Kategorien
Allgemein

Der gestrige Tag und Wochentagsverwirrungen

Gestern am späten Vormittag machte ich mich auf den Weg in die Stadt, um mich nach 11 in Philipp seiner Mittagspause mit ihm zu treffen. Es hatte in der Nacht von vorgestern auf gestern geregnet und so empfing mich beim Hinausgehen aus dem Haus die klare, erfrischende Herbstluft. Es schien aber schon die Sonne, das war angenehm. Im vorübergehen streichelten mich Hecken und Sträucher, mit ihren feuchten Ästen und Blättern. Der Weg zur Busstation, das treffen selbst und der Heimweg da hat alles super geklappt, bin sehr gut zurecht gekommen. Auf dem Heimweg begegnete ich einer Frau. Sie fragte, ob sie mir irgendwie helfen könne, ich verneinte dankend und sie fragte, wo denn mein Mann sei, sie hat uns wohl auch schon oft zusammen gesehen. Ich erklärte ihr, dass er arbeiten ist, ich mich gerade in seiner Mittagspause mit ihm getroffen hatte und nun wieder auf dem Heimweg bin. Schließlich wünschten wir einander noch einen schönen Tag.

Gegen Abend waren wir noch im Supermarkt einkaufen. Ich war übrigens gestern total verwirrt, was die Wochentage angeht, weil Philipp hatte ja am Dienstag und am Mittwoch frei, da dachte ich gestern, es sei Montag, und heute hab ich mal gedacht, es sei erst Dienstag, dabei ist schon Freitag. 😉

Kategorien
Allgemein

Unterwegs gewesen, Begegnungen und Eselsbrücke

Heute haben wir uns nach 11 in seiner Mittagspause wiedermal an der Bushaltestelle getroffen, in der Stadt drin. Ich finde es schön, dass es noch so mild ist. Ich genieße jeden Schritt bewusst, durch das welke, raschelnde Laub.

Auf dem Heimweg, im Bus zurück, war eine ältere Dame, die auch oft mit dem selben Bus fährt, also somit mich oft oder meistens mit dem Philipp gemeinsam sieht. Sie meinte: „Ach, heute sind Sie mal alleine?“, ich erklärte ihr, dass ich mich mit meinem Mann in seiner Mittagspause getroffen habe, er jetzt wieder zur Arbeit ist und ich auf dem Heimweg.

Auf dem Parkplatz bzw. an der Biegung zum Haus, begegnete mir die Nachbarin von neben an, also nicht die Schwiegermutter, sondern auf der anderen Seite. Es war eine nette Begegnung und sie fragte mich beim hineingehen ins Haus nochmals nach meinem Vornamen. Als ich ihn ihr sagte, meinte sie: „Ach ja genau, Jacqueline! So einen schönen Namen müsste man sich doch eigentlich merken. Aber in meinem Alter wird man so langsam vergesslich.“, woraufhin ich erwiderte: „Denken Sie an Jakob, denn Jacqueline ist die französische, weibliche Form von Jakob.“ Sie: „Ach danke, dass werd ich mir sicher merken.“ 😉 Ja, bei komplizierteren Namen ist es gut, wenn man den Menschen eine kleine Eselsbrücke mit auf den Weg geben kann, vor allem den älteren. Das nächste Mal muss ich sie auch nach ihrem Vornamen fragen. Entweder ich vergesse darauf, oder ich trau mich nicht. Andererseits, wahrscheinlich ist da nichts dabei, zu fragen, immerhin habe ich ja auch kein Problem damit, wenn sie meinen Vornamen weiß. Aber vor älteren Menschen hat man halt Respekt und deswegen ist die Hemmschwelle etwas groß. Aber es war ein sehr nettes Gespräch und am Ende wünschten wir einander nnoch einen schönen Tag, ehe jede von uns in der/den Wohnung(en) verschwand.

