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Heute wieder Freude an der Mobilität gehabt

Haben uns heute in seiner Mittagspause wiedermal in der Stadt, bei der Bushaltestelle getroffen. Kurz ein paar Besorgungen erledigen und ihm was bringen. In der Früh ist es für ihn etwas hektisch, sodass er manchmal Sachen vergisst.

Wie der Titel dieses Eintrages schon aussagt, hatte ich heute wieder Freude an der Mobilität. Es hat alles gut geklappt, mit dem Bus usw. Am Ende kann ich sagen/schreiben, auch wenn ich manchmal etwas unsicher/unbeholfen bin/wirke, ans Ziel komme ich immer.

Ja, es hat sich heute gut und positiv angefühlt. Bin beim warten auf den Bus in Richtung heimwärts noch mit einer netten Dame so ein bisschen ins Gespräch gekommen, netter Smalltalk. 🙂 Ein schönes Gefühl, sich mal Mittags kurz zu treffen und zu wissen, dass ich wieder selbstständig nach Hause fahren kann, ohne auf jemanden/ein Taxi angewiesen zu sein.

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Freiheiten

Ich genieße meine neuen, durch Wissensdurst und Ehrgeiz erworbenen Freiheiten, immer dankbar weil ohne die Hilfe, Liebe und Geduld von meinem lieben Philipp, wäre das alles nicht möglich.

  • Selbstständig mit dem Blindenstock kleine Spaziergänge zu unternehmen/Wege zu üben bzw. das Gelernte zu festigen. (War gestern Abend alleine noch kurz auf einen Spaziergang draußen, zur Busstation spaziert und wieder zurück, hin 10 Min. und zurück 10 Min.)
  • Mir mal eben selbst z.b Semmeln fürs Frühstück aufbacken zu können, dank blindengerechter Adaptierung des Backofens.
  • Auch mal selbstständig Müll wegbringen, wenn er gerade voll ist, und nicht erst warten zu müssen, bis eine Haushaltshilfe, oder Philipp von der Arbeit kommt.

Ja, es sind Freiheiten, die mich unabhängiger und selbstständiger machen.

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Die Toast-Premiere

Heute habe ich fürs Abendessen das erste Mal selbstständig Schinken-Käsetoast gemacht. Wie hier geschrieben, haben wir das Backrohr blindengerecht adaptiert. Nach wenigen Minuten Backzeit war ein köstliches Abendessen fertig. Die Toasts habe ich schließlich mit Hilfe eines Geschirrtuchs rausgeholt.

Schinken-Käsetoasts, an und für sich nichts Weltbewegendes, und doch für mich Grund genug, stolz darauf zu sein, dass sie bei meinem ersten Mal gleich so gut gelungen sind. Fotos gibts leider keine, waren viel zu schnell weg. 😉

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Nachtrag Bericht vom Wochenende

Am Samstag waren wir Vormittags erstmal bei der Apotheke. Habe mir einen Sonnenschutz geholt, einen Spray, Sonnenschutzfaktor 50. Der Chef von der Apotheke persönlich hat uns bedient und mir das Spray empfohlen. Hatte es schon mehrmals in Verwendung, vor allem am Sonntag.

Nach der Apotheke sind wir mit dem Bus weiter gefahren, zur Station, in der Nähe von der Ordination unserer Hausärztin. Die Zeit war gerade günstig, um den Weg zur Ordination einzuüben, ich möchte nämlich diese Woche dorthin. Das ist ein weiterer Meilenstein, in Sachen Selbstständigkeit und Mobilität, Termine bei unserer Hausärztin unabhängig und selbstständig wahrzunehmen, ohne ständig auf ein Taxi angewiesen zu sein, vorausgesetzt, ich bin nicht akut krank oder so, dann würde ich natürlich nicht ganz alleine in der Gegend rumfahren, aber so für leichtere gesundheitliche Probleme oder Kontrolltermine finde ich diese Unabhängigkeit wichtig. Und es war/ist auch gar nicht so schwer, ich konnte mir die Wege gut einprägen, zuerst von der Haltestelle stadteinwärts zur Ordination, dies in mehreren Durchgängen geübt, und dann den Weg von der Ordination zur Busstation in Richtung nach Hause, stadtauswärts, auch wieder in mehreren Durchgängen geübt. Und wie immer macht es mit Philipp‘s Unterstützung richtig spass, was neues zu lernen, weil er immer geduldig ist und immer viele lobende Worte für mich und meine Fortschritte findet. Ich bin ihm unendlich dankbar für seine Hilfe. Er ist der Beste! ❤

Schließlich waren wir noch paar Sachen einkaufen und sind nach Hause gegangen. Den restlichen Samstag verbrachten wir gemütlich in der Wohnung.

