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Geschichten von/mit Naturwesen Intuition und Spiritualität

Eichea Silentia – eine Feengeschichte

Sonntagnachmittag: Sie war wieder einmal in dem naturbelassenen, fast schon verwunschenen Wegstück gewesen, stand mit ihrem Mann und Seelengefährten bei der Eiche, die das eine Ende des Weges zu bewachen schien. Verwunschen, das traf es sehr gut, denn in diesem Wegstück blieb für sie gefühlsmäßig immer die Zeit stehen.Es war noch so urig dort, still und es riecht immer gut nach Wald. Ein kleines Stückchen unberührte Natur.

Heute hatte sie das Gefühl, beobachtet zu werden. Sie hatte das Gefühl, dass jemand aus dem Baum heraus, sie und ihren Mann anschaute. Dieses „Etwas“ schaute sie beide an und blickte dann in der Gegend umher. Dann sah sie wieder zu den Menschen. Sie, ja sie. Es war eine weibliche Anwesenheit, die sie beide zu beobachten schien.

Lina versuchte sich ganz zu erden und mit Hilfe des Atems zur Ruhe zu kommen, um dann eventuell mit diesem Wesen, welches sie und ihren Mann Phil zu beobachten schien, Kontakt aufnehmen zu können. Dies gelang dann auch.

„Eichea“ war zuerst in ihrem Kopf. Und dann: „Silentia“, also von dem englischen Wort „Silent“ = „Stille“, und Eichea eben, die Eiche. „Eichenstille“ – ja, still war es immer dort. Nur wenige Menschen gingen dort diesen Weg entlang. „Eichea Silentia“.

„Ich bin eine Baumfee, die in der Eiche wohnt. Ich bin traurig, dass die meisten Menschen, diesen schönen Ort gar nicht richtig registrieren. Wissen viele Menschen die unberührte Natur nicht mehr zu schätzen? Aber umso mehr freue ich mich, dass es doch noch Menschen gibt, die sich über die Natur und ihre Beseeltheit freuen. Das war ein Test, ob Du mich fühlen kannst, wenn ich Dich/Euch beobachte. Ich wohne in dieser Eiche, in diesem Wächterbaum, der den Weg, den Beginn/das Ende des weges bewacht. Schon seit Ewigkeiten bin ich hier. Und ich möchte den Menschen in der heutigen Zeit die Stille von damals schenken, die Stille und die Ursprünglichkeit, als das Menschenleben noch nicht so laut und hektisch war.“

„Eichea Silentia, ich danke Dir, dass Du mir Deine Botschaft offenbart hast.“, sagte Lina und umarmte den Baum noch einmal.

Dann war es Zeit, nach Hause zu gehen. Aber sie und ihr Mann Phil würden wiederkommen. Da hin, wo es noch ursprünglich ist, und etwas verwunschen. Wo die alte Eiche steht, und auf sie wartet, zum Ausruhen, Kraft tanken, in Kontakt treten.

19.09.2021

Und hier könnt Ihr entspannt meiner Stimme lauschen, denn ich habe es auch als Podcast-Episode vertont und veröffentlicht…

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Die Wohllie-Wesen Geschichten von/mit Naturwesen Handgemachte Wesen und ihre Geschichten

Das Koboldmädchen Shabirah Schabernack

„Wer bist Du denn?“, fragte Lina. Das Wesen schien sich zuerst erschreckt zu haben, aus Verwunderung darüber, dass es tatsächlich bemerkt worden war. „Ich, … ich bin Shabirah Schabernack, ein Koboldmädchen. Ich möchte einen physischen Körper, um die grobstoffliche Ebene und die Welt der Menschen kennen zu lernen.. Die Zeit ist reif dafür, dass wir Naturgeister uns mit den Menschen, die dafür offen sind, verbünden. Nicht alle meiner Familie sind dafür, dass ich jetzt hier bin. Vor allem ältere Mitglieder unseres Koboldclans haben die Nase gerümpft, als sie von meinem Plan hörten, in die Welt der Menschen zu gehen. Sie meinten, ich solle aufpassen, dass ich es nicht einmal zutiefst bereue, denn es läuft vieles falsch dort bei diesen zerstörerischen Kreaturen. Ich habe gesagt, dass gewiss nicht alle Menschen so sind, im Gegenteil. Und nun bin ich hier.“

Shabirah (Schabirah ausgesprochen), redete in einem durch, wie ein Wasserfall. Als sie endlich pausierte, fragte Lina: „Und wie bist Du zu mir gekommen?“ „Mein Herzkompass hat mich zu Dir geführt. Ich habe mir vorgestellt, zu einem Menschen zu kommen, der 1. für den Kontakt mit uns offen ist, 2. einen Körper für mich machen kann, und 3. die Geschichte dazu aufschreibt. Dann bin ich hierher teleportiert worden.“

