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Schockierend

Schockierend, welche Machenschaften manche Leute im Stande sind, auszuführen. Philipp rief mich kurz vor Dienstbeginn an, als er schon im Büro war. Jemand hat am Wochenende zwei Glastüren von der Behörde, in der er arbeitet eingeschlagen. Einer seiner Arbeitskollegen vermutet dahinter einen Racheakt, weil jemand eine beantragte, erhoffte Leistung nicht bekommen hat. – aber haben die Leute kein Gewissen? Man kann ja nicht einfach hergehen, und nur weil etwas nicht so gekommen ist, wie erhofft/beantragt, gleich aggressiv werden undTüren einschlagen! Ich äußerte am Telefon den Verdacht, dass diese Person wohl zuvor einiges getrunken haben muss, und dann im Rausch die Türen eingeschlagen hat. – wobei andererseits, es gibt auch Menschen, die nüchtern große Wutenergie entwickeln können. Ich kenne so jemanden, mit dem ich jedoch glücklicherweise keinen Kontakt mehr habe. Egal ob mit Alkohol oder ohne, es ist schockierend, was Menschen anrichten können. Zum Glück war dies am Wochenende und es gibt keine Personenschäden.

Im nächsten Eintrag wird es wieder heiterer, denn diesen könnte man in die Rubrik „Humor im Alltag“ einordnen. 😉

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Sportlicher Sonntag

Am Sonntagvormittag machten wir einen ausgiebigen Spaziergang. Es war angenehm kühl. Auf über 10000 Schritte bin ich gekommen.

Fast den ganzen Nachmittag war ich alleine zu Hause, weil Philipp das Stadion in der Nähe aufsuchte, um sich das dort stattgefundene Spiel Austria Klagenfurt vs Rapid Wien anzusehen. Er bekam als Mensch mit Behinderung/Behindertenausweis eine Freikarte. Habe es ihm gegönnt. Die Heimmannschaft hat zwar verloren, aber es hat ihm trotzdem spass gemacht. Wenigstens etwas. 😉

Nun ist der Sonntag/das Wochenende bald vorbei und mit ihm auch der Juli.

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Keine Feier

Heute ist keine Geburtstagsfeier für Philipp seine Tante. Es hätte keinen Sinn. Philipp hat gestern mit seinem Cousin telefoniert, ihrem Sohn, bzw. Adoptivsohn. Seine Mutter ist in keinem so guten Zustand, geistig sehr verwirrt, vergisst sehr viel und erkennt kaum noch Menschen, außer diejenigen, die ständig um sie rum sind. Eben aus diesem Grund wäre eine Geburtstagsparty sinnlos.

Es hat den Philipp sehr betroffen gemacht, wie es um seine Tante steht. Immerhin war sie mal eine richtig kluge Frau, Professorin für Deutsch und englisch an einem Gymnasium. Na ja aber das ist halt das Alter. Sie wird heuer 81.

Jedenfalls, den Sonntag haben wir nun doch für uns, ist doch auch gut so. 🙂

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Ländlich/familiäre Atmosphäre, Heurigenbegegnungen

Am Tag vor unserer Abreise waren wir mit Onkel Ronald und Karin Abends nochmals beim Heurigen. Es war der selbe, wo am Mittwoch die Feier zu meinem 40. Geburtstag stattfand. Das Lokal, damit verbunden auch der Gastgarten war sehr voll. Zum Glück hatten Philipp und ich schon für den Freitag einen Tisch reserviert, für 4 Personen.

Alswir dort saßen, fragte die Wirtin, ob sich zu uns noch zwei Leute dazusetzen dürften. Ronald hat immer einen Schmäh drauf und so meinte er: „Klar, wenn die Herrschaften am Ende unsere Rechnung mit übernehmen, dürfen Sie so viele dazusetzen, wie sie wollen.“. Es war ein älteres Ehepaar. Sie haben den Scherz mit Rechnung übernehmen zum Teil ernst genommen und uns Vieren eine Runde Wein gezahlt, Weißwein, angenehm gekühlt. Nun bin ich ja nicht so die Weintrinkerin, aber unhöflich sein wollte ich auch nicht. Der war aber auch wirklich gut. Die waren echt nett und Ronald hat nochmals betont, dass es nur ein Schmäh war. Der ältere Mann hat gemeint, egal, sie wollten sich erkenntlich zeigen, weil sie bei uns einen Platz bekommen hatten und wir waren ja doch früher dran, es war unser Tisch. Es war eine schöne, ländliche/familiäre Atmosphäre, dabei waren die 2 wildfremde Menschen. Am Ende habe ich die Rechnung von uns 4 gezahlt, ausgenommen die Weinrunde, die von dem Ehepaar übernommen worden ist. Es war mir eine Freude/ein Anliegen, auch mal meine 3 Lieben einzuladen. ❤ Haben sich sehr gefreut. 🙂

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Mag nicht und mag schon

Heute hat Philipp Geburtstag. Schwiegermutter hat für heute Abend ins Restaurant eingeladen. Philipp sein Cousin und dessen Frau kommen auch. Jedoch, ich mag nicht. Schwiegermutter und ihre, sich ständig ändernden Launen. Dann heute wieder frisch bandagiert worden. Mit den Bandagen ins Restaurant fahren, mag ich auch nicht. Es ist alles so anstrengend zur Zeit. Auf den Tapetenwechsel am Wochenende freu ich mich aber schon, fahren zum Onkel Ronald. Eine Bekannte kümmert sich um die Katzen. Therapie ist am Freitag vorerst die letzte, und nach dem Urlaub, ab 25. Juli kommen noch paar Einheiten.

