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Heute ist Weltbrailletag

Vor 213 Jahren wurde der Erfinder der Blindenschrift, Louis Braille geboren. Er erblindete in jungen Jahren und im Alter von 16 Jahren erfand er die Blindenschrift. Hier ein interessantes Video, für alle, die sich für das Thema interessieren:

https://fb.watch/ajVxtVrDWG/

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Erfreuliches und weniger erfreuliches

Erfreulich, dass es Philipp seinem Cousin und dessen Frau besser geht. Hatte ja geschrieben, sind von Corona erwischt worden. 😦 Weniger erfreulich ist, dass es die Schwiegermutter vom Cousin so schwer mit C erwischt hat, dass sie mit Blaulicht ins Krankenhaus gebracht werden musste.😖 Hier hoffen wir natürlich weiterhin das Beste, dass auch sie bald überm Berg ist.

Für mich persönlich war heute immerhin erfreulich, dass die Wege momentan ganz gut geräumt sind und ich, in Begleitung, Philipp ging etwas weiter vor mir, den Weg zum Supermarkt mit Stock gehen konnte. Die Schneehaufen am Rand waren zwar zum Teil irritierend, aber dennoch hat es ganz gut geklappt. Und ich war auf der sicheren Seite, weil er immer in der Nähe war. Das war schon schön, ein bisschen wenigstens eigenständig, in meinem eigenen Tempo, unterwegs gewesen sein zu können. Hoffentlich bleiben die Wege nun frei und es schneit nicht wieder. Aber wie gesagt, man muss es eh nehmen wie es kommt. 😉

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Bericht vom dritten Adventsonntag und ein Weihnachtslied

Was war das heute für ein schöner Tag! Es hat die Sonne geschienen, was wir prompt für einen Spaziergang genutzt haben. Kurz nachdem ich den erfreulichen Eintrag zur Feier des Tages gepostet hatte, sind wir los, allerdings natürlich gemeinsam, weil wir momentan ziemlich viel Schnee haben, ist der Blindenstock derzeit im Winterschlaf. 😉 Schade, aber was soll man machen, kann man nicht ändern. Ist eben Natur und der Lauf der Jahreszeiten. Übrigens haben sie vor ein paar Tagen in Kärnten heute einen Beitrag drüber gebracht, über den Winter und die damit verbundenen Probleme, für Menschen mit Behinderungen. Ja, nicht nur Blinde sind betroffen, sondern auch Rollstuhlfahrer. Den Beitrag kann man noch 4 Tage in der Orf TVThek nachsehen/nachhören:

https://tvthek.orf.at/profile/Kaernten-heute/70022/Kaernten-heute/14116440/Huerden-fuer-Menschen-mit-Behinderungen/15053739

Morgen haben wir vor, am späten Nachmittag auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Apropos Weihnachten, hier mal ein, mehr oder weniger, lustiges Weihnachtslied, welches wir vor ein paar Tagen im Radio gehört haben, und ich nun auf Youtube gefunden habe. In dem Lied kommt auch eine Katze vor, am Schluss. Jedoch, das was diese Katze im Lied macht, wünsch ich keinem …

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Endlich mal wieder

Der Schnee ist großteils weggetaut. Einzelne Flächen sind noch an Wegrändern und kleine Häufchen auf Grünflächen. Da habe ich die Gelegenheit genutzt und als wir zum Einkaufen/retour gegangen sind, bin ich mit dem Stock gegangen. Ja, endlich mal wieder. So lange, wie nur möglich, auch im Winter die Mobilität aufrecht erhalten, solange nicht zu viel Schnee liegt und/oder es nicht zu eisig ist. Nicht falsch verstehen, ich gehe gerne mit ihm Arm in Arm oder Hand in Hand, aber trotzdem. Und er hat mich am Ende gelobt, dass ich das trotz zum Teil winterlicher Verhältnisse ganz gut gemacht habe. Ja, im Winter ist es wieder ganz was anderes. Ein Schneehaufen am Wegrand hat mich irgendwie irritiert, sodass ich beinahe falsch gegangen wäre, aber zum Glück, Philipp war ja da und konnte mich ausbessern.

