Kategorien
Allgemein

Letzter Therapietag, Kompressionsstrümpfe und viel warten

Was die Lymphtherapie betrifft, war es heute vorerst der letzte Therapietag. Die maßangefertigten Kompressionsstrümpfe sind gekommen. Alles wurde fachmännisch von/durch eine Orthopädiefirma abgewickelt, von der Vermessung der Beine/Füße angefangen, bishin zu den fertigen Strümpfen, die heute eben durch eine Mitarbeiterin der Firma gebracht worden sind. Die Strümpfe sind atmungsaktiv, aus Merinowolle feingestrickt. Oben ist ein Haftband, damit der Strumpf nicht runterrutschen kann, für besseren Halt. Gut für mich ist außerdem, dass genau fühlbar ist, welcher der rechte und welcher der linke Strumpf ist. So sollte das anziehen für mich kein Problem sein. Stück für Stück immer weiter den Strumpf bis zu den Knien nach oben ziehen, dabei darauf achten, dass sich keine Falten bilden. Alle 2 Tage sollten die Strümpfe gewaschen werden, entweder Handwäsche, oder mit bis zu 40 Grad in der Waschmaschine. Wenn es so heiß ist wie jetzt, kann man die Strümpfe am Bein mit einem Schlauch oder auch der Duschbrause nass spritzen und auf der Haut trocknen lassen. Dies wirkt angenehm kühlend, eine Wohltat, habe dies gerade vorhin zum ersten Mal ausprobiert.

In einem halben Jahr ist dann Kontrolle und weitere Therapie/Lymphdrainagen sind möglich. Außerdem werden in einem halben Jahr die Strümpfe neu angepasst und neue angefertigt. Weil, sofern man sie jeden Tag brav trägt, und das habe ich vor, 😉 ist das Material nach einem halben Jahr abgenutzt, oder … – mir fällt gerade nicht mehr ein, wie man mir das erklärt hat. Jedenfalls, alle halbe Jahr hat man Anspruch auf Therapie und neue Strümpfe.

Danach hieß es warten, warten, warten. Der Krankentransport vom roten Kreuz, die waren so sehr überlastet und ein Problem mit einem Auto gab es auch, was zur Folge hatte, dass sie zu wenig Wägen hatten. – ja, Montage sind immer etwas chaotisch. 😉 Nach 12 Uhr Mittags kam ich erst zu Hause an, und war seit 10 nach halb 9 Uhr früh unterwegs. Das zog sich also über den ganzen Vormittag.

Kategorien
Allgemein

Unser Wochenstart 11.07.2022

Philipp‘s erster Urlaubstag. Er hat jetzt zwei Wochen Urlaub. Die Woche ging schon mal wieder „gut“ los! In der Früh bemerkte ich, dass mein Handy nicht funktionierte, obwohl es Nachts am Strom angesteckt war. Hatte sich irgendwie aufgehängt. Zuerst klappte nicht einmal ein Reset, es hat danach nur sehr schlecht gestartet und reagiert. Gut, dieses Problem musste erstmal warten, bis nach der Lymphtherapie.

Da kam schon das nächste Problem, der Krankentransport ließ auf sich warten, kam erst um kurz vor 9. Zum Glück hatte ich im KH angerufen und gesagt, dass ich später komme, weil ich auf den Krankentransport nach wie vor warten musste. Philipp entschied sich, diesmal als Begleitperson mitzufahren, was gar kein Problem war. Um kurz vor halb 10 kamen wir erst dort an. Leider ist alles so sehr zeitgebunden, dass durch die Verspätung von dem Krankentransport eine halbe Stunde Therapiezeit draufging. Um 10 Uhr war bereits die nächste Patientin eingetragen. Man bedankte sich sehr bei mir, dass ich angerufen und bescheidgegeben habe, denn leider machen das nicht alle. Manche kommen gar nicht ohne sich abzumelden usw. sind sehr unzuverlässig. Aber für mich/uns gehört das zum guten Umgang, dass, wenn man einen Termin nicht zeitgenau einhalten kann, wenigstens anruft und über die Verspätung informiert. Philipp musste mir sein iPhone leihen, weil meines ja bis dato einen Spinner hatte. Die halbe Stunde hat aber dennoch gut getan und ich habe wieder die Bandagen drauf bekommen. Werde sie bis morgen oben lassen, nicht wieder so lange, sonst ist die Haut wieder überreizt.

