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Eine Begegnung, 10€ und Mitleid unerwünscht

Als wir am frühen Abend, nach dem Einkauf in der Stadt essen waren, uns gerade an den Tisch gesetzt hatten, kam eine ältere Dame auf uns zu. Sie fragte, ob ich blind bin, wir bejahten. Sie dann: „Oh, das tut mir aber leid!“ Ich meinte freundlich: „Sie müssen kein Mitleid haben, denn ich kann trotz Blindheit ein gutes Leben führen.“ Philipp ergänzte: „Und wir ergänzen uns wunderbar. Das was ich nicht kann, da unterstützt sie mich, und umgekehrt.“ Schließlich gab sie dem Philipp 2 5€-Scheine und meinte: „Kaufts Euch etwas zum Essen davon.“ Gerührt bedankten wir uns, sie verabschiedete sich, wir wünschten ihr alles Gute und dann ging sie.
Das war eine Nette Begegnung, auch wenn die Mitleidsbekundungen absolut nicht notwendig waren. Aber manche Menschen wissen wohl nicht, dass man heutzutage als Behinderter Mensch gut, und vor allem selbstbestimmt leben kann. Ach ja und mit dem Geldsegen haben wir schon gar nicht gerechnet. Es war ein schöner Zuschuss zum Abendessen. 🙂 Aber das Geld ist natürlich eine Nebensache. Im Vordergrund steht das Gespräch und die Begegnung.
Ich habe darüber auch auf Facebook geschrieben, das Erlebnis für Freunde gepostet, nichtsahnend, was ich damit auslösen würde. Eine Facebook-„Freundin“ hat kommentiert, wir, Philipp und ich, wären ja keine Bettler und die „Spende“ hätten wir ja gar nicht nötig. Und dann noch: „Die Peinliche Alte“, was ich sehr unangemessen fand. Ja, Mitleid ist im Falle einer Behinderung unerwünscht, einfach nicht notwendig. Aber so unhöflich sein, und das Geld, die 10€ nicht annehmen, wollten wir auch nicht. Die Dame wusste es halt nicht besser und wir haben gespürt, es kam von Herzen. Auf Facebook kommentierte ich meinen Beitrag dann noch wiefolgt: „Ich wollte einfach nur über diese Begebenheit schreiben und finde es peinlich, dass dies gleich mit Bettelei in Verbindung gebracht wird. Nur weil eine ältere Dame aus Unwissenheit gehandelt hat, und wir einfach nur aus Höflichkeit und Dankbarkeit die 10€ angenommen haben. Ja, es ist peinlich, dass überall alles gleich so negativ gesehen wird. Das ist wirklich peinlich!!!“
Leute, bitte zuerst DENKEN, dann reden/posten!!! Und wo wir schon bei dem Wörtchen peinlich sind: Es ist peinlich, dass manche Menschen großkotzig reden/posten, ohne vorher nach zu denken, das HIRN einschalten!!! Nein, das hat mich wirklich wütend gemacht! Da will man einfach nur ein Erlebnis mitteilen, und dann wird daraus gleich wieder etwas Negatives heraus interpretiert.
Aber gut, jetzt, nachdem ich wieder etwas runtergekommen bin, war ja auf 180, denke ich mir, man sollte sich von solchen großkotzigen Menschen, die ihr Hirn nicht einschalten, die Laune nicht verderben lassen. Ja, wenn das so einfach wär! 😉 Solche Menschen sind einfach nur peinlich! Ups, … schon wieder dieses Wort. 😉 Naja egal, ich nehm mir kein Blatt vor den Mund, sage/schreibe das, was ich mir denke. Wem‘s nicht passt, Pech gehabt!
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15.10.2018 Nachtrag Bericht vom Tag

