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Kundalini Yoga Kurs Einheit 1, holpriger Start mit gemischten Gefühlen

Wie beginne ich am besten? Hab grade eine kleine Schreibblockade (hihi, das reimt sich), habe aber trotzdem die Lust/das Bedürfnis, das Gestern, den Kursabend schriftlich revuepassieren zu lassen.

Wie der Eintragstitel schon sagt, war es ein holpriger Start. Es hat ewig gedauert, bis ich, bzw. der Taxifahrer, mit dem ich gefahren bin, den richtigen Eingang gefunden habe(n). Dann war die Zeit bis zum Beginn schon so knapp. Eine andere Kursteilnehmerin hat auch nur schwer hingefunden. Die erste Begegnung mit der Kursleiterin war eher, … hm wie soll ich sagen/schreiben, … nicht wirklich unhöflich, aber kühl, wohl weil sie alles andere als begeistert war, dass wir so spät dran waren. Jene Kursteilnehmerin, die zeitgleich mit mir ankam, half mir beim ausbreiten der Yogamatte, meinen Platz in dem Kreis zu finden. Das fand ich sehr nett. Ich kam mir etwas unbeholfen vor, und die kühle Ankunftsathmosphäre war nicht gerade förderlich. Vielleicht habe ich zu hohe Ansprüche, aber von einer Yogalehrerin hätte ich mir mehr Wärme, Verständnis und Feingefühl erwartet, zumal es ja auch der erste Tag war.

Inhaltlich bin ich recht gut mitgekommen. Habe gemerkt, der Yogastil Kundalini Yoga fühlt sich für mich gut an. So von der Art des Yoga her war es eine gute Entscheidung, in den Kurs zu gehen, nur das ganze Drumherum, das passt irgendwie (noch) nicht so wirklich. Wenigstens hat mir diese eine Kursteilnehmerin geholfen, ein bisschen in der Gruppe anzukommen. – mag sein, dass es doch etwas (zu) gewagt war, als blinde Person mich da anzumelden und mich alleine in ein so fremdes Umfeld zu begeben, aber das war eine Entscheidung aus dem Herzen heraus, weil ich eigentlich gespürt habe, dass dies etwas für mich ist, um einerseits in Sachen Bewegung mehr zu machen und andererseits zusätzlich auch geistig/spirituell, mein inneres Gleichgewicht zu finden, mehr Lebensenergie zu kreieren/aktivieren.

Nach der Beendigung der ersten Kurseinheit waren irgendwie alle recht schnell weg. Die eine Kursteilnehmerin, die mir am Anfang schon geholfen hatte und die Kursleiterin waren dann nur noch da. Letztendlich hat die Kursleiterin doch noch einen großen Pluspunkt von mir bekommen, denn sie hat sich bereiterklärt, mich zumindest dieses Mal nach Hause zu bringen. Wegen den nächsten Wochen müssen wir noch schauen, wie ich/wir das besser organisiert bekomme(n), mit dem Hinfahren/hinfinden zu diesem Hintereingang. Weil es wird bestimmt nicht immer der gleiche Taxifahrer sein jede Woche, und ich hab keine Lust, auf das wöchentliche suchen. – na ja es soll ja auch eine WhatsAppgruppe geben zum Kurs, für den Austausch und glaub sie stellt da auch Inhalte rein für zu Hause zum üben. Jedenfalls hoffe ich, dass sich dieser organisatorisch katastrophale Knoten noch löst. So richtig einen Draht hab ich ja noch zu niemanden dort, also traue ich mich auch nicht zu fragen, ob mich jemand von den Kursteilnehmerinnen mitnehmen könnte. Aber vielleicht könnte man zumindest einen Treffpunkt vereinbaren, von welchem aus dann alle gemeinsam hingehen, war so mein Gedanke.

