegs. Anhand dieses Screenshots von der Uhr kann man es sehen, hatte nämlich die Uhr im Trainingsmodus (gehen outdoor) eingestellt.

Ja, 21 Grad hatte es zu dieser Zeit noch. Es war also eine Wanderung, durch die Tropennacht. 😉 Das Ziel von 5000 Schritten habe ich heute Nacht auch schon erreicht.

Zu Hause angekommen, haben wir noch etwas getrunken, erstmal Wasser, und dann noch fruchtigen Sekt, Litschi Kiss. Den mag ich total gerne, und nach dem Marsch durch die Tropennacht haben wir uns das redlich verdient. Dazu Chips geknabbert. Ja, ich weiß, mann soll Nachts nichts mehr essen, aber wir hatten davor ja auch bewegung. 😉

Nach 3 sind wir dann ins Bett. Dann war ich erstmal „tot“, habe bis Mittag geschlafen. Ups jetzt hätte ich mich fast verschrieben, statt bis Mittag, bis Mittwoch. Oha, da würde was nicht stimmen, wenn ich bis nächsten Mittwoch durchschlafen würde. 😉

Apropos, gestern hatten wir im Public Viewing ein Wortspielchen. Bei den Engländern ist es so eng, und die Dänen dehnen sich aus. 😉 Das war am Anfang des Spiels, wo Dänemark das erste Tor geschossen hatte.

Hatte nicht damit gerechnet, dass es gestern so spät werden würde. Ursprünglich wollte ich ja ein neues Gedicht posten, mit der dazugehörigen Figur, aber das wird nachgetragen. 🙂 Das war erstmal ein ausführliches Lebenszeichen am Donnerstag.

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Jahrbuch 2021 positive Momente

Jahrbuch 2021 positive Momente Seite 183

Ach, was war derSamstag für ein toller Tag!!!

Die Zusammenkunft mit Frühstück mit dem Team der Freundschaftsbänder war supernett.

Danach zu Mittag waren wir einkaufen. Da passierte ein Missgeschick. Ich hatte weniger Geld mit als ich dachte, keine Bankomatkarte mit, und Philipp kam erst im Supermarkt an der Kasse drauf, dass er sein Geld, seine Geldbörse zu Hause vergessen hatte. Nun war der Gesamtbetrag bei etwa 22 Euro, und ich hatte aber lediglich 15, meinte schon zur Kassiererin, wir müssten was zur Seite tun, könnten nicht alles mitnehmen. Sie fragte, warum, ich meinte, weil das Geld leider nicht reicht. Dann hat die doch glatt die restlichen 7 Euro von ihrem Geld dazugetan, hat gemeint, es passt schon, wir können alles mitnehmen. Ach, ein Engel auf Erden, der uns, im wahrsten Sinne des Wortes aus der Patsche geholfen hat!!! Wir waren und sind so dankbar!!!

Um 14 Uhr waren wir dann wieder zu Hause, hatten alles erledigt und konnten den restlichen Nachmittag und den Abend entspannt genießen.

Danke Himmel/Universum, für diesen tollen, so gelungenen Samstag!!!

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Jahrbuch 2021 positive Momente

Jahrbuch 2021 positive Momente Seite 181

Eine schöne, liebevolle Situation von gestern spätabends noch: Der Philipp war schon schlafen gegangen und ich hatte noch am Handy ein bisschen gespielt, doch viele Lichter in dem Spiel verloren, was mich grantig machte und das Handy missmutig weglegte. Genervt stapfte ich aufs Klo. Als ich dort saß, kam die Lucky und strich meine Schienbeine entlang und ich konnte sie streicheln. Diese zarte Berührung und diese liebevolle Geste nahm so viel Druck raus, und alle negativen Emotionen von Wut und Genervtheit waren augenblicklich wie weggeblasen. Die Tiere schaffen es immer wieder, uns Menschen zu „verzaubern“. ❤

Ich freue mich, dass ich wieder ein Püppchen fertig bekommen habe. Morgen mehr dazu, vielleicht schon mit Fotos. 🙂 Das nächste Projekt steht auch schon in den Startlöchern, bzw. habe ich schon damit begonnen. Diesmal kein Püppchen, sondern ich möchte eine Stofftasche nähen, in welcher ich dann meine selbstgenähte, kleine „Rasselbande“ mitnehmen kann. Denn immer wieder, wenn wir irgendwo sind, und ich davon erzähle, was ich so mache, heißt es: „Ach da würde ich gern mal was davon sehen.“, worauf ich dann meist entgegnen muss: „Schade, habe leider grad keines der Püppchen mit.“, und dies soll sich bald ändern.

