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Fürs Traumtagebuch, irgendwo zwischen wachen und schlafen, … Raum der Entspannung

Da war ich also, noch nicht so ganz eingeschlafen, aber auch nicht mehr so richtig wach, in einem großen Raum, weich ausgepolstert. Am Boden, oder war es der Boden selber? … ganz weicher Schaumstoff, der scheinbar auf das Atmen reagiert. Man liegt dort auf diesem weichen Untergrund und mit jedem Atemzug, bei jedem ausatmen sinkt man mehr und mehr ein, in diese Schaumstoffunterlage, bis man tatsächlich fest eingeschlafen ist und nichts mehr bewusst mitkriegt. – oder mir kommt grad in den Sinn, vielleicht ist es eine Art Treibsand, die einem bei jedem Atemzug immer tiefer in die Entspannung, in den Schlaf und ins unbewusste hinunter zieht.

In vielen geführten Meditationen habe ich schon gehört, man soll sich tiefer sinken lassen, in die Entspannung. Da hat das irgendwie nie geklappt. Und dann hat mir jetzt mein Körper, mein Geist, oder welcher Teil von mir es auch immer war, diesen Raum der Entspannung aufgezeigt und ich konnte fühlen, was es heißt, tief in die Entspannung zu sinken.

Mittlerweile höre ich kaum bis gar keine geführten Meditationen mehr. Der vorgegebene Ablauf ist mir zu starr. Viel lieber lasse ich Naturgeräusche und/oder Entspannungsmusik laufen und schaue, was dabei kommt, lasse meinen Geist frei fliegen sozusagen. 😉 ganz ohne vorgegebene Programme etc. – gut es wird gewiss Menschen geben, die das brauchen, Vorgaben/ein fixes Konstrukt, an dem sie sich fürs Entspannen/meditieren orientieren können. Es hat eben alles seine Berechtigung. 🙂