Philipp hat eine Krankschreibung für diese Woche noch bekommen. Zwecks Therapie hatte er gestern noch einen Termin bei einem Orthopäden. Dieser gab ihm eine Überweisung fürs CT (Computertomographie), damit der Arzt weiß, wie und wo man bei der Therapie ansetzen muss. Ja, diesmal nicht nur Röntgen, sondern gleich CT. Philipp ist gerade unterwegs dorthin. Ende der Woche soll er dann nochmals zu dem Orthopäden.
Nach dem Mittagessen waren wir in der Stadt, einerseits bei Saturn. Philipp wollte bei seinem Tablet den Akku austauschen lassen, aber das ist nicht so einfach möglich, nein, das Tablet wird eingeschickt. Also, das man bei Apple-Geräten (iPad und co), nicht so einfach selber den Akku austauschen kann, habe ich gewusst, jedoch das dies bei Samsung-Geräten auch so ist, war mir neu. Zwei Wochen muss Philipp nun auf sein Tablet verzichten. 100€ kostet der „Spass“. Dann waren wir noch Katzenstreu und Lebensmittel einkaufen.
Schließlich waren wir noch etwas im Garten beim Baum.
Am späten Abend habe ich noch ein Gedicht geschrieben. Gedicht zur Nacht – zwischen den Tagen…
Ja, war einiges los gestern. Heute habe ich wieder Psychotherapie. Hoffentlich ist das Wetter einigermaßen schön, denn heute müssen wir nochmals die Therapieeinheit nach Draußen verlegen.
Soweit ein Eintrag zum gestrigen Tag.

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Aktueller/ausführlicher Zwischeneintrag…

Philipp sein Urlaub ist überraschend verlängert worden. Am Mittwoch hat er einen Termin, daher hat man ihm gleich angeboten, den Urlaub noch bis inkl. Mittwoch zu verlängern Super, dann hat er diese Woche nicht so viel Stress.
Ich bin ehrlichgesagt froh, dass er jetzt dann heim kommt, weil ich etwas wichtiges besprechen muss. Ich habe wieder einmal ins Email-Archiv geschaut, ob, und welche Mails von A gekommen sind. Jetzt fleht er mich an, ich solle die Anzeige zurückziehen, dass das Verfahren gegen ihn eingestellt wird. Er verspricht, mich/uns zukünftig nicht mehr zu belästigen. Er möchte, wie er schreibt, gut davon kommen und möchte, dass wir alle in Frieden leben können. Ja, … in Frieden leben möchten wir ja auch. Und woher soll man bei solch einem wankelmütigen Menschen wissen, ob er es ernst meint? Auch hier wünschte ich, mann könnte einen kurzen Blick in einen Menschen werfen, um wahre Absichten zu erkennen. Was also tun, gnädig sein und des lieben Friedens willen das Verfahren einstellen, oder stur und hart das ganze durchziehen? – Ach ja, der liebe Frieden! Woher sollen wir denn wissen, dass der so sehr gewünschte Frieden von seiner Seite aus wirklich gegeben ist? Ich bin in einer Zwickmühle. Wir müssen uns unbedingt zusammen setzen, ich werde Philipp die letzten Mails zeigen und wir werden besprechen, wie wir weiter vorgehen sollen. Vielleicht auch die nächstgelegene Polizeistation aufsuchen, dort, wo wir die Anzeige eingebracht haben. Vielleicht kann man mir/uns Tipps geben, wie ich mich jetzt verhalten soll, auch wenn mir natürlich klar ist, dass ich letztendlich die endgültige Entscheidung alleine treffen muss, ob das Verfahren eingestellt wird oder nicht. Ich möchte nämlich keinesfalls, dass meine Gutmütigkeit wieder ausgenutzt wird, und nach Einstellung des Verfahrens alles von Vorne losgeht. Der Email-Filter bleibt auf jeden Fall aktiviert, sodass sein Müll den Posteingang überspringt, und direkt im Archiv landet. Und trotzdem muss ich immer wieder Nachschau halten, was er schreibt, um im Fall des Falles reagieren zu können. Jetzt steht eben die Entscheidung im Raum, ob ich/wir das Verfahren gegen A einstellen, oder nicht. Eine schwierige Entscheidung. Die Sache mit dem Frieden, in Frieden leben können, hätte er (A) sich besser früher überlegen müssen. Zuerst Teror machen, und dann vom Frieden häucheln, na super!!!
Tja, soweit ein aktueller/ausführlicher Zwischeneintrag, über das, was mich gerade so beschäftigt.

