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Übersprudelnde Freude und gelebte Schattenarbeit

Meine neue Bekanntschaft hat mir soeben in WhatsApp geschrieben, dass sie heute aus dem Krankenhaus entlassen wird und mich gefragt, ob ich morgen Lust hätte, mit ihr und ihrem Malteser Flocki spazieren zu gehen. Habe geantwortet, dass ich mich für sie sehr freue, dass es heute nach Hause geht und weiter, ja gerne habe ich Lust und die Frage, wann und wo wir uns morgen treffen sollen. Habe ihr das Angebot unterbreitet, sie kann mich gerne heute Abend mal anrufen, wenn sie Zeit und Lust hat. Dann können wir quatschen und alles genau ausmachen. Ich bin schon gespannt, ob sie sich heute wirklich meldet, bin etwas aufgeregt, aber im positiven Sinne. 😉

Musste nachdem ich ihr geschrieben hatte sogleich den Philipp anrufen. Er war der erste, der etwas von meiner übersprudelnden Freude abbekam. 😉 Und dann habe ich gedacht, macht es überhaupt schon Sinn, darüber im Blog zu schreiben? Weil mein pessimistisches Ich meinte: „Wer weiß, ob es diesmal wirklich was wird!“, nach den bisherigen Erfahrungen, zuletzt mit der „Sonnenblume“, ja auch kein Wunder. Jedoch, man soll der Freude ihren Raum geben, also habe ich mich dafür entschieden. Habe kurz überlegt, ob ich meinem Schatten-Ich in den Allerwertesten treten soll, weil es sich da eingemischt hat, dachte mir dann aber, das bringt doch nichts, und außerdem würde eine wütende Stimmung gerade nicht zu meiner Freude passen. Also habe ich den Schatten liebevoll angenommen, innerlich gesagt: „Ich verstehe Dich. Doch bitte hindere mich nicht daran, Freude zu empfinden/zu teilen und positive Erfahrungen zu machen.“ Dabei habe ich mir vorgestellt, wie ich diesen Anteil in mir umarme. Jetzt ist Ruhe. Der Schattenanteil hat die Aufmerksamkeit bekommen, die er braucht. Ich glaube, dass war jetzt gelebte Schattenarbeit.

Eben hat sie geschrieben, auf mein Angebot, heut Abend zu telefonieren: „Ja, gute Idee, dann bis heut Abend.“, was meine Freude noch mehr zum übersprudeln bringt. 🙂

Also dann, ich danke schonmal im Voraus für alle Daumendrücker, dass es weiter so gut läuft und das sie sich heute Abend wirklich meldet. Ich werde es Euch entweder heut Abend noch, spätestens aber morgen Früh lesen lassen.

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peinlich

Wir waren Nachmittags unterwegs, zuerst einkaufen und dann noch was essen. Gegen 19:30 sind wir wieder zu Hause angekommen. Mir fiel auf, dass der Müllsack für den Plastikcontainer voll war, also brachte ich den Müll noch weg, während der Philipp in der Wohnung derweilen unsere Einkäufe sortierte und wegräumte.

Beim zurückgehen zum Haus nahm ich einen Eingang zu früh, also wir haben beim Haus zwei Eingänge, und ich war mir dann nicht mehr sicher, ob ich nicht eh schon bei unserem Eingang war, oder nicht. Als der Schlüssel an der Haustüre auch noch sperrte, zwar etwas streng, dachte mir nur, hm, vielleicht geht das Schloss nur wegen der Kälte etwas strenger, … aber die Tür ging auf, dachte bei mir, ah bin eh richtig und ging hinein. Erst drinnen bemerkte ich, dass dort ein anderer Fußabstreifer ist und auch der Geruch ist etwas anders. Also machte ich, dass ich dort wieder rauskam, um zum richtigen Eingang zu gelangen. Mir war/ist das total peinlich!!! Da geht man hier so gut wie täglich aus und ein, und dann geh ich beim falschen Eingang rein! Ich hoffe sehr, dass mich niemand beobachtet hat, von oben aus einer der Wohnungen irgendwo. Man weiß ja nie, was die Leute blöd reden dann. Bin mir echt vorgekommen, wie ein Eindringling, der geistig irgendwie verwirrt ist. Aber war halt ein Irrtum. Trotzdem, hätte mich am liebsten irgendwo im Garten wie ein Mäuschen in ein Baumwurzelloch oder so verkrochen, war dann heilfroh, als ich endlich wirklich im richtigen Hauseingang und oben in der Wohnung war. Da hat die frühe Finsternis im Winter doch so ihren Vorteil, denn im Frühjahr/Sommer, wenn es um halb 8 Uhr Abends noch hell ist, wäre der Fehler wohl eher jemandem aufgefallen.