Fazit, so ganz alleine würde ich mich momentan wohl nicht trauen, zu gehen, aber mit sehender Begleitung schon, damit ich notfalls wieder auf den richtigen Weg finde. Ich bin zufrieden, wie es heute gelaufen ist.

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Heutiger Spaziergang alleine – ein Resümee

Ich muss/möchte selbstsicherer werden beim Gehen. Und ich muss/möchte wirklich das alleine rausgehen üben. Denn obwohl ich mir beim Weg eigentlich sicher war, wenn wir gemeinsam unterwegs sind, fühle ich mich immer sicher, jedoch alleine, gehe ich automatisch langsamer, um wirklich sicher zu sein, dass ich keine(n) Fehler mache, nicht irgendwo hinkomme, wo ich nicht hin will.

Durch den Umstand, dass ich alleine natürlich langsamer unterwegs bin, aus oben erwähnten Gründen, wirke ich auf mein Umfeld, also auf andere Passanten verloren und orientierungslos. Ich bin mehrmals angesprochen worden, ob ich Hilfe brauche, was ja nett ist. Auf dem Rückweg gab es eine nette Situation, wo die Technik als Kommunikationshilfe diente. Da war ein junger Mann, der nicht oder nur sehr wenig deutsch konnte. Der sprach mich an, auf englisch, worin ich grottenschlecht bin. Ich dachte zuerst, was will denn der jetzt von mir, weil er mir ein Stück gefolgt ist. Dachte mir schon, will der Geld? – oder sonst irgendwas? – Aber nein, … er nahm sein Handy, sprach etwas hinein, in einer, für mich fremden Sprache, und ließ dies auf deutsch übersetzen, und mir von der Stimme vom Übersetzer vorlesen: „Ich denke, Du bist verloren und brauchst Hilfe.“ – da ging mir sprichwörtlich ein Licht auf, der wollte nichts von mir, im Gegenteil, auch nur seine Hilfe anbieten, und weil es zwischen uns schwierig war, mit der Kommunikation, nutzte er einen Übersetzer am Smartphone, um mir etwas mitzuteilen. – ich lehnte, mit einem „thank you very much.“, dankend ab.

Aber das wichtigste, ich habe alleine wieder nach Hause gefunden und war doch über eine Stunde unterwegs. Da schon hatte ich mein Schritteziel von 5000 Schritten erreicht, sogar überschritten, mit 5375. Ich hatte auch auf der Apple Watch den Trainingsmodus „gehen outdoor“ mit laufen, um dann zu Hause einen Überblick zu haben, wie lange ich unterwegs war. Es waren 1 Stunde und 8 Minuten.

Dann waren wir noch gemeinsam im Supermarkt am späten Nachmittag. Dadurch bin ich auf 9728 Schritte heute gekommen, womit ich mehr als zufrieden bin.

Resümee: Einerseits war es schön, alleine unterwegs zu sein, andererseits war aber, auf Grund der, doch noch vorhandenen Unsicherheit ein bisschen Unwohlsein dabei, weil es mir unangenehm war, dass ich auf andere Menschen so hilflos und verloren gewirkt habe.

Ein Teil von mir ist resigniert, meint, ich sollte doch nicht alleine rausgehen, worauf ein anderer Teil aber protestiert und meint, für was haben wir dann Wege mit dem Stock einstudiert? Eben, damit ich alleine etwas mobiler bin.

Was der morgige Tag bringt, werde ich sehen, kann noch nicht sagen, ob ich morgen rausgehe, alleine, oder nicht. Der resignierte Teil meint nein, der motivierte Teil meint ja, ich sollte jeden Tag, wo es trocken ist und nicht regnet oder schneit, zum gehen ausnützen, um zu üben, damit ich auch alleine sicherer werde. Ja, sobald irgendwann im Winter Schnee liegt, wird es mit dem Stocktraining sowieso schwierig, vor allem, sollte mal viel Schnee liegen.

Das ist eben das nächste Problem. Wie schaffe ich es, den Winter über, gut in Bewegung und in Übung zu bleiben, damit ich nicht im Frühling wieder alles auffrischen muss? – deshalb, ich hoffe auf einen, möglichst schneearmen Winter.

