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Verspäteter Nachtrag – Video vom Sonntag

Jetzt ist mir aufgefallen, dass ich komplett vergessen hatte, das Video vom Sonntag auf Youtube hochzuladen. Heute habe ich das nachgeholt. Am Sonntag war es so, dass das Internet so lahm war. Auf Facebook konnten wir es gerade noch hochladen, aber dann hatte ich keinen Bock mehr. Schließlich habe ich darauf vergessen und bin heute erst wieder draufgekommen,, dass es noch nicht auf Youtube ist, bzw. war.

Äh ja, worum gehts denn jetzt überhaupt? Ganz einfach: Philipp hat mich am Sonntag gefilmt, wie ich mit dem Blindenstock den naturbelassenen Weg entlang gegangen bin.

Ihr dürft das Video gerne teilen/weiterverbreiten. 😉

So, somit ist dies auch verewigt. 😉

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Gedicht-Gedanken Jahreszeiten

Wie Blätter im Wind

Wie Blätter im Wind,

sind die Worte,

die durch meine Gedanken huschen.

Kaum will ich sie aufschreiben,

entgleiten sie mir,

erscheinen mir doch nicht richtig,

nicht relevant.

Am Ende bleibt das Blatt,

bzw. das Worddokument leer,

leer, wie ein Baum,

der nach einem Herbststurm

seine Blätter verloren hat.

Kreuz und quer,

die Gedanken-

und Wortfetzen verstreut,

wie das Herbstlaub von den Bäumen,

auf Wiesen und Wegen.

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Unergründliche Traurigkeit

Immer wieder, vor allem Abends/Nachts, überkommt mich so eine Traurigkeit und ich kann gar nicht sagen, warum und wieso ich in diesem Moment traurig bin.

Woher kommt sie, diese unergründliche Traurigkeit? Das habe ich mich schon öfters gefragt, aber noch nie eine Antwort darauf gefunden. Ich muss dann wohl einfach akzeptieren, dass dieses traurige Etwas halt da ist.

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Samstagsgedankenpuzzle

S

chlechte Laune-Nachwirkungen von gestern Abend spürte ich am Morgen noch etwas,

a

ber als es wärmer wurde und die Sonne kam, ist auch

m

eine Laune besser geworden.

S

o sind wir am Nachmittag einkaufen gegangen, fürs Wochenende,

T

omaten und Morzarella zum Beispiel.

A

uch frisches Brot durfte nicht fehlen.

G

ut gelaunt, wie ich jetzt bin,

wünsche ich allen anderen ebenfalls ein schönes, gut gelauntes Wochenende. 🙂

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Allgemein Die Wohllie-Wesen

Katze Lucky und die „Wohllies“

So, das Vierte ist fertig. Muss nur noch die angefangene Geschichte dazu fertig machen. Hier könnt Ihr sie schon alle 4 sehen. Heut am Nachmittag hat sich nämlich eine gute Situation ergeben. Alle 4 „Wohllies“ waren draußen am Balkon auf dem Tisch, um sich über ihre Kristalle mit Sonnenstrahlen, positiver Energie aufzuladen. Währenddessen gesellte sich Katze Lucky zu ihnen, als würde sie die 4 „Wohllies“ bewachen wollen, und die positive Energie, die von ihnen ausgeht, spüren. So süß und lieb, unsere Lucky. ❤

Näheres inkl. Geschichte vom neuen „Wohllie“ dann morgen. Bin ziemlich platt. Haben heute wieder geübt mit dem Blindenstock und wieder ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen, zum Glück war ich diesmal nicht alleine. Aber echt Wahnsinn, wie sehr mich solche Kleinigkeiten sofort aus dem seelischen Gleichgewicht bringen. Und auf dem Rückweg sind wir auch noch voll in einen Regenguss gekommen und patschnass geworden. Da war dann all meine positive Stimmung erst recht dahin. 😦 😔🙄 Ich wünschte, ich hätte den heutigen Tag positiver abschließen können. Ich wollte aber zumindest Euch die schönen Eindrücke vom Nachmittag, mit Lucky und den „Wohllies“ da lassen, die der Philipp fotografisch eingefangen hat. 😉

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Nachtrag zum Donnerstag – kreative Schaffenspause aber dafür wiedermal Stocktraining + Überlegungen zum Thema alten Kram schriftlich aufarbeiten

Gestern habe ich nichts, in Sachen kreatives und basteln gemacht. Mal das, was letzte Tage entstanden ist, wirken lassen, und angefangenes ruhen lassen.

