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InnoMake und Neuzuwachs oder das kann kein Zufall sein …

So, nun wirds etwas länger. Macht es Euch gemütlich. 😉

Viel ereignet hat sich heute. Eines vorweg: Vor einiger Zeit hatte ich mich für ein Testkitt des InnoMake beworben, und heute ist der InnoMake endlich angekommen. Aber was ist der InnoMake überhaupt? Zitat: „

Der InnoMake wurde entwickelt, um den Lebensalltag von sehbeeinträchtigten und blinden Menschen durch eine intelligente Hinderniserkennung sicherer zu gestalten.

Der InnoMake sendet und empfängt während dem Gehen Ultraschallsignale mit Hilfe eines innovativen Algorithmus. Dadurch weiß das System, wie weit du vom Hindernis entfernt bist und warnt dich bis zu 4 Meter vorher.

Mit der barrierefreien InnoMake – iOs-App kannst du unteranderem einstellen, wie früh und auf welche Art (Vibration im Schuh und/oder akustisch über Smartphone) du gewarnt werden möchtest.“

Quelle/weitere Infos

Ich muss mir noch die Bedienungsanleitung durchlesen, welche ich im Vorfeld per Mail zugeschickt bekommen habe. Außerdem bekomme ich eine Schulung. Ich weiß noch nicht, wie lange der Testzeitraum sein wird. Jedenfalls kam das Testkitt genau zur rechten Zeit, wo ich ohnehin grade viel mit Blindenstock am Üben/trainieren bin. Nein, der InnoMake ist keinesfalls ein Ersatz für den Blindenstock, vielmehr eine Ergänzung. Ich bin schon gespannt und werde berichten.

Themenwechsel Neuzuwachs:

Vor ein paar Tagen hhaben wir auf Facebook einen Beitrag gesehen, dass ein Kater ein Zuhause sucht, etwa ein Jahr alt, also wie unsere Franzi. Aus einem intuitiven Gefühl heraus, habe ich mit dem Philipp darüber gesprochen, ob wir dem Kater ein Zuhause geben/bieten sollen, und er stimmte zu. Ich meine, ja, wir haben schon zwei Katzen, aber wir denken auch schon in die Zukunft. Die Lucky ist ja schon älter, und ja, wir hoffen natürlich, dass sie uns noch seeeehr lange erhalten bleibt, aber es wird die Zeit kommen, wo die Lucky nicht mehr so spielfreudig sein wird. Dann wäre die Franzi trotzdem nicht einsam und hätte immer noch einen Spielgefährten kätzischer Art. Also wir haben uns das sehr gut überlegt. Der Kater (Murli) ist kastriert und bringt auch seinen eigenen, kleinen Kratzbaum mit. Aus privaten Gründen will der jetzige Besitzer den Kater abgeben. Einige Male haben wir über Facebook im Messenger hin und hergeschrieben und heute telefoniert. Was dabei noch rausgekommen ist, nein, kann wohl kein Zufall sein!!! Jedenfalls, er will morgen mit dem Kater vorbei kommen, gegen Abend. Als ich die Adresse durchgegeben habe, und gesagt habe, bei welchem Namen zu läuten ist, weil die Schwiegermutter wohnt ja auch noch im selben Haus, und bei unserer Klingel steht der Doppelname, also unser Familienname und mein lediger Nachname. Als er diesen hörte, meinte er, er ist mit jemandem in die Klasse gegangen, der den selben Nachnamen hat. Letztendlich stellte sich heraus, er ist ein ehemaliger Klassenkollege meines Bruders!!! Ich sagte aber gleich, dass ich mit meinem Bruder keinen Kontakt mehr habe, weil, … eben so viel vorgefallen ist. Und er weiß das auch, denn er war wohl damals gut mit meinem Bruder befreundet und hat ihn/unsere Familie mal besucht. Dabei ist ihm die schirche Umgangsweise aufgefallen, die mein Bruder mir gegenüber an den Tag gelegt hat. Ich selbst kann mich an ihn, den Schulkollegen nicht erinnern. Ganz dunkel ist mir in Erinnerung, dass mein Bruder mal Besuch von einem Schulkameraden hatte. Im Gegensatz zu meinem Bruder ist sein ehemaliger Schulfreund wohl sehr nett. Es liegt ihm viel daran, dass der Kater in ein gutes, liebevolles Zuhause kommt, weil der Kater, laut Aussage/Beitrag sehr verschmust und zutraulich ist.

