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Allgemein Jahrbuch 2021 positive Momente

Nachtrag von gestern, Cafébesuch und Marillen, oder ein Positive-Momente-Eintrag

Gestern am Nachmittag waren wir in dem Café, von der Bäckerei, neben dem Friseur. Ja, ich bin wieder alleine gegangen, mit dem Blindenstock, und Philipp mal neben mir her, mal vor mir her, je nachdem, wie breit der Gehweg war. Den Spickzettel habe ich gestern kaum noch gebraucht.

Im Café haben wir zuerst zu Mittag gegessen, jeder einen Schinkenkäsetoast, der gut war, auch mit Gemüse (Gurke, Tomate und Paprika) und einem Salatblatt garniert war. Ja, sehr liebevoll angerichtet. Danach noch Kaffee, bzw. heiße Schokolade und Kuchen.

Zu dem Zeitpunkt, wo wir dort waren, war auch eine Freundin von der diensthabenden Angestellten des Cafés anwesend, welche Marillen aus der Wachau vorbei gebracht hat. Einerseits haben wir jeder 2 Marillen zum Kosten bekommen, und schließlich, als wir gerade gehen wollten, haben wir 4 Marillen zum Mitnehmen geschenkt bekommen. Über dieses Geschenk haben wir uns sehr gefreut.

Zurück bin ich dann auch wieder alleine gegangen. Das macht so Spass und Freude!!! Und Philipp ist so lieb. Er sagt mir mehrmals am Tag, wie stolz er auf mich ist. Das ist Seelenbalsam. Und ich erinnere ihn dann daran, wie dankbar ich bin, für seine Hilfe, und das dieser Erfolg ohne sein Zutun nicht möglich gewesen wäre. Ich bade also in Dankbarkeit, Liebe und Seelenbalsam. Mein Selbstbewusstsein erlebt zur Zeit einen großen Aufschwung. Und nein, das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun, wenn ich sage/schreibe, dass ich auch stolz auf mich selbst bin. Wollte das nur gesagt/geschrieben haben, nicht, dass jemand in die falsche Richtung denkt und glaubt, ich sei überheblich geworden.

Nach diesem aktiven Samstag war ich am Abend, wohl bedingt durch die Entzündung im Auge, wieder sehr müde. Ich war früh im Bett. Heute tut das Auge zum Glück endlich weniger weh.

Soweit ein Eintrag zum Samstag. 🙂

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Strahlend wie ein Honigkuchenpferd oder „Prüfung“ bestanden

Für all jene, die noch nicht wissen, wie, wo und was, …. worum es geht, hier die beiden, vorhergehenden Beiträge zum Nachlesen:

1. „Weg einstudiert und alles zu seiner Zeit“ 2. „Ich zieh das jetzt durch!!!“

Juhu!!! Ich habe es geschafft, hin und zurück! Ich habe die gefühlte Prüfung zum Verlassen meiner Komfortzone bestanden!!! Ich bin so happy!!!

Ich danke allen, die mir die Daumen gedrückt haben und möchte zur Feier des Tages die Fotos hier teilen, welche die Friseurin vor der Tür von mir gemacht hat. Ich habe sie darum gebeten, als sie mich zum Ein- bzw. Ausgang begleitet hat.

Klarerweise auch immer telefonisch Kontakt mit dem Philipp gehabt, ihn angerufen, wie ich beim Friseur angekommen bin und das auf dem Hinweg alles geklappt hat. Ein paar Passanten boten mir Hilfe an, aber ich kam gut alleine zurecht, habe dankend abgelehnt.

Auch der Rückweg klappte gut. Weil ich ja noch nicht so viel Routine in dem Weg habe, war ich mir kurz nicht sicher, ob ich richtig bin, aber hat Dank dem Feedback einer Passantin doch gepasst.

Der Spickzettel war mir eine gute Hilfe, da bin ich froh, dass ich es so gemacht habe. Ich habe mir Zeit gelassen, bin immer wieder, wenn ich einen Punkt vom Weg abgearbeitet habe, stehen geblieben, den Zettel aus dem Stoffsack geholt und nachgelesen, wie es als nächstes weitergeht.

Zuhause dann wieder gleich den Philipp angerufen, der war/ist ebenfalls stolz, wiee nur etwas!!! Dann hat mich auch schon die Franzi begrüßt, bin mit ihr aufs Sofa und sie ließ sich streicheln. Sie war so süß. Noch im Vorraum, während ich telefoniert habe, ist sie mit den Vordertatzen mein rechtes Schienbein hoch, so auf die Art: „Begrüßt Du mich nicht?“, und klar habe ich sie dann während dem Telefonat schon gestreichelt. Danach ging es eben für die restlichen Streicheleinheiten aufs Sofa.