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Gedanken/Impressionen am Morgen des 25.09.2018

Die Nacht war durchwachsen, unruhig, bin immer wieder wach geworden.
In der Früh sind wir aus dem Bett geklingelt worden. Als ich dann vom Hochbett herunten war, mich in Windeseile angezogen hatte, und öffnen wollte, sprach derjenige bereits mit der Nachbarin neben uns. Da hätte ich mir den Stress auch sparen können! Für Philipp war es im Urlaub natürlich auch alles andere als angenehm, durch die laute Türklingel aus dem Schlaf gerissen zu werden. Er war dann drüben nachfragen, was die Männer wollten. Es stellte sich heraus, dass sie wohl bei allen Hausbewohnern geläutet haben, um mitzuteilen, dass die Wohnung des Verstorbenen nun endgültig geräumt wird. Man will auch den schlechten Geruch nun endgültig weg bekommen. Sie arbeiten auch schon, ein lautes Rumpeln und bumpern ist über uns zu hören, Möbel werden nach unten geschleppt usw.
Mal sehen, was wir heute machen werden. Es ist noch alles offen. Einkaufen wollen/müssen wir heute auf jeden Fall. Aber alles schön gemütlich, nur keinen Stress.

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Zusammenfassung Bericht der letzten Tage

Wow, die Zeit verfliegt. Schon wieder sind etwa 5 Tage seit dem letzten Eintrag hier vergangen.
Am Mittwoch waren wir mit dem Rad unterwegs, bis nach Krumpendorf. Dort haben wir einen schönen Platz in der Natur, unter drei Birken gefunden, wo wir einige Zeit gesessen sind. Das war ein schöner Ausflug.
Dafür war dann der Donnerstag wieder ruhiger.
Am Freitag waren wir in St. Veit an der Glan, bei einem Fest. Ein Kunsthandwerksladen hat am Freitag als Zero-Waste-Laden neu, bzw. wieder eröffnet. Sogar der ORF war vor Ort und hat darüber einen Beitrag gedreht.
Das Wochenende war sehr geruhsam. Am Samstag erledigten wir noch letzte Wochenendeinkäufe. Sonst gab es am Wochenende keine großartigen Aktivitäten.
Heute sind wir gemütlich in die neue Woche gestartet, Philipp‘s zweite Urlaubswoche. Es ist sehr windig, um nicht zu sagen stürmisch draußen, aber sonnig. Um 15 Uhr bekommen wir Besuch.
Soweit ein Bericht der letzten Tage.

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Di, 18.09.2018 Bericht vom Tag+Technik+Pläne für den Mittwoch

In der Nacht von gestern auf heute hatte ich eine sehr schöne Erfahrung auf der Herzebene, mehr dazu hier.
Seit heute geht es mir wieder recht gut. Es war ein sehr aktiver Tag. Philipp hat Urlaub, diese und nächste Woche.
Am Vormittag erledigten wir einen Amtsweg. Danach gingen wir in der Stadt ins Einkaufszentrum City-Arkaden. Der Einkaufsbummel war sehr erfolgreich. Schließlich waren wir noch etwas essen.
Zuhause noch im nahegelegenen Supermarkt Lebensmittel einkaufen gewesen.
Über was wollte ich sonst noch schreiben? … – ach ja, die Technik, im positivem Sinne. Seit gestern am Abend ist für iPhone und iPad die neue Software-Version iOs 12 verfügbar. Ich habe sie sogleich auf mein iPad air und mein iPhone 5s geladen und installiert, und die längere Wartezeit gerne in Kauf genommen, weil ich im Vorfeld über das neue Software-Update nachgelesen habe, unter anderem, dass iOs 12 ältere Apple-Geräte schneller machen soll. iOs 11 war irgendwie, … entschuldigung den Ausdruck, lahmarschig. Meine Geräte sind genau die richtigen Kandidaten für iOs 12, schon ältere Modelle. Und was soll ich sagen? Super! Apps öffnen schneller, ein gewaltiger Unterschied zu iOs 11, ich bin sehr zufrieden. Es hat sich ausgezahlt, das Update gleich am ersten Abend auf die Geräte zu holen, auch wenn es wegen des Ansturms längere Wartezeiten gegeben hat.
Technik Thema 2, Emails von A, ein leidiges Thema. Jedoch habe ich endlich eine akzeptable Lösung für mich gefunden. In Gmail kann man Email-Filter erstellen. Ich habe einen solchen Filter eingerichtet, der dafür sorgt, dass neu eingehende Mails von A den Posteingang überspringen und sofort im Archiv landen. So belasten/stören sie mich nicht direkt, aber die Beweissicherung ist trotzdem garantiert. Ich habe den Fall, wie berichtet, zur Anzeige gebracht. Bereits bestehende Mails von ihm habe ich manuell archiviert. Sein Name als Suchbegriff genügt, und ich kann, wenn nötig all seinen Mist vorweisen.
Ja, mit dem Dienstag bin ich sehr zufrieden. Ich kann mit einem guten Gefühl den Tag abschließen und mich zur Ruhe begeben. Apropos Ruhe, am Mittwoch wollen wir dem Stadttrubel fern bleiben und stattdessen die Ruhe der Natur genießen, irgendwo mit dem Rad hinfahren, das schöne Herbstwetter ausnützen.

