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Kalte Füße, aber Wärme im Herzen…

Gestern Abend waren Philipp und ich in einer Gospelmesse. Die wunderbare Sängerin Sandra Pires war in Klagenfurt. Sie hat so eine schöne, warme Stimme, und eine tolle Ausstrahlung. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen, obwohl wir normalerweise keine Kirchengänger sind. Eigentlich war es eine Open Air Gospelmesse, also vor der Kirche. Die Messe war schön und Herzerwärmend. Sie sang teilweise Gospel, aber auch der Zeit entsprechend auch weihnachtliche Stücke. Es waren viele Menschen, und wir alle waren eingeladen, mit zu singen. Besonders berührt hat mich das Lied „Gold von den Sternen“. Ich habe das Lied auf Youtube gefunden:

Nach der Messe hatten wir zwar kalte Füße, aber dafür Wärme im Herzen. Bei der inneren Wärme war es halb so schlimm, dass der Körper nach einer Stunde Stehzeit etwas durchgefroren war.

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Ohrenschmaus

So, seit etwa einer Stunde sind wir wieder zu Hause. Wir sind mit dem Taxi heimgefahren.
Es ist immer wieder Wahnsinn. Zuerst freut man sich lange auf etwas, dann ist der Abend, das Ereignis da, und nach eineinviertelstunden ist es wieder vorbei. Aber es war, wie Philipp so schön sagte, ein Ohrenschmaus. 3 Schauspieler, und eine Schauspielerin, … äh, bzw. Hörspieler/Hörspielerin, haben „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, von Jule Werne als spannendes Hörspiel interpretiert. Es war einzigartig. Jeder, der dies nicht erleben konnte, hat etwas versäumt. Es war stockdunkel, aber keinesfalls einschläfernd, weil sehr spannend aufbereitet. Wer das Buch von Jule Werne kennt, kennt auch den Inhalt. Ich will demnächst mich erkundigen, ob es das Buch als Hörbuch gibt, denn die Langfassung würde mich interessieren. Das Theaterstück war ja eine Zusammenfassung.
Ja, es war ein sehr gelungener Abend.

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Der Rote Fleck

Als Philipp nach Hause kam, und das Katzenfutter, welches er nach der Arbeit noch besorgt hatte, in die Küche trug, sah er einen roten Fleck auf der Küchenarbeitsplatte. Sofort fragte er mich besorgt, ob ich mir weh getan hätte. Ich verneinte, meinte aber, dass ich Saft getrunken habe, und da dürfte beim Eingießen ein Bisschen was daneben gegangen sein, was ich in dem Moment, wo ich mir den Saft eingeschenkt habe, nicht bemerkte. Philipp war sogleich beruhigt und meinte: „Ach ja, der Saft ist rot.“
Ja, so können Nahrungsmittel täuschen. Da fällt mir die Halloweengeschichte ein, die ich heuer geschrieben habe. Link: Der Kleine Vampir und das falsche Blut – eine Halloweengeschichte

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Lebenszeichen, die letzten Tage…

Im Moment tut sich nicht sonderlich viel. Am Donnerstagabend waren wir auf dem Weihnachtsmarkt, den ersten Punsch getrunken und so ein bisschen herum gebummelt.
Vom Freitag gibts nichts Besonderes zu berichten. Gestern am Samstag haben wir uns am Nachmittag mit Freunden getroffen, eine nette, kleine Truppe. Einer hatte seinen Hund dabei. Philipp und ich sind Tiermagnete, also der Hund ist immer wieder zu uns hin. Ein ganz gutmütiger Berner Sennenhund, bzw. eine Hündin, total brav.
Heute am 1. Adventsonntag waren wir nur kurz draußen spazieren und beim Baum. Dann wieder in der Wohnung hat Philipp eine Räucherung gemacht, also in eine schöne Schale mit Sand ein Stück Räucherkohle getan, diese angezündet und dann ein paar Körnchen Räuchermischung draufgetan. Der Geruch sorgte für eine feierliche Atmosphäre. mit der Schale ging er dann durch die Räume. Beim Weihnachtsmarkt gibt es auch einen Stand mit allerlei Weihrauchsorten und Räuchermischungen. Da werden wir sicher demnächst noch etwas einkaufen.
Soweit ein Lebenszeichen am 1. Adventsonntag.
PS.: Ich möchte bei dieser Gelegenheit nochmals an den Texte-Adventkalender erinnern.