Während die Sonne draußen vom Himmel strahlt, strahle ich herinnen, wie ein Honigkuchenpferd. 😉

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Ich zieh das jetzt durch!!!

In wenigen Minuten verlasse ich alleine die Wohnung und das Haus. Ich fühle mich, wie vor einer Prüfung. Aber ich schaffe es, ich verlasse meine Komfortzone und ziehe das jetzt durch. Danach werde ich mich gut fühlen, sowohl körperlich, dank neuer Frisur, aber auch geistig, denn ich bin überzeugt, es wird gut klappen, auch, wenn ich sehr nervös bin. Aber ich habe ja meinen Spickzettel, wo ich mir in Blindenschrift alles wichtige aufgeschrieben habe.

So, ich muss gleich los, die gefühlte Prüfung, zu mehr Selbstständigkeit und Unabhängigkeit meistern. 😉 Bis später. 🙂

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Eine Freundin ist gegangen😖

Eigentlich „nur“ eine Internet- eine Facebook-Freundin, eine sehr liebe Frau, die ich leider niemals persönlich kennenlernen durfte. Aber sie hat mir 2017 im Oktober ein schönes Geschenk gemacht. Zuerst fragte sie im Facebook-Messenger, ob ich ihr meine Adresse geben würde, … ich müsse ihr einfach vertrauen … sie wolle mir etwas schenken, weil sie mich sehr mag. – nun gibt man ja nicht einfach so jedem aus dem Internet die persönliche Adresse, aber ihr habe ich vertraut, und diesen Schritt habe ich niemals bereut.

Schon in einem alten Blog, welches nicht mehr aktualisiert wird und nur noch als Archiv zum Nachlesen existiert, habe ich darüber geschrieben, die Links zu diesem Archiv kommen gleich, falls es jemand interresiert, aber vorher noch die aktuellen Fotos von mir und dieser Puppe, die mir diese FB-Freundin geschenkt hat. …

Nun, Links aus dem Archiv, aus dem alten Blogspot-Blog:

1. „Was wird es wohl sein …“ 2. „Vertrauen ist besser als Angst“ 3. „endlich angekommen herzlich willkommen, Prinzessin 😉 und 4. „Prinzessinnenfotos ;-)“

Auch wenn ich diese Frau nicht persönlich gekannt habe, war da doch eine gewisse Herzensverbindung, und dann ihr besonderes Geschenk. Und es tut gut zu wissen, dass die Beiträge von damals noch da sind, auch wenn ich Blogspot schon länger den Rücken gekehrt habe.

Mögest Du in Frieden ruhen, liebe Uschi. Deine kleine Prinzessin habe ich bisher in Ehren gehalten und werde es auch weiterhin tun. ❤ 😔😖

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„Das Wetter ist schrecklich und die Zeit ist gar nichts mehr wert“ oder um kurz nach 11 schon ausgelaugt

Uff, die Haushaltshilfe, die heute da war, war ständig nur am jammern. Das Wetter sei ja so schrecklich! Zuerst war es so kalt, jetzt ist es wieder viel zu warm! Und dann, als ihre Zeit bei uns rum war, meinte sie: „Puh und die Zeit vergeht auch immer so schnell. Die Zeit ist ja gar nichts mehr wert!“, usw.

Nicht falsch verstehen, ich bin froh, dass es diese Möglichkeit der Haushaltshilfe gibt, aber das Gejammere hat mich so runtergezogen, dass ich mich jetzt richtig ausgelaugt fühle, so als wie wenn sie, ich nehme an unbewusst, Energie von mir abgezapft hätte.

Am Ende fühlte ich mich zwiegespalten. Einerseits war/bin ich froh, dass wieder alles schön sauber ist, aber andererseits auch froh, dass der weibliche Energievampir (nicht böse gemeint, nur mein Empfinden), endlich aus unserer Wohnung draußen war.

So nun heißt es, Energie wieder aufladen und dann mal sehen, was sich aus diesem Tag noch machen lässt.

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Perlenmeer auf dem Balkon oder ein Bisschen Psychokram

Ich hatte die Box mit meinem Perlenfundus zum Basteln und fädeln draußen auf dem Tisch am Balkon gelassen. Hatte nicht damit gerechnet, dass das Ding so leicht aufgeht.