Es fühlte sich an, als würde ein Insekt durch Lina‘s Haar kriechen, als Shabirah durch ihre Haare fuhr. Andächtig meinte danach das Koboldmädchen: „Hach, so blondes Haar möcht ich auch haben, für meine physische Hülle. Aber wie könnte das gehen?“ Lina erwiderte: „Ich hab schon eine Idee, ich geb Dir was von meinen eigenen.“. „Nein!“, rief Shabirah aus, „Ich will nicht, dass Du Dir wegen mir Haare abschneiden musst.“. „Muss ich ja auch nicht“, meinte Lina. „Weißt Du Shabirah, wenn wir uns die Haare frisieren, kommen mit der Zeit ausgefallene Haare in der Haarbürste zusammen. Diese holt man dann heraus. Die meisten Menschen schmeißen diese Haare aus der Bürste dann weg, aber ich nicht, weil ich sie, eben für solche Fälle, zum Basteln weiterverwende.“. Lina zeigte Shabirah so ein kleines Haarbüschel, und sie war einverstanden.

Lina nahm ein Knäuel moosgrüner Wolle in die Hand. Dieses fiel ihr aber kurz darauf auf den Boden. Als sie es aufheben wollte, hatte sich etwas davon abgewickelt. Dieser, vom Knäuel gelöste Teil verwurschtelte sich komplett, sodass Lina‘s Mann Phil ihr versuchte zu helfen, diesen Wollfadensalat wieder zu entwirren. Doch dies gelang nicht wirklich, der Teil hatte sich komplett verknotet und wurde daher einfach abgeschnitten. Zuerst wollte sich Lina ärgern, doch dann fiel ihr Shabirah Schabernack ein und sie dachte sich, dass es wohl das Koboldmädchen war, um darauf aufmerksam zu machen, dass ihre physische Hülle genauso moosgrün sein sollte, wie diese Wolle. Lina schmunzelte. Und Shabirah kicherte im Hintergrund und dachte sich: „Genau dafür sind wir Kobolde da, nicht um den Menschen was böses zu tun, sondern ihnen Gelassenheit zu lehren, mit unserem Schabernack.“. Lina machte sich an die Arbeit.

Ein Tag später: Der Körper war nun zum Großteil fertig. Da meldete sich Shabirah abermals, mit einem Wunsch: „Ach ja, … ich habe auf meinen Händen so Kletten, weißt Du, wie man sie im Wald findet. Damit kann ich mich wunderbar überall festhalten. Aber wäre das auch physisch möglich?“ Lina erinnerte sich, dass sie vor kurzem in einem Nähgeschäft Klettverschlüsse gekauft hatte und stimmte zu. So bekam Shabira‘s physischer Körper auch noch Klett an die Handinnenseite genäht, auf die eine Hand das rauhe Teil, und auf die andere das Weiche, glatte, damit sie ihre Händchen zusammenlegen kann. Das Büschel blonder Haare nähte Lina an den Kopf. Und als krönender Abschluss kam dann noch ein Kristall, als Energieträger auf den Kopf, sodass sich Shabirah immer, wenn sie es wollte, über die Sonne mit positiver Energie aufladen konnte.

Wieder war ein Wesen manifestiert worden, sodass es auch physisch sicht- und fühlbar ist. Lediglich das Gesicht ist und bleibt imaginär, nur mit den inneren Augen sichtbar. Hier ist es, Shabirah, das Koboldmädchen.

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Die Wohllie-Wesen Kreativgedankensplitter

Vorfreude, Wohllie-Wesen Nr. 4 wird heute fertig

Eines vorweg, es ist doch noch nicht der Zwerg Moosus, der heute fertig wird, sondern ein anderes Wesen. Der Zwerg wartet geduldig darauf, bis ich, voraussichtlich nächste Woche braune Wolle besorgt habe. Ihn in moosgrün alleine zu machen, ohne braun, war doch nicht stimmig. Es war, als würde Moosus sagen: „Ach, ich kann warten, meine liebe, ich habe es nicht eilig. Das moosgrün alleine reicht mir nicht, denn ich möchte als einer des Erdelements auch die Erde representieren.“ Ich mag ihn, diesen Zwerg, mit seiner liebevollen, und doch offenen und ehrlichen Art.