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Morgengedanken

Morgengedanken 16.11.2022

Es ist kurz vor 6 und die dunkle Nacht hält die Welt noch in ihren Klauen. Aber so ist das eben, im Herbst/Winter. Ich freue mich schon auf die Tag und Nachtgleiche am 21. Dezember, weil damit die Aussicht verbunden ist, dass die Tage wieder ganz, ganz langsam länger werden. – ja, Sehnsucht nach dem nächsten Frühjahr im Herbst. Dabei sollte man doch im Hier und jetzt leben.

Es waren heute endlich mal ein paar gut durchgeschlafene, dazu noch traumlose Nachtstunden. Die Tage zuvor hatte ich wilde und wirre Träume, und in der Nacht von Montag auf Dienstag konnte ich überhaupt kaum schlafen. Ich bin noch unschlüssig, bleibe ich jetzt schon auf, oder lege ich mich noch für ein paar Stunden hin, bin mit dem Wecker klingeln vom Philipp wachgeworden. Alles ist noch so hinter einer dunklen Wand, fühle mich noch nicht so recht im neuen Tag angekommen, bin irgendwie gefühlsmäßig noch in der Schwebe, zwischen dem Gestern und dem Heute. Nein, dass heißt absolut nicht, dass mir langweilig ist, im Gegenteil, jetzt taucht in mir das Bild eines leeren Blatt Papier auf. Ja, der neue Tag liegt vor mir,/uns, bereit ausgefüllt und gestaltet zu werden.

Mittlerweile ist es kurz nach 6 und ich habe entschieden, dass es fürs endgültige Aufbleiben heute für mich noch zu früh ist. Und nachdem die vorhergehende Nacht eh mehr schlecht als recht war, wird es gut tun, noch etwas Schlaf nachzuholen. Die Dunkelheit lädt förmlich dazu ein und ich bin dankbar, dass ich mich dem Bedürfnis heute ohne Termine hingeben kann.

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Wieder vereint seit 1:45 Uhr …

Der nachfolgende Eintrag ist eigentlich Nachts entstanden. Doch aus irgend einem Grund bin ich statt auf „veröffentlichen“ bei der „als Entwurf speichern“-Schaltfläche angekommen. Ja und nun kommt das nächtlich geschriebene halt jetzt. Egal. 😉

Ich hatte schon geschlafen. Um halb 2 Uhr Nachts bin ich aufgewacht, wunderte mich etwas, noch immer kein Philipp da. Nein ich habe nichts dagegen, dass er Nachts so lange weg war, aber es ist für mich sehr ungewohnt, Nachts so ganz allein zu sein und allein aufzuwachen. Um ca. 1:45 kam er dann, nachdem er seinen Halbbruder und seinen Cousin zum Auto begleitet hatte. Ja, es scheint eine recht nette Familienfeier gewesen zu sein. Schwägerin kam ja auch extra aus Wien. Die Frau vom Cousin war jedoch auch nicht dabei, die ist krank. 😦 Und die Tante vom Philipp, das ist der Wehmutstropfen, kann nirgends mehr hin. Es geht ihr sehr schlecht. Sie war lange im Krankenhaus und ist jetzt im Pflegeheim. Einerseits nach einem Sturz Wirbelbruch und andererseits ist die Demenz schon sehr weit fortgeschritten, sie erkennt kaum mehr jemanden. Jetzt kämpft der Cousin um die Obsorge für seine Mutter. Schwierige Geschichte. … jedenfalls ansonsten scheint Schwiemu sehr zufrieden gewesen zu sein.

Zuerst waren sie im Restaurant Martini-Gansl essen, dann noch alle bei ihr und haben Sekt getrunken und sich alles mögliche erzählt. Im Nachhinein war es vielleicht doch ein bisschen schade, dass ich nicht mit war, aber das weiß man im Vorhinein nie so genau.