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Lebenszeichen Mo 17.09.2018

Wie fange ich am besten an? … Es gäbe so einiges zum Schreiben.
Am Freitag gab es hier im Haus einiges an Aufregung. Schon seit letztem Mittwoch wehte ein grauenvoller Geruch durchs Stiegenhaus. Am Freitag gingen zwei Nachbarn durchs Haus, von Türe zu Türe, um zu ergründen, woher der Geruch kam. Ich bekam es mit der Angst zu tun, Angst davor, dass wir als Katzenhalter als Sündenböcke dastehen würden. Dabei achten wir ohnehin immer auf Reinheit. Es gab diesbezüglich auch Entwarnung, wir und unsere Katzen waren nicht die Verursacher des Geruches. Mann hatte aber schon einen Verdacht. Ein Nachbar über uns öffnete nicht die Türe und es sind vor seiner Tür bereits Fliegenlarven gewesen. Die Polizei kam und auch Feuerwehr und Rettung. Sie haben die geruchsverdächtige Wohnung aufgebrochen und die Feuerwehr hat Ventilatoren aufgestellt und die Fenster im Stiegenhaus aufgerissen, damit der Geruch entweichen kann. Was in der Wohnung genau los war, wissen wir nicht, wir vermuten aber, dass dieser Nachbar in der Wohnung verstorben ist. Ich wünsche das niemandem, dass er ganz alleine sterben muss, und keiner kümmert sich, sorgt sich um einem. Er dürfte alleinstehend gewesen sein. Niemandem ist es aufgefallen, bis der Verwesungsgeruch sich im Stiegenhaus ausbreitete. Die Einsatzkräfte sind auch nicht zu beneiden. Seitdem das am Freitag war, herrscht eine eigenartige Stille im Haus, oder kommt nur mir das so vor, ich weiß es nicht.
Themenwechsel: Am Samstag besuchten wir die Klagenfurter Herbstmesse. Für uns war nicht wirklich etwas interessantes dabei, also waren wir schnell durch die Hallen durch. Außerdem war sehr voll, sehr viele Menschen. Im Vergnügungspark nahmen wir einen kleinen Snack ein, bevor wir wieder zum Ausgang schlenderten.
Bei der Messe dürfte ich mir etwas eingefangen haben. In der Nacht von Samstag auf Sonntag habe ich erbrochen und den ganzen Sonntag lag ich mit Fieber flach. Heute habe ich auch noch erhöhte Temperatur und mir tut alles weh.
So, nun werde ich mich etwas frisch machen, habe geschwitzt ohne Ende. Dann werde ich mir noch eine Tasse Tee genehmigen, und mich wieder etwas hinlegen. Ich wollte einfach mal das Erlebte der letzten Tage niederschreiben.

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Mi, 12.09.2018

Viel war heute (gestern) nicht los.
Am Nachmittag waren wir in der Polizeistation, und haben den Fall A jetzt wirklich zur Anzeige gebracht. Danach waren wir einkaufen.
Mein Schatz hat vorhin von mir eine Massage am Rücken bekommen, mit den Young living Ölen Panaway und Copaiba drüber, weil er solche Rückenschmerzen hat. Wir helfen und unterstützen uns ja gegenseitig, wo es nur geht.
Heute hat Philipp mal gedichtet. 😉
„In guten und in schlechten Zeiten,
will ich Dir Freude bereiten.“
Ja, er ist so ein Engel! ❤
So, nun ist Schlafenszeit und ich beende diesen Eintrag zum Mittwoch.