Kategorien
Allgemein

Ein Jahr ist es schon wieder her…

Genau ein Jahr ist es nun schon her, dass ich mir den neuen Blindenstock gekauft habe, im Hilfsmittelshop des Blinden- und Sehbehindertenverbandes. Ich war mal im Blogarchiv, um nachzulesen, was letztes Jahr im Oktober so los war, und da stieß ich auf diesen Eintrag:

Kategorien
Allgemein

Getrennte Wege (positiv als auch negativ)

Dieser Beitragstitel ist mehrdeutig, sowohl in positiver, als auch in, na ja, negativer Hinsicht:

  • Positiv: Heute war/bin ich wiedermal so richtig dankbar, dass wir mit dem Blindenstock Wege eingeübt haben, denn heute stand einerseits der Einkauf des Katzenstreu an. Andererseits brauchten wir noch paar andere Sachen. In dem einen Geschäft, wo wir das Katzenstreu gekauft haben, gab‘s jedoch nicht alles, weshalb Philipp und ich ab der heimatlichen Bushaltestelle erstmal getrennte Wege gehen mussten. Er ging noch in den Supermarkt in der Nähe den Rest besorgen, während ich mit seinem Rucksack auf dem Rücken und meinem Trolley im Schlepptau schon mal vor nach Hause ging. Is ja blöd, mit so vielen Sachen nochmal in ein Geschäft rein zu gehen. Aber so konnten wir das dank meiner erlernten Mobilitätsfähigkeiten gut aufteilen.
  • Negativ: Die Dame, mit dem Alias „Sonnenblume“ und ich gehen wohl doch wieder getrennte Wege. Keine Ahnung. Ich war immer ehrlich, hab mir Mühe gegeben, und sie wirkte ja zuerst auch aufgeschlossen. Am Samstag war der letzte Nachrichtenverkehr, seither ist Funkstille. – gut kann ja sein, dass sie viel zu tun hat, aber dann könnte man ja trotzdem mal kurz schreiben, so „Hi, bin grad sehr beschäftigt, aber melde mich wieder.“, aber so, na ja!

Zu Punkt 2: Ja, im Hinterstübchen hatte ich zwar, dass ich nicht zu euphorisch sein sollte, aber es hat zuerst so gut ausgesehen/sich so gut angefühlt. Ja so gut, dass ich in den Austausch mit dieser Person viel Zeit, Energie und ja, auch Selbstbewusstsein reingesteckt habe. Schließlich muss und soll mich keiner wegen meiner Behinderung bemitleiden, das habe ich auch gar nicht nötig. Ich kann aber auch nix dran ändern, kann nix dafür, es gehört halt zu meinem Leben dazu, von Geburt an. Traurig find ich, dass sie mir/uns nicht einmal eine einzige Chance für ein persönliches Treffen/Gespräch gegeben hat. Am Ende fühle ich mich irgendwie versetzt, verletzt und ausgenutzt, denn, zuerst Offenheit signalisieren, und dann einfach sich kommentarlos sich vertschüssen empfinde ich als sehr hinterlistig. Vielleicht schreib ich ihr morgen trotzdem nochmal, so auf die Art, fragen wie es ihr geht und was los ist? Natürlich möchte ich das nicht aufdringlich tun, aber so offen stehen lassen kann und will ich es auch nicht. Ich bin da halt sehr verletzlich, weil ich schon einige schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht habe, angefangen bei der eigenen Familie.
Auf der Frauen-Freundschaftsseite bin ich weiterhin. Eine hat mich heute angeschrieben. Einerseits will ich weiterhin offen sein/bleiben, für neue Kontakte, doch andererseits fühle ich mich scheu und unsicher. Mal sehen, was sich noch ergibt. Ein Teil von mir meint, dieser Frau, so einem Menschen sollte man nicht nachtrauern, ein anderer Teil ist eben trotzdem traurig und verletzt, dass es so gekommen ist, wo man doch so viel Zeit, Energie und Ehrlichkeit da reingesteckt hat, um einerseits eine neue Freundschaft aufzubauen, und andererseits Vorurteile abzubauen. Der Samen hat nicht gefruchtet.
Das ist jetzt doch sehr lang geworden, der negative Part, aber das musste aufgeschrieben werden.😔😞😢

Kategorien
Allgemein

Das bringt doch nichts … oder worauf ich stolz bin

Gestern gegen Abend verfranzte ich mich bei einem Weg, den ich eigentlich schon gut kenne. Wir waren auf dem Heimweg. Philipp war zuerst eigentlich schon vorausgegangen, als ich dann da stand und merkte, dass ich falsch war. Er kam dann nochmal zurück, nachdem ich ihn anrief, um mir zu zeigen, wie ich wieder auf den richtigen Weg komme.