Am Sonntag schliefen wir uns erstmal richtig aus. Dann fuhren wir wieder zur Ordination, um zu üben. Es war sehr warm und ich bin froh, das Sonnenschutzspray mitgehabt zu haben. Vor dem Weggehen habe ich Arme und Gesicht schon damit vorsorglich eingesprüht, hatte dann aber das Gefühl, weil die Sonne so heiß war, es sei zu wenig und habe nochmal nachgesprüht. Zurück zum üben. Gestern haben wir noch die Schwachstellen ausgemerzt, und ich denke, jetzt sollte es klappen. Rein ins Haus, wo die Ordination drin ist, kommt man leider am Wochenende nicht, ist zugesperrt. Aber ich werde dort bestimmt nicht die einzige Person sein und es findet sich sicher jemand, der mir helfen kann. Ich weiß zumindest, dass die Ordination im ersten Stock ist.

Wieder zu Hause angekommen, haben wir es uns wieder gemütlich gemacht. Fazit es war ein aktives Wochenende, aber dennoch nicht stressig. Aber leider hat mich doch wieder ein böses „Sonnenmonster“ gebissen, an einer Stelle, die ich natürlich nicht beachtet habe, weil eigentlich das T-Shirt darüber war. Aber trotzdem, durch das T-Shirt durch, habe ich auf der rechten Schulter einen richtig fiesen Sonnenbrand bekommen, tut richtig weh, hab ich auch schon behandelt. Habe es erst gestern Abend so richtig gemerkt. Da bin ich schon etwas frustriert drüber, dass ich die Sonne kaum vertrage, wo ich doch den Sommer und Wärme so mag. Aber wenn man fast jedes Wochenende irgendwo von der Sonne verbrannt wird, da vergeht einem die Lust auf Sommer echt! Und der Sommer hat noch nicht einmal richtig begonnen, der offizielle Sommerbeginn ist immerhin am 20. Juni, aber es ist trotzdem schon sehr sommerlich, gestern 28 Grad.

Soweit ein ausführlicher Eintrag zum Wochenende. Wünsche allen eine gute Woche. 🙂

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ausführlich gebloggt, Nachtrag zum Tag 05.05.2022 und noch eine Premiere

Gestern war ein sehr aktiver Donnerstag, auch wenn ich so zum Spazierengehen gar nicht gekommen bin.

Zuerst war ich damit beschäftigt, auf unserem Balkon das Katzensicherheitsnetz ein bisschen zu reparieren. Madame Franzi war nämlich unlängst außerhalb des Netzes, balancierte auf dem Balkongeländer. Und bevor was passiert, habe ich also das Netz abgetastet und überall wo es löchrig war mit Kabelbindern das Netz wieder zusammengezurrt sozusagen. Wird eh Zeit, das der Cousin vom Philipp mal Zeit findet, für die Montierung des neuen Katzennetzes, dass wir bereits vor Wochen gekauft haben. Das alte ist schon ziemlich schlecht und immer wieder, im wahrsten Sinne des Wortes lückenhaft. Aber jetzt passt es wieder, für einige Zeit. Ja, ich bin froh und dankbar, dass ich so ein gutes, handwerkliches Geschick habe.