Fazit: Ich hab so viele Stimmen/Gefühle in mir. Eben zum einen das gute Gefühl, etwas für mich gefunden zu haben, dass mir gut tut, dann aber wieder die negative Erfahrung mit der schlechten Organisation und dem kühlen Empfang durch die Kursleiterin, wirft doch schon die Frage auf, ob es wirklich die richtige Entscheidung war, diesen Kurs zu buchen. Vielleicht doch noch stornieren und sich eingestehen, dass es nicht geklappt hat? – eine kleine Chance gebe ich dem ganzen noch, mal beobachten, wie sich das mit der WhatsAppgruppe entwickelt. Schade halt, dass man sich jetzt nicht mehr so richtig drauf freuen kann, weil dieser Schatten darüber liegt, wie das ganze organisatorisch besser geregelt werden könnte.🤔 Da passt das Motto „aller Anfang ist schwer“, wieder sehr gut.

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Es tut so gut!😌😁

Bettina und ich wir haben uns nun schon über eine Woche ca nicht mehr getroffen. Heute haben wir telefoniert, beim ersten Mal konnte ich nicht ans Handy rangehen, daraufhin hat sie mir eine WhatsApp-Nachricht geschrieben, die einen Satz enthält, welchen ich nur sehr selten von Menschen bisher gehört habe: „Ich vermisse Dich!“ Es tut so gut zu wissen, dass ich anderen Menschen (außer dem Philipp) wirklich etwas bedeute. Diesen Satz „Ich vermisse Dich!“, habe ich zuletzt vor mehreren Jahren gehört, in einer Zeit, wo der Philipp und ich noch getrennt gewohnt haben, und das ist schon über 10 Jahre her. Insofern bedeutet mir dieser kleine Satz wirklich viel, weil umgekehrt war/ist es ja auch so, ich vermisse sie ebenfalls. Und dieses, sich gegenseitig vermissen sagt wie ich finde sehr viel aus, nämlich, diese Freundschaft zwischen ihr und mir ist nicht einfach irgend etwas oberflächliches, sondern viel tiefer, auf der Herzens- und Seelenebene. Aber irgendwie für mein Selbstwertgefühl ist es etwas besonderes, diesen Satz gesagt/geschrieben bekommen zu haben. Es tut so gut, zu wissen, da draußen ist noch jemand, der mich gerne um sich hat, der/die mich vermisst, wenn wir einander länger nicht sehen/treffen können. Den Philipp habe ich jetzt bewusst nicht mit eingerechnet, weil bei unserer Beziehung liegt es auf der Hand, dass der eine den/die andere(n) bei langer Abwesenheit sehr vermissen würde. Aber Bettina und ich, wir kennen uns ja noch nicht so lange, und dennoch ist es so, als würden wir uns schon ewig kennen.

Nun denn, ich habe sie zurückgerufen und wir haben geredet, für Dienstagvormittag ein Treffen vereinbart. Sie hatte jetzt Zeit gebraucht, weil ja ihre Katze eingeschläfert werden musste, und das kann ich sehr gut nachvollziehen. Und sie hatte von mir immer das Angebot, mich jederzeit anrufen zu können. Ja wie gesagt schön, dass wir einander am Dienstag wieder treffen. 🙂

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Stilles Anteilnehmen und mitfühlen jenseits des rationalen Verstandes

Heute war es ja um 16 Uhr soweit, Bettina‘s Tierarzttermin, mit ihrer Katze Schmusi stand an. Ich hatte mir noch gestern eine Erinnerung im Kalender am Handy angelegt, damit ich/wir darauf nicht vergessen und/oder durch etwas anderes abgelenkt werden könnten.

Jedenfalls, um 16 Uhr stellten wir uns zur Blacky-Ecke, und ich sprach mit ihm, so auf die Art: „Lieber Blacky, wir sind uns darüber bewusst, dass Du immer noch hier bist und das es nach dem irdischen Tod nicht vorbei ist. Also möchte ich Dich bitten, Schmusi, die Katze meiner Freundin Bettina über die Regenbogenbrücke zu begleiten, bzw. auf der anderen Seite auf sie zu warten, danke!“

Dann war es einfach ein stilles Gedenken, Anteilnehmen und mitfühlen. Mir kam das innere Bild/die Vorstellung von einer hell erleuchteten Brücke, auf der einen Seite ein Engel und auf der anderen Seite der Blacky. In der Mitte schließlich Bettina‘s Katze. Danach war ein Frieden und eine gewisse Leichtigkeit spürbar. Auch der Philipp hat es gemerkt.