Na jedenfalls, … die Franzi war grad draußen auf dem Balkon, als ein seltsames Rumpeln zu hörenwar. Als Philipp am Balkon Nachschau hielt, war die Box am Boden, offen, und Perlen waren ausgeschüttet, zum Glück nicht alle, aber ein Perlenmeer war es schon, dass er dann aufgekehrt hat.

Ach ja, die Franzi, dieser Kobold! 😉 Man kann ihr da eigentlich nicht böse sein, zwar anfangs verärgert war ich schon, weil in der Früh Extra-Arbeit für den Philipp angefallen ist, durch das Perlen aufkehren, aber im Grunde war es mein Fehler. Mein blödes Hirn hätte mitdenken müssen, dass die Box durch die ungestüme Franzi, sie ist ja noch sehr jung, zu Fall gebracht werden könnte. Der Fehler lag dabei in der Annahme, die Box sei eh so massiv, und würde bei zu Fall kommen eh nicht aufgehen. Tja, denkste!!!

Leider gibt dieser Vorfall wieder einmal dem Pessimisten in mir Nahrung und ich muss jetzt irgendwie schauen, dass ich mich und diesen Tag doch noch irgendwie auf eine positive Spur bringe. Ich merke einfach, dass mich jede noch so kleine, negative Situation dermaßen aus der Bahn wirft, und mein negatives Ich auf den Plan ruft. Habe übrigens 2017 oder 2018, also vor 3-4 Jahren die Diagnose „rezidivierende depressive Störung“ bekommen. Das bedeutet, dass depressive Phasen bei mir immer wieder auftreten können.

Vielleicht sollte ich mich doch wieder um eine Psychotherapie bemühen, denn in diesen depressiven Momenten spüre ich einfach noch so viel Altes in mir, was offensichtlich noch aufgearbeitet gehört. Meine damalige Therapeutin, bzw. eigentlich war/ist sie Lebens- und Sozialberaterin, hat mich am Anfang der Coronakrise quasi fallen gelassen, wie eine heiße Kartoffel, so fühlte es sich an. Sie bräuchte Coronabedingt eine Pause, und ich sei jetzt eh stabil und bla bla bla. Ich war damals so perplex, dass ich nichts darauf antworten konnte. An sie würde ich mich jetzt allerdings nicht mehr wenden wollen, weil dadurch, dass sie mich so abgewimmelt und fallen gelassen hat, fühle ich kein stabiles Vertrauensverhältnis mehr. Ich werde das Gespräch mit meiner/unserer Hausärztin suchen, zwecks Überweisung/Antrag auf neuerliche Psychotherapie. Es nervt mich einfach, dass ich wegen jedem kleinen Mist so dermaßen tief sinke und aus der Bahn geworfen werde.

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Der ewige Namensverwechslungskonflikt

Wir wohnen ja mit seiner Mutter, also mit meiner Schwiegermutter in einem Haus, Tür an Tür. Unten, bei der Gegensprechanlage, bei den Klingeln, stehen zwei mal die gleichen Namen, nur mit dem Unterschied, bei uns steht mein Geburtsname noch dabei, ich habe ja einen Doppelnamen, den jetzigen, und den Namen meiner Familie, und bei seiner Mutter steht noch Dr. dabei, weil sie pensionierte Ärztin ist. … Ich hoffe, man kann mir soweit folgen.

Nun kommt es leider oft vor, dass Leute, die von Außen kommen, immer wieder falsch läuten, statt bei uns, der Klingel mit dem Doppel-Nachnamen, bei ihr, bei der Schwiegermutter, obwohl wir immer dazu sagen und/oder dazuschreiben, wo denn bitte genau zu läuten ist. Tja aber manche kapieren es trotzdem nicht, da kann man noch so viel darauf hinweisen. Die Klingeln sind im Übrigen alle einheitlich, von der Schrift her gleich groß.

Na ja, heute ist dieser Namensverwechslungskonflikt wiedermal eskalliert. Seine Mutter macht uns Vorwürfe, dass alle, die zu uns wollen, so viele sind es übrigens eh nicht, immer, oder oft falsch, bei ihr läuten. Aber was können wir denn dafür? Mehr als dazusagen/schreiben kann man eh nicht. Letztens war es eine Haushaltshilfe, die hatte irgendwie Probleme mit dem Safe wo der Reserveschlüssel drin ist, und hat dann geläutet, natürlich wieder falsch, obwohl mein Name bei ihr am Handy, im elektronischen Dienstplan eingetragen ist, und nicht die Frau Dr., die Schwiegermutter. Oder beim Installateur, vor kurzem wegen dem Boiler, ebenfalls das Selbe! Mensch! Können viele Menschen nicht lesen, oder was ist da los?!!!