Ich denke, es hat alles seinen Sinn, dass ich/wir an einen ehemaligen Schulkollegen meines Bruders geraten sind. Ob er noch Kontakt zu meinem Bruder hat, weiß ich (noch) nicht. Das will ich morgen in Erfahrung bringen. Neben diesem „Zufall“ dürfen wir aber nicht vergessen, in erster Linie geht es darum, dem Katerchen ein neues, liebevolles Zuhause zu ermmöglichen. Ich war nur so perplex, da war zuerst dieses intuitive Gefühl, wir sollten den Kater zu uns nehmen, und dann erfahre ich, dass der meine Familie, insbesondere meinen Bruder aus der Schule gekannt hat. Wie gesagt, der Mann ist sehr nett und aus seiner Stimme am Telefon war herauszuhören, dass es ihm leid getan hat, wie damals mit mir umgegangen worden ist. Und aus dem Facebook-Beitrag liest man auch heraus, dass es ihm nicht leicht fällt, den Kater herzugeben. Seine Freundin hat den Beitrag gepostet, Fotos sind auch dabei, vom Murli. Hier klicken.

Ja, hoffen wir das Beste, dass sich unsere Süßen und der Kater vertragen. Ich denke, Franzi und er werden viel spielen, und die liebe „Grandma“ Lucky, wird alles bewachen und beobachten. 😉

Nun ja, ich werde berichten. 🙂

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Verspäteter Nachtrag – Video vom Sonntag

Jetzt ist mir aufgefallen, dass ich komplett vergessen hatte, das Video vom Sonntag auf Youtube hochzuladen. Heute habe ich das nachgeholt. Am Sonntag war es so, dass das Internet so lahm war. Auf Facebook konnten wir es gerade noch hochladen, aber dann hatte ich keinen Bock mehr. Schließlich habe ich darauf vergessen und bin heute erst wieder draufgekommen,, dass es noch nicht auf Youtube ist, bzw. war.

Äh ja, worum gehts denn jetzt überhaupt? Ganz einfach: Philipp hat mich am Sonntag gefilmt, wie ich mit dem Blindenstock den naturbelassenen Weg entlang gegangen bin.

Ihr dürft das Video gerne teilen/weiterverbreiten. 😉

So, somit ist dies auch verewigt. 😉

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Highscore wiedermal getoppt!!!

Im Spiel „Feer, the Game of running blind“ habe ich meinen Highscore nun getopt. Highscore nun über zweimillionen Punkte, siehe Screenshot.

Auf der Bestenliste bin ich nun auf Platz 88 oder so. … Egal, habe nicht das Ziel, da weißgott wie hoch raufzukommen, es gibt wichtigeres im Leben. 😉 Freuen tut es mich aber schon, dass ich den alten Highscore getoppt hab.

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Warteliste

Bezüglich der Studie habe ich nun heute Antwort bekommen. Es gab viele positive Rückmeldungen und alle Termine sind schon vergeben. Aber ich habe das Angebot bekommen, auf eine Warteliste gesetzt zu werden, damit wenn wieder einmal eine Studie durchgeführt wird, ich dann kontaktiert werden kann. Darauf bin ich eingegangen, habe mich auf die Liste setzen lassen.

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Klingt interessant – Forschungsstudie zum blinden Gehirn an der Freien Universität Berlin sucht geburtsblinde Brailleleserinnen und Brailleleser

Zitat: „Wir interessieren uns dafür, wie die Informationsverarbeitung im Gehirn blinder Menschen funktioniert. In sehenden Menschen verarbeitet die Sehrinde, die den Großteil unseres im Hinterkopf liegenden Gehirns einnimmt, alle möglichen Arten von visuellen Informationen (z.B. Formen, Farben und Texturen). In blinden Menschen kann diese Region des Gehirns auch flexibel andere Aufgaben übernehmen. Bisherige Studien haben beispielsweise gefunden, dass die Sehrinde von blinden Menschen während des Lösens mathematischer Aufgaben oder der Verarbeitung von Sprache aktiv ist. In unserer Forschung an der Freien Universität Berlin interessieren wir uns besonders für die Frage, was während des Braille Lesens im Gehirn passiert. Für unsere Forschungsstudien sind wir daher immer auf der Suche nach geburtsblinden Teilnehmer:innen, die fließend Braille lesen können.“