Den Krankentransport brauchte ich für die Rückfahrt nach Hause nicht, weil wir nach der Therapie gleich weiter in die Stadt fuhren. Waren zuerst in einem Handyshop, wegen meinem iPhone. Und dort kam es zu einem Vorführeffekt. Es ließ sich vom Mitarbeiter des Shops wieder ganz normal starten, einschalten, und funktioniert seither wieder, als wie wenn nichts gewesen wäre. Da bin ich sehr froh darüber! Waren danach bei Müller ein paar Dinge besorgen und auch zu Mittag essen. Kleiner Bummel sozusagen. Es ist schönes Wetter und es hat 23 Grad.

Ja, dass war unser Wochenstart, ein Wochenstart mit Hindernissen aber gutem Ausgang. Aber ich bin jetzt schon wieder KO, die Energie, die ich gestern bei den Bäumen in der Natur getankt habe, ist schon wieder verbraucht. Komme mir wiedermal vor, wie so ein Gefäß, ein Kelch, wo man oben Flüssigkeit reinfüllt, und sie rinnt aus allen möglichen Löchern und Poren wieder raus. Und ehe man sich versieht, ist nichts mehr davon da.

Kategorien
Allgemein

Vom jucken und kratzen oder Nachts kamen sie runter

Konnte Nachts lange nicht einschlafen. Es hat mich so gejuckt an den Beinen und Füßen, klar, unter den Bandagen. Irgendwann war es mir dann zu dumm, bin aufgestanden, musste sowieso aufs Klo. Da sich ein Klebestreifen schon langsam wieder beinahe gelöst hat, fasste ich den Beschluss, die Bandagen abzunehmen. Man, war das eine Erleichterung. Endlich Luft an die Beine. Aber mit der Haut ist überhaupt nicht gut, lauter juckende Stellen/Pusteln. 😦 Jetzt hab ich verstanden, wieso ichs nicht mehr ausgehalten hab, die Haut total gereizt. Erstmal Pepanthen Wund und Heilsalbe dort drauf geschmiert, wo‘s juckt, hoffe, es wird bis Sonntagabend wieder besser. Heute Früh wieder eingeschmiert. Montag kommen ja wieder Bandagen drauf, aber meine Haut verträgt das offenbar nicht, keine Ahnung. Mag sein, dass sie auch wirklich schon zu lange oben waren das letzte Mal, weil ich sie von Mittwoch bis Freitag zur nächsten Therapie-Einheit oben behalten hatte. Das war wohl das, was die Therapeutin gemeint hat. Es braucht auch mal Luft zum Erholen/zirkulieren. Aber jetzt ist es zu spät, jetzt hab ich einen Ausschlag und lauter juckende Stellen an den Beinen/Füßen. Kommende Woche drei weitere Tage Therapie, eine weitere Woche mit Bandagen, aber ich hab jetzt schon genug davon.

Alles bei mir leidet im Moment unter Reizüberflutung. Die Psyche/Seele und die Haut. Werden heute noch einen Ausflug in die Natur, zu den Baumfreunden machen, vielleicht dort wieder etwas Kraft tanken.

Kategorien
Allgemein

Wieder daheim und ein Missverständniss

Mit der Erfahrung wird man klüger. Ich dachte ja, man soll die Bandagen möglichst bis zum nächsten Termin oben lassen. Nun hatte ich mich diesmal gefreut, weil sie so lange hielten und nur hinuntergerutscht waren. Jedoch, die Therapeutin meinte, spätestens dann, wenn es zu rutschen beginnt, allerspätestens einen Tag vor der nächsten Therapie, am Abend vorher, soll man sie runter tun, damit das ganze mal Luft hat sozusagen und zirkulieren kann. Die unteren Schichten (Mullbinden und Wattepolsterung) kann man wegwerfen, die oberen, dicken Bandagen, den Hauptteil sozusagen, soll man aufrollen und wieder mitbringen, das wird wieder verwendet. Man kann diese dicken Stoffbandagen sogar mit 60 Grad in der Maschine waschen, das sollte man sogar, damit sie die Elastizität beibehalten. – okay, wieder was dazu gelernt. Das mit oben lassen, bis zum nächsten Termin, war offenbar ein Missverständnis.

Gut, aber ansonsten war alles in Ordnung und ich bin wohlbehalten wieder zu Hause angekommen. Ich fahre übrigens mit dem Krankentransport vom roten Kreuz ins KH zur Therapie und retour. Mit dem Taxi jedesmal hin und retour, das wäre zu teuer, und den Transport über das rote Kreuz zahlt die Kasse. Da bin ich sehr dankbar dafür. 🙂

Kategorien
Allgemein

Sie halten noch immer

Wir haben jetzt Donnerstagnachmittag, 16 Uhr und die Bandagen halten noch immer gut. Diesmal könnte es klappen, sie bis morgen Früh, bis zur nächsten Therapieeinheit, wo sie vor der Lymphdrainage abgenommen, und danach neu gemacht werden, an den Beinen zu behalten.