Dazwischengedrängelt hat sich dann ein anderes Wesen, ein Koboldmädchen. Die Geschichte dazu habe ich bereits gestern großteils aufgeschrieben. Wenn die Buchstaben, Wörter und Sätze aus meinem Kopf und dem, was da intuitiv kommt, zu fließen beginnen, muss es sofort aufgeschrieben werden. Sie ist ebenfalls zum Großteil aus der moosgrünen Flauschiewolle. Mehr dazu dann später, ich will noch nicht zu viel verraten. Die ersten drei Wohllie-Wesen freuen sich auch schon, auf ihr viertes Geschwisterchen. 😉

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Die Wohllie-Wesen Kreativgedankensplitter

Ausführlich gebloggt Wohllie-Wesen-News vom 17.08.2021

Wow, mir ist gerade etwas bewusst geworden. Für den geplanten Zwerg, mit dem Eichelhütchen kam mir der Name Moosus in den Sinn. Kurz darauf „klingelte“ es bei mir im Hirn, 😉 und ich erinnerte mich an einen guten Bekannten, den Zwerg Moosus, der mir Ende Juli 2020, also vor mehr als einem Jahr ein Gedicht eingegeben hatte. Ich habe es zwar schon hier im Blog gepostet, aber weil‘s grad so stimmig ist, hier nochmal:

Der Zwerg Moosus

Sei gegrüßt!

Moosus werde ich genannt,

voller Freude reiche ich Dir

meine Hand.

Ich bin ein Zwerg.

Meine Heimat ist der Wald

und sein Wurzelwerk.

Mein Körper ist grün,

die Haare braun,

jedoch nur mit den Herzensaugen

kannst Du mich

und mein Antlitz schauen.

Dazu gehört auch

mein grün-brauner Bart,

aber unabhängig von meinem Aussehen,

spürst Du meine Anwesenheit

und Gegenwart.

Dem Element Erde zugeordnet

und geweiht,

möchte Euch Menschen bitten,

begegnet Mutter Erde

mit Respekt, Liebe

und Dankbarkeit.

Lerne mit offenem Herzen

hinter die Schleier

Eurer Wirklichkeit zu sehen,

dann, so glaube mir,

die Wunder des Lebens

werden Dir niemals

mehr entgehen.

Ja, ich bin Zwerg Moosus

und freue mich sehr,

dass wir uns

von Herz zu Herz begegnen,

möchte Dich voller Liebe

aus meinem Herzen heraus

mit guten Wünschen segnen.

Zum Schluss gibts

ein Zwergenküsschen

auf die Wange,

Lichtwesen sind immer um Dich,

nur keine Bange.

So verabschiede ich mich, wie gesagt,

mit guten Wünschen

und Zwergenkuss,

weil ich wieder weiter

meiner Wege gehen muss.

Aber keine Sorge,

ich bin nie ganz verschwunden,

denn, sofern Du es möchtest,

sind wir stets

im Herzen verbunden.

29.07.2020

Ja, … jetzt ist es also soweit, der Zwerg Moosus möchte nun also wirklich in die physische Welt gebracht und manifestiert werden. Hm, nur muss ich schauen, bzw. den Philipp wenn er heute heim kommt fragen, ob wir/ich noch irgendwo Wolle in braun habe(n). Ansonsten noch eine besorgen oder notfalls hat Moosus wohl hoffentlich nichts dagegen, wenn er nur grün ist, das Grün des Waldes widerspiegelt. Grüne Wolle hab ich mehr als genug da. 😉

Bis er heimkommt, möchte ich allerdings nicht untätig rumsitzen und mache derweil ein anderes Wohllie-Wesen. Gestern beim Müller einerseits noch weiße, anderseits Wolle in bunt besorgt. Eine Glücksfee möchte auch noch einen grobstofflichen Körper bekommen, passend zu einem Impuls, einem Spruch, den ich vor kurzem als Eingebung bekam, mit dem Titel „Botschaft einer Glücksfee“. Und wenn mich jemand fragen würde: „Welche Farbe hat das Glück?“ Dann würde ich antworten bunt. Denn Glück ist so facettenreich und lässt sich nicht auf einzelne Bereiche reduzieren, also muss eine Glücksfee eben auch bunt sein. 😉