Aber gestern am späten Nachmittag waren wir einkaufen. Ich bin diesmal wieder alleine mit Blindenstock gegangen. Gemeinsam mit dem Philipp hat es wieder gut geklappt. Ich konnte eigentlich nicht wirklich einen Fehler finden, wieso es letzten Freitag, beim alleinigen Testgang nicht geklappt hat. Jedoch habe ich eingesehen, dass es einfach noch zu früh war, und es noch mehr Übung und Routine braucht, um den Weg zum Supermarkt letztendlich irgendwann alleine zu gehen. Ich werde das zukünftig lockerer nehmen, denn immerhin ist der Weg zu der Bäckerei/dem Café eh wichtiger, weil dort ist es ohnehin sowieso einfacher, Kleinigkeiten, wie Milch, Eier, Gebäck einzukaufen, weil man in der Bäckerei einfach nur zur Theke gehen muss, und sagen, was man möchte, ähnlich wie früher, beim Greißler. Beim Wort „Greißler“, fällt mir wieder die Schokobananen-Kindheitserinnerung ein. Das war zu einer Zeit, wo meine Kinderwelt noch so halbwegs in Ordnung war. Aber umso älter ich geworden bin, desto dunkler und schlimmer wurde meine Kindheit/Jugend. Aber das ist jetzt nicht das Thema. … Ist mir jetzt nur so in den Sinn gekommen.

Im Moment läuft so viel wie ein Film in meinem Kopf ab. Grade will so viel raus, aufgeschrieben werden. Aber das sind so Sachen, die ich nicht öffentlich schreiben/posten möchte. Anderrerseits ist da doch ein gewisses Mitteilungsbedürfnis, mit dem ganzen alten Kram, der schriftlich aufgearbeitet werden möchte, auch nicht ganz allein zu sein. Die Alternative wäre ein passwortgeschützter Beitrag. Da hätte dann nur Zugriff, wer das Passwort hat. Wollte ja schon einmal auf diese Art meine Lebensgeschichte aufarbeiten, aber mir war das dann doch nicht stimmig, dieser ständige Spagat zwischen öffentlichen und passwortgeschützten Beiträgen, in ein- und dem selben Blog. Eine weitere Alternative wäre, überhaupt einen eigenen Blog, einen privaten zu machen, einen geschützten Bereich, wo nur wenige Menschen mitlesen können, einen Mittelweg finden, zwischen, nicht so ganz allein, aber auch nicht in aller Öffentlichkeit. … Soweit ein paar Überlegungen dazu. Dieses Blog „Jacquelines Lebenstagebuch“ soll und wird natürlich weiterhin öffentlich bleiben. In diesem Lebenstagebuch geht es um mein Leben im Hier und jetzt. 🙂 Das Hier und jetzt ist natürlich das Wichtigste, und dennoch darf und kann man die Vergangenheit nicht verdrängen, denn gerade letzte Woche am Freitag habe ich ja noch gemerkt, wie viel von dem alten Mist da noch in mir ist.

So, nun möchte ich für den Moment aber zum Ende kommen, und mich meinem letzten, vorgestern entstandenen Wollie-Wesen widmen. Der Flauschiezwerg braucht noch ein paar wichtige Details, damit er ganz fertig ist, z.B das Mützchen. Vielleicht ist es heute stimmig, unter dem Motto „alle guten Dinge sind drei“, die ersten Wollies durch den Philipp fotografisch festzuhalten und dann herzuzeigen, und zu präsentieren.

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Kleine Auszeit

Etwas gerädert fühle ich mich noch, als Nachwirkung vom gestrigen Tag. Darum gönne ich mir heute eine kleine Auszeit vom Blindenstocktraining. Morgen evtl. wieder raus, den sicheren Weg, den ich schon kenne, zum Café und ab Montag dann wieder am Projekt „Weg zum Supermarkt“ gemeinsam mit Philipp weiter üben.

Ja, in jedem Fall weiß ich jetzt, es war gestern einfach noch zu früh, für den neuen Weg, diesen alleine zu gehen. Ich werde mir zukünftig weniger Druck machen. Alles zu seiner Zeit. Nichts mehr überstürzen.