Egal, mir ging es am Freitagabend auch nicht schlecht. Ließ mir was zum Essen vom Italiener kommen und ja, war ein ganz entspannter Abend. Und nun sind mein Schatz und ich wieder vereint. 🙂

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Glückstagebuch 05.-07.11.2022

Am Samstag, 05. November fand ich es schön, dass wir dort bei der Schmuck- und Mineralienmesse waren. Ich habe dort etwas gefunden, was mich quasi wie magisch angezogen hat, ein Bergkristall, länglich, in Form eines Stabes. Spasseshalber meinte ich zum Philipp als wir wieder zu Hause waren: „Jetzt hat die Fee in mir einen eigenen Zauberstab.“ 😉 Nein, aber im Ernst, die Energie von dem Bergkristallstab fühlte sich sofort stimmig an. Man kann diesen Stab wohl nutzen, um Trinkwasser mit Energie aufzuladen. Jedoch ich halte ihn einfach nur so gern in den Händen. Er tut mir gut, als ich mir die Bedeutung/Wirkung vom Bergkristall durchgelesen habe, war mir auch klar, warum. Bergkristall wirkt unter anderem beruhigend auf das Nervensystem.

Am Sonntag, 06.11. fand ich es schön, dass Philipp sein Cousin da war und uns 1. eben die Kette für die Badewanne/den Stöpsel mitgebracht hat, aber andererseits auch auf unsere Bitte hin, Mineralwasser. Es war nämlich so, dass er dem Philipp bescheid gab, dass er gleich auf dem Weg zu uns ist, nur noch schnell was einkaufen muss an der Tankstelle und das traf sich dann gut. Eine ganze Kiste mit 9 1L-Flaschen hat er uns mitgebracht, was uns eine große Hilfe ist. Klar wir hätten am Montag selber welches kaufen können, aber wenn er schon mit dem Auto kam, und selber was einkaufen musste, bot sich das an. 😉

Gestern am 07.11 habe ich mich darüber gefreut, dass der Philipp mir zwei Äpfel mitgebracht hat. In der Arbeit haben sie im November die sogenannte Apfelaktion. Körbe mit Äpfeln stehen in den Gemeinschaftsräumen zur freien Entnahme bereit, und somit hat er nicht nur für sich genommen, sondern auch für mich, womit ich nicht gerechnet hätte, immerhin bin ich ja keine Mitarbeiterin mehr dort. Fragte ihn eh, ob es erlaubt wäre, welche mit nach Hause zu nehmen, worauf er antwortete: „Warum nicht, erstens ist nicht vorgeschrieben, das Obst nur im Büro zu verzehren, und zweitens warst Du ja selber einmal Mitarbeiterin.“ – hach ja, ich habe mir mal wieder viel zu viele Gedanken gemacht. *seufz* 😉

Ich denke, das wichtigste an positiven Dingen/Ereignissen der letzten Tage ist hiermit aufgeschrieben. Also beende ich nun diesen nächtlichen Glückstagebucheintrag.

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Fürs Traumtagebuch, Halbwachtraum/Albtraum – Schattenvision der Energievampir

Das war sehr unangenehm. Nachts, nachdem ich auf der Toilette war, und mich wieder ins Bett gelegt hatte, dämmerte ich weg. Was ich dann wahrnahm, war einen Schatten, mit Armen und Beinen. Das Wesen selber ist für mich schwer in Worte zu fassen. Vielmehr beängstigte mich, was es sagte, also nicht als eine Stimme, sondern das, was es mir mitteilen wollte, war plötzlich in meinen Gedanken, eine telepathische Mitteilung also. Dieses Etwas teilte mir mit: „Ich ernähre mich von Deiner positiven Energie und habe Spass daran, sie ins umgekehrte, also ins negative zu transformieren. Das ist so, wie wenn Du etwas gutes isst, und am Ende scheidest Du die wertlosen Bestandteile wieder aus.“ Und weiter: „Zusätzlich ist es für mich ein gefundenes Fressen, dass Dich meine Ausscheidungen angreifbarer machen, für negative Dinge/Einflüsse in der Außenwelt.“

Jetzt, nachdem ich dies alles, was als telepathische Mitteilung auftauchte, in Sätzen niedergeschrieben habe, kam noch so das innere Bild, als würde sich jemand/etwas genüsslich die Hände reiben.

Ja ich weiß, das klingt alles ziemlich verrückt, aber es erklärt so einiges, zum Beispiel, wieso ich mich oft so fühle, als wäre ich ein Gefäß mit vielen Löchern, sodass getankte/positive Energie nicht lange bei mir bleibt. – die Frage ist nun, wie werde ich dieses negative Ding/Wesen, diesen Energievampir wieder los?🤔

Nach diesem, im negativen Sinne, visionären Halbwachtraum/Albtraum hatte ich für einige Minuten Angstzustände, bis dann doch wieder die Müdigkeit siegte und ich wieder eingeschlafen bin, den Rest der Nacht ohne besondere Vorkommnisse.

