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Geschichten von/mit Naturwesen

Mini-Elfengeschichte

Die kleine Elfe saß im Laubhaufen auf dem Gehsteig. Als die Menschenfrau, mit ihren, vergleichsweise großen Füßen durchging, lief die kleine Elfe davon, ehe sie sich in die Lüfte erhob und verschwand, so sehr hatte sie sich erschreckt! Und doch spürte die kleine Elfe, dass dieser Mensch nicht in böser Absicht gehandelt hatte. Ja, sie konnte genau fühlen und unterscheiden, ob es sich um gute oder böse Menschen handelt. Wie gerne würde die Elfe mal wieder mit einem Menschen reden, vor allem, da viele ältere Elfen meinen, dass sich die Menschen von heute wieder rückbesinnen, auf die Natur und ihre Schätze. Ach, aber heute wollte es nicht klappen. Die Frau und der Mann neben ihr, hatten es scheinbar eilig, denn kurz darauf kam ein Bus herangefahren. Oben von ihrem Versteck in der Hecke aus konnte die Elfe beobachten, wie sie beide einstiegen und der Bus weiterfuhr.

05.11.2022

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Allgemein

Greti, das Elfenkind, eine Kurzgeschichte

Der Sommer neigte sich dem Ende zu. Prall und reif hingen große und kleine Früchte auf Bäumen und Sträuchern. In einer der kleinen Beeren, die den, noch grünen Strauch wie Perlen schmückten, schlummerte es, ein Elfenkind.

Es war ein verlassener Obstgarten. Hin und wieder kamen Kinder und stibitzten ein paar Früchte, doch es machte sich niemand was daraus. Und so landeten Jahr für Jahr all die kostbaren Früchte auf dem Boden und waren einzig und alleine dazu von Nutzen, den Vögeln als Futter und Nahrung zu dienen.

Eines Tages, als die Sonne noch einmal ihre letzte Kraft gab, und die Früchte groß und klein beschien, fiel jene Beere zu Boden, in welcher das Elfenkind Greti bisher noch schlummerte. Jedoch, durch den Aufprall am Boden erwachte sie und purzelte aus ihrer Perle, rappelte sich aber sofort auf. Da kam auch schon eine hungrige Amsel und verspeiste die Beere.

Greti begann zu weinen und rief: „Und nun? Was wird nun aus mir?“. Dann erst bemerkte sie, dass sie fliegen konnte. Sie war orientierungslos und flog vorerst auf ein Blatt ihres Heimatstrauches. Ein Rabe gesellte sich zu ihr und fragte freundlich krächzend: „Warum so traurig, kleine Elfe?“ „Ach, ich bin aus meinem Beerenbett gefallen, als es vom Strauch fiel. Meine Beere wurde auch bereits gefressen, und nun weiß ich nicht weiter.“, klagte Greti. Die Miene des Raben veränderte sich und er krächzte: „Mann oh Mann, die Elfen von heute haben Probleme! Denk an Deine Vorfahren. Wenn die Zeit gekommen war, zum Erwachen oder für einen neuen Lebensabschnitt, verließen sie sich auf ihr Feingefühl, wo sie denn gerade gebraucht werden, und suchten sich einfach neue Aufgaben/Wohnungen.“

Greti wurde zornig: „Ja, ja, Du großer Vogel stellst Dir alles so einfach vor! Stell Dir mal vor, Du fliegst aus Deinem Bett und nur wenig später ist es weg!“ „Hör auf zu schimpfen und zu jammern, und mach was aus Deinem Elfenleben!“, erwiderte der Rabe noch genervt und flog davon.

Eine kühle Herbstnacht: Greti ließ sich treiben, mit geschlossenen Augen. Sie gab sich dem Nachtwind hin. Irgendwann flaute dieser ab und Greti landete auf einem Fenstersims. Sie lugte hinein. „Oh nein, Menschen! Was soll ich bei Menschen? Nicht alle sind gut zur Natur, und die wenigsten glauben an Elfen.“ Doch Greti fügte sich ihrem Schicksal. Erstmal schlief sie auf dem Fenstersims ein. Dort lagen zwei verdorrte Blätter, die der Wind wohl hinauf geweht hatte. Auf ein Blatt legte sie sich drauf, und mit dem zweiten deckte sie sich zu. „War das der selbe Wind, jener, der auch mich hierher gebracht hat?“ Während sie noch darüber nachdachte, schlief sie ein.

