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abgesackt oder eine seltsame Nacht

Gestern war der Abend für mich schnell vorbei. Ich bin voll abgesackt, schnell eingeschlafen, zuerst sogar noch sitzend, zurückgelehnt, in meinem Schreibtischstuhl. Erst spät in der Nacht konnte ich mich soweit aufrappeln, um tatsächlich ins Bett zu verschwinden. Dann konnte ich aber kaum noch schlafen. Es war eine seltsame Nacht. Zuerst tief und fest schlafen auf dem Stuhl, und kaum bin ich im Bett, nur noch unruhiger Schlaf.

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Katzen

Fuß berührt Tatze … oder Tatze berührt Fuß

Das war mitten in der Nacht. Ich war wach, weiß nicht mehr genau, warum. Jedenfalls machte ich mich im Bett ganz lang, streckte mich so richtig, als mein Fuß eine Katzentatze berührte. Ich vermute, es war der Merlin, der auf meiner Seite, am Fußende des Bettes lag. Ja, man erkennt die Katzen mit der Zeit auch anhand ihrer Vorlieben. Die Franzi rollt und kringelt sich eher zusammen, während sich der Merlin lieber ausstreckt, mit allen Vieren von sich. Jedenfalls, es war ein gutes Gefühl, wie sich mein Fuß und seine Tatze trafen. 🙂

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Wieder vereint seit 1:45 Uhr …

Der nachfolgende Eintrag ist eigentlich Nachts entstanden. Doch aus irgend einem Grund bin ich statt auf „veröffentlichen“ bei der „als Entwurf speichern“-Schaltfläche angekommen. Ja und nun kommt das nächtlich geschriebene halt jetzt. Egal. 😉

Ich hatte schon geschlafen. Um halb 2 Uhr Nachts bin ich aufgewacht, wunderte mich etwas, noch immer kein Philipp da. Nein ich habe nichts dagegen, dass er Nachts so lange weg war, aber es ist für mich sehr ungewohnt, Nachts so ganz allein zu sein und allein aufzuwachen. Um ca. 1:45 kam er dann, nachdem er seinen Halbbruder und seinen Cousin zum Auto begleitet hatte. Ja, es scheint eine recht nette Familienfeier gewesen zu sein. Schwägerin kam ja auch extra aus Wien. Die Frau vom Cousin war jedoch auch nicht dabei, die ist krank. 😦 Und die Tante vom Philipp, das ist der Wehmutstropfen, kann nirgends mehr hin. Es geht ihr sehr schlecht. Sie war lange im Krankenhaus und ist jetzt im Pflegeheim. Einerseits nach einem Sturz Wirbelbruch und andererseits ist die Demenz schon sehr weit fortgeschritten, sie erkennt kaum mehr jemanden. Jetzt kämpft der Cousin um die Obsorge für seine Mutter. Schwierige Geschichte. … jedenfalls ansonsten scheint Schwiemu sehr zufrieden gewesen zu sein.

Zuerst waren sie im Restaurant Martini-Gansl essen, dann noch alle bei ihr und haben Sekt getrunken und sich alles mögliche erzählt. Im Nachhinein war es vielleicht doch ein bisschen schade, dass ich nicht mit war, aber das weiß man im Vorhinein nie so genau.

Egal, mir ging es am Freitagabend auch nicht schlecht. Ließ mir was zum Essen vom Italiener kommen und ja, war ein ganz entspannter Abend. Und nun sind mein Schatz und ich wieder vereint. 🙂

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Gedicht-Gedanken Nachtgereimtheiten

Wie klingt ein Stern? – Gedichtgedanken

In dem nachfolgenden, nächtlichen Gedicht, mache ich mir Gedanken darüber, was wäre, wenn man Sterne nicht nur sehen, sondern auch hören könnte? 😉

Wie klingt ein Stern – Gedichtgedanken

Wie klingt ein Stern?
Ich hörte es gern.
Ist es ein Klang ganz rein,
makellos,
wie ein Glöckchen fein?
Oder gar
wie Donnergrollen tief,
für unsere Ohren
laut und schief?
Ja, wie klingt ein Stern?
Ich hörte es gern.
Oder hat jeder Stern,
so seine eig‘ne Melodie,
einzigartig,
voll Magie?
Sternenklang,
ein ganz
unterschiedlicher Gesang?
Himmelskörper-
Sinfonie,
für uns Menschen
unergründlich irgendwie?
Ja, ich glaub,
so klingen die Sterne,
wenn sie uns leuchtend grüßen
aus der Ferne.