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1.11.2022

Es war ein wunderschöner, sonniger erster Novembertag, mit einer Luft, so mild, wie im Frühling. Unüberseh— bzw. unüberhörbar war jedoch die Tatsache, dass es Herbst ist, durch die zahlreichen abgefallenen Blätter am Gehsteig.

Philipp wollte das Grab seiner Lieblingsgroßmutter besuchen, also sind wir mit dem Bus raus zum Friedhof gefahren. Es dauerte eine Weile, bis er das Grab fand. Sein Cousin musste ihm telefonisch Anleitung geben. Ich blieb einstweilen auf einer Bank sitzen. Gegen einen Spaziergang war zwar nichts einzuwenden, jedoch dieses Herumirren, mal hierhin, dann wieder umdrehen, dann dorthin, zerrte an meinen Nerven. Da ich aber keine schlechte Stimmung machen wollte, fragte ich ihn ganz einfach, ob hier irgendwo eine Bank wäre, und tatsächlich. So konnte er alleine sich auf die Suche nach dem Grab machen, und ich konnte einstweilen dort sitzen, mich ausruhen und die Umgebung auf mich wirken lassen. Auch hier bin ich froh darüber, dass wir mit dem Wetter solches Glück hatten. Ja, es war ein ziemliches Gewusel dort am Friedhof. Ich empfand die Atmosphäre gar nicht als negativ, sondern eher positiv. Ein Kind lief sogar lachend seinen erwachsenen Begleitern nach. Ja, es war eine freudige Stimmung, man konnte beinahe spüren, dass sich all die Verstorbenen über die Besuche ihrer lebenden Verwandten freuten.

Nach dem, dann doch erfolgreichen Besuch, gönnten wir uns beim Eingang bzw. Ausgang jeder eine Tüte Maroni. Auch, wenn es nicht sonderlich kalt war vom Wetter her, fühlte sich die warme Tüte mit den Maroni in der Hand doch angenehm an. Wir verzehrten sie bei der Busstation, während wir auf den Bus warteten. Wir mussten einmal umsteigen. Es klappte aber alles gut mit den Busverbindungen.

Ja, heute war ein guter Tag.

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Kurzgeschichte in Gedichtform – die kleine Sternenträumerin

Kurzgeschichte in Gedichtform:

Die kleine Sternenträumerin

Der Mond scheint hell,
auf ein kleines Haus,
drin steht ein Mädchen,
und schaut beim Fenster raus.
Heimlich zieht sie sich
die Schuhe an,
läuft hinaus,
leise und doch
so schnell sie laufen kann.
Sieht Äste im nächtlichen Wind
sich wiegen,
geht durch Blätter,
die vertrocknet
auf der Erde liegen.
Schließlich lehnt sie sich
an einen Baum,
träumt einen kleinen
Sternentraum.
„Ach Mond, ich wünscht,
ich könnt zu Dir
und zu den Sternen fliegen,
weitab von den Blättern,
die hier auf der Erde liegen.“
Der Baum, mit seinen Wurzeln
gibt ihr Halt,
doch sie fröstelt,
die Luft ist kalt.
Weit entfernt
entdeckt sie einen hellen Stern,
ja, bei dem,
wär sie jetzt gern.
„Hier auf der Erde
ist scheinbar vieles schlecht,
so mancher Mensch
ist zu anderen ungerecht,
sogar die Natur
behandelt man schlecht.
Ach, Ihr Sterne,
so klar und rein,
könnt ich nur hoch hinauf fliegen,
und für immer
bei Ech sein!“
Ganz und gar gibt sie sich
ihren Träumen hin,
die kleine Sternenträumerin.
Doch plötzlich wird sie jäh
aus ihrem Wachtraum geweckt,
oh mann,
wie hat sie sich erschreckt!
Mutter ist ganz plötzlich
aus dem Haus gekommen,
hat sie
an der Hand genommen.
„Was hast Du da verloren,
mitten in der Nacht?
Ich hatte Dich doch schon
ins Bett gebracht!“
„Ach Mutti,
der Mond und die Sterne
haben mich magisch
angezogen,
und ich wär nur all zu gerne
zu ihnen geflogen.“
Die Mutter bringt sie zurück
ins Haus geschwind,
„Sternenträumerin,
bist meine Tochter,
ein Erdenkind.“
„Muss ich auch weiter
auf der Erde bleiben,
so will ich trotzdem
meine Gedanken und Träume
an die Sterne schreiben.
Jedesmal, wenn ich
einen Stern erblicke,
ich einen Gruß an die Sterne
in den Himmel schicke.“
Dann legt sie sich
ins Bettchen rein,
kurz darauf,
da schläft sie ein.