Ach, ich könnte noch so viel schreiben, so nach und nach wird es weitere Wohhlie-Wesen-News geben, z.b über das Wohhlie-Wesen-Haus. Ja, so kleine Wesen müssen vor verspielten Katzen z.b geschützt werden, sind kein Spielzeug. Aber für die Katzis könnt ich auch mal eine Wohllie-Wesen-Maus machen, mit Glöckchen dran, zum Spielen. 😉 Die Idee kam mir grad. Ja, Ideen hab ich so unsagbar viele, nur in der Materie lassen sie sich nicht so schnell verwirklichen, wie sie im Kopf, im Geist entstehen. Aber wie ich schon mal schrieb, alles zu seiner Zeit. Es muss nicht alles von heute auf morgen passieren. Und wenn man alleine das Beispiel vom Zwerg Moosus hernimmt, vom Gedicht letztes Jahr, bis zur nahenden Entstehung in der menschlichen/physischen Welt ist auch mehr als ein Jahr vergangen. Es ist gut und in Ordnung so wie es ist. 🙂 Ach ja, wer die ersten 3 „Wohllies“ nochmal sehen möchte, oder diese noch nicht gesehen hat, klicke bitte hier.

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Kreativgedankensplitter Naturverehrung

Ein vorherbstliches Geschenk von Mama Nature oder das nächste „Wohllie“ wird bestimmt ein Zwerg

Heute hat Philipp auf dem Weg, während ich wieder geübt habe, eine Eichel samt Hütchen gefunden.

Ja, der Herbst kündigt sich an. Die Fee in mir meinte gerade: „Die ersten Herbstfeen sind schon da.“ Und als ich so das Hüdchen in Händen hielt, kam mir direkt eine Idee: Das nächste „Wohllie“ wird bestimmt ein Zwerg, denn es bekommt dieses Eichelhütchen auf den Kopf. Der Stengel ist ja auch noch dran an dem Hütchen, dieser ist sozusagen der Zipfel von dem Mützchen. Danke, Mama Nature für dieses Geschenk, welches mir zu einer neuen Idee verholfen hat, in kreativer Hinsicht. ❤

Den Namen für den Zwerg hab ich auch schon, verrate ich aber noch nicht. 😉

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Allgemein Die Wohllie-Wesen

*Trommelwirbel* – die Wohlliewesen-Parade

Ihr habt jetzt im Titel richtig gelesen, es sind nicht nur Wollie-Wesen, also Wesen aus Wolle, sondern außerdem alle 3 wohlwollende Wesen, mit positiven Symboliken und Botschaften. Aus diesen zwei Aspekten = 1. wohlwollend und 2. die Wolle habe ich mir für die kleinen Geschöpfchen den Überbegriff „Wohllie-Wesen“ überlegt. Und hier kommen sie, zuerst alle einzelnd, nacheinander:Engel Hopiel, mit viereckigem „Diamant“ auf dem Kopf:

Die Fee Lukretia, Fee der Hoffnung und Symbol für den Reichtum der Natur:

Nun hier der Flauschie-Engel, der laut meines Planes ursprünglich ein Zwerg sein sollte, aber er wollte es anders. Sein Name ist Moosiel, Engel des Waldes. Er hat einen runden „Diamanten“ auf dem Kopf und ein Stückchen Rinde in der Hand:

Zum Schluss haben sich noch alle drei beim Baumfreund versammelt, fürs Gruppenfoto. 😉

So, nun ist es offiziell, die ersten Wohllie-Wesen sind auf der Welt und ich freue mich darüber!!!😁👼🧝🏻‍♀️🥂

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Allgemein Geschichten von/mit Naturwesen Intuition und Spiritualität Kreativgedankensplitter Naturverehrung

Vom Flauschie-Zwerg zum Flauschie-Engel

Als ich gerade an dem flauschigen Wollie-Wesen rumwerkelte, und eben daran dachte, dass ich gleich Stoff für das Mützchen holen werde, meinte das vorwitzige Wesen, mit leicht trotziger Stimme: „Nein, ich will kein Zwerg sein, sondern ein Engel. Ein Engel des Waldes.“ Ich meinte: „Aber ich wollte mal etwas eher erdverbundenes machen, nach dem Engel und der Fee der Hoffnung.“ Dann das Wesen wieder, mit noch mehr Trotzigkeit in der Stimme: „Aber die Natur braucht Engel, die Wälder brauchen Engel, Schutzengel, angesichts der weitverbreiteten Naturzerstörung!“ – ja gut, dachte ich dann bei mir, wo er/es recht hat, hat er/es recht, der Engel/das Wesen. Denn der letztgenannte Fakt leuchtete mir ein. Also bekam das grüne Wesen weiße Flügel. Und als Symbol und Verbundenheit zu den Bäumen bekommt er noch ein Stück Baumrinde in die Hand, die ich von meinem Baumfreund mitgenommen habe. Nein, keine Sorge, ich habe keine Rinde vom Stamm direkt genommen, sondern etwas von dem, was davor am Boden liegt. Und da mir ein achtsamer Umgang mit der Natur wichtig ist, habe ich mich bedankt, und werde heute noch ein kleines Geschenk für die Naturwesen vorbei bringen.