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Sonntagsspaziergang bei Nieselregen und Besuch beim Lieblingsbaum im Garten

Heute waren Philipp und ich ein Bisschen spazieren, wenigstens etwas an die frische Luft. Es nieselte etwas und die Luft war herrlich frisch. Mit 7 Grad war es heute, für November ziemlich mild.
Danach waren wir noch etwa 10 Minuten im Garten der Wohnanlage, bei meinem Lieblingsbaum. Da hat Philipp auch Bilder von mir und dem Baum gemacht. Es tut immer wieder gut, diesen Baum zu umarmen und seine Ausstrahlung ist fantastisch, eigentlich nicht wirklich in Worte zu fassen. Er vermittelt Ruhe, Erdung und Stabilität.

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Eine Begegnung, 10€ und Mitleid unerwünscht

Als wir am frühen Abend, nach dem Einkauf in der Stadt essen waren, uns gerade an den Tisch gesetzt hatten, kam eine ältere Dame auf uns zu. Sie fragte, ob ich blind bin, wir bejahten. Sie dann: „Oh, das tut mir aber leid!“ Ich meinte freundlich: „Sie müssen kein Mitleid haben, denn ich kann trotz Blindheit ein gutes Leben führen.“ Philipp ergänzte: „Und wir ergänzen uns wunderbar. Das was ich nicht kann, da unterstützt sie mich, und umgekehrt.“ Schließlich gab sie dem Philipp 2 5€-Scheine und meinte: „Kaufts Euch etwas zum Essen davon.“ Gerührt bedankten wir uns, sie verabschiedete sich, wir wünschten ihr alles Gute und dann ging sie.
Das war eine Nette Begegnung, auch wenn die Mitleidsbekundungen absolut nicht notwendig waren. Aber manche Menschen wissen wohl nicht, dass man heutzutage als Behinderter Mensch gut, und vor allem selbstbestimmt leben kann. Ach ja und mit dem Geldsegen haben wir schon gar nicht gerechnet. Es war ein schöner Zuschuss zum Abendessen. 🙂 Aber das Geld ist natürlich eine Nebensache. Im Vordergrund steht das Gespräch und die Begegnung.
Ich habe darüber auch auf Facebook geschrieben, das Erlebnis für Freunde gepostet, nichtsahnend, was ich damit auslösen würde. Eine Facebook-„Freundin“ hat kommentiert, wir, Philipp und ich, wären ja keine Bettler und die „Spende“ hätten wir ja gar nicht nötig. Und dann noch: „Die Peinliche Alte“, was ich sehr unangemessen fand. Ja, Mitleid ist im Falle einer Behinderung unerwünscht, einfach nicht notwendig. Aber so unhöflich sein, und das Geld, die 10€ nicht annehmen, wollten wir auch nicht. Die Dame wusste es halt nicht besser und wir haben gespürt, es kam von Herzen. Auf Facebook kommentierte ich meinen Beitrag dann noch wiefolgt: „Ich wollte einfach nur über diese Begebenheit schreiben und finde es peinlich, dass dies gleich mit Bettelei in Verbindung gebracht wird. Nur weil eine ältere Dame aus Unwissenheit gehandelt hat, und wir einfach nur aus Höflichkeit und Dankbarkeit die 10€ angenommen haben. Ja, es ist peinlich, dass überall alles gleich so negativ gesehen wird. Das ist wirklich peinlich!!!“
Leute, bitte zuerst DENKEN, dann reden/posten!!! Und wo wir schon bei dem Wörtchen peinlich sind: Es ist peinlich, dass manche Menschen großkotzig reden/posten, ohne vorher nach zu denken, das HIRN einschalten!!! Nein, das hat mich wirklich wütend gemacht! Da will man einfach nur ein Erlebnis mitteilen, und dann wird daraus gleich wieder etwas Negatives heraus interpretiert.
Aber gut, jetzt, nachdem ich wieder etwas runtergekommen bin, war ja auf 180, denke ich mir, man sollte sich von solchen großkotzigen Menschen, die ihr Hirn nicht einschalten, die Laune nicht verderben lassen. Ja, wenn das so einfach wär! 😉 Solche Menschen sind einfach nur peinlich! Ups, … schon wieder dieses Wort. 😉 Naja egal, ich nehm mir kein Blatt vor den Mund, sage/schreibe das, was ich mir denke. Wem‘s nicht passt, Pech gehabt!
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15.10.2018 Nachtrag Bericht vom Tag

