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Neuigkeiten (Vorlesegerät)

Also, … ich mach‘s noch ein Bisschen spannend. … Mein Onkel war dort, … durfte das Gerät auch testen, … hat eine Zeitschrift hineingelegt und … ja, jetzt kommts, … es FUNKTIONIERT!!!, und das auch noch einwandfrei! Absolut vertrauenswürdig, also mit €150 wirklich ein echtes Schnäppchen.
Onkel Ronald hat das Gerät gleich gekauft, mitgenommen, und schickt es mir mit der Post zu. Super!!! Ich freu mich soooo sehr!!! Könnte grad voller Freude die ganze Welt umarmen!!! ❤ Diesen Eintrag lege ich auf jeden Fall auch in der Kategorie Glückstagebuch ab. 🙂

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Die Spannung steigt…

In weniger als 2 Stunden, um 14 Uhr hat mein Onkel den Termin wegen dem Vorlesegerät. Ich bin aufgeregt, die Spannung steigt.
Vorhin haben Onkel Ronald und ich kurz telefoniert. Ronald hofft, dass der Verkäufer ihm das Gerät zeigt, testen lässt, ob, bzw. wie gut es wirklich funktioniert, in der Praxis anwendbar ist. Ronald meldet sich dann, wenn er dort ist.
Ja, heute entscheidet es sich, ob ich das Vorlesegerät bald mein Eigen nennen darf, oder ob das alles nur ein „schöner Traum“, also ein unseriöses Angebot, ein Schrott ist.

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Was gibts Neues? – ausführliches Lebenszeichen