Ja, ohne mir gut vorkommen zu wollen, sehe ich mich immer wieder als Vermittlerin zwischen Natur und Mensch, egal ob über Texte, die ich schreibe, oder halt jetzt, mit den Wesen, die ich bastele. Die ersten beiden stehen wie gesagt für Hoffnung, Lukretia die Fee steht außerdem für den Reichtum der Natur, gerade jetzt im Sommer und Herbst, wo so viele Früchte geerntet werden können. Und sie steht außerdem dafür, dass es gilt, den Reichtum der Natur zu bewahren. Und eben nun der dritte im Bunde ist der Engel des Waldes, der ganz allgemein symbolisiert, dass der Wald/die Natur eben auch Schutzengel hat und braucht, die Naturengel. ❤

Ja so verrückt das auch klingen mag, diese Wesen, sobald sie erstmal ihren eigenen Kopf angenäht haben, scheinen ein Eigenleben und einen eigenen Willen zu entwickeln. Die Kommunikation erfolgt sozusagen telepathisch, bzw. ist da plötzlich eine piepsige, fordernde Stimme im Kopf, die Dir genau sagt, was sie will. Aber dies ist keinesfalls unfreundlich, im Gegenteil. Und so schnell kann sich alles ändern. Vor paar Stunden ging ich noch fest davon aus, dass dieses flauschige, moosgrüne Wesen ein Zwerg sein würde, aber dann hat es sich mir anders offenbart. 😉 Mir kam noch so in den Sinn, die Fantasie und/oder die Intuition sind die Brücke zwischen mir, die das Wesen formt und näht, und dem Wesen selber. Auch so etwas, was sich rational nicht erklären lässt. …

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Gelebte Naturverbundenheit oder die Elfe Lupinella Sonnenschein

Herrlich, heute habe ich etwas gemacht, was ich schon sehr lange nicht mehr gemacht habe. Ich war beim Baumfreund. Aber anstatt nur dazustehen und ihn zu umarmen, und danach gleich nach ein paar Minuten wieder zu gehen, war mir nach mehr. Also habe ich mich auf den Boden, in die Wiese, mit dem Rücken zum Baum gesetzt, an diesem warmen Sommernachmittag.

Der Boden war hart, aber er ließ mich ganz die Verbindung zur Erde spüren. Allen Hintergrundgeräuschen zum Trotz fokussierte ich mich auf mein Inneres, entspannte mich, stellte mir vor, wie alle Geräusche um mich herum nur noch mehr zu meiner Entspannung beitrugen. Allzu laut war es ja eh nicht. Vereinzelt Vögel, Insekten, die um mich herum schwirrten, weiter weg Kinder, … normale Alltagsgeräusche halt.

Als der Verstand dann sozusagen ausgeschaltet, und ich ganz entspannt dasaß, spürte ich um mich herum Naturwesen/Elfen, die sich um den Baum versammelt hatten, um mich zu beobachten. Beobachten meine ich jetzt nicht negativ, sondern vielmehr im Gegenteil, ein freudiges Beobachten. Ihre Freude riesengroß, Freude darüber, dass da ein Mensch ist, der den intensiven Kontakt, die intensive Verbindung zur Natur sucht.

Eine kleine Elfe näherte sich sogar direkt und war besonders vorwitzig, meinte, sie möchte gerne mit mir, der Fee in mir in Kontakt bleiben. Ihr Name ist Lupinella Sonnenschein. Die anderen, vor allem die älteren Elfen waren zuerst dagegen, weil sie meinten, Lupinella, von ihren Freunden auch einfach nur „Lupi“ genannt, sei noch zu jung und unreif, für den Kontakt mit einem Menschen. Schließlich nahm ich wahr, wie die Elfen in einem, nichtphysischen Eingang im Baum verschwanden, um darüber abzustimmen, ob es Lupinella Sonnenschein nun erlaubt werden sollte, mit mir Kontakt zu halten.

Ergebnis: Die Mehrheit des Elfenrates stimmte dafür, mit der Begründung, Elfe und Mensch könnten voneinander lernen/Erfahrungen sammeln. Man nahm zu Kenntnis, dass es wohl Lupinella‘s Mission oder Aufgabe war, bzw. ist, von den Menschen zu lernen und umgekehrt wiederum Wissen zu vermitteln.

