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Wie Technik mein Leben verändert

Mit dem nachfolgenden Beitrag beteilige ich mich an der Blogparade Wie Technik mein Leben verändert, von Anders und doch gleich.

Die Technik hat in vielerlei Hinsicht mein Leben verändert. Angefangen beim Schreiben. Früher schrieb ich als Kind meine ersten Gedichte/Kurzgeschichten mit der Perkins Brailler Maschine in Blindenschrift. Später lernte ich in der Schule das Maschinschreiben, auf der ganz normalen Schreibmaschine. Das habe ich gehasst, weil ich hier nicht selbst mitlesen konnte, was ich schreibe. Das Lernen des 10-Fingersystems kommt mir aber jetzt im Computerzeitalter zu Gute. Ich schreibe fast ausschließlich alles nur noch digital.

Ein zweiter Punkt, wie Technik mein Leben verändert ist das Thema Handy. Früher hatte ich ein normales Tastenhandy, ohne Sprachausgabe oder irgendwas. Die Telefonnummern waren zu dieser Zeit in meinem Kopf abgespeichert. Ich prägte mir alle Telefonnummern ein, sodass ich sie aus dem Kopf heraus mit dem Handy wählen konnte. Ich glaube, mit 2014 habe ich mein erstes iPhone bekommen. Ich stellte es mir zuerst schwierig vor, blind ein Touchscreenhandy zu bedienen, aber die Bedienungshilfe VoiceOver macht es sehr leicht, weil jede Aktion am Bildschirm erst mit einem Doppeltipp ausgeführt wird. Zum Schreiben am iPhone verwende ich eine Bluetooth-Tastatur. Das Schreiben auf der Bildschirmtastatur ist mir zu mühsam. Mit dem iPhone und Apps ist so viel mehr möglich, als „nur“ telefonieren und SMS-schreiben. Ich möchte das iPhone nicht mehr missen!

Ein weiterer wichtiger Punkt, wie Technik mein Leben verändert hat ist mein Vorlesegerät, der Poet 2 kompakt, den ich voriges Jahr sehr, sehr günstig auf willhaben.at bekommen habe. Dieses Gerät macht es möglich, dass ich die, an mich gerichteten Briefe, etc. mir vorlesen lassen kann. Früher musste alles mein Mann vorlesen. Jetzt lege ich das Schriftstück ein, und lasse es mir vorlesen. Eine Enorme Erleichterung im Alltag, wenn man nicht mehr zwingend auf einen anderen Menschen angewiesen ist, der einem etwas vorliest. Ich, als Orakelkarten-Fan kann mir jetzt außerdem meine Tageskarte als Inspiration/Impuls zum Tag vorlesen lassen, und muss nicht warten, bis mein Mann Zeit hat.

Fazit: Der technische Fortschritt ist sehr positiv. Sie ermöglicht Selbstständigkeit, und die Teilhabe am Leben.

Abschließend möchte ich zur Blogparade noch anmerken, wirklich jeder kann daran teilnehmen, egal ob blind oder sehend, behindert oder nicht behindert. Dies ist übrigens die allererste Blogparade, bei der ich überhaupt mitgemacht habe.