Kategorien
Allgemein

Zweiter Therapietag, ein Fazit

Alles klar, hätte mir gar nicht solche Vorwürfe machen brauchen, weil die Bandagen so schnell aufgegangen sind. Sie meinte, könnte am Klebeband selbst gelegen haben. Manchmal kann es vorkommen, dass eine Serie dabei ist, die schlecht klebt. Ich werte das jetzt mal als Materialfehler. Heute hat sie ein anderes verwendet also ein anderes Klebeband/Pflaster und die Bandagen halten noch immer bombenfest. 😉 Nachdem das jetzt so gut hält, habe ich doch darauf verzichtet, die Kniestrümpfe anzuziehen. Es ist sowieso schon warm genug. Habe jetzt schon das Gefühl, meine Haxen werden in meinem eigenen Saft gekocht. *grins* Aber ich will mich nicht beklagen, bin weitaus entspannter, als am Montag. Und auch, wenn es bei der sommerlichen Wärme schwierig werden könnte, ich werde versuchen, es so lange wie möglich oben zu lassen, vor allem, wenn es lange gut und fest hält, sehe ich keinen Grund, daran herum zu tun. 🙂

Kategorien
Allgemein

Morgen zweiter Therapietag und Hoffnung auf bessere Bandagierung

So, wie ich es mir dachte, die Bandagierung am linken Bein hat gerademal bis heute Morgen gehalten. Morgens hing‘s auch wieder das Bein runter, worauf ich das ganze sogleich abmachte, denn das hat so ja keinen Sinn, wegen Stolper- und Sturzgefahr.

Morgen also zweiter Therapietag. Etwas unangenehm ist es mir schon und ich hoffe, die Therapeutin gibt mir nicht die Schuld, dass die Bandagierungen nicht so lange gehalten haben. Jedenfalls, wie im Beitragstitel geschrieben, hoffe ich auf eine bessere Bandagierung morgen. Habe heute dünne Kniestrümpfe besorgt, um diese morgen darüber zu ziehen, damit die Bandagen besser geschützt sind. Werde auch noch extra betonen, der Wille war da, die Bandagen so lange als möglich oben zu lassen, jedoch, wenn sie nicht halten, kann ich auch nix machen. Ich werde das natürlich freundlich sagen, aber doch bestimmt.

Kategorien
Allgemein

Bandagenfrust der II. + positive Anmerkungen zur Lymphdrainage

Das mit dem notdürftigen fixieren hat ja gar nicht geklappt! Es hat zwar kurz für paar Minuten gehalten, so lange ich ruhig gesessen bin. Aber kaum bin ich rumgegangen, meinte Philipp schon: „O je, ist wieder aufgegangen!“. Dann bin ich auch noch auf das was am Boden war von der Bandage draufgelatscht mit dem anderen Fuß und wäre beinahe hingefallen.

Nein, ich komme damit überhaupt nicht klar! Die hat das anscheinend viel zu locker gemacht, keine Ahnung! Jedenfalls, habe das ganze vom rechten Bein jetzt abgemacht. Die Wattepolsterung was drunter war, es ist ja eine Bandagierung in mehreren Schichten, hat sich auch schon gelöst. Und einen Schleier am Fuß, den ich ständig mit mir rumschleife *grins* brauch ich nicht. Ja, bei dem obersten Verband, als der am Boden schliff und ich draufgestiegen bin, habe ich als erstes an einen Schleier oder eine Schleppe gedacht, die man so hinter sich herzieht bzw. die von jemandem anderen getragen wird, damit die Braut eben nicht stolpert.

Am linken Bein hält es noch, da lasse ich es drauf, so lange wie irgendmöglich, wobei wir da auch schon einen Pflasterstreifen zusätzlich zum verstärken/fixieren draufgetan haben. Denke, bis morgen wird es links auch noch halten, aber bis zum nächsten Termin am Mittwoch sicher nicht.

Die Massage/Lymphdrainage empfinde ich übrigens als sehr gut, angenehm und entspannend, das macht sie wirklich super. Erstaunlich, ihre Hände sind während der Massage total warm geworden. Fast kam es mir so vor, als würde ihre Wärme von innen heraus aus ihr kommen, und über ihre Hände auf mich übertragen werden. Zuerst am Anfang war mir noch etwas kühl, weil ein Ventilator im Behandlungsraum lief, aber im laufe der Zeit war die Kälte weg. Auf diesen Teil der Therapie freue ich mich schon wieder sehr.

Na ja und bin gespannt, ob diese Bandagierung ab Mittwoch nicht irgendwie besser gemacht werden könnte, weil so wie es heute gelaufen ist, ist es gar nicht gut.