Als ich dann aus dieser Session zurückkam, war ein Spruch/Lied in meinem Kopf:

„Lupinella Sonnenschein,

lass ich in mein Leben rein.“

Oder auch:

„Lupinella Sonnenschein,

lass ich in mein Herz hinein.“

Dies solle ich immer wieder sagen bzw. denken, damit die Verbindung zwischen Lupinella und mir/der Fee in mir gefestigt wird, eben wie ein Mantra. 😉

Dieser ausführliche Aufenthalt im Garten, in der Natur hat mir so richtig gut getan und geholfen, so langsam wieder in meine Kraft zu kommen.

Als kleines Dankeschön und Wertschätzung für die Natur- und Elementarwesen ließ ich außerdem ein kleines Geschenk zurück. So machen es ja auch die Schamanen und Medizinmänner/Medizinfrauen.

Soweit meine Niederschrifft/Berichterstattung, vom heutigen Naturaufenthalt. 🙂

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Aus den Erinnerungen, Gedicht Meditation Herzblume

Dieses Gedicht, entstanden durch eine meditative Erfahrung, und die Bilder dazu, möchte ich heute, ein Jahr danach noch einmal posten. Es passt so gut in jede Zeit, weil es immer Menschen mit offenen Herzen braucht. ❤

Gedicht, Meditation Herzblume
Meine Füße mit dem Boden,
meine visualisierten Wurzeln
mit Mutter Erde vereinigen,
aufmerksam
die Chakren reinigen.
Atmen, tief,
ins Herz hinein,
nichts tun,
nichts müssen,
einfach sein.
Zur bedingungslosen Liebe
geh ich
in Resonanz,
mein Herz ist weit,
voll strahlendem Glanz.
Aus meinen lichtvollen
Herzgefilden,
beginnt sich sanft
eine Blume zu bilden.
Die Herzblume ist
geöffnet weit,
ihr lieblicher Duft,
er macht sich breit.
Kleine Elfen
fühlen sich eingeladen,
im Duft, im Licht,
im Nektar zu baden.
Die Wesen erfreuen sich
an meinen Herzensgaben,
beginnen sich
daran zu laben.
Herzblumennektar,
ist hell und klar,
schmeckt kleinen Elfen
wunderbar.
Irgendwann fliegen die Elfen
dankbar davon,
und sie endet nun,
die Herzblumen-
Meditation.
Ich kehre zurück
ins Hier und Jetzt,
mit allem verbunden,
mit allem vernetzt.

25.07.2020

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Engel

Der kleine Engel „Hoppala“ und seine Geschichte – oder wie aus einem Tollpatsch ein Engel der Hoffnung wurde

Ein kleiner Engel holperte und stolperte durch die Ebenen des Seins. Er hatte noch keinen festen Platz gefunden. Seine tollpatschige Art zauberte anderen Wesen stets ein Lächeln ins Gesicht. Mit den Naturengeln, Elfen, Feen und Kobolden verstand er sich am besten. Und weil der kleine Engel eben so tollpatschig war, wurde er von allen immer nur, der kleine Engel „Hoppala“ genannt. Dies war auch das Einzige, was den kleinen Engel störte, dass er keinen schönen, wohlklingenden Namen besaß, sowie viele seiner Engelkollegen, oder wie die zauberhaften Blumenelfen.

Bei den Menschen hielt sich „Hoppala“ auch gerne auf, denn von ihnen gab es auch so viele, die einerseits ihren Platz noch nicht gefunden hatten, und andererseits tollpatschig waren, wie er. Er brachte kleine Kinder gerne mit Schabernack zum lachen. Doch immer, wenn er sah, dass die Eltern den Spass nicht verstanden, die Kinder oftmals sogar in die Schranken gewiesen wurden, dann machte ihn das ganz traurig. „Aus solchen Kindern werden mal lieblose Marionetten!“, dachte der Engel bei sich und flog wieder weiter, seiner Wege.