30.10.2022

Die Fotos hat Philipp jetzt am späten Abend noch passend zum Text gemacht. Er meint, sie sind etwas dunkel, aber macht nichts.

Das Video enthält die gesprochene Version.

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6 Tage vergangen und wieder nur noch Frust…

Schon wieder ist gut eine Woche ca. vergangen, seit meinem Nachfragen, ich sag/schreib nur „Sonnenblume“. Sie hatte ja geschrieben, sie wollte sich eh schon melden, usw. usw. Und hat eben gefragt, ob wir Nummern austauschen wollen. Darauf bin ich dann in meiner Antwort eingegangen, hab ja letzte Woche im Beitrag „Sie hat geschrieben“, gedacht, jetzt tut sich von ihrer Seite auch mal was und habe eingewilligt, ihr sogar meine Handynummer mitgeschickt. Seither bin ich geduldig und warte und warte und warte, auf ein weiteres Lebenszeichen von ihr. – schon klar, bei einer Freundschaft muss man nicht immer „zusammenkleben“, aber um eine Basis zu finden, um etwas neues aufzubauen, bräuchte es beide Seiten, nicht nur mich, sondern auch sie. – Ich kapier gar nix mehr. Einerseits signalisiert sie Offenheit, andererseits lässt sie so viel wertvolle Zeit vergehen, hatte ja die Hoffnung, gut, vielleicht meldet sie sich am Feiertag, aber Pustekuchen, nix.

Dieses einseitige Getue frustriert mich nur noch und raubt mir Energie. Auf meine Nachfrage hin mir neue Hoffnungen machen, und dann wieder alles schleifen lassen und sich nicht melden. Ich hoffe, man versteht, was ich meine, wie gesagt, ich verlange ja nicht, dass man immer und 24 Stunden zusammenklebt, aber eben, es ist so einseitig. Sie hätte ja gleich schreiben können, dass sie im Moment doch keine Zeit für neue Freundschaften hat, wäre ja gar nix dabei, aber dieses Hinhalten/abwimmeln/warten lassen, … hm na ja ich weiß nicht, wie das ganze noch weitergehen soll. Ich finds halt schade, weil da doch so viel wertvolle Lebenszeit vergeht.

Na ja, wollte nur mal wieder das Neueste dazu kundtun, und ja, auch mir den Frust etwas von der Seele schreiben. 😦

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Unterwegs gewesen, Begegnungen und Eselsbrücke

Heute haben wir uns nach 11 in seiner Mittagspause wiedermal an der Bushaltestelle getroffen, in der Stadt drin. Ich finde es schön, dass es noch so mild ist. Ich genieße jeden Schritt bewusst, durch das welke, raschelnde Laub.

Auf dem Heimweg, im Bus zurück, war eine ältere Dame, die auch oft mit dem selben Bus fährt, also somit mich oft oder meistens mit dem Philipp gemeinsam sieht. Sie meinte: „Ach, heute sind Sie mal alleine?“, ich erklärte ihr, dass ich mich mit meinem Mann in seiner Mittagspause getroffen habe, er jetzt wieder zur Arbeit ist und ich auf dem Heimweg.

Auf dem Parkplatz bzw. an der Biegung zum Haus, begegnete mir die Nachbarin von neben an, also nicht die Schwiegermutter, sondern auf der anderen Seite. Es war eine nette Begegnung und sie fragte mich beim hineingehen ins Haus nochmals nach meinem Vornamen. Als ich ihn ihr sagte, meinte sie: „Ach ja genau, Jacqueline! So einen schönen Namen müsste man sich doch eigentlich merken. Aber in meinem Alter wird man so langsam vergesslich.“, woraufhin ich erwiderte: „Denken Sie an Jakob, denn Jacqueline ist die französische, weibliche Form von Jakob.“ Sie: „Ach danke, dass werd ich mir sicher merken.“ 😉 Ja, bei komplizierteren Namen ist es gut, wenn man den Menschen eine kleine Eselsbrücke mit auf den Weg geben kann, vor allem den älteren. Das nächste Mal muss ich sie auch nach ihrem Vornamen fragen. Entweder ich vergesse darauf, oder ich trau mich nicht. Andererseits, wahrscheinlich ist da nichts dabei, zu fragen, immerhin habe ich ja auch kein Problem damit, wenn sie meinen Vornamen weiß. Aber vor älteren Menschen hat man halt Respekt und deswegen ist die Hemmschwelle etwas groß. Aber es war ein sehr nettes Gespräch und am Ende wünschten wir einander nnoch einen schönen Tag, ehe jede von uns in der/den Wohnung(en) verschwand.