Gestern war außerdem Katzenklo-Generalreinigung. Ich wollte den Philipp überraschen. Nach dem Mittagessen machte ich mich also alleine daran, alle 3 Katzentoiletten zu reinigen. Das war eine Premiere! Ich habe das gestern zum ersten Mal ganz alleine gemacht. Ich kam ganz schön ins Schwitzen. Aber die Arbeit hat sich gelohnt. Die Katzen haben die Klos danach wie immer gut angenommen. Hatte ein bisschen Sorge, weil manche Katzen reagieren ja nicht so gut auf Veränderungen. Bisher waren sie es ja gewohnt, dass wir es gemeinsam, der Philipp und ich, gemacht haben, und eben gestern das erste Mal alleine nur ich. Aber überhaupt kein Problem. Bin eh froh, dass unsere Katzen überhaupt nicht wählerisch sind. Das allerschwierigste war dann aber, den großen Müllsack mit dem ganzen alten Katzenstreu darin, runter zum/in den Müllcontainer zu befördern. Hatte auch Angst, dass der reißt und die ganzen Körnchen rausrieseln unterwegs. Aber wir haben ohnehin extrastarke Müllsäcke gekauft, trotzdem. Letzte Woche hatten wir es gerade noch rechtzeitig geschafft, den Sack in den Container zu befördern, weil genau in dem Moment ist der Sack unten gerissen, war ein kleines Loch. Hab den Sack hochgehoben, auf den linken Arm und mit der linken Hand fixiert/festgehalten. Dann noch den Blindenstock, und so vorsichtig die Stiegen hinunter. Auf dem Weg zu den Müllcontainern musste ich den schweren Sack immer wieder stabilisieren, damit er mir nicht runterfällt. Einmal musste ich absetzen und kurz pausieren. Man, war ich froh, als der Sack dann endlich im Container war! Dann wieder rauf in die Wohnung und die leeren Papiersäcke fürs Altpapier geholt. In den Papiersäcken war das neue/frische Katzenstreu drin. Ich war/bin total stolz darauf, dass ich es mit der Katzenklo-Generalreinigung alleine geschafft habe!!! Und die Überraschung ist auch gelungen. Er hätte nie damit gerechnet, dass ich die Katzenklos alleine grundreinige. 😉

Wir waren dann noch einkaufen. Also ein bisschen kam ich doch noch raus, mit dem Blindenstock. Beim nach Hause gehen haben wir wieder so einen kleinen Test gemacht. Philipp ging schon mal vor nach Hause und ich ging mit dem Stock, in meinem Tempo nach. Es klappte ganz gut, bis auf wenige kleine Fehler, die ich mir aber nicht zu Herzen nehme. Ich bin sehr dankbar, dass es eigentlich so gut wie immer hilfsbereite Menschen gibt, sollte ich wirklich mal nicht zurecht kommen. Eine Passantin aus der Nachbarschaft (nicht direkt von unserem Haus), hat mir unter anderem geholfen. Ich bedankte mich und meinte, normalerweise kann ich den Weg schon ganz gut, und sie sagte: „Ich weiß, ich weiß, habe Sie schon öfters beobachtet.“ Mir ist das nämlich oft etwas peinlich, wenn mir ein Fehler passiert, weil ich dann das Gefühl habe, ich wirke auf fremde Menschen planlos und desorientiert, und diese Menschen könnten sich ja so etwas denken wie: „Warum rennt die Blinde da draußen herum, wenn sie sich nicht auskennt?“ – vielleicht sollte ich mir da auch nicht (mehr) so viele Gedanken drüber machen, was andere über mich denken. Fakt ist, zumeist klappt es sehr gut ohne gravierende Fehler. Und bis jetzt habe ich immer nur nette, hilfsbereite Menschen getroffen, und das ist, was zählt.

Ja, das wars nun also zum Donnerstag. 🙂

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Nachtrag, zum Tag, 04.05.2022

Gestern war ich am späten Vormittag im Hilfsmittelshop vom Blindenverband. Den Weg dorthin kann ich noch nicht, bin mit dem Taxi hin und zurück gefahren. Ich wollte/brauchte eine breitere Spitze für meinen Blindenstock. Mit der kleinen/schmalen Spitze bin ich ständig bei Gullis, Zäunen etc. hängen geblieben. Dies störte den Fluss der Bewegung, des Gehens ziemlich. Nun mit der neuen Spitze, eine Kugelförmige, geht es wieder flüssig voran. 🙂