Philipp hat eine Krankschreibung für diese Woche noch bekommen. Zwecks Therapie hatte er gestern noch einen Termin bei einem Orthopäden. Dieser gab ihm eine Überweisung fürs CT (Computertomographie), damit der Arzt weiß, wie und wo man bei der Therapie ansetzen muss. Ja, diesmal nicht nur Röntgen, sondern gleich CT. Philipp ist gerade unterwegs dorthin. Ende der Woche soll er dann nochmals zu dem Orthopäden.
Nach dem Mittagessen waren wir in der Stadt, einerseits bei Saturn. Philipp wollte bei seinem Tablet den Akku austauschen lassen, aber das ist nicht so einfach möglich, nein, das Tablet wird eingeschickt. Also, das man bei Apple-Geräten (iPad und co), nicht so einfach selber den Akku austauschen kann, habe ich gewusst, jedoch das dies bei Samsung-Geräten auch so ist, war mir neu. Zwei Wochen muss Philipp nun auf sein Tablet verzichten. 100€ kostet der „Spass“. Dann waren wir noch Katzenstreu und Lebensmittel einkaufen.
Schließlich waren wir noch etwas im Garten beim Baum.
Am späten Abend habe ich noch ein Gedicht geschrieben. Gedicht zur Nacht – zwischen den Tagen…
Ja, war einiges los gestern. Heute habe ich wieder Psychotherapie. Hoffentlich ist das Wetter einigermaßen schön, denn heute müssen wir nochmals die Therapieeinheit nach Draußen verlegen.
Soweit ein Eintrag zum gestrigen Tag.

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Aktueller/ausführlicher Zwischeneintrag…