Quelle: https://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/neural_dyn_of_vis_cog/research/index.html

Ich gehör zu der Zielgruppe, bin geburtsblind und kann fließend Brailleschrift/Blindenschrift lesen, da ich das bereits in der Grundschule gelernt habe. Also hab ich da mal hingeschrieben, gefragt, 1. ob auch Menschen aus Österreich an der Studie teilnehmen können, und 2. Ob Reise- und Übernachtungskosten auch für die Begleitperson, in diesem Fall für meinen Mann, übernommen werden. Ich könnte zwar das Mobilitätsservice für Behinderte von der Bahn nutzen und alleine mit dem Zug fahren, aber so ganz allein in einer fremden Umgebung? Hm, weiß nicht. Deshalb, lieber wär‘s mir schon, wenn der Philipp als meine Begleitperson mitkommen könnte.

Das war witzig, als ich dem Philipp von der Studie erzählt hab, meinte er gleich: „Willst Dich da anmelden?“, ich meinte, „Ich schreib da zumindest mal hin, wollte aber noch vorher mit Dir drüber reden.“ Er meinte dann noch, wir müssen ja mal raus, und sowohl ich, als auch er, waren noch nie in Berlin. Und für die Versorgung der Katzen wird sich sicher auch jemand in unserem Umfeld finden lassen. Länger als ein paar Tage werden wir wohl eh nicht wegsein. Aber erstmal die Antwortmail abwarten, bevor wir groß ins Planen kommen. Interessant wär‘s auf jeden Fall, an der Studie teilzunehmen und mitzuverfolgen, was dann dabei rauskommt.

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Sonntagsspaziergang oder neue Wege erkunden/üben mit dem Blindenstock

Heute waren Philipp und ich spazieren. Ich bin den ganzen Weg alleine mit dem Stock gegangen, bis zur Uni. Es hat Spass gemacht, vor allem da war auf dem Weg ein naturbelassenes Wegstück mit Bäumen. Schön, dass ich heute wiedermal meinen Radius erweitern konnte, zumindest eine kleine Strecke von dem Weg kann ich dann schon mal immer wieder alleine spazieren gehen.

Es sind auch wieder so einige Fotos entstanden, die der Philipp gemacht hat. Aber um ehrlich zu sein, mir ist das zu mühsam, alle auf WP hochzuladen, aber über das Handy habe(n) ich/wir alle auf Facebook gepostet, in einem Album, das öffentlich zugänglich ist. Hier nur mal ein paar Fotos:

Wer alle Fotos ansehen will, bitteschön:

Es hat so gut getan, heute wieder in Bewegung gewesen zu sein und neue Wege zu erkunden.

PS.: Nochmal der Link: Hier klicken, um alle Fotos zu sehen.

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Jahrbuch 2021 positive Momente

Positive Momente 22.08.2021

Ich freue mich das wir heute einen gemütlichen Sonntag verlebt haben.

Weiters freue ich mich darüber, dass ich bei dem Spiel „Feer, the Game of running blind“ einen neuen Highscore erreicht habe, siehe Screenshot.

Über dieses Spiel habe ich bereits 2019 etwas hier im Blog geschrieben, hier. Die selben Entwickler haben mittlerweile ein neues Spiel heraus gebracht, „Sonar Islands“, was ich auch gerne spiele. Vielleicht schreib ich da auch mal was drüber. … Beim Spiel Feer bin ich im Moment bei Lavel 69 angelangt.

Freue mich, dass ich heute trotzdem etwas kleines gebastelt habe, nämlich „Minnie“, eine weiße Maus. Eigentlich nichts besonderes, vor allem es hat mich bei Ohren und Gesicht gehundst also habe ich das weggelassen. Philipp meinte, mit viel Fantasie kann man erkennen, dass es eine Maus ist. Auch okay, denn die meisten meiner handgemachten Figuren haben kein Gesicht, auch um die Fantasie anderer Menschen anzuregen. 😉 Ich zeig Euch „Minnie“ trotzdem, für Katzen und Katzenfreunde. 🙂

Ich habe es genossen, gegen Abend dem Regen und leichtem Gewitter am Balkon zu lauschen.

Soweit der Beitrag zum Sonntag. 🙂 Ich wünsche allen noch einen schönen Restabend und einen guten Start in die neue Woche.