Dieser kleine Fehler hätte früher bei mir zu Selbstsabotage geführt. Das kam oft vor, wenn mir etwas misslungen war. Doch mittlerweile ist es schon viel weniger geworden. Gerade gestern ist mir die Verhaltensveränderung bewusst aufgefallen. Zuerst fühlte ich unsagbare Wut auf mich selbst in mir aufsteigen, + den Drang nach Selbstbestrafung, in Form von selbstverletzendem Verhalten, mir etwas gegen den Kopf schlagen, um mein „blödes Hirn“ für seinen Aussetzer zu bestrafen, sobald ich zu Hause bin. … Doch dann dachte ich mir, das bringt doch nichts, diese Selbstbestrafung, im Gegenteil, verursacht nur Schmerzen und, im wahrsten Sinne des Wortes, Kopfweh. Das war wie so eine beruhigende, innere Stimme, und plötzlich war dieses Gefühl von Wut und mich selbst bestrafen wollen/müssen wie weggeblasen..

Ja, über diese seelischen Abgründe schreibe ich nur selten, aber es gibt sie, wenn auch nur noch selten/abgeschwächt. Am Ende bin ich stolz auf mich, weil es mir gestern gelungen ist, mich bewusst gegen die Negativspirale zu entscheiden.

Kategorien
Allgemein

Ergebnis des Arztbesuchs und Ankunft zu Hause mit Hindernissen

Um ca. viertel 10 war ich in der Arztpraxis. Musste etwas warten. Bei der Frau Dr. drin ging es dann relativ schnell. Ergebnis, Augenentzündung, an/in beiden Augen. Für 5 Tage viermal täglich antibiotische Augentropfen. Und sie hat das gesagt, was ich eh schon weiß, so eine Enzündung ist ansteckend, also auch schauen im Bad, Handtücher getrennt verwenden usw., also das er nicht das selbe Handtuch verwendet wie ich.

Mittlerweile bin ich wieder zu Hause. Aber es war eine Ankunft mit Hindernissen. Der Taxifahrer hat mich beim Nachbarhaus, beim falschen Haus herausgelassen. Als ich dann gemerkt habe, das etwas nicht stimmt, war er leider schon weg. Das Glas der Tür fühlte sich etwas anders an. Was nun? Ich war voll durch den Wind. Mit dem Nachbarhaus habe ich ja nie was zu tun, also kenne ich den Weg auch nicht.

Dann rief mich der Philipp an. Ich erzählte ihm von meinem Dilemma. Zu dem Zeitpunkt war ich noch nicht sicher, vermutete aber, dass ich beim Nachbarhaus rausgelassen wurde, also gab er mir, so gut es aus der Ferne eben geht, Anleitung, wie ich gehen muss. Zum Glück habe ich meinen Blindenstock immer dabei. Und als ich gerade dabei war, seine Anweisungen zu befolgen, kam eine Frau aus dem Haus und sprach mich an, sie denkt, dass ich hier nicht ganz richtig sei. Ich bejahte und erzählte eben das man mich beim falschen Haus rausgelassen hat. Sie war dann so nett und begleitete mich bis zu der Biegung wo es zu unserem Haus hingeht, und dort kannte ich mich wieder aus. Erleichtert bedankte ich mich und sobald ich in der Wohnung oben war, rief ich den Philipp an, um ihm den guten Ausgang meines Schlamassels zu berichten.

Nun ist der Vormittag vorbei und nach dem Mittagessen möchte ich mich entspannt kreativen Tätigkeiten widmen.

Kategorien
Allgemein

Gestern

Gestern hat es wunderbar geklappt, uns in der Stadt zu treffen. Mein Vorhaben war es, mir neue Schuhe für den Herbst zu kaufen und mein Ziel war ein ganz bestimmtes Schuhgeschäft, das zwar teurer ist, dafür gute Qualität hat. Der Philipp hat mich zu diesem Schuhgeschäft gebracht. Zu meiner Freude befindet sich die Busstation für die Fahrt in Richtung heimwärts nur ein paar Meter neben dem Schuhgeschäft. Da der Philipp beinahe unter Zeitdruck gekommen wäre, weil es doch dauerte, bis eine Verkäuferin für mich frei war, entließ ich ihn und meinte, ich würde die paar Meter zur Bushaltestelle dann schon alleine schaffen, und die neuen Schuhe zeige ich ihm dann eben, wenn er nach Hause kommt, am Nachmittag.