Am späten Nachmittag waren wir Katzenstreu/Katzenfutter kaufen. Im Drogeriemarkt habe ich mir auch unter anderem einen neuen Haarreifen gekauft, mit Blumen und Schmetterlingen. Schön frühlingshaft und passend zu der Fee in mir. 😉

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Nachtrag von gestern 2 – Wegabschnittsanalyse + Ergebnis des heutigen, alleine durchgeführten Testlaufs

So, … gestern haben wir dem Fehlerteufelchen den Gar ausgemacht. 😉 Ich weiß jetzt, wo die Schwachstelle war und worauf ich achten muss. Wie berichtet, kam ich ja vom Gehweg ab, als ich so konzentriert war, nicht in eine Einfahrt zu einer Tiefgarage zu laufen. Das war vergangene Woche. Der Wegabschnitt zwischen Gehweg und Straße ist abgeflacht, keine Gehsteigkante. Jedoch hat mir Philipp gestern gezeigt, dass es zwischen Gehweg und Straße eine Rille im Boden gibt, an der Stelle, bei der Einfahrt. Dann kommt ein Grünstreifen, bei dem ich nach links einbiegen muss. Ich soll mich also nicht zu sehr auf die Einfahrt konzentrieren, sondern mehr auf die Rille im Boden und den Grünstreifen. Dann kann mir nichts passieren, weder, dass ich in die Tiefgarage laufe, noch gelange ich dadurch unbeabsichtigt auf die Straße. Philipp hat den Wegabschnitt fotografiert, damit Ihr besser versteht, was ich meine.

Heute bin ich wie gesagt am Nachmittag alleine aufgebrochen, um das gestern erfahrene/erlernte gleich alleine auszuprobieren. Ja und was soll ich sagen? Es hat geklappt!!! Ich bin heute alleine bis zum Supermarkt gegangen!!! Das war und ist ein Glücksgefühl!!! Als ich dort, beim Eingang zum Parkplatz vom Supermarkt angekommen bin, zückte ich gleich mein iPhone, um den Philipp anzurufen, und ihm stolz mitzuteilen, dass ich es tatsächlich geschafft habe. Es war das erste Mal, dass ich es überhaupt ganz alleine ohne Fehler/fremde Hilfe dorthin geschafft habe. Der „Knoten“ ist geplatzt, dadurch das wir auf dem oben erwähnten Wegabschnitt diesen groben Fehler ausgebügelt haben. *freu* Ich bin dann ein paar mal noch hin und her gegangen, zwischen diesem Wegabschnitt und dem Eingang zum Supermarktparkplatz, um sicher zu stellen, dass es kein Zufallseffekt ist, sondern das es nun immer so klappt. Ja, wenn man einen Weg so lange übt und sich dauernd Fehler einschleichen, sodass man beinahe aufgibt, klappt es dann doch irgendwann, wenn man schon gar nicht mehr damit rechnet. Habe eh zum Philipp gemeint, schon interessant, da übt man ewig und dann kommt man auf manche wichtige Sachen erst so spät drauf.

In den nächsten Tagen werde ich weitere Übungsspaziergänge dorthin unternehmen, und es auch mal wagen, den weiteren Weg zum Naturbelassenen Weg und den Baumfreunden, mit Hilfer meiner Wegnotizen zu gehen. Letzte Woche habe ich diese ja wie gesagt schön in einen Schnellhefter abgeheftet.

Ja, es ist schön, über diesen Erfolg berichten zu können, es im Blog/Tagebuch festzuhalten. Ein großes Danke an alle hier, die an mich glauben und mir Mut gemacht haben, als es mir letzte Woche so mies ging. DANKE!!!🤗

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Doch kein Ausflug heute

Gestern am Abend habe ich Philipp nochmal gebeten, die Einladung zu diesen Hilfsmittelberatungstagen genauer anzusehen. Dabei stellte sich heraus, man hätte vorher einen Termin vereinbaren müssen. Zuerst dachte ich, es sei so eine Art Hilfsmittelausstellung, wo jeder einfach so hinkommen, und sich beraten lassen kann, war/ist aber wohl nicht so. Schade, aber mal sehen, vielleicht gibt es dieses Jahr nochmal die Gelegenheit. War es halt heute doch eher ein gemütlicher Tag. 🙂