Irgendwann hatten wir dann das Gefühl, dass es gut war und so beendeten wir unsere kleine Andacht. Zum Schluss kam noch ein Gefühl/eine Energie des Trostes bei mir an. Ich habe daraufhin nach einer Möglichkeit gesucht, diese Energie des Trostes und des Friedens an die Bettina weitergeben/übertragen zu können, persönlich war(en) ich/wir ja nicht dabei. Also hab ich ein Kärtchen genommen, ihren Namen drauf geschrieben, das Kärtchen zwischen meine Hände genommen und mir vorgestellt, dass die Energie von meinem Herzen in die Hände und über die Handflächen in den Zettel/das Geschriebene übertragen wird, dabei fest an sie gedacht. ❤ Über die Herzebene sind wir ja sowieso verbunden und so hab ich dann das Kärtchen mit ihrem Namen mit der linken Hand fest an meine Brust, an mein Herz gedrückt, damit die Energie direkt vom Herzen hinfließen kann. Diese Andacht und danach diese Energieübertragung das waren heute so schöne Erfahrungen, die mit dem Verstand nicht zu begreifen sind. Ich selbst würde es einfach nur als stille Anteilnahme und mitfühlen + Trost schicken bezeichnen, aber bei dem Frieden und alldem habe ich schon auch das Gefühl, dass es eine Art spirituelle Sterbebegleitung war, mit anschließendem Trost spenden, alles aus der Ferne natürlich.

Ich habe heute nichts von Bettina gehört. Habe ihr angeboten, sie kann einfach anrufen, wenn ihr danach ist. Aber wohl braucht sie erstmal Zeit um damit alleine klar zu kommen, dass sie ihre Katze gehen lassen musste, was natürlich total verständlich ist. Sie hatte mich aber gestern im Telefonat gebeten, heute um 16 Uhr an sie und Schmusi zu denken, was ich ihr versprochen und auch eingehalten habe. ❤

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Dienstag 03.01.2023

Philipp geht es wieder deutlich besser. Das viele Schlafen hat ihm gut getan. Er macht sogar wieder Scherze. 😉 Ich bin so froh!😌

Vormittags hatten wir erst einmal Probleme mit dem Fernseher, es war zwar Bild, aber kein Ton. Zum Glück hatte ich die glorreiche Idee, das Gerät abzustecken und ein paar Minuten später wieder an den Strom anzuschließen. Seither funktioniert auch der Ton wieder, insofern wichtig, da wir nicht nur fernsehen, sondern auch Radiosender über den Fernseher laufen lassen. Und Radio ohne Ton ist quasi nix wert.

Dann waren wir heute wieder ein bisschen unterwegs, aber alles in Ruhe, haben uns sehr viel Zeit gelassen. Unter anderem waren wir beim Fressnapf, für die Katzis was besorgen. Auf den Kleiderschränken hatten/haben wir nämlich Kratzbretter angebracht, und die alten waren schon zu sehr abgenutzt, also waren neue fällig. Und mit dem Trolley, den ich hinter mir herzog, ließen sich die beiden Kratzbretter gut transportieren. Danach noch paar Lebensmittel eingekauft und wir waren zum Schluss bei der Schnitzelwelt zu Mittag essen.

Die frische Luft und das Unterwegssein haben so richtig gut getan. Und doch, die Angst, dass unterwegs was sein könnte anfallsmäßig, die war/ist vor allem nach dem gestrigen Ereignis immer da. Dementsprechend groß die Erleichterung, dass wir wieder gut zu Hause angekommen sind. Die neuen Kratzmöglichkeiten sind im übrigen auch bereits an den Schränken befestigt. Es wären Schrauben dabei, aber wir haben es einfach mit doppelseitigem Klebeband angebracht.