Philipp sein Urlaub ist überraschend verlängert worden. Am Mittwoch hat er einen Termin, daher hat man ihm gleich angeboten, den Urlaub noch bis inkl. Mittwoch zu verlängern Super, dann hat er diese Woche nicht so viel Stress.
Ich bin ehrlichgesagt froh, dass er jetzt dann heim kommt, weil ich etwas wichtiges besprechen muss. Ich habe wieder einmal ins Email-Archiv geschaut, ob, und welche Mails von A gekommen sind. Jetzt fleht er mich an, ich solle die Anzeige zurückziehen, dass das Verfahren gegen ihn eingestellt wird. Er verspricht, mich/uns zukünftig nicht mehr zu belästigen. Er möchte, wie er schreibt, gut davon kommen und möchte, dass wir alle in Frieden leben können. Ja, … in Frieden leben möchten wir ja auch. Und woher soll man bei solch einem wankelmütigen Menschen wissen, ob er es ernst meint? Auch hier wünschte ich, mann könnte einen kurzen Blick in einen Menschen werfen, um wahre Absichten zu erkennen. Was also tun, gnädig sein und des lieben Friedens willen das Verfahren einstellen, oder stur und hart das ganze durchziehen? – Ach ja, der liebe Frieden! Woher sollen wir denn wissen, dass der so sehr gewünschte Frieden von seiner Seite aus wirklich gegeben ist? Ich bin in einer Zwickmühle. Wir müssen uns unbedingt zusammen setzen, ich werde Philipp die letzten Mails zeigen und wir werden besprechen, wie wir weiter vorgehen sollen. Vielleicht auch die nächstgelegene Polizeistation aufsuchen, dort, wo wir die Anzeige eingebracht haben. Vielleicht kann man mir/uns Tipps geben, wie ich mich jetzt verhalten soll, auch wenn mir natürlich klar ist, dass ich letztendlich die endgültige Entscheidung alleine treffen muss, ob das Verfahren eingestellt wird oder nicht. Ich möchte nämlich keinesfalls, dass meine Gutmütigkeit wieder ausgenutzt wird, und nach Einstellung des Verfahrens alles von Vorne losgeht. Der Email-Filter bleibt auf jeden Fall aktiviert, sodass sein Müll den Posteingang überspringt, und direkt im Archiv landet. Und trotzdem muss ich immer wieder Nachschau halten, was er schreibt, um im Fall des Falles reagieren zu können. Jetzt steht eben die Entscheidung im Raum, ob ich/wir das Verfahren gegen A einstellen, oder nicht. Eine schwierige Entscheidung. Die Sache mit dem Frieden, in Frieden leben können, hätte er (A) sich besser früher überlegen müssen. Zuerst Teror machen, und dann vom Frieden häucheln, na super!!!
Tja, soweit ein aktueller/ausführlicher Zwischeneintrag, über das, was mich gerade so beschäftigt.

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Gedanken/Impressionen am Morgen des 25.09.2018

Die Nacht war durchwachsen, unruhig, bin immer wieder wach geworden.
In der Früh sind wir aus dem Bett geklingelt worden. Als ich dann vom Hochbett herunten war, mich in Windeseile angezogen hatte, und öffnen wollte, sprach derjenige bereits mit der Nachbarin neben uns. Da hätte ich mir den Stress auch sparen können! Für Philipp war es im Urlaub natürlich auch alles andere als angenehm, durch die laute Türklingel aus dem Schlaf gerissen zu werden. Er war dann drüben nachfragen, was die Männer wollten. Es stellte sich heraus, dass sie wohl bei allen Hausbewohnern geläutet haben, um mitzuteilen, dass die Wohnung des Verstorbenen nun endgültig geräumt wird. Man will auch den schlechten Geruch nun endgültig weg bekommen. Sie arbeiten auch schon, ein lautes Rumpeln und bumpern ist über uns zu hören, Möbel werden nach unten geschleppt usw.
Mal sehen, was wir heute machen werden. Es ist noch alles offen. Einkaufen wollen/müssen wir heute auf jeden Fall. Aber alles schön gemütlich, nur keinen Stress.

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Zusammenfassung Bericht der letzten Tage

Wow, die Zeit verfliegt. Schon wieder sind etwa 5 Tage seit dem letzten Eintrag hier vergangen.
Am Mittwoch waren wir mit dem Rad unterwegs, bis nach Krumpendorf. Dort haben wir einen schönen Platz in der Natur, unter drei Birken gefunden, wo wir einige Zeit gesessen sind. Das war ein schöner Ausflug.
Dafür war dann der Donnerstag wieder ruhiger.
Am Freitag waren wir in St. Veit an der Glan, bei einem Fest. Ein Kunsthandwerksladen hat am Freitag als Zero-Waste-Laden neu, bzw. wieder eröffnet. Sogar der ORF war vor Ort und hat darüber einen Beitrag gedreht.
Das Wochenende war sehr geruhsam. Am Samstag erledigten wir noch letzte Wochenendeinkäufe. Sonst gab es am Wochenende keine großartigen Aktivitäten.
Heute sind wir gemütlich in die neue Woche gestartet, Philipp‘s zweite Urlaubswoche. Es ist sehr windig, um nicht zu sagen stürmisch draußen, aber sonnig. Um 15 Uhr bekommen wir Besuch.
Soweit ein Bericht der letzten Tage.