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Nachtrag zum Donnerstag – kreative Schaffenspause aber dafür wiedermal Stocktraining + Überlegungen zum Thema alten Kram schriftlich aufarbeiten

Gestern habe ich nichts, in Sachen kreatives und basteln gemacht. Mal das, was letzte Tage entstanden ist, wirken lassen, und angefangenes ruhen lassen.

Aber gestern am späten Nachmittag waren wir einkaufen. Ich bin diesmal wieder alleine mit Blindenstock gegangen. Gemeinsam mit dem Philipp hat es wieder gut geklappt. Ich konnte eigentlich nicht wirklich einen Fehler finden, wieso es letzten Freitag, beim alleinigen Testgang nicht geklappt hat. Jedoch habe ich eingesehen, dass es einfach noch zu früh war, und es noch mehr Übung und Routine braucht, um den Weg zum Supermarkt letztendlich irgendwann alleine zu gehen. Ich werde das zukünftig lockerer nehmen, denn immerhin ist der Weg zu der Bäckerei/dem Café eh wichtiger, weil dort ist es ohnehin sowieso einfacher, Kleinigkeiten, wie Milch, Eier, Gebäck einzukaufen, weil man in der Bäckerei einfach nur zur Theke gehen muss, und sagen, was man möchte, ähnlich wie früher, beim Greißler. Beim Wort „Greißler“, fällt mir wieder die Schokobananen-Kindheitserinnerung ein. Das war zu einer Zeit, wo meine Kinderwelt noch so halbwegs in Ordnung war. Aber umso älter ich geworden bin, desto dunkler und schlimmer wurde meine Kindheit/Jugend. Aber das ist jetzt nicht das Thema. … Ist mir jetzt nur so in den Sinn gekommen.

Im Moment läuft so viel wie ein Film in meinem Kopf ab. Grade will so viel raus, aufgeschrieben werden. Aber das sind so Sachen, die ich nicht öffentlich schreiben/posten möchte. Anderrerseits ist da doch ein gewisses Mitteilungsbedürfnis, mit dem ganzen alten Kram, der schriftlich aufgearbeitet werden möchte, auch nicht ganz allein zu sein. Die Alternative wäre ein passwortgeschützter Beitrag. Da hätte dann nur Zugriff, wer das Passwort hat. Wollte ja schon einmal auf diese Art meine Lebensgeschichte aufarbeiten, aber mir war das dann doch nicht stimmig, dieser ständige Spagat zwischen öffentlichen und passwortgeschützten Beiträgen, in ein- und dem selben Blog. Eine weitere Alternative wäre, überhaupt einen eigenen Blog, einen privaten zu machen, einen geschützten Bereich, wo nur wenige Menschen mitlesen können, einen Mittelweg finden, zwischen, nicht so ganz allein, aber auch nicht in aller Öffentlichkeit. … Soweit ein paar Überlegungen dazu. Dieses Blog „Jacquelines Lebenstagebuch“ soll und wird natürlich weiterhin öffentlich bleiben. In diesem Lebenstagebuch geht es um mein Leben im Hier und jetzt. 🙂 Das Hier und jetzt ist natürlich das Wichtigste, und dennoch darf und kann man die Vergangenheit nicht verdrängen, denn gerade letzte Woche am Freitag habe ich ja noch gemerkt, wie viel von dem alten Mist da noch in mir ist.

So, nun möchte ich für den Moment aber zum Ende kommen, und mich meinem letzten, vorgestern entstandenen Wollie-Wesen widmen. Der Flauschiezwerg braucht noch ein paar wichtige Details, damit er ganz fertig ist, z.B das Mützchen. Vielleicht ist es heute stimmig, unter dem Motto „alle guten Dinge sind drei“, die ersten Wollies durch den Philipp fotografisch festzuhalten und dann herzuzeigen, und zu präsentieren.

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Viel Input und heimlich fotografiert worden

Gestern am Nachmittag haben wir einen Testgang mit Blindenstock zum Supermarkt gemacht, nachdem wir kurz bei dem/der Café/Bäckerei waren. Das hat super geklappt. Und so schwer ist der Weg zum Supermarkt auch nicht. Es ist auch nur eine kleine Straße mit Zebrastreifen zu überqueren. Auf der anderen Straßenseite kommen dann aber einige Hauseingänge, mit versetzten Grünstreifen, an denen ich mich immer orientieren muss. Da brauche ich viel Konzentration, dass ich nicht falsch gehe.