Nun werden wir diesen Dienstag ruhig und gemütlich ausklingen lassen.

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Gedicht-Gedanken

Schattenpoesie

Schattenpoesie

Wie ein Tuch
legt sich ein Schatten,
über meine Seele.
Wie zu Eis,
erstarrt mein Sein.
Ruhelos,
nicht wissend wohin,
wie ein Blatt im Wind,
einsam und verlassen,
wie eine einzige Blume,
auf der Wiese im Schnee.
Träge wie ein Eisklotz
gefroren mein Herz,
so fühlt es sich an,
im Nebel der Zeit.
Die wenigen Menschen,
die mir gleichgesinnt
und wohlgesonnen,
sind wie Sonnenstrahlen,
die zumindest kurzzeitig
mein Herz erwärmen,
das Eis etwas
zum schmelzen bringen.

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Voll daneben gegangen oder ein Gespräch wirkt Wunder

Aktuell geht es mir seelisch wieder einmal nicht so gut. Mein Weihnachts-Frustballon bläst sich von Tag zu Tag auch mehr auf, je näher es auf das Fest zugeht.

Der heutige Tag wäre eigentlich ganz anders geplant gewesen, als er jetzt ist. Ursprünglich wäre geplant gewesen, mich heute am Vormittag mit der lieben Bettina zu treffen. Gestern ging es ihr allerdings gesundheitlich nicht so gut und es war nicht sicher, ob es heute stattfinden würde. In der Nacht von gestern auf heute konnte ich zuerst lange nicht einschlafen, erst nachdem ich ein leichtes Schlafmittel in Tablettenform einnahm, ging es, hatte aber zu Folge, dass ich heute total verschlafen habe. Erst dann las ich Bettina‘s WhatsApp-Nachricht, es ginge ihr besser und sie würde sich über ein Treffen total freuen. Das war 3 Stunden, bevor ich wach war und mich aus dem Bett bequemte. Antwortete ihr, dass ich mich freue, dass es ihr wieder besser geht, aber schade, heute würde sich wohl kein Treffen mehr ausgehen, und ich schrieb auch, das ich total verschlafen habe.

Das ist nun alles voll daneben gegangen, was aber nicht an ihr lag, sondern letztenendes an mir. Ich fühlte mich, als hätte ich meine Freundin versetzt, hatte ein schlechtes Gewissen.

Noch während ich diesen Eintrag schrieb, rief mich Bettina an. Wir haben lange geredet. Jetzt geht es mir zumindest insofern besser, dass ich kein schlechtes Gewissen mehr haben muss. Sie ist so lieb! So ein Gespräch wirkt Wunder! Sie hat den Philipp und mich sehr gelobt, mit welch großer Liebe wir miteinander umgehen. Hat mir erzählt, dass es gestern einen Familienstreit gegeben hat. Das haben sie und ich auch gemeinsam, sie ist leider auch oft der Buhmann der Familie. Aber in dem Telefonat heute hat sich wiedermal gezeigt, es ist so gut, dass wir einander haben. Wir können uns gegenseitig unterstützen und aufrichten. Es ist so wertvoll, Herzensmenschen wie den Philipp und die Bettina im Leben zu haben. ❤

Weihnachten kam auch in dem Telefonat vor. Sie fühlt da ähnlich wie ich, diese Anspannung. Vielleicht machen wir an Weihnachten zumindest ein bisschen was gemeinsam. Sie besucht gerne am Nachmittag die Kinder-Christmette. Das ist einerseits sehr besinnlich, hat aber auch was von Leichtigkeit, weil es eben kindgerecht ist. Habe gesagt, würde mich ihr da gerne anschließen, auch wenn ich normalerweise nicht so die Kirchengeherin bin. Das wäre wenigstens ein kleiner, weihnachtlicher Lichtblick. Ja, sie hat sogar vorgeschlagen, eingeladen, dass ich, oder auch gerne der Philipp und ich, sie da begleiten. Ob Philipp mitgeht, weiß ich noch nicht, aber ich werde auf jeden Fall.