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Die virtuelle Wand und die seltsame Wandlung

Es ist ein leidiges Thema, über A zu schreiben, und dennoch muss ich es aufschreiben, dokumentieren, ja, aus dem Kopf kriegen, den Kopf frei kriegen.
Gestern fragte er mich in einer Mail, warum ich denn nie auf seine Mails antworte? – ich mag keine unbeantworteten Fragen, und so habe ich kurz und bündig geschrieben, Zitat:
„Hallo, schon wieder vergessen? Du hast geschrieben, egal, was ich Dir schreibe, Du wirst es nicht lesen. Außerdem, zwischen Dir und mir gibt es nichts mehr zu sagen/zu schreiben. Also tschüss!!!“
Daraufhin schrieb er, es hat lange gedauert, aber er versteht mich jetzt endlich und ich solle ihn doch auch verstehen. Da konnte ich auch nicht anders, als zurück schreiben:
„Was soll ich denn verstehen? Die Mails von Dir in den letzten Tagen waren sehr gemein und verletzend. Und was verstehst und weißt Du denn schon von mir, nach all der langen Zeit?“
Darauf bekam ich keine Antwort. Es kam dann noch eine Mail mit Betreff „Tagesausklang“, in der er mir eine gute Nacht und für morgen (heute) einen schönen Tag wünschte. Darauf habe ich aber nicht geantwortet, habe die virtuelle Wand wieder aufgestellt.
Er hat wohl mitbekommen, dass ich magische Dinge und Wesen mag, denn heute Abend kam eine Mail, betreff „Einhorn-Zaubergedicht“, mit einer MP3-Datei im Anhang. Darin ist seine Stimme zu hören, wie er dieses Einhornzaubergedicht liest. Es war ein eigenartiges Gefühl, nach vielen Jahren wieder einmal seine Stimme zu hören. Ich habe es auch Philipp vorgespielt. Auf die Mail mit dem Gedicht im Audioformat im Anhang habe ich auch nicht geantwortet.
Was spielt der für ein Spiel? – zuerst so verletzend und gemein, und dann seit gestern Abend die seltsame Wandlung, mit höflichen und freundlichen Mails? Ich kapier das alles nicht. In solchen Fällen wünschte ich, man könnte in Menschen hineinschauen, ihre Gedanken für kurze Zeit lesen, um zu ergründen, was da dahintersteckt. Mit dem Einhorngedicht wollte er mir wohl auch imponieren.
Heute hatte ich übrigens Therapie, und meine Psychotherapeutin findet es gar nicht gut, dass ich gestern mit A in den Dialog gegangen bin. Ja, ich verstehe ihren Standpunkt, muss aufpassen, dass ich nicht wieder zu gutmütig bin, und in eine Falle tappe. Und trotzdem wollte ich nichts einfach runterschlucken und wollte/musste ihm meine Meinung sagen/schreiben. Tja es ist manchmal so im Leben, dass man das Gefühl hat, alles falsch zu machen. In den Dialog zu treten war vielleicht nicht klug, aber einfach zu schweigen und alles runter zu schlucken, fühlte sich für mich auch nicht richtig an.
Der Mensch bringt mich durcheinander. Aber eines ist 100%ig sicher, Gefühle von Liebe sind keine da. Mein Herz ❤ gehört zu 100% meinem Mann Philipp und unseren Katzen. Er hat keine chance, mich zurück zu gewinnen!!! Zudem beziehe ich Philipp in alles, was von A kommt mit ein, da gibt es keine Geheimnistuerei, die habe ich auch gar nicht nötig.
Ahhhh!!! Das hat gut getan, dies alles aufzuschreiben. Und wer es nicht lesen will, muss es auch nicht lesen. 😉

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Gemeiner Psychoteror

Ein paar Tage war Ruhe, und heute hat A mir bereits 3 Mails geschrieben. Philipp meinte, das was der aufführt, ist Psychoteror. Ja, und noch dazu sehr gemeiner Psychoteror, weil, kaum versucht man wenn ein paar Tage nichts kommt, wieder zur Ruhe zu kommen, bombardiert er mich wieder mit blöden Mails.
Er wirkt geistig zurückgeblieben, teilweise nicht ganz klar im Kopf, bei dem, was er so schreibt. Auf Einzelheiten gehe ich jetzt nicht näher ein.
Diesmal habe ich die Psychotherapiestunde schon morgen, da meine Therapeutin am Dienstag verhindert ist. Ich werde mit ihr sprechen, ob, bzw. wann wir eventuell doch rechtliche Schritte wegen Cybermobbing einleiten sollen.
Ich hätte mir gewünscht, dass wenigstens am Sonntag noch Ruhe ist, aber grad am Sonntag macht er mit dem Teror weiter.
Nichts desto trotz versuchen wir den heutigen Sonntag so gut wie möglich zu genießen. Schließlich muss Philipp morgen wieder arbeiten, diese Woche noch, und dann hat er 2 Wochen Urlaub. *freu* hoffentlich passt das Wetter dann noch, damit wir zusammen Unternehmungen mmachen können.