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Allgemein das Kind in mir Puppen

Zwischen seelischer Labilität und magischer Verspieltheit

Auf meinen seelisch/nervlichen Zusammenbruch, ausgelöst durch den, mehr oder weniger missglückten Übungsversuch alleine, mit viel Geheule usw. folgte ein Gefühl des Ausgelaugt und ausgebrannt seins. Hätte mir nicht gedacht, dass die alten Muster der Vergangenheit doch noch so, in der heutigen Zeit, meine seelische Verfassung labil machen können. Nein, ich möchte mich da in das negative nicht reinsteigern, aber es hat keinen Sinn, es schön zu reden. Ich habe mich heute unbewusst übernommen. Ich war gut drauf und wollte meinen inneren Kritikern beweisen, was ich kann. Der „Schuss“ ging aber dann nach hinten los, und es folgte der tiefe Fall. Und die, denen ich was beweisen wollte, haben sich dann erst recht ins Fäustchen gelacht.

Trotzdem, mir fiel sprichwörtlich die Decke auf den Kopf. Also waren wir dann doch noch in der Stadt kurz im Müller was besorgen und dann, ja, mir/uns war mal danach, bei McDonalds Abendessen. Unterwegs zu sein bei dem schönen Wetter war immer noch besser, als sich daheim im seelischen Dreck zu suhlen.

Was Schönes gab‘s dann doch noch, beim Müller. Wir sind so durch die Spielwarenabteilung gebummelt, nachdem wir im Drogeriebereich paar Sachen geholt haben, und da gibts so Rainbow Dolls. Und alles, was irgendwie magisch ist, ob Einhörner, oder solche Puppen, die schon was Feenhaftes haben, da kann ich einfach nicht widerstehen, hab eine mitgenommen. Da haben sich Lina (das Kind in mir) und die, noch namenlose Fee in mir zugleich gefreut. Philipp hat sie fotografiert. Ich habe ihr den Namen „Chiara Rainbow“ gegeben

Wieso der Name Chiara Rainbow? – ich kann es nicht genau sagen. Rainbow ist eh klar, und Chiara, der Name war plötzlich so da, in meinem Kopf, … soll wohl so sein, dass sie so heißt. 😉

Und dies zum Thema Verspieltheit passt in gewisser Weise perfekt zu Deinem eintrag, lieber Valentin, … ich erlaube mir, diesen zu verlinken „geballte Niedlichkeit“, denn dort gibt es eine absolut richtige Feststellung: „Es ist nie zu spät, für Verspieltheit, Liebe und niedlichen Kinderkrams“. Jo, kann ich absolut, zu 100% übernehmen. 😉

Nun bin ich aber für den Moment fertig mit der Welt und will hoffen, dass ich morgen (heute) am Samstag wieder mit frischer Energie erwache. Gute Nacht an alle da draußen und einen guten Start in den Samstag. 🙂

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Hm, so gut lief‘s dann doch noch nicht … :-(

Also, … ich war ca. 2 Stunden unterwegs, den Cafébesuch mit eingerechnet. Der Weg zum Supermarkt hat nur zum Teil geklappt. Ich war schon recht weit, dann dürfte mir aber doch irgendwie ein Fehler passiert sein, und ich bin dann, weil ich unsicher war, umgedreht. Dann habe ich mich aber überhaupt nicht mehr ausgekannt und bin auf irgend einem Parkplatz gelandet. Ich fand es etwas seltsam, weil mit Philipp zusammen hat der Weg schon super geklappt, also war ich ehrgeizig, wollte heute mal alleine einen Testgang starten, was keine so gute Idee war, den Weg müssen wir noch weiter üben und festigen. Ein hilfsbereiter Passant hat mir dann wieder auf den richtigen Weg geholfen.

Der Weg zum Café/Bäckerei hätte problemlos geklappt, wenn da nicht dieser scheiß Lieferwagen am Gehsteig gewesen wäre. Dazu noch ein Höllenlärm, von so einer benzinbetriebenen Heckenschere oder Motorsäge. Diese zwei Störfaktoren (Auto am Gehweg und laute Gartenmaschine) haben mich dann aus dem Konzept gebracht und ich bin vom richtigen Weg abgekommen. Auch hier war ich froh und dankbar, für die Hilfe einer Passantin. Völlig gestresst und ermüdet kam ich dann schließlich doch noch beim Café an und habe mir, um etwas runter zu kommen, eine heiße Schokolade + für den Durst Mineralwasser gegönnt. Eigentlich war der Cafébesuch als Belohnung für mich selbst gedacht, jetzt war es nur noch ein, „Ach, endlich angekommen!“, zum Nerven beruhigen. Der Philipp war, als ich dort ankam, auf dem Weg nach Hause, kam dann zum Café hin. Er hat dann auch dieses blöde Auto am Gehweg gesehen, und die Polizei informiert. Und als der Philipp gerade dem Polizisten am Telefon das Kennzeichen durchgab, kam der Besitzer von dem Gefährt. Schließlich sind wir dann gemeinsam nach Hause gegangen, der Philipp und ich.