Morgen um 10 werden wir 3, Bettina, ich und Philipp gemeinsam in ein(e) Café/Bäckerei frühstücken gehen. Darauf freue ich mich schon.

Nun komme ich zum Ende dieses Eintrages. Es geht mir besser. Die Kombination aus, alles aufschreiben und dazwischen das Telefonat haben gut getan.😌

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Glückliche Fügung und Wärme im Herzen

Es hat alles gut geklappt. Sie kam mir auf dem Weg zur Bushaltestelle schon entgegen. Gleich herzliche Umarmung. Bei uns zu Hause waren wir gar nicht. Wir sind in die Stadt gefahren, da sie dann dort noch was zu erledigen hatte, schlug sie vor, auf den Weihnachtsmarkt zu gehen und dort Punsch zu trinken. Dann kam es zu einer glücklichen Fügung. Als wir gerade aus dem Bus ausgestiegen sind in der Stadt, rief mich der Philipp an, er wäre nun von der Arbeit unterwegs nach Hause. Hab ich ihm gesagt, die Bettina und ich gehen auf den Christkindlmarkt, fragte er, ob er mit dazu kommen soll, ich fragte die Bettina, ob sie was dagegen hätte, nein überhaupt nicht, im Gegenteil, würde sich sogar freuen, ihn auch mal kennenzulernen. Also vereinbarten wir einen Treffpunkt. Dann saßen wir dort in einem, ich nenn‘s mal Punschlokal, haben jeder zwei Tassen Punsch/der Philipp Glühwein getrunken und uns gut unterhalten.

Den Flocki hatte sie dann heute doch nicht mit, der blieb bei ihren Eltern und deren Hund.

Es ist richtig eisig kalt, aber mit Wärme im Herzen lässt sich dies besser ertragen. Und in diesem Punschlokal war es windgeschützt und es ist auch überdacht, da lässt es sich gut aushalten.

Ja, es fühlt sich gut an, im Herzen, weil ich so wunderbare Menschen in meinem Leben habe, Seelenverbindungen nenne ich es jetzt mal, den Philipp und die Bettina. ❤

Das, worüber sie mit mir reden wollte, ein offenes Ohr gebraucht hat, hatte absolut nichts mit mir zu tun, sondern mit ihrer Tochter. Alles nicht so einfach. Näher gehe ich darauf aber nicht ein. Die Schwester von der Bettina war gestern gar nicht dabei.

Hach schön, jetzt einfach den Abend mit diesem schönen Gefühl der Wärme im Herzen genießen und den Tag ausklingen lassen. Haben uns etwas zum Essen bestellt, und während wir auf das Essen warten, habe ich mal eben diesen Eintrag geschrieben.

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Dafür sind doch Freunde da + heute wahrscheinlich noch eine Premiere

Bettina schrieb mir, dass die gestrige Adventfeier mit ihrer Familie gemischt verlaufen ist. Zuerst war noch alles gut, auch die Geschichte kam gut an, doch dann kippte die Situation, die Stimmung, was sie sehr belastet. Sie wolle mir gern mehr heute in einem persönlichen Gespräch erzählen und ich bekräftigte, ich bin gerne für sie da. Sie entschuldigte sich, sie wolle mich damit nicht belästigen, aber ich schrieb, dafür sind doch Freunde da, um miteinander durch dick und dünn zu gehen und sie belästigt mich nicht.

Sie schlug vor, mit dem Hund, mit dem Flocki heute Nachmittag mal in meine/unsere Richtung zu kommen, fragte, wie sie mit dem Bus fahren müsse und ich habe es ihr erklärt. Höchstwahrscheinlich kommt es heute zu einer Premiere, denn ich habe vor, wenn sie damit einverstanden ist, ihr zu zeigen, wo wir wohnen, ich werde Bettina und Flocki auf jeden Fall an der Bushaltestelle abholen, wo ich normalerweise auch einsteige. Ich freue mich schon. Bin gespannt, wie die Katzen auf den kleinen Hund reagieren. 😉