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Positive Momente 07.04.2022

  • In der Früh musste Philipp nicht mit dem Bus fahren. Ein Nachbar, welcher im selben Amt arbeitet, und mit im selben Haus wohnt, 1-2 Stockwerke weiter oben, hat den Philipp im Auto zur Arbeit mitgenommen. Sie begegneten einander „zufällig“ im Stiegenhaus, und er bot ihm an, mitzufahren. Habe mir schon oft gedacht, wär doch cool, wenn die Männer eine Fahrgemeinschaft bilden könnten. Wäre für meinen Liebsten auf jeden Fall stressfreier. Ich freue mich für ihn, dass sich das heute so ergeben hat.
  • Positiv, dass wir heute in mehreren Geschäften ein paar Einkäufe erledigen konnten. Unter anderem für den Philipp einen neuen Gürtel. Beim Alten ist gestern am Abend das Leder gebrochen. Hat gleich noch einen in Reserve mitgenommen. Das Service in dem Geschäft war auch sehr gut. Die Verkäuferin hat ihm noch paar Löcher mehr reingemacht, damit er ihn enger machen kann.
  • Habe heute wieder etwas neues dazugelernt, in Sachen Selbstständigkeit, mit dem Blindenstock. Beim Müll wegbringen hat mir Philipp gezeigt, wo welcher Müllcontainer steht. Wenn ich sozusagen zur Müllinsel komme, stehen linker Hand alle Container aneinander gereiht. Zuerst für Plastik, Flaschen und Dosen, dann der Restmüll, und dann der Container fürs Altpapier. Für die Orientierung an den Containern kann ich die linke Hand benutzen, denn jeder Müllcontainer fühlt sich etwas anders an. Ich freue mich darüber, dass ich nun zukünftig auch selbst Müll wegbringen kann, und nicht immer erst warten muss, bis entweder eine Heimhelferin, oder der Philipp nach Hause kommt. Es fühlt sich gut an, wieder etwas mehr in Sachen Unabhängigkeit und Selbstständigkeit getan/gelernt zu haben.
  • Vorfreude: Morgen habe ich einen kleinen Ausflug geplant. Heute und morgen finden im Blindenverband Hilfsmittelberatungstage statt. Eine Hilfsmittelfirma kommt dafür um Produkte vorzustellen. Da möchte ich den morgigen Tag noch nutzen, und hinfahren. Mal sehen, was es dort so alles gibt.
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Das nächste Ziel wird sein…

Im Grunde ist dies hier eine Ergänzung zum vorigen Eintrag, aber da hatte ich dann vergessen, diesen Punkt mit aufzunehmen.

Das Taxi gestern war recht teuer, hin und retour. Diese Tatsache spornt mich an, weiter zu gehen, mehr zu machen, in Sachen Mobilität und Selbstständigkeit. Heißt also, das nächste Ziel wird sein, meinen Radius zu erweitern, zu versuchen, den Weg zur Ordination meiner/unserer Hausärztin, gemeinsam mit Philipp einzuüben. Das bedeutet dann auch, dass ich ein paar Stationen mit dem Bus fahren muss. Jedoch die einzelnen Haltestellen werden angesagt, daran soll es nicht scheitern. Ich möchte es zumindest versuchen. Vielleicht kann ich dann Ende März alleine hinfahren, und nur für den Rückweg ein Taxi nehmen, denn nach der Blutabnahme werde ich sicher erschöpft sein. von der Zeit her, mehr als ein Monat. Ein Teil von mir meint, es sei sehr ehrgeizig, in diesem Zeitraum, die Zeit vergeht immerhin sehr schnell, aber andererseits, ich konnte mir schon manche Wege schnell merken. Es kommt immer auch auf die Gegebenheiten an, und natürlich auch darauf, wie oft wir zum üben kommen. Philipp ist immerhin unter der Woche die meiste Zeit in der Arbeit.

Egal, ob ich es nun bis zum 29. März schaffe, den Weg alleine zu bewältigen, oder nicht, längerfristig gesehen ist mein Ziel, so viel wie möglich, zumindest wichtige Wege alleine zu schaffen, ohne Druck und ohne Zwang, einfach, weil ich es aus mir heraus, von mir aus will.