Anstatt mich gut zu fühlen, fühle ich mich hundeelend. Mein „Versagen“, dass ich auf dem Weg, vor allem zum Supermarkt und retour Fehler gemacht habe, ist ein gefundenes Fressen, für die alten Dämonen und limitierenden Glaubensmuster und Sätze, die mir früher von meiner Familie, den Eltern eingebrannt wurden. „Du schaffst dies nicht, Du kannst das nicht“, usw. bla bla bla… Und anstatt mich zu freuen, habe ich nur noch geheult, als wir wieder zu Hause waren. Ich wollte mir und meinen „Dämonen“ beweisen, dass ich das kann, gut zurecht komme, und dann das! Ich war überheblich und habe mir zu viel zugetraut. Erstmal geh ich nur den Weg, wo ich 100% sicher bin, dass es klappt, zum Friseur, bzw. dem Café daneben. Für den Fehler auf dem Weg zum Café konnte ich ja nichts, da war das Auto schuld, welches am Gehsteig stand.

Ich bin ja froh, dass ich wenigstens durch das Weinen den Druck etwas ablassen konnte. Bis vor ein paar Jahren konnte ich ja nicht einmal das, auch auf Grund negativer Prägungen, „Weinen tun nur Babys und kleine Kinder.“ Ja, das Weinen war schon reinigend.

Ja, aber erstmal, bis wir den Weg zum Supermarkt öfter gegangen sind und gefestigt haben, habe ich für mich eben die klare Grenze gezogen, erstmal nicht alleine diesen Weg zu gehen. Ich habe erkannt, dass es, obwohl der Weg ansich nicht schwer ist, trotzdem noch mehr Übung zu Zweit erforderlich ist.

Einen Vorteil hatte die ganze Rennerei, ich habe mein Schritteziel von 5000 Schritten mehr als überschritten. 😉 Über 8000 Schritte hat die Steps App gezählt.

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Allgemein Jahrbuch 2021 positive Momente

Nachtrag von gestern, Cafébesuch und Marillen, oder ein Positive-Momente-Eintrag

Gestern am Nachmittag waren wir in dem Café, von der Bäckerei, neben dem Friseur. Ja, ich bin wieder alleine gegangen, mit dem Blindenstock, und Philipp mal neben mir her, mal vor mir her, je nachdem, wie breit der Gehweg war. Den Spickzettel habe ich gestern kaum noch gebraucht.

Im Café haben wir zuerst zu Mittag gegessen, jeder einen Schinkenkäsetoast, der gut war, auch mit Gemüse (Gurke, Tomate und Paprika) und einem Salatblatt garniert war. Ja, sehr liebevoll angerichtet. Danach noch Kaffee, bzw. heiße Schokolade und Kuchen.

Zu dem Zeitpunkt, wo wir dort waren, war auch eine Freundin von der diensthabenden Angestellten des Cafés anwesend, welche Marillen aus der Wachau vorbei gebracht hat. Einerseits haben wir jeder 2 Marillen zum Kosten bekommen, und schließlich, als wir gerade gehen wollten, haben wir 4 Marillen zum Mitnehmen geschenkt bekommen. Über dieses Geschenk haben wir uns sehr gefreut.

Zurück bin ich dann auch wieder alleine gegangen. Das macht so Spass und Freude!!! Und Philipp ist so lieb. Er sagt mir mehrmals am Tag, wie stolz er auf mich ist. Das ist Seelenbalsam. Und ich erinnere ihn dann daran, wie dankbar ich bin, für seine Hilfe, und das dieser Erfolg ohne sein Zutun nicht möglich gewesen wäre. Ich bade also in Dankbarkeit, Liebe und Seelenbalsam. Mein Selbstbewusstsein erlebt zur Zeit einen großen Aufschwung. Und nein, das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun, wenn ich sage/schreibe, dass ich auch stolz auf mich selbst bin. Wollte das nur gesagt/geschrieben haben, nicht, dass jemand in die falsche Richtung denkt und glaubt, ich sei überheblich geworden.

Nach diesem aktiven Samstag war ich am Abend, wohl bedingt durch die Entzündung im Auge, wieder sehr müde. Ich war früh im Bett. Heute tut das Auge zum Glück endlich weniger weh.

Soweit ein Eintrag zum Samstag. 🙂