Irgendwie habe ich Angst, die Eskalation des gestrigen Familientreffens könnte (auch) mit mir zu tun haben, dass sie, vor allem Bettinas Schwester, etwas dagegen hat, dass die Bettina eine Behinderte, Blinde Freundin hat. Ich weiß, dass ihre Schwester ziemlich oberflächlich ist, Bettina und ihre Schwester haben nicht gerade ein gutes Verhältnis zueinander. Der Eltern zuliebe wegen treffen sie sich trotzdem immer wieder. – aber ich mache mir gewiss wieder zu viele unnötige Gedanken.🤔 … wie auch immer, werde mir Mühe geben, ihr den Aufenthalt bei mir/uns so angenehm wie möglich zu gestalten.😁

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Unrund

An diesem Freitagmorgen fühle ich mich eher unrund. Bin nach einem Albtraum wachgeworden, oder besser durch einen Albtraum. Danach eine Art Angst- oder Schockstarre, was mich nicht aus dem Bett kommen ließ, obwohl ich schon auf die Toilette musste. Jedoch etwas in mir versuchte mir zu suggerieren, dass sich außerhalb des schützenden Bettes etwas Gefährliches befindet, etwas Böses, was mir auflauert. Selbst meine Gliedmaßen fühlten sich total verkrampft an. Eine halbe Stunde dauerte es mindestens, bis ich aus dem Bett klettern konnte. Das war auch dringend notwendig, 1. wegen der Blase, und 2. machte sich mein Magen unangenehm bemerkbar. Nun, nachdem die Bedürfnisse nach Erleichterung der Blase und Nahrung gestillt sind, werde ich mir eine Dusche gönnen, in der Hoffnung, die Unausgeglichenheiten und Anspannungen in mir doch noch ausgleichen/ausballancieren zu können und den heutigen Tag doch noch zu meinem Freund machen zu können.

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Bombig-negativer Novemberabschluss

Oha, was war das für ein doofer November-Abschluss! Wenn viele kleine, negative Dinge zusammenkommen, dann ist das „löchrige Gefäß“ irgendwann so verdreckt und verstopft, … wie ein verstopfter Abfluss, … wo dann die dreckige Brühe irgendwann das sprichwörtliche Fass zum überlaufen bringt. – Auf das wie und warum möchte ich nicht im Detail eingehen. … Jedenfalls hat sich die ganze aufgestaute, negative Energie schlussendlich entladen, indem ich die Vorraum-Tür und die Badezimmer/WC-Türe so richtig fest und laut zugedroschen hab. *beng* die Bombe ist geplatzt!!! – nein, gut habe ich mich danach trotzdem nicht gefühlt, nur leer und ausgelaugt. Dazu die Angst, Nachbarn könnten sich tagsdarauf beschweren, weil es hier bei uns so laut war. … das Haus hier ist ja ziemlich hellhörig, … sehr dünne Wände. So bombig-negativ habe ich mir das Ende vom November nicht vorgestellt. 😦 Und ab heute kommt der Dezember, mit diesem Fest, namens „Weihnachten“, womit ich auch nicht unbedingt nur positive Erinnerungen verbinde. Von mir aus könnte es auch ausfallen!!! Dieses ganze scheinheilige Getue überall, und dann an den Festtagen selbst gibt es nur Zwist und Unfrieden. Oft genug erlebt in der eigenen Familie (Eltern), und zuletzt auch immer wieder in seiner Familie (Schwiegermutter und Schwester). Wenn man draußen unterwegs ist beim Einkaufen, die Menschen laufen wie ferngesteuert durch die Gegend, … die Blicke nur auf Handys und/oder Schaufenster gerichtet, den Rest der Umwelt/Mittmenschen scheinbar vollkommen ausgeblendet, rennen sie einem halbert nieder. – bitte ich hätte gerne eine Zeitmaschine, womit ich den Dezember überspringen, und gleich in den Jänner 2023 fliegen kann!!! – wer mich sucht, ich bin nun wieder im Bett, habe genug von der Welt da draußen für den Moment…