Aber was bringt das in die Zukunft schweifen. Trotzdem war es wieder gut, diese Gedanken aufzuschreiben. Jetzt gönne ich mir einen Tee, „innere Balance“, einen Kräutertee. Ich wünsche allen noch einen schönen Abend und für morgen schon mal einen guten Start in den neuen Tag. 🙂

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ausführlicher Eintrag zur Mittagszeit 23.11.2021

Verkatert fühlte ich mich heute. Gut geschlafen diesmal zwar, aber mit irrsinnigen Kopfschmerzen aufgewacht, vor allem am Hinterkopf, so als hätte ich entweder letzte Nacht viel gesoffen, oder als hätte mir jemand mit einem Hammer auf den Hinterkopf gehauen. Höchst unangenehm. Okay zuerst dachte ich, Flüssigkeitsmangel, habe also viel getrunken, Wasser und Tee, aber trotzdem keine Besserung. Also doch eine Tablette genommen und jetzt geht es langsam bergauf. Der Nebel im Kopf lichtet sich, er fühlt sich freier an, also der Kopf, nicht der Nebel. 😉

Apropos Nebel, draußen ist es schon seit Tagen düster und nebelig. Aber vielleicht sollte ich Nachmittags doch mal kurz rausgehen, auf einen kleinen Spaziergang. Das ist ja auch im Lockdown erlaubt, zur körperlichen Betätigung und psychischen Erholung. Die frische Luft würde mir gewiss gut tun. Gestern, als ich so übermüdet war, wollte ich nicht alleine mit dem Stock gehen, nicht einmal zum Einkaufen am späten Nachmittag mit dem Philipp. Mitgegangen bin ich trotzdem, ohne Stock, wir sind Arm in Arm, bzw. Hand in Hand gegangen. Ich wollte nicht riskieren, das irgend etwas passiert.

Aber heute fühle ich mich grundsätzlich gut ausgeruht. Ich bin froh, dass ich mir, mit Philipp seiner Hilfe mehr Mobilität erarbeitet habe, um auch mal kleine Wege alleine zu gehen.

Also, ich werde berichten, ob ich unterwegs war. 😉 Fürs Erste steht einmal mein Plan, gegen 14 Uhr die Wohnung und meine Komfortzone zu verlassen, und einen kleinen Spaziergang zu machen, natürlich nur auf Wegen, die ich schon kenne, damit ich auch wieder alleine nach Hause finde. 😉 Angst habe ich jetzt keine. Angst wäre nur begründet, wenn ich irgendeinen Weg gehen würde, den ich/wir noch nicht so oft geübt habe(n), aber dies habe ich, wie gesagt nicht vor. Angst vielleicht nur dahingehend, dass mich unterwegs jemand blöd anquatscht, so nach dem Motto, was ich denn als blinder Mensch alleine da draußen mache. – für diesen Fall hätte ich allerdings eine selbstbewusste Antwort parat: „Ich nutze mein Anrecht auf körperliche Betätigung an der frischen Luft, was mir und meiner Psyche gut tut.“ – ja, man macht sich so viele unnötige Gedanken. Andererseits gibt es leider Leute, mit unnötigen Vorurteilen. Der absolute Gipfel war ja diese Begegnung. Allerdings, wie ich schon in dem verlinkten Beitrag geschrieben habe, die meisten Begegnungen mit fremden Menschen sind durchweg positiv.