Die Verkäuferin, die mich bediente, war sehr nett. Ich bin gut beraten worden und fuhr schließlich mit neuen Schuhen nach Hause. Was ich bei dem Schuhgeschäft auch super finde ist, dass es auch halbgrößen gibt, also z.b bei mir 37,5 Schuhgröße, wenn 37 zu klein wäre und 38 wiederum zu groß, passen jetzt die 37,5 perfekt. 🙂 Nach dem Bezahlen begleitete mich die Verkäuferin noch hinaus zur Busstation. Ja, ich hatte zwar den Blindenstock dabei, aber ihr war es wichtig, dass ich dort gut ankomme. Sie schaute mir noch am Plan nach, wann der nächste Bus kommen sollte, dann verabschiedeten wir uns und ich bedankte mich aufs allerherzllichste. Wenige Minuten später konnte ich mit dem Bus die Heimfahrt antreten.

Am späten Nachmittag waren der Philipp und ich noch unterwegs in einem Einkaufszentrum ein paar Sachen besorgen. Danach haben wir gestern auswärts zu Abend gegessen.

Ja, dass war gestern ein guter, schöner, aktiver Tag.

Kategorien
Allgemein

Chaos-Montag zu einem guten Abschluss bringen und positives aufschreiben

Zumindest hätten wir heute mal folgendes geklärt: 1. Die Baustelle an der eigentlichen Bushaltestelle (stadteinwärts) dauert in etwa 5 Tage, von heute an, bis 10. September. 2. Wenn wir aus der Stadt kommen, hält er normal an der gegenüberliegenden Haltestelle. 3. Die Ersatzhaltestelle für die Busstation stadteinwärts ist direkt um die Ecke, auf einer Wiese aufgestellt worden.

Das hat ewig gedauert bei der K-M-G jemanden zu erreichen. Fast 20 Min. war ich in der Warteschleife. Aber ich habe nicht locker gelassen, denn mir ließ das keine Ruhe, zumindest einen Anhaltspunkt zu haben, wie lange ich/wir in etwa auf die Ersatzhaltestelle ausweichen müssen.

Einkaufen waren wir heute auch noch, unter anderem beim Müller. Waren dort z.b bei den Tees. Positiv ist mir aufgefallen, dass es Tees gibt, die in Blindenschrift beschriftet sind. Habe so verschiedene Teepackungen abgetastet, und dann fühlten meine Finger plötzlich etwas Vertrautes, wenn auch in Supermärkten/Drogerien sehr seltenes, Blindenschrift auf einer Teeverpackung. Ich nenne das mal „intuitives Einkaufen“. Habe das hin und wieder, dass ich Dinge im Regal befühle, in die Hand nehme, und dann ist es genau das Richtige, was ich derzeit gut brauchen kann. Nur meistens muss ich den Philipp fragen, was da auf der Verpackung steht, und dann, oh Freude, genau das wollte ich haben und/oder das kann ich gut brauchen. Und diesmal konnte ich selber lesen, was auf der Teeverpackung steht. In diesem Fall ist es ein Nieren- und Blasentee, tassenfertig. Da musste ich übrigens so lachen. Über dem T von „tassenfertig“ war ein Klebestreifen, mit welchem die Teepackung zugeklebt war, also konnte ich zuerst nur „assenfertig“ lesen. Und ich frag so, häh? Was soll denn „assenfertig“ heißen? Philipp sah nach und es hieß eigentlich tassenfertig. Da mussten wir beide lachen. Ja, ich hab‘s immer wieder mit der Blase. Diesbezüglich find ich es total gut, dass mir dieser Tee in die Hände gekommen ist, so kann ich jeden Tag 1-2 Tassen davon trinken, um die Blase zu unterstützen. Ich würde mir wünschen, dass es mehr Artikel/Verpackungen gibt, die in Blindenschrift beschriftet sind, grade das man weiß, als Blinder, was man gerade in der Hand hält. Bei Medikamenten ist es schon sehr gut etabliert, dass die Verpackungen fühlbar beschriftet sind, und eben auch bei manchen Arzneitees aus der Apotheke. In einem Drogeriemarkt ist es mir heute zum ersten Mal aufgefallen.

Und hier noch zwei Fotos, die verdeutlichen sollen, was ich meine. Man sieht darauf die Punkte von der Blindenschrift.