Der nächste Morgen: Nebelschleier hingen in der Luft als Greti erwachte. Erneut lugte sie durch das Fenster. Was war das? Eine Katze sprang in diesem Moment auf das Fensterbrett. Draußen die Elfe und drinnen die Katze sahenn sich in die Augen. „Katzenaugen sind auch wie Perlen. Und mein Name, Greti, bedeutet Perle.“, dachte sie bei sich. Die Katze war übrigens schwarz, und ihre Augen Bernsteinfarben.

Aufgeregt hüpfte Greti auf dem Fenstersims umher und sagte sich: „Vielleicht sollte ich mein Hauptaugenmerk nicht auf die Menschen richten, sondern vielmehr auf die tierischen Mitbewohner dieses Hauses. Vielleicht ist das meine zukünftige Aufgabe, Haustier-Schutzelfe.“

In diesem Moment ging das Fenster auf. Die Katze hüpfte durch das Fenster, welches nicht besonders hoch war, hinunter auf die Wiese, und Greti ihr hinterher. Eine Frau schloss wieder das Fenster. Und wieder, die Blicke von Katze und Elfe trafen sich.

„Bist Du Haustier-Elfe? Und wie heißt Du?“, fragte die Katze. „Hm, es soll wohl so sein, dass ich Haustier-Elfe bin und werde. Bis vor kurzem war ich mir nicht sicher, was meine Aufgabe sein würde. Mein Name ist Greti.“ Und Greti erzählte der Katze ihre Geschichte.

Als Greti zu Ende erzählt hatte, begann die Katze: „Ich lebe noch nicht so lange hier, vielleicht zwei oder drei Monate. Ich bin auf einem Bauernhof geboren. Mein Name ist Minka. Bin in dieses Haus gekommen, als ich 12 Wochen alt war. Meine Schwester Lucy ist auch hier, jedoch sie ist scheu und lieber drinnen.“

Gegen Abend ließ man Minka wieder ins Haus, und auf ihrem Rücken ließ sich, … na, ratet mal wer, mit ins Haus tragen, genau, Greti, die kleine Elfe. Auch Lucy freundete sich mit Greti an und so war die Elfe nun angekommen, in einem neuen Zuhause, und mit ihrer neuen Aufgabe, Haustier-Elfe zu sein, fühlte sie sich sehr wohl.

Im Frühjahr zog die Familie um. Minka und Lucy, samt Elfe Greti kamen natürlich mit. Der Familienvater hatte den ganzen Winter über ein einsames Einfamilienhaus renoviert. Zu dem Haus gehörte ein schöner, großer Obstgarten. Der Umzug war nötig, da sich Nachwuchs ankündigte.

Als sie mit den Katzen im Transportkäfig im neuen Zuhause angekommen war, staunte Greti nicht schlecht. „Nein, Minka, Lucy, das gibts doch nicht!“, rief die Elfe. „Was denn?“, fragte Minka, während sich Lucy nur ängstlich zusammenkauerte. Greti wies mit einem ihrer kleinen Finger hinaus in den Garten. „Hier bin ich geboren!“, flüsterte sie und wurde ganz andächtig.

Doch Greti hatte nicht viel Zeit, sich ihren Erinnerungen hinzugeben. Ihre Aufgaben als Haustier-Elfe waren nun erst recht von Nöten, um Lucy zu helfen, sich zu entspannen und im neuen zu Hause anzukommen, während Minka bereits den geräumigen Garten und das Haus erkundete.

Ein halbes Jahr wohnte die Familie nun schon hier. Wieder war es Herbst. Und wieder gab es reichlich Obst, auch in jenem, ehemals verlassenen Obstgarten. Doch diesmal wurde alles geerntet und liebevoll von der Hausfrau weiterverarbeitet, zu Kompott und Marmeladen. Das Mädchen, welches gesund im Frühjahr zur Welt gekommen war und die beiden Katzen verstanden sich sehr gut. Und Greti gab ihre Energie dazu, für ein harmonisches Familienleben. Ja, alle waren glücklich und zufrieden.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

03.09.2022

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Impulse und Eingebungen Intuition und Spiritualität

Sonnenelfenpoesie

Das kam mir eben in den Sinn, als ich ein paar Minuten auf dem Balkon verweilte:

Sonnenelfenpoesie

In der flirrend heißen Sommerluft
tummeln sich
viele Sonnenelfen.
Sonnenelfen sind
Vermittler/Innen
zwischen den beiden Elementen
Luft und Feuer.
Leicht und schnell
wie Luftwesen,
aber auch Wärme bringend,
wie Feuerwesen.