Das I-Tüpfelchen war dann heute, dass die Firma, der Installateur die Rechnung falsch adressiert hat, also anstatt wir, hat nun die Schwiegermutter die Rechnung bekommen. Darüber hat sie sich dann natürlich auch aufgeregt, meinte, wir sollten doch endlich mal für dieses Problem eine Lösung finden.

Ja, kein Mensch ist ohne Fehler, aber ich/wir sehe(n) nicht ein, dass wir für die Fehler anderer Menschen, von der da Drüben dann die Vorwürfe kriegen, die Scheiße (entschuldigung) dann ausbaden müssen!!!

Ich hab so einen Zorn!!! Und bei dem Drachen sind wir ursprünglich für morgen Nachmittag zur Osterjause eingeladen worden. Nee, aber ich geh da nicht mit rüber. Ich bin eh immer so angespannt zu den Feiertagen hin, wie Ostern und/oder Weihnachten, weil es eben schon öfter vorkam, auch früher bei meinen Eltern, dass es nicht sehr harmonisch war. Im Grunde hasse ich Familienfeste, außer beim Onkel Ronald/Karin und ihrer Familie. Da ist es immer schön und harmonisch.

So, das Schreiben, das schriftliche Dampf ablassen hat jetzt gut getan, zumindest ein bisschen Erleichterung gebracht, auch wenn das obengenannte Problem, mit der ständigen Namensverwechslung, wohl noch lange nicht aus der Welt sein wird. 😦

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Erleichtertes Aufatmen

Endlich!!! Philipp war nochmals dort, bei der Teststraße, ließ sich sein Ergebnis von gestern ausdrucken. Keiner weiß, warum es mit Senden der Mail nicht geklappt hat.

Aber, nun das Wichtigste, erleichtertes Aufatmen, Testergebnis negativ!!! *freu* Wir haben nichts anderes erwartet, die Gewissheit über das negative Ergebnis, verschafft uns aber dennoch große Erleichterung!

Allen, die ihm/uns die Daumen gedrückt haben, herzlichen Dank! ❤

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Die Nerven liegen blank

Weiter warten auf sein Testergebnis. Wir glauben zwar eh nicht, dass was ist, aber Gewissheit hätten wir halt schon gerne. Entweder gibt es ein technisches Problem, oder es wurde ein Fehler bei seiner angegebenen Mailadresse gemacht.

Die Nerven liegen blank, diese Warterei und Ungewissheit ist zum Kotzen!!! Vor allem, es hängt da so viel dran, seine Arbeit, und, und und, denn sollte das Ergebnis positiv sein, müsste er ja, und ich wohl auch, in Quarantäne.

Also, hoffen wir weiter, dass das Testergebnis 1. im Laufe des Abends noch kommt, und 2. negativ ist.

Ich verkrieche mich jetzt dann bald ins Bett und bin froh, wenn ich von der Außenwelt für heute bald nichts mehr mitbekomme. Ich habe diesen ganzen Mist, rund um Corona schon so satt! Aber das geht wohl vielen so. Ich will auch nicht jammern, weil so fehlt es uns eigentlich an nichts, aber trotzdem, das musste mal raus.

Und wenn nicht mehr heute, hoffentlich lässt sich dann morgen alles bezüglich des Testergebnisses klären. 😦

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Nervös

Um 16:30 hat Philipp einen Termin, zum Corona Test. Er möchte nur mal sicher gehen, dass wirklich nix ist. Er muss ja doch Morgens und Nachmittags immer mit dem Bus fahren. Ich bin nervös und hoffe, dass der Test negativ ist. Hier in Österreich sind ja die Corona-Zahlen relativ hoch, und es wird empfohlen, sich regelmäßig testen zu lassen. Ich selbst war noch nie testen, da ich eh relativ wenig unter Menschen komme, gelegentlich beim Einkaufen im Supermarkt, aber dort soll/muss sowieso ein Abstand von mindestens 2m eingehalten werden. Und die FFP2-Maskenpflicht nicht zu vergessen. Außerdem achte ich peinlich genau auf Handhygiene. Natürlich bin ich nicht unverwundbar, 😉 aber zumindest schätze ich die Chancen, mir diesen Virus einzufangen, sehr gering ein. Wenn ich aber z.b zum Friseur wollen würde, müsste ich mich davor testen lassen, weil hier braucht man, wie erwähnt, für die Konsultation körpernaher Dienste einen negativen Corona Test. War ja beim Philipp auch so, ich habe berichtet. Also nun hoffen wir, dass diesmal sein Testergebnis auch wieder negativ ist.