Puh die Zeit verfliegt, schon wieder Freitag! Also, hier mal wieder ein Lebenszeichen, über die Ereignisse der letzten Zeit.
Bereits letzte Woche am Mittwoch war Philipp beim Augenarzt, Untersuchung, für eine neue Brille. Am Donnerstag hat er sie beim Optiker bestellt, und 8 Tage später, also heute kann Philipp seine neue Brille holen.
Der Arme (Philipp) ist seit Montag im Krankenstand, starke Hüftschmerzen. Beim Röntgen wurden Abnützungserscheinungen festgestellt, jedoch ist eine OP nicht notwendig. Der Arzt in der Klinik gab den Rat, sich vom Hausarzt Krankengymnastik, Physiotherapie verordnen zu lassen. Im Moment nimmt Philipp Schmerzmittel und ich massiere ihm einerseits mit Dolgit-Creme, und ergänzend mit Panaway+Copaiba (Young Living-Öle), den Hüft- und Rückenbereich. Aber es lässt mich verzweifeln, dass meine Mühe und liebevolle Zuwendung kaum fruchtet. Kurzzeitig gibt es für ihn Linderung, aber nur wenige Stunden. Ich tue alles in meiner Macht stehende, um ihm alles etwas erträglicher zu machen. Wenigstens hat er seinen Humor nicht verloren. Was wir heute (gestern) so geblödelt haben, *lach* das müsste ich auch mal zusammen schreiben. 😉
Ich hatte am Dienstag ein Erfolgserlebnis. Meine Psychologin ist mobil, kommt also einmal in der Woche zu mir nach Hause. Zuerst wollte ich absagen, weil Philipp zu Hause ist, aber dann haben die Psychologin und ich die Therapie-Einheit kurzerhand in den Garten verlegt. Sie hat auch eine Sehbehinderung, arbeitet für den Blindenverband und seine Mitglieder als Psychologin/Lebensberaterin, und seit Dienstag weiß ich, sie wäre auch eine gute Mobilitätstrainerin. 😉 Ich hatte meinen Blindenstock mit und sie zeigte mir einen Weg, wie ich alleine, mit Stock meinen/unseren Lieblingsbaum besuchen kann. Das war ein Highlight, als ich nach kurzer Zeit, etwa einer halben Stunde den Weg drauf hatte, hin und zurück. Ein Gefühl von Freude, Freiheit und auch Dankbarkeit. Endlich ein Stückchen Natur, dass ich eigenständig, ohne fremde Hilfe aufsuchen, besuchen kann. Ich bin auf niemanden mehr angewiesen, wenn ich dort hin möchte. Ein Stückchen noch mehr Selbstständigkeit!
In einer anderen Angelegenheit möchte ich ebenfalls unabhängiger, selbstständiger werden. Für Blinde gibt es Vorlesegeräte, ähnlich wie ein Scanner, wo man ein Blatt oder eine Zeitschrift hineinlegen kann, einen Knopf drückt, und das Gerät liest vor, was da geschrieben steht. Normalerweise sind diese Geräte sehr, sehr teuer. Jedoch habe ich, ebenfalls am Dienstag, auf Willhaben.at ein solches Gerät gefunden, ein sehr günstiges Angebot, nur €150. Der Neupreis dieses Vorlesegerätes lag bei €2500, so steht es in der Anzeige. Dieses Hilfsmittel wäre für mich eine großartige Unterstützung, weil ich damit, was normal auf Papier gedruckte Sachen, Briefe, etc. betrifft, nichtmehr zwingend von einer sehenden Person abhängig wäre, die mir alles vorliest. Am Computer/iPad mache ich so gut wie alles selbstständig, mit Screenreader/Sprachausgabe. Und auch das iPhone lässt sich mit VoiceOver ohne sehende Hilfe bedienen.
Na gut, ich habe prompt den Verkäufer angerufen und gefragt, ob das Vorlesegerät noch zum Verkauf steht, und ja, ist noch zu haben. Der Verkäufer lebt in Wien, da kann ich nicht einfach so mal hinfahren. Ich habe eine Nacht sozusagen, darüber geschlafen, wie man so schön sagt, und am Mittwoch war ich mit einer Bekannten unterwegs. Sie ist ehrenamtliche Sozialbegleiterin beim roten Kreuz, begleitet mich beispielsweise zu Arztterminen und Behörden. Mit ihr habe ich über das Angebot gesprochen und sie meinte, grundsätzlich eine tolle Sache, aber man sollte vorsichtig sein, was man im Internet kauft, vor allem, wenn ein, eigentlich teures Produkt zu einem solchen Schnäppchenpreis angeboten wird. Es muss sicher gestellt sein, dass das Gerät wirklich so tadellos funktioniert, wie vom Verkäufer angegeben. Nun ja, sie hat recht, ich möchte auch nicht „die Katze im Sack“ kaufen, habe nachgedacht und kam zum Entschluss, ich brauchte eine Testperson, also jemanden, der sich zwecks Termin zur Besichtigung des Gerätes mit dem Herrn in Verbindung setzt, um es vorab für mich zu testen. Mein lieber Onkel Ronald lebt in Niederösterreich, ist aber immer wieder in Wien. Ich habe ihm den Link zum Angebot geschickt, ihn gefragt, ob er es testen würde, und ja, er macht es! Morgen, bzw. mittlerweile heute, um 14 Uhr ist mein Onkel mit dem Verkäufer verabredet, um das Vorlesegerät zu besichtigen, und zu testen. Danach gibt er mir bescheid. Ich bin schon soooo gespannt!!! Das wäre so super, wenn es ein ehrliches Angebot, mit einem funktionierenden Vorlesegerät zum Schnäppchenpreis wäre, denn ein komplett neues, um €2500 kann ich mir nicht leisten.
Tja, soweit ein aktueller, ausführlicher Eintrag. Mal sehen, ob ich meine Blogfaulheit, bzw. Tagebuch-Schreibblockade nun endlich wieder überwunden habe, und hier wieder öfter schreibe. Das alles war jetzt in einem einzigen Eintrag schon etwas viel auf einmal. … Egal, ich lass es jetzt so. 😉