10.11.2022

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Fürs Traumtagebuch, Halbwachtraum/Albtraum – Schattenvision der Energievampir

Das war sehr unangenehm. Nachts, nachdem ich auf der Toilette war, und mich wieder ins Bett gelegt hatte, dämmerte ich weg. Was ich dann wahrnahm, war einen Schatten, mit Armen und Beinen. Das Wesen selber ist für mich schwer in Worte zu fassen. Vielmehr beängstigte mich, was es sagte, also nicht als eine Stimme, sondern das, was es mir mitteilen wollte, war plötzlich in meinen Gedanken, eine telepathische Mitteilung also. Dieses Etwas teilte mir mit: „Ich ernähre mich von Deiner positiven Energie und habe Spass daran, sie ins umgekehrte, also ins negative zu transformieren. Das ist so, wie wenn Du etwas gutes isst, und am Ende scheidest Du die wertlosen Bestandteile wieder aus.“ Und weiter: „Zusätzlich ist es für mich ein gefundenes Fressen, dass Dich meine Ausscheidungen angreifbarer machen, für negative Dinge/Einflüsse in der Außenwelt.“

Jetzt, nachdem ich dies alles, was als telepathische Mitteilung auftauchte, in Sätzen niedergeschrieben habe, kam noch so das innere Bild, als würde sich jemand/etwas genüsslich die Hände reiben.

Ja ich weiß, das klingt alles ziemlich verrückt, aber es erklärt so einiges, zum Beispiel, wieso ich mich oft so fühle, als wäre ich ein Gefäß mit vielen Löchern, sodass getankte/positive Energie nicht lange bei mir bleibt. – die Frage ist nun, wie werde ich dieses negative Ding/Wesen, diesen Energievampir wieder los?🤔

Nach diesem, im negativen Sinne, visionären Halbwachtraum/Albtraum hatte ich für einige Minuten Angstzustände, bis dann doch wieder die Müdigkeit siegte und ich wieder eingeschlafen bin, den Rest der Nacht ohne besondere Vorkommnisse.

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Kurzgeschichte in Gedichtform – die kleine Sternenträumerin

Kurzgeschichte in Gedichtform:

Die kleine Sternenträumerin

Der Mond scheint hell,
auf ein kleines Haus,
drin steht ein Mädchen,
und schaut beim Fenster raus.
Heimlich zieht sie sich
die Schuhe an,
läuft hinaus,
leise und doch
so schnell sie laufen kann.
Sieht Äste im nächtlichen Wind
sich wiegen,
geht durch Blätter,
die vertrocknet
auf der Erde liegen.
Schließlich lehnt sie sich
an einen Baum,
träumt einen kleinen
Sternentraum.
„Ach Mond, ich wünscht,
ich könnt zu Dir
und zu den Sternen fliegen,
weitab von den Blättern,
die hier auf der Erde liegen.“
Der Baum, mit seinen Wurzeln
gibt ihr Halt,
doch sie fröstelt,
die Luft ist kalt.
Weit entfernt
entdeckt sie einen hellen Stern,
ja, bei dem,
wär sie jetzt gern.
„Hier auf der Erde
ist scheinbar vieles schlecht,
so mancher Mensch
ist zu anderen ungerecht,
sogar die Natur
behandelt man schlecht.
Ach, Ihr Sterne,
so klar und rein,
könnt ich nur hoch hinauf fliegen,
und für immer
bei Ech sein!“
Ganz und gar gibt sie sich
ihren Träumen hin,
die kleine Sternenträumerin.
Doch plötzlich wird sie jäh
aus ihrem Wachtraum geweckt,
oh mann,
wie hat sie sich erschreckt!
Mutter ist ganz plötzlich
aus dem Haus gekommen,
hat sie
an der Hand genommen.
„Was hast Du da verloren,
mitten in der Nacht?
Ich hatte Dich doch schon
ins Bett gebracht!“
„Ach Mutti,
der Mond und die Sterne
haben mich magisch
angezogen,
und ich wär nur all zu gerne
zu ihnen geflogen.“
Die Mutter bringt sie zurück
ins Haus geschwind,
„Sternenträumerin,
bist meine Tochter,
ein Erdenkind.“
„Muss ich auch weiter
auf der Erde bleiben,
so will ich trotzdem
meine Gedanken und Träume
an die Sterne schreiben.
Jedesmal, wenn ich
einen Stern erblicke,
ich einen Gruß an die Sterne
in den Himmel schicke.“
Dann legt sie sich
ins Bettchen rein,
kurz darauf,
da schläft sie ein.