So, das war mir jetzt wichtig, den Tag positiv abzuschließen, mit einem/einer Art Glückstagebuch-Eintrag, um wenigstens mit einem guten Gefühl schlafen zu gehen. Wünsche allen eine gute Nacht und einen schönen Dienstag. 🙂

Kategorien
Allgemein

Asphaltierungsarbeiten und Nachbarschaftshilfe

Gestern und heute war im übrigen eine kleine Baustelle, ein kleiner Abschnitt zwischen dem Parkplatz und dem Weg zum Haus. Es wurde aufgegraben, um Kabel zu verlegen. Heute ist dieses Wegstück asphaltiert worden, jedoch genau zu der Zeit, als ich gerade auf dem Weg zum Bus war. Ich konnte nicht weiter. Schließlich kam eine Nachbarin. Sie bot mir Hilfe an, die ich sehr gerne annahm. Ich hakte mich bei ihr unter, und so gingen wir über die Wiese bis zum Parkplatz und den Garagen, einen kleinen Umweg, aber das war eine große Hilfe, denn die Arbeiter sagten, ich müsse eben ein paar Minuten warten, bis sie das ganze abgedichtet hätten, die waren nicht besonders freundlich, so auf die Art, warum muss gerade jetzt jemand daher stiefeln.

Trotz der großartigen Hilfe durch die Nachbarin schaffte ich es nicht mehr, den Bus zu erreichen, der fuhr mir vor der Nase davon. 😦 Musste auf ein Taxi ausweichen.

Aber die Rückfahrt nach Hause klappte dann wieder reibungslos mit dem Bus und ich konnte dann auch ohne Hindernisse zum Haus gehen, die Arbeiten warenn abgeschlossen.

Kategorien
Allgemein

Wohlbehalten wieder zu Hause angekommen, „Weltreise“ mit dem Bus und neue Lernerfahrung

Im großen und ganzen hat alles gut geklappt. Bin zuerst bei der Hinfahrt zu weit hinten in den Bus eingestiegen, dort waren ein paar Stufen, das war umständlich. Aber der Busfahrer war sehr nett und hat mich angeleitet, wie ich weiter nach vorne komme. Dann war Fahrerwechsel an einer Haltestelle in der Stadt, im Zentrum. Während sich die neu hinzugekommene Busfahrerin fürs Weiterfahren bereit gemacht hat, sprach der vorherige Busfahrer noch mit mir, ich solle zukünftig rechts vom Wartehäuschen stehen bleiben, dann könnte ich ganz vorne einsteigen. Das war/ist eine neue Lernerfahrung, genauer zu wissen, wo ich mich hinstellen sollte, um leichter einsteigen zu können. Ich bedankte mich für die Information. Die andere Busfahrerin war dann auch sehr nett.

Am Treffpunkt angekommen, musste ich zuerst noch ein bisschen auf den Philipp warten, aber nicht lange. Haben uns umarmt und ich habe ihm das Ladegerät ausgehändigt. Waren noch kurz im Supermarkt in der Nähe und dann hat er mich wieder zur Bushaltestelle gebracht und ist danach wieder in Richtung Arbeit.

Bei mir dauerte es dann noch etwas, bis der richtige Bus kam. Der fuhr dann noch eine andere Strecke und dann erst in mein/unser Wohngebiet. Das war eine kleine „Weltreise“. Um kurz nach 13 Uhr kam ich dann endlich zu Hause an. Ja wie gesagt, es hat sich ziemlich gezogen. Dann erstmal was getrunken und zu Mittag gegessen. Und nicht zu vergessen, die Katzen🐈🐈‍⬛ streicheln und begrüßen. ❤

Jetzt ist erstmal entspannen angesagt. Für das Abendessen wollen wir uns heute Grillhähnchen mit Kartoffelsalat holen, haben wir Mittags bei unserem Treffen beschlossen.

Ich bin froh, dass alles gut geklappt hat. Könnte mir gut vorstellen, dass wir uns öfters Mittags treffen. Gerade die heutige, obengenannte Lernerfahrung hat mir gezeigt, dass ich das mit dem Busfahren noch besser üben muss, also mit dem einsteigen. Fühle mich da noch sehr unbeholfen. Aber na ja, kein Weltuntergang. 😉 Ich bin ja jetzt um eine Erfahrung reicher. 🙂