Gegen Ende des Heimwegs hin, hat mich Philipp dann heimlich fotografiert. Erst am Parkplatz bei unserer Wohnanlage habe ich das typische Geräusch der Handykamera gehört und fragte, was er denn da fotografiert hat? Er antwortete: „Ja, Dich.“, mit einer schelmischen Stimme.

Heute gehen wir den Weg wieder. Es ist gut, wenn ich den Weg zum Supermarkt alleine kann, sollte Philipp mal krankheitsbedingt ausfallen. Zwar wird es für mich schwierig, in dem großen Supermarkt alles zu finden, aber die VerkäuferInnen und Kassiererinnen kennen uns ja schon, da wir oft dort zusammen einkaufen gehen. Helfen uns auch immer wieder nach dem Bezahlen beim Einräumen in den Einkaufswagen, wenn wir sehr viel eingekauft haben. Da lässt sich bestimmt zur Not Hilfe finden, dass ich dort zur Kasse hingehe, sage, was ich brauche, und eine Angestellte vom Markt hilft mir dann. Wichtig ist, so selbstständig wie möglich zu sein.

Klar, es gäbe auch die Möglichkeit, Lebensmittel online zu bestellen, aber da braucht man immer einen gewissen Mindestbestellwert, und obendrauf kommt auch noch eine Liefergebühr. Nein, dann lieber selber hingehen, die Komfortzone verlassen, in Bewegung kommen. Lebensmittel online bestellen würde für uns nur dann in Frage kommen, wenn wir wirklich beide krank wären. Aber sonst eher nicht.

Auch wenn der Weg ansich nicht so schwer war, war es gestern doch ganz schön viel neuer Input, und da ist es ganz klar, dass ich danach Abends total kaputt war. Jetzt gehen wir gleich wieder los. Es macht einfach spass, und so nebenbei kann es im Notfall wie gesagt hilfreich sein, wenn ich die Wege kann.

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Allgemein Jahrbuch 2021 positive Momente

Nachtrag von gestern, Cafébesuch und Marillen, oder ein Positive-Momente-Eintrag

Gestern am Nachmittag waren wir in dem Café, von der Bäckerei, neben dem Friseur. Ja, ich bin wieder alleine gegangen, mit dem Blindenstock, und Philipp mal neben mir her, mal vor mir her, je nachdem, wie breit der Gehweg war. Den Spickzettel habe ich gestern kaum noch gebraucht.

Im Café haben wir zuerst zu Mittag gegessen, jeder einen Schinkenkäsetoast, der gut war, auch mit Gemüse (Gurke, Tomate und Paprika) und einem Salatblatt garniert war. Ja, sehr liebevoll angerichtet. Danach noch Kaffee, bzw. heiße Schokolade und Kuchen.

Zu dem Zeitpunkt, wo wir dort waren, war auch eine Freundin von der diensthabenden Angestellten des Cafés anwesend, welche Marillen aus der Wachau vorbei gebracht hat. Einerseits haben wir jeder 2 Marillen zum Kosten bekommen, und schließlich, als wir gerade gehen wollten, haben wir 4 Marillen zum Mitnehmen geschenkt bekommen. Über dieses Geschenk haben wir uns sehr gefreut.

Zurück bin ich dann auch wieder alleine gegangen. Das macht so Spass und Freude!!! Und Philipp ist so lieb. Er sagt mir mehrmals am Tag, wie stolz er auf mich ist. Das ist Seelenbalsam. Und ich erinnere ihn dann daran, wie dankbar ich bin, für seine Hilfe, und das dieser Erfolg ohne sein Zutun nicht möglich gewesen wäre. Ich bade also in Dankbarkeit, Liebe und Seelenbalsam. Mein Selbstbewusstsein erlebt zur Zeit einen großen Aufschwung. Und nein, das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun, wenn ich sage/schreibe, dass ich auch stolz auf mich selbst bin. Wollte das nur gesagt/geschrieben haben, nicht, dass jemand in die falsche Richtung denkt und glaubt, ich sei überheblich geworden.

Nach diesem aktiven Samstag war ich am Abend, wohl bedingt durch die Entzündung im Auge, wieder sehr müde. Ich war früh im Bett. Heute tut das Auge zum Glück endlich weniger weh.

Soweit ein Eintrag zum Samstag. 🙂