30.10.2022

Die Fotos hat Philipp jetzt am späten Abend noch passend zum Text gemacht. Er meint, sie sind etwas dunkel, aber macht nichts.

Das Video enthält die gesprochene Version.

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Seltsame Nacht

In der vergangenen Nacht konnten wir beide nicht schlafen. Das war/ist seltsam. Der heutige Tag wird dementsprechend sein. Wobei ich mich bei Bedarf aufs Ohr legen könnte, Philipp aber leider nicht, hat heute wie gesagt seinen ersten Arbeitstag, nach dem Urlaub.

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Nachtpoesie

Nachtpoesie

Auf dem reinen Wasser der Stille

treibt meine Seele

und taucht tief ein,

in die Gefilde des unterbewussten,

während mein physischer Leib

zur Ruhe gebettet ist.

02.08.2022

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Kreativgedankensplitter

Nächtliche Zwickmühle

Wie die „dunkle Seelenpoesie“ gestern entstanden ist, bzw. wodurch, darüber schreibe ich noch, im Laufe des Tages. Habe jetzt keine Lust darauf. Zum Glück konnte ich mich positiv ablenken, und davon handelt der nachfolgende Eintrag.

Bin grade eigentlich in einem kreativen Flow. Normalerweise wäre das ja kein Problem, aber ich muss heute Freitag früh raus, also zwar später als der Philipp, aber trotzdem. Habe heute Therapietag 3 und werde um halb 9 abgeholt. Also nix mit ausschlafen, und nix mit bis weiß Gott wie lang in die Nacht hinein basteln. Das ist es ja eben. Einerseits würde ich ja gerne noch weiter machen, aber andererseits brauche ich den Schlaf, um früh genug aufzukommen, damit es keine Hektik gibt. Ich wüsste gerne, wie man solche Energieschübe für später konservieren/speichern kann, damit ich später, wenn ich mal zu träge bin oder so, darauf zugreifen kann. Diese Gedanken wollte ich zumindest noch niederschreiben, ehe ich langsam aber sicher doch ins Bett wandere.

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Es wettert und ich kann (noch) nicht schlafen + tiefsinnige Gedanken

Es wettert, mit Regen, Blitz und Donner. Und ich denke mit Traurigkeit daran, dass das Unwetter letzte Woche das Heimatdorf meiner Familie mütterlicherseits so sehr zerstört hat. Philipp hat mir Bilder beschrieben. Dort, wo früher asphaltierte Straßen waren, gibt es jetzt meist nur noch Erdwege. Ja quasi die ganze Infrastruktur wurde im wahrsten Sinne des Wortes dem Erdboden gleich gemacht. Im Moment gibt es eine behelfsmäßige Straße, die nur von den Einsatzkräften befahren, und für lebensnotwendige Fuhren, wie Lebensmittel an den Nahversorger liefern, benutzt werden darf.

Das zeigt deutlich, alles, was der Mensch in mühevoller Arbeit aufgebaut hat, kann durch die Gewalten der Natur binnen weniger Augenblicke vernichtet werden. Zum Glück gibt es „nur“ einen Toten, der von den Wassermaßen mitgerissen wurde. Viele oder einige haben ihr Hab und Gut verloren und Häuser sind beschädigt oder gar ganz zerstört.

Ohne jemandem was Schlechtes wünschen zu wollen, aber vielleicht musste das so kommen, damit die Menschen sich wieder in Zusammenhalt üben. Denn leider ist es ja in Dörfern so, die Leute stehen zusammen und lästern über andere Dorfbewohner ab. Die Leute dort haben jetzt die Möglichkeit, sich was neues aufzubauen, ein Dorf, wo man in Gemeinschaft zusammenlebt, ohne andere, wenn auch „nur“ hinterm Rücken schlecht zu machen. Denn, ganz egal, welche Eigenheiten wir haben, ob wir groß, klein, dick oder dünn sind, welche Hautfarbe und/oder welcher Nationalität wir angehören, wir sind doch alle gemeinsam eines, Menschen aus Fleisch und Blut, mit Herz, Seele und Gefühlen. ❤ Das sind halt so tiefsinnige Gedanken, die mir so kamen, dass diese Naturkatastrophe auch etwas positives mit sich bringen könnte, ohne etwas beschönigen, oder Menschen verurteilen zu wollen. Wie oben schon geschrieben, macht es mich sehr traurig.

Nun, da ich mir dies jetzt von der Seele geschrieben habe, werde ich mich doch langsam aber sicher ins Bett zurückziehen. Zum Glück muss ich heute nicht früh raus, erst morgen, am Mittwoch wieder.