04.08.2022

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Wandelnde Elfe

Jetzt ist mir wieder eingefallen, was ich zu gestern noch schreiben/erzählen wollte:

Ein Löwenzahnsame hatte sich gestern auf meine Haare, nahe der Stirn verirrt. Das muss passiert sein, während ich den Müll weggebracht hatte. Ich merkte zuerst nichts davon. Erst als der Philipp heimkam, und er mich ansah, meinte er: „Du hast da einen löwenzahnsamen im Haar, Du wandelnde Elfe.“🧝🏻‍♀️ Ich werte das wirklich als ein Zeichen von den Naturwesen, als Zeichen/Geschenk von ihnen, dass ich in gewisserweise ein Teil von ihnen bin. Ich habe ja so einen feenanteil in mir. 😉 Das war gestern wirklich passend. 🙂

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Aus den Erinnerungen, magisches Gedicht zur Frühlingstag und Nachtgleiche

Von vor 3 Jahren:

Frühlingstag und Nachtgleiche
Elfen und Zwerge laden zum Ball

Die Natur
und ihre Reiche
feiern heute das Frühlingsfest
der Tag und Nachtgleiche.
Elfenkönigin
und Zwergenkönig
laden zum Ball,
Feen, Elfen,
Zwerge und Gnome
sie kommen her
von überall.
Gesungen und getanzt wird für Mutter Erde,
die Tiere und Pflanzen,
Naturgeister sie dienen dem Wohle
des Großen und Ganzen.
Meine Seele stimmt
in Gesang und Tanz mit ein,
lasst uns Mutter Erde ehren,
und für all ihre Gaben
dankbar sein.

20.03.2019

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Aus den Erinnerungen, Blumentau, Sternenglanz und co, elfenhafte Impressionen

Blumentau, Sternenglanz und co, elfenhafte Impressionen

Blumentau ist eine Fee, die jeden Tag schon früh auf den Beinen ist, bzw. schon früh durch die Lüfte schwebt. Sie verteilt den herrlichen, frischen Tau auf Wiesen und Blumen. Im Herbst wenn es kalt wird, zieht sie sich wie alle anderen Elfen und Feen des Sommers zurück und hilft mit, im Verborgenen den nächsten Frühling und Sommer vorzubereiten.
Sunnybell: Sunnybell ist eine Elfe der Fröhlichkeit. Ihre Intention ist es, überall, wo es nur geht, Sonnenstrahlen hin zu schicken. Sie trägt keinen Elfenstaub bei sich, sondern jede Menge Sonnenstrahlen. Im Herbst und Winter zieht auch sie sich zurück. Aber ab Februar ist Sunnybell schon wieder unterwegs, um Sonnenstrahlen zu sammeln.
Animalia: Die Fee Animalia ist die Hüterin der Tiere. Sie ist das ganze Jahr aktiv und überall unterwegs, vor allem im Winter, wo es nur wenige Futterquellen gibt. Sie führt die Tiere zu Futterstellen, die teilweise auch von Menschen bereit gestellt werden. Animalia ist für jeden einzelnen Menschen dankbar, der sich, in welcher Form auch immer, für Tiere einsetzt.
Daisylou: Daisylou ist die Elfe der Wiesenblumen. Ihre Botschaft lautet: „Pass bitte auf, wo Du auf der Wiese hintrittst, denn die zarten Gänseblümchen sollen auch leben dürfen. Gehe achtsam durch die Natur.“
Sternenglanz: Die Fee Sternenglanz ist die Hüterin der Nächte und der Träume. Sie liebt es, in klaren Nächten jede Menge Sternenlicht zu verteilen. Die Fee Sternenglanz ist eine Vermittlerin der Ruhe und Stille.