Eines Tages war „Hoppala“ im Palast der Zwerge, zum Feste geladen. Die schöne, liebreizende Zwergenprinzessin Evia Erdenreich hatte an jenem Tage Geburtstag und wünschte sich, den tollpatschigen, kleinen Engel dabei zu haben. Denn, Prinzessin Evia Erdenreich hatte eine Überraschung, für den kleinen Engel, dies sollte er aber erst im Laufe des Festes erfahren, nämlich zu jenem Zeitpunkt, als die Prinzessin auf die Bühne trat, um eine Rede zu halten, in welcher sie sich für den zahlreichen Besuch zu ihrem Geburtstag bedankte. Nach den Dankesworten sprach sie: „Und nun möchte ich einen Ehrengast auf der Bühne begrüßen! Den kleinen Engel Hoppala!“. In diesem Moment holte eine Zofe hinter der Bühne etwas hervor, und der kleine Engel stolperte auf die Bühne, senkte den Kopf und verbeugte sich. „Kopf hoch, kleiner Engel Hoppala, jetzt ist Dein Moment!“, rief die Prinzessin aufmunternd. Prinzessin Evia Erdenreich hatte dem kleinen Engel aus Moos und Pflanzenfasern ein schönes Gewand weben lassen, in grün. Grün ist die Farbe der Hoffnung und der Heilung. Vielleicht würde das neue Erscheinungsbild dem kleinen Engel helfen, einen Platz und seine Aufgabe zu finden. Man wollte dem Engel keinesfalls Druck machen, aber man merkte doch, dass er oft nachdenklich und orientierungslos schien. So ließ sich „Hoppala“ in eine Gardarobe bringen, und es wurde ihm das neue Gewand angezogen. Es passte wie angegossen. Die Menge applaudierte, als der Engel wieder in den Festsaal trat. Der Engel selbst lachte übers ganze Gesicht und Prinzessin Evia Erdenreich kam zu ihm und umarmte ihn. „Ich danke Dir, liebste Prinzessin Evia Erdenreich!“, sagte „Hoppala“, und erwiderte die Umarmung. Doch was war geschehen? Nicht nur die Kleidung des Engels war grün, sondern auch seine Haare hatten sich von einem Weißblond, zu einem Moosgrün gefärbt. Nur noch seine Engelsflügel waren weiß. „Träume ich?“, fragte sich der kleine Engel. Doch am nächsten Morgen war seine neue Gestalt noch da, passend zu dem grünen Gewand, die moosgrünen Haare. Das Gewand hatte ihn verzaubert.

Als sich „Hoppala“ gerade in seinem kleinen, gemütlichen Wolkenhaus ausgeruht hatte, klopfte es plötzlich an die Tür. Der Engel öffnete. Eine Fee stand davor, mit grünem Gewand, ebenfalls moosgrünen Haaren und gelben Flügeln. Sie streckte „Hoppala“ ihre Hand entgegen und sagte, mit einem strahlenden Lächeln: „Guten Tag, kleiner Engel Hoppala! Ich bin Laelyn, eine Fee der Hoffnung, mein Name bedeutet Blume der Hoffnung. Darf ich eintreten?“. „Hoppala“ nickte und führte Laelyn herein. „Nimm platz!“, sagte er und bot ihr einen Wolkenkissen-Sitzplatz an.

Als sie nun gemütlich da saßen, fragte „Hoppala“: „Was ist der Grund Deines Besuches, liebe Laelyn? Dein Name ist so schön, ich beneide Dich, obwohl man das als Engel gar nicht darf. Sie lächelte. „Ich wollte Dich fragen, ob Du mit mir zusammenarbeiten möchtest? Als Engel der Hoffnung? Mit Deinem Wesen hättest Du das Zeug dazu. Und Dein jetziges, neues Aussehen, welches Du durch das Engagement der Zwergenprinzessin bekommen hast, ist eine wunderbare Ergänzung. Einen neuen Namen hätte ich auch für Dich, wenn Du mit mir zusammenarbeiten möchtest.“ „Hoppala“ wurde hellhörig. „Na, wenn alles so gut passt, und Du noch dazu einen neuen Namen für mich hast, dann nur zu, ich möchte es gerne probieren und als Engel der Hoffnung mit Dir zusammen arbeiten. Nun möchte ich ihn auch gerne wissen, den neuen Namen, den Du für mich ausgedacht hast.“ Laelyn atmete erleichtert durch, holte ein Kärtchen hervor und hielt es dem Engel vor die Nase. Das Kärtchen hatte einen angenehmen, blumigen Duft. Auf dem Kärtchen stand: „Hopiel, Engel der Hoffnung“. „Oh, liebe Laelyn, wie wundervoll!“, rief „Hoppala“ aus und umarmte die Fee.

Ein großes Fest wurde gefeiert. Hoppala wurde nun offiziell umgetauft und bekam den Namen Hopiel. Auch Prinzessin Evia Erdenreich und die Zwergenkönigsfamilie waren bei dem großen Fest anwesend. Der kleine Engel Hopiel stand auf der Bühne. Tränen der Freude waren in seinen Augen. Er hielt eine Dankesrede und sagte: „Besonders danken möchte ich der Prinzessin Evia Erdenreich, aus dem Reich der Zwerge. Ein weiterer Dank gilt der Fee Laelyn. Ihr beiden seid meine größten Mentoren! Ich danke Euch!“. Alle applaudierten.