Ja, es war gut, dass ich die Kopfschmerztablette genommen habe, denn sonst würde ich mich wohl jetzt auch noch wie benebelt und unwohl fühlen, wäre ebenfalls keine gute Voraussetzung, für einen Spaziergang ganz alleine, mit dem Blindenstock. Wegen dem Lockdown werden aber wahrscheinlich eh kaum Menschen unterwegs sein, so kann ich mich voll und ganz auf mich, meine Umgebung und den Weg konzentrieren. Aber gerade deswegen, weil wohl weniger los ist, ist es so wichtig, nur einen Weg zu gehen, wo ich dann sicher wieder alleine zurück, nach Hause finde, um auf niemanden angewiesen sein zu müssen, der mir hilft, wieder auf den richtigen Weg zu kommen, falls ich mich verfranze. Aber ich muss/will es wagen, einfach nur mal ohne bestimmten Grund rauszugehen, nicht, weil ich irgend etwas erledigen muss, oder einen Termin habe, sondern einfach nur der Bewegung wegen, und um die Lust auf frische Luft zu befriedigen. Wenn es heute klappt, kann ich mir zukünftig vorstellen, jeden Tag alleine etwas zu gehen, auf gewohnten Wegen, einfach nur, um mich zu bewegen. Es ist also heute auch eine Art Test, nicht, weil ich jemandem etwas beweisen muss, sondern für mich selbst, um mir 100% sicher zu sein. Klar, für frische Luft gäbe es zwar auch den Balkon, aber was soll man bei der Kälte da draußen machen? Herumsitzen und sich den Allerwertesten abfrieren? *grins* Nein, darauf habe ich keine Lust. Die Katzen lasse ich schon raus, wenn sie es wollen, vor allem die Franzi und der Merlin mögen selbst bei der Kälte gern raus, klopfen dann mit der Tatze gegen die Glasscheibe von der Tür und miauen. Die Balkontür ist meistens auf Kipp, damit man das Miauen gut hört. Da kam es vorhin eh zu einer lustigen Situation: Die Franzi miaut draußen und klopft an die Scheibe, und ich red so von drinnen mit ihr: „Ja, Franzi, willst wieder rein?“, und der Merlin herinnen „miau“, worauf ich lachend antwortete: „Aber Merlin, Du heißt doch nicht Franzi.“ Dann ließ ich sie rein, und der Merlin lief raus. Dann verstand ich ihn erst. Er wollte mir itteilen, dass er jetzt raus wollte, sobald ich die Balkontür für die Franzi geöffnet hatte. Trotzdem, es war eine Augenblickskomik. Ich red mit der Franzi, und der Merlin antwortet.

So, genug geschrieben für den Moment. Es tut einfach gut, seine Gedanken niederzuschreiben. Und wie gesagt, ihr hört/lest heute bestimmt noch von mir. 🙂

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Die nächsten Erfolge stellen sich ein

Wir haben heute, im Rahmen eines Spazierganges auch gleich den Weg zur Apotheke mit dem Blindenstock geübt. Klappt schon ganz gut, weitere Erfolge stellen sich ein, in Richtung mehr Mobilität und Selbstständigkeit, auch wenn dieser Weg noch in Übung ist, ich weiß ungefähr, auf was ich achten, und wie ich gehen muss. Ein Anfang ist gemacht.

Nach dem erfolgreichen Spaziergang+Training sind wir noch in einem Café eingekehrt, bei uns in der Nähe. Den Weg kann ich auch schon, denn dieses Café befindet sich genau neben dem Friseursalon, zu welchem ich ende Juli alleine hingegangen bin. Eintrag dazu siehe hier, falls es jemand nochmal sehen/lesen will, oder überhaupt noch nicht gesehen hat. Ja, ich freue mich über jedes Erfolgserlebnis, dass ich hier im Blog dokumentieren, und mit Euch allen teilen kann. 🙂

Beim Café angekommen, hatte ich auf der Steps App eine witzige Schrittzahl, 6606 Schritte. 😉

Mit diesen guten Neuigkeiten wünsche ich allen einen schönen Restsonntag und auch schon mal für morgen einen guten Wochenstart.😁🤗

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Die Frau auf der Mitleidsschiene

Ein besserer Beitragstitel fällt mir zu dieser gestrigen Begegnung an einer Bushaltestelle nicht ein.