Die Franzi hat sich hier wieder gut eingelebt. Habe außerdem das Gefühl, dass selbst die Lucky froh ist, dass ihre kleine „Schwester“ wieder da ist. 🙂

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Jahrbuch 2021 positive Momente

Jahrbuch 2021 positive Momente Seite 180

Ja, wie gesagt, wir sind heilfroh, dass Franzi wieder heil und gesund bei uns ist. Vor allem, da hier gerade ein Sturm wütet und vermutlich ein Wetter kommt, … ich kann den Regen schon riechen, wäre es schlimm, wenn wir sie heute immer noch nicht hätten. Und so ist sie bei dem Schlechtwetter heil und behütet zu Hause. Das ist beruhigend. 🙂

Vorfreude 1: Nun da die C-Maßnahmen gelockert worden sind und wieder Aktivitäten in Gruppen möglich sind, kann auch der Verein Freundschaftsbänder e.V neu mit Aktivitäten durchstarten, heißt auch, dass wir das Projekt Frischluft-Bewegungsgruppe in Angriff nehmen werden. Ich habe bereits hier schon mal geschrieben, dass ich, weil es meine Idee war, zur Chefkoordinatorin für das Projekt Frischluft-Bewegungsgruppe ernannt wurde, und somit zum Kernteam des Vereins gehöre. Ja und am Samstag, dem 3. Juli treffen wir, das Team uns zu einem gemeinsamen Frühstück, um uns auszutauschen und zu besprechen. Philipp darf natürlich mit, ganz klar. 🙂 Ja, ich freue mich schon richtig auf Samstag, auf dieses Treffen.

Vorfreude 2: Am 29. Juli ist in Philipp seiner Arbeitsstelle = meine ehemalige Arbeitsstelle, ein Sommerfest. Philipp hat sich dafür angemeldet und gefragt, ob ich mitkommen kann/darf, und man würde sich sogar freuen, wenn ich komme, was wiederum mich freut. 😉

Vorfreude 3: Philipp sein Sommerurlaub ist für 3 Wochen im Juli genehmigt worden. Aber über eventuelle Urlaubspläne, schreibe ich demnächst einen separaten Eintrag, wenn alles fix ist. …

So, nun wünsche ich allen da draußen noch einen schönen Abend. 🙂

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Jahrbuch 2021 positive Momente

Nachtrag von gestern – Jahrbuch 2021 positive Momente Seite 179

Die supersupersupergute Nachricht zuerst! … Katze Franzi ist wieder bei uns!!! Aber alles der Reihe nach. …

Am Nachmittag, nachdem Philipp von der Arbeit kam, waren wir mit Leckerlis unten im Garten, haben sie immer wieder gerufen, aber zuerst mal ohne Erfolg. Dann sind wir unverrichteter Dinge wieder in die Wohnung. Dann haben wir auch der Lucky Leckerlis gegeben. Das war überhaupt so eine süße und schöne Situation: Ich habe die Lucky gerufen, sie kam ganz vorsichtig her, stupste meine Hand an, sodass immer ein Leckerli auf den Boden fiel, und von dort hat sie es dann gefressen. Ein ganz intimer, persönlicher Moment mit Katze Lucky, der nur selten vorkommt, weil ja doch die Franzi als, ich sage mal Nesthäkchen, doch sehr im Vordergrund steht.

In der Wohnung wollten wir an diesem schwierigen Dienstag aber auch nicht „versauern“. Uns fiel die Decke sprichwörtlich auf den Kopf, also fuhren wir in die Stadt, erledigten Einkäufe, z.b im Müller Drogeriemarkt, dann waren wir eine Kleinigkeit zu Abend essen. Zuhause angekommen, schaute sich Philipp das Fußballspiel an, und danach gingen wir wieder runter, um nochmals unser Glück, wegen Franzi zu versuchen.

Zuerst wieder ohne Erfolg. Dann, als wir gerade aufgeben, und ins Haus und die Wohnung zurückkehren wollten, hörte ich im Gebüsch ein Miauen. Ich machte den Philipp darauf aufmerksam. Er, Taschenlampe am Handy an. Wir gingen dem Geräusch nach. Letztendlich sah er sie. Sie versuchte zu flüchten. In diesem Moment kamen gerade zwei junge Damen, die eigentlich in Stiege 1 unserer Wohnanlage wohnen, nach Hause. Diese baten wir dann um Hilfe. Während die Helferinnen versuchten, die Franzi einzufangen, hastete ich hoch in unsere Wohnung, um die Leckerlibox zu holen, und die Transportbox.

Letztendlich gelang es uns, aber vor allem unseren Helferinnen, die Franzi unter Protestmiauen ihrerseits in die Transportbox zu stecken. Wir bedankten uns erleichtert bei den Beiden, dass sie uns so spät Abends, und so spontan mit der Franzi geholfen haben. Hoffe, wir finden noch raus, wo die Beiden genau im Haus wohnen, damit wir uns noch extra revanchieren können. Ich habe die Box mit der zappelnden Franzi dann hochgetragen und in der Wohnung durfte sie dann wieder aus der Box. Dann hat sie erstmal gefressen, sie hatte klarerweise großen Hunger!

Und zum Schluss bedanke ich mich ganz, ganz herzlich, bei allen Bloglesern/Followern, die uns die Daumen gedrückt haben. Danke, danke, danke!!!😌😁🤗