13.03.2016

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Kreativgedankensplitter

Keine Kreatur ist perfekt

3-4 Tage hatte ich nun ein Püppchen in Arbeit. Gestern ist sie endlich fertig geworden, eine Elfe. Ach ja, die Geschichte dazu muss ich auch noch aufschreiben. …

Na ja jedenfalls meinte ich zum Philipp, dass sie nicht perfekt aussieht, und dennoch, nach diesen 3-4 Tagen Handarbeit habe ich trotzdem das Gefühl, sie ist fertig, so, wie sie jetzt ist. Sie hat einen weißen Körper, jedoch grüne Haare, grüne Socken/Stiefel, dazu passend ein grünes Häubchen. Und die Flügel sind auch grün. Weiß ist der Körper deshalb, weil sie eine Lichtelfe ist. Aaaaber, großes Aaaaaber, ich wollte keinesfalls, dass jemand denkt, sie sei ein Engel! Darum die grünen Anteile, auch die Flügel. Wenn ich alles in weiß gemacht hätte, wäre sie keine Elfe, sondern ein Engel geworden. Wobei, … Elfen sind gewissermaßen die Engel der Natur. 😉

Um es auf den Punkt zu bringen, auf meine Aussage hin, dass sie nicht perfekt ist, meinte er: „Keine Kreatur ist perfekt. Und wenn jemand von sich behauptet, perfekt zu sein, dann ist er/sie überheblich und eingebildet.“ So wahr! ❤ – ja, vielleicht spiegelt dieses Wesen so ein bisschen die Unperfektheit von uns Menschen wieder, und dennoch ist jeder Mensch ein Teil der Natur. – ich wünschte nur, mehr Menschen würden das auch so sehen, und danach leben und handeln.

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Gedicht-Gedanken gereimtes im Alltag die Alltagsreimerei Jahreszeiten

Sonnenelfen im Winter Gedichtgedanken

Das sonnige Winterwetter hat mich heute zu einem Gedicht inspiriert:

Sonnenelfen im Winter Gedichtgedanken

Sonnenelfen,
können helfen,
dass es taut,
bevor der Himmel
neuerlich ergraut.
Schnee und Eis
fällt von den Bäumen,
dies lässt ganz zaghaft
vom Frühling träumen.
Jedoch, auch wenn die Sonne
manchen Baum
vom Schnee befreit,
bin ich mir bewusst,
es ist noch immer
Winterzeit.

10.01.2022

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Fürs Traumtagebuch – Apfel, Ei und Elfe

Gegen Morgen war im Halbschlaf plötzlich der außergewöhnliche Name „Fidiya“ in meinem Bewusstsein. Ich weiß nicht einmal, ob es den Namen wirklich gibt? – jedenfalls, kurz darauf sah/spürte ich das innere Bild von einem Apfel. In dessen inneren befand sich ein Ei. Und in dem Ei saß ein kleines Wesen, ich vermute mal, eine Elfe.

Ich habe keine Ahnung, was mir das sagen will, zuerst der Name, dann dieses innere Bild. Bin mir aber sicher, es kann/wird nichts negatives bedeuten, im Gegenteil. Der Apfel ist eine gesunde Frucht, das Ei ist ein Symbol der Fruchtbarkeit, und Elfen sind Naturgeister, welche die Natur beschützen und unterstützen. Trotzdem, sehr interessant, und auch magisch/mystisch.

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Geschichten von/mit Naturwesen Texte-Adventkalender

Texte-Adventkalender 2021 Türchen#8 die Winterelfe

Wilkommen heute öffnet sich Türchen Nr. 8. 🙂 Heute wird es winterlich elfenhaft. 😉 🧝🏻‍♀️

Die Winterelfe

Ich reinige die Luft,
kalt und klar,
den Winter finde ich
so wunderbar.
Ich, als Einzelne bin zwar
klein und zart,
doch, wenn Winterelfen sich vereinigen,
sich der Winter
in gebündelter Kraft
offenbart.
Schneeflockentanz,
und der Sonne
heller Lichterglanz,
der auf die Schneepracht fällt,
verzaubert ringsherum
die ganze Welt.
Ja, dies ist alles
Winterelfenmagie,
hör hin,
hör auf Mutter Erdes
Wintermelodie.
Und während Mutter Natur Kraft schöpft
aus ihrer Winterruh,
gesellt sich jetzt
der Zauber der Weihnacht dazu.
Weihnachtszauber
und Wintermagie,
werde still und höre
mit dem Herzen zu,
der einzigartigen
Sinfonie.

07.12.2018