Kategorien
Allgemein

Lymphtherapie und damit verbundene Probleme

Neulich war ich ja bei der Hausärztin, unter anderem wegen den geschwollenen Beinen. Die gab mir eine Überweisung, für das Institut für physikalische Medizin am Klinikum. Dort war ich letzten Mittwoch das erste Mal vorstellig, zur Untersuchung. Am gleichen Tag habe ich noch einen Therapieplan bekommen, ab heute Montag, immer Montag, Mittwoch und Freitag um 9 Uhr, erstmal 6 Termine, der letzte am 15. Juli. Die Therapie besteht aus Lymphtrainagen und Bandagierung der Beine, von den Zehen, bis zu den Knien. Heute, am ersten Therapietag wurden außerdem die Beine und die Füße vermessen, vor allem der Umfang. Dies wird am letzten Tag dann auch nochmal gemacht, um zu sehen, ob die Therapie schon Erfolg gebracht hat. Wenn ja kommt der zweite Schritt. Die Bandagierung kommt weg und ich bekomme Kompressionsstrümpfe.

Mit der Bandagierung habe ich nun aber ein Schuhproblem, meine Schuhe passen mir nicht mehr, ziehe jetzt welche vom Philipp an, die mir zwar von der Breite passen, aber von der Länge nicht, vorne bei den Zehen zu viel Platz. Hätte nicht damit gerechnet, dass ich so schnell einen Therapieplan bekomme, denn hatte keine Zeit, mich nach passendem Schuhwerk umzusehen. Mal sehen. Am besten wären Schlapfen, die vorne offen sind, mit Klettverschluss, mit dem man die Größe bzw. Weite einstellen kann. Mal sehen, ob ich/wir es mit meinen dick eingebundenen „Elefantenbeinen“ in ein Schuhgeschäft schaffen. 😉 So Plastikschühchen/Überzieher habe ich auch noch gefunden, genau zwei Stück. Ich hatte damals nach der OP am Zeh, als ich wegen dem dick eingebundenen Zeh keine Schuhe anziehen konnte, solche bekommen, auch als Reserve. Aber schaut wohl doof aus, wenn man immer mit den Plastikdingern auf den Füßen rumrennt, aber zur Not gehts nicht anders. Wie gesagt die Schuhe von ihm da passe ich zwar mit dem einbandagierten Fuß rein, aber vorne ist zu viel Platz. Bei Stiegen muss ich die Füße nun noch mehr/bewusster heben, um nicht mit dem Schuhspitz an der Stiegenkante hängen zu bleiben. Stürzen mag ich nicht auch noch. Zum Glück ist Sommer, im Winter wärs noch blöder.

Und es tut sich noch ein Problem auf. Ich bin nämlich gespannt, ob die Bandagierung wirklich bis Mittwochfrüh hält. Das ganze ist mit einem speziellen Klebeband fixiert worden, wovon sich aber bereits etwas davon gelöst hat. Na ja was soll ich tun? Ich bin ja deswegen nicht bettlägerig, im Gegenteil, ich soll mich ja bewegen, gehen, damit durch die Bewegung alle Flüssigkeit, mit Hilfe der enganliegenden Bandagierung, nach oben gepumpt werden kann. Tja und dann musste ich auch noch Handwerkern unser Kellerabteil unten aufsperren, denn heute und morgen finden Rohrreparaturarbeiten im Haus statt. Das hektische treppab und dann wieder rauf, da war ich wohl zu schnell unterwegs, jedenfalls hab ich dann oben in der Wohnung vorhin gespürt, dass da was am Bein runterhängt. Ist das blöde Ding doch tatsächlich aufgegangen! 😦 Muss nun den Philipp fragen, ob er mir helfen kann, dass wir das selber mit Pflastern irgendwie noch fixieren. Das kann ja heiter werden! Muss das nämlich auch Nachts beim Schlafen oben lassen. Fürs erste, damit es trotzdem einigermaßen hält und nicht runterhängt und nicht noch womöglich noch mehr aufgeht, hab ich es zumindest wieder rundherumgewickelt und mit einer großen Sicherheitsnadel fixiert.

Mir wäre lieber, ich würde gleich den Kompressionsstrumpf bekommen, aber da muss ich jetzt wohl durch. Jeder Tag, meinte die Therapeutin, wo ich die Bandage drauf hab, ist nur gut und positiv. Nur, wenn‘s wirklich nicht mehr gehen sollte, am Dienstagabend zum Beispiel, kann ich es runter tun. Der Wille ist da, nur die Qualität von dem Ganzen, wie das gemacht worden ist, passt nicht. Muss ich am Mittwoch ansprechen. Das hält niemals zwei Tage, außer wir kleben/fixieren das immer wieder notdürftig, mit eigenen Pflaster.