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Fürs Traumtagebuch, Halbwachtraum der Kampf mit der Schlange, die aus mir selbst kam

Zuerst machte ich Atemübungen, um in mir vorherrschende Verspannungen/auftauchende negative Emotionen loszulassen. Dabei geriet ich in einen Dämmerzustand. Sah/fühlte plötzlich auf dem Boden vor mir eine Schlange liegen, die mit dem Ausatmen aus mir selbst gekommen war, eine Schlange, aus negativer Energie, aus dem, was ich eben loslassen wollte. Ich nahm die Schlange und begab mich gedanklich, bzw. in diesem Halbwachtraum aufs Klo, wollte die Schlange loswerden, warf sie in die Klomuschel, versuchte sie runterzuspülen, aber es klappte nicht. Als ich den Klodeckel öffnete, wand sich die Schlange da drin, schaffte es aber nicht hoch, aus der Muschel zu kommen. Ich spülte mehrmals, doch sie wehrte sich. Irgendwann muss es aber doch geklappt haben, weil ich wieder aus diesem Halbwachtraum aufgewacht bin und einen tiefen, erleichterten Atemzug machte. Ja, es war in gewisser Weise ein Kampf, diese Schlange los zu werden, aber auch eine interessante, meditative Erfahrung. Ich glaube, dieser Halbwachtraum war schon in gewisser Weise ein luzider Traum, weil ich eben doch nicht mehr ganz wach war, aber dennoch in dieser Art Traum meine Gedanken bewusst lenken konnte, eben mit der Schlange auf die Toilette gehen, um diese über das Kanalsystem loszuwerden.

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Fürs Traumtagebuch, irgendwo zwischen wachen und schlafen, … Raum der Entspannung

Da war ich also, noch nicht so ganz eingeschlafen, aber auch nicht mehr so richtig wach, in einem großen Raum, weich ausgepolstert. Am Boden, oder war es der Boden selber? … ganz weicher Schaumstoff, der scheinbar auf das Atmen reagiert. Man liegt dort auf diesem weichen Untergrund und mit jedem Atemzug, bei jedem ausatmen sinkt man mehr und mehr ein, in diese Schaumstoffunterlage, bis man tatsächlich fest eingeschlafen ist und nichts mehr bewusst mitkriegt. – oder mir kommt grad in den Sinn, vielleicht ist es eine Art Treibsand, die einem bei jedem Atemzug immer tiefer in die Entspannung, in den Schlaf und ins unbewusste hinunter zieht.

In vielen geführten Meditationen habe ich schon gehört, man soll sich tiefer sinken lassen, in die Entspannung. Da hat das irgendwie nie geklappt. Und dann hat mir jetzt mein Körper, mein Geist, oder welcher Teil von mir es auch immer war, diesen Raum der Entspannung aufgezeigt und ich konnte fühlen, was es heißt, tief in die Entspannung zu sinken.

Mittlerweile höre ich kaum bis gar keine geführten Meditationen mehr. Der vorgegebene Ablauf ist mir zu starr. Viel lieber lasse ich Naturgeräusche und/oder Entspannungsmusik laufen und schaue, was dabei kommt, lasse meinen Geist frei fliegen sozusagen. 😉 ganz ohne vorgegebene Programme etc. – gut es wird gewiss Menschen geben, die das brauchen, Vorgaben/ein fixes Konstrukt, an dem sie sich fürs Entspannen/meditieren orientieren können. Es hat eben alles seine Berechtigung. 🙂