Eine ältere Frau sprach mich/uns an. Stock hatte ich gestern keinen dabei, aber ich war mit einer Armbinde an der Jacke als blind gekennzeichnet. Sie meinte, mein Gott, ich wäre ja so arm, weil ich nicht sehen kann. Ich meinte, dass ich damit gut zurecht komme, weil, ich kenne es ja auch nicht anders, weil es von Geburt an schon so ist. Die Dame steigerte sich aber nur noch weiter in ihr Mitleidsgetue hinein und meinte: „Ach was, ein Leben, ohne etwas sehen zu können, ist doch nicht lebenswert!“. Worauf ich erwiderte, dass es so viel schönes auf der Welt gibt, dass man auch mit den anderen Sinnen wahrnehmen kann. Schließlich sagte sie, ich könne ja alleine nirgens hin, korrigierte dann aber und fügte hinzu: „Ach ja, die Blinden gehen ja mit diesem Stock.“, was ich bestätigte. Ich wollte gerade stolz hinzufügen, dass wir in letzter Zeit hier in der Nähe mehrere Wege eingeübt hatten, da meinte sie in besorgtem Ton zu uns: „Aber besser, Sie gehen immer gemeinsam, weil sonst passiert Ihnen alleine noch was.“. Ich meinte darauf nur noch, man darf nicht so negativ denken. Auf ein weiteres Gespräch ließ ich mich mit der Frau nicht mehr ein. Wir ignorierten ihr Gefasel nur noch und wir waren froh, als endlich der Buss kam.

Ich unterhalte mich gerne mit Menschen und versuche zu erklären usw. aber wenn sie, wie diese Frau uneinsichtig sind und keinen Raum lassen, dass es doch anders sein könnte, als wie sie behaupten, und mir dann auch noch „vorschreiben“, ob ich nun alleine gehen darf oder nicht, dann ignoriere ich die Person und lasse sie in ihrem Glauben. Und zum Glück, die meisten Begegnungen mit fremden Menschen sind durchweg positiv.

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Wäre mal interessant – kostenlose Yoga-Probestunde

Irgendwann einmal, glaub das war vor ein paar Tagen, kam auf FB eine Werbeanzeige von der Yogaschule Kärnten. Ich hab das zu dem Zeitpunkt nur überflogen, mich nicht so genau damit beschäftigt. Und heute habe ich doch mal gegoogelt und bin auf die Webseite gekommen. Die Yogaschule Kärnten ist auch in Klagenfurt, noch dazu, wie ich im Impressum erfreut festgestellt habe, in der Stadt, also sehr zentral. Da könnte man sogar den Weg hin einüben, falls ich dort einmal einen Kurs machen möchte.

Aber zuerst möchte ich das Angebot einer kostenlosen Yoga-Probestunde in Anspruch nehmen und habe diesbezüglich hingeschrieben. Eigentlich sollte man eine kostenlose Probestunde über das Kontaktformular anfragen, doch dort ist ein Captcha, also so ein grafischer Sicherheitscode zum Spamschutz zum Eingeben, diesen liest mir allerdings das Screenreaderprogramm nicht aus, eben weil die Zahlen oder Buchstaben nur grafisch auf einem Bild dargestellt sind, und die Screenreaderprogramme können nur Text auslesen/vorlesen. An dieser Barriere wäre mein Anliegen fast gescheitert. Ich hätte zwar dann wenn der Philipp nach Hause kommt, ihn bitten können, mir zu helfen, aber ich möchte alles so eigenständig wie möglich machen. Das ging dann schließlich, denn zum Glück gibts ja noch die direkte Mailadresse, die ich dann auch benutzt habe. Habe das dort auch so geschrieben, dass ich zwar ursprünglich das Kontaktformular nutzen wollte, aber … den Rest kennt Ihr ja schon. 😉

Nun bin ich gespannt, auf die Antwort/Reaktion. – ich denke aber nicht, dass meine Behinderung ein Problem darstellt. Außerdem steht auf der Webseite, dass es für jeden möglich ist, Yoga zu praktizieren. Und vielleicht ist es für die in der Yogaschule auch mal eine neue Erfahrung, einem blinden Menschen Yoga zu vermitteln. 😉 Für beide Seiten, für mich und die Yogaschule was Neues. Hoffentlich traut man sich das dort zu. … Na ja, mal sehen, und die Antwort abwarten.

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Es fühlt sich gut an

Es fühlt sich gut an, mit dem neuen Blindenstock unterwegs zu sein. Und hier ist das gute Stück, wir waren heute das erste Mal damit unterwegs, also ich, und der Philipp hat mich fotografiert. Viel Unterschied zum alten Stock ist zwar nicht, außer, dass er natürlich vollkommen nigelnagelneu ist, und außerdem ist der neue Stock länger als der Alte und die Spitze ist kleiner.