Das Fest war vorbei und der Alltag kehrte ein. Überall fand Engel Hopiel, gemeinsam mit der Fee Laelyn genug Arbeit, wo es Hoffnung zu verbreiten galt. Eines Tages, im Garten einer großen Villa: Ein Mädchen saß gedankenverloren in der Wiese. Dabei döste sie weg. Im Traum begegnete ihr Engel Hopiel und fragte: „Warum bist Du so traurig, kleines Mädchen? Und wie heißt Du?“ „Ach, Du lieber Engel, mein Name ist Chantal. Und ich bin traurig, weil meine kleine Schwester Jasmin schon seit Tagen schwer krank, mit hohem Fieber im Bett liegt. Nichts und niemand kann ihr so richtig helfen. Ach, Engel, wenn es Dich nur wirklich gäbe, und Du mir/uns helfen könntest! All das Geld, was Vati verdient ist wertlos, wenn Jasmin krank ist, und ich deswegen traurig. Hilf uns, Engel!“

Der Traum verblasste und Chantal erwachte. Sie weinte. Noch am selben Abend, Hopiel hatte Laelyn von der Begegnung mit dem Mädchen erzählt, flog er wieder hin, durch ein offenes Fenster in die Villa. Und da, wirklich! In einem Zimmer lag ein kleines Mädchen, schwach, blass und fiebrig im Bettchen. Die Mutter und eine andere Frau versuchten, mit kalten Umschlägen die Not des Kindes etwas zu lindern, denn die Hitze des Fiebers schien endlos zu sein. Da trat Engel Hopiel unbemerkt an das Kinderbett und legte dem Mädchen die Hände auf. Irgendwann war das Mädchen eingeschlafen. Als die beiden Frauen zurücktraten, trat Chantal, die große Schwester an das Kinderbettchen und flüsterte: „Jasmin, bald kommt bestimmt Hilfe, durch einen Engel. Halte durch, kleine Schwester!“. „Was hast Du da gesagt, Chantal?“, wollte die Mutter wissen. Chantal erzählte der Mutter von dem Traum mit dem Engel, den sie am Nachmittag im Garten hatte. Die Mutter blickte traurig zu Boden und erwiderte nur ernst: „Tja, bleibt nur zu hoffen, dass Dir und uns Dein kindlicher Glaube hilft.“

Der nächste Morgen: Die ganze Nacht hielt Engel Hopiel am Krankenbett Wache bei dem kleinen Mädchen und ließ immer wieder heilendes Licht zu dem Kinde fließen. Da traten wieder die zwei Frauen ins Zimmer. „Das Fieber ist weniger geworden!“, rief eine der beiden, als sie dem Mädchen auf die Stirn und den Hals gegriffen hatte. Jasmin schaffte es heute sogar, wieder etwas mehr zu trinken und freute sich darüber, dass ihre große Schwester Chantal ihr Geschichten aus einem Buch vorlas. Doch am Abend kam das böse Fieber wieder und das Bangen, ob Jasmin die Nacht überleben würde, ging von neuem los. Aber wieder stand Engel Hopiel beim Bettchen und hielt Nachtwache. Vor dem Einschlafen sagte Chantal in ihrem Bett: „Danke, lieber Engel Hopiel, dass Du uns hilfst. Es geht Jasmin heute schon viel besser, aber leider ist das Fieber jetzt am Abend wieder da.“. Hopiel hatte Chantals Worte natürlich gehört und bat Laelyn, zu Chantal zu gehen, was die Fee auch tat. Laelyn gab Chantal einen Kuss auf die Stirn und sagte in ihren Traum hinein: „Du bist eine tolle, große Schwester!“

Drei Nächte lang hielt Hopiel nun Nachtwache bei dem kranken Kind. Am vierten Tag kam das Fieber nicht wieder. Jasmin war gesund geworden und die ganze Familie war überglücklich. Engel Hopiel war es auch, und selbst jene Wesen, die den kleinen Engel immer milde belächelt hatten, nie gedacht hatten, dass aus ihm mal was werden würde, lobten nun sein Engagement. Hopiel erfüllte sich einen Traum und ging bei den Engeln der Heilung in die Lehre, die er nach einiger Zeit mit Auszeichnung beendete. Nun war er offiziell nicht nur Engel der Hoffnung, sondern auch im Team der Heilengel.

Aus einem kleinen, tollpatschigen Engel, war ein prächtiger, selbstbewusster Engel geworden, der mit allen Wesen, auf allen Ebenen ein gutes Auskommen hatte und seine Aufgaben mit Bravour meistert.

22.07.2021