Nein aber soll er, also Philipp ruhig mit seiner Familie feiern. Fühle mich da überhaupt nicht ausgeschlossen, weil wir ja ohnehin feiern, nochmal draußen, mit Ronald und Karin, und wahrscheinlich auch ihrer Familie. Nächsten Mittwoch hab ich ja den Runden Geburtstag. Alles gut. Soll er halt sagen, ich fühl mich nicht wohl und komm deshalb nicht mit. Und Philipp weiß ja, wie seine Mutter immer wieder drauf ist. Und das ich mich nicht wohl fühle, ist ja in gewisser Weise ungelogen. Bin ständig ausgelaugt und energielos. Vielleicht tut mir/uns der Umgebungswechsel auch mal gut. Und gemeinsam also zuzweit können wir ja morgen nochmal seinen Geburtstag nachfeiern. Wollten diese Woche eh mal Pizza essen gehen. Bis morgen Abend sind die Bandagen eh sicher schon wieder herunten.

Ja, mag nicht, mit Schwiegermutter, aber mag schon, mit Philipp und Onkel Ronald, weil es dort immer Harmonisch ist. 😉 Sein Geschenk von mir hat Philipp im übrigen schon bekommen, hab ihn gefragt, was er haben will, meinte er, so einen portablen Bluetooth Lautsprecher, fürs iPhone. Hab ich ihm gekauft, also er hat sich einen ausgesucht und ich habs bezahlt.

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Heute wieder Freude an der Mobilität gehabt

Haben uns heute in seiner Mittagspause wiedermal in der Stadt, bei der Bushaltestelle getroffen. Kurz ein paar Besorgungen erledigen und ihm was bringen. In der Früh ist es für ihn etwas hektisch, sodass er manchmal Sachen vergisst.

Wie der Titel dieses Eintrages schon aussagt, hatte ich heute wieder Freude an der Mobilität. Es hat alles gut geklappt, mit dem Bus usw. Am Ende kann ich sagen/schreiben, auch wenn ich manchmal etwas unsicher/unbeholfen bin/wirke, ans Ziel komme ich immer.

Ja, es hat sich heute gut und positiv angefühlt. Bin beim warten auf den Bus in Richtung heimwärts noch mit einer netten Dame so ein bisschen ins Gespräch gekommen, netter Smalltalk. 🙂 Ein schönes Gefühl, sich mal Mittags kurz zu treffen und zu wissen, dass ich wieder selbstständig nach Hause fahren kann, ohne auf jemanden/ein Taxi angewiesen zu sein.

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Angenehm und leicht

Angenehm und leicht ist die neue Frisur, deutlich kürzer, als vorher. Fühlt sich supergut an. 🙂 Auch der Philipp hat Haare gelassen. Bei ihm war es schon dringend notwendig, das Haare schneiden, meinte sogar die Friseurin. 😉 Ja, wir sind beide sehr zufrieden. 🙂

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Mission Bringdienst

Heute am späten Vormittag komm ich auf alle Fälle raus. Heute fühle ich mich wieder energiegeladener. Ich fahre heute mit dem Bus zu einer Bushaltestelle, in der Nähe von Philipp seiner Arbeitsstelle. Wir treffen uns dort nach 11, in seiner Mittagspause. Seine Watch ist fast leer und er hat das Ladegerät in der Früh zu Hause vergessen. Eben rief er mich an, ob ich ihm das Ladegerät bringen könnte. Da bot ich ihm an, eben zu jener Haltestelle zu fahren, dass wir uns dort treffen.

Ich freue mich schon auf diesen kleinen Ausflug alleine, und natürlich auch darauf, meinen Schatz kurz gegen Mittag zu treffen. ❤ Er geht dann wieder zurück in die Arbeit und ich fahre wieder nach Hause.

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Ein kleiner Seelensonnenstrahl

Ein kleiner Seelensonnenstrahl zeigte sich dann gestern doch noch am Horizont. Ein Junge, der mit seinen Eltern im Erdgeschoss wohnt, machte dem Philipp die Haustür auf. Wir waren einkaufen und der Philipp war mit unseren Einkäufen schon mal vorgegangen und ich kam mit dem Stock nach. Der Junge fragte ihn außerdem, ob Philipp Hilfe bräuchte, beim rauftragen, aber Philipp lehnte dankend ab. Philipp erzählte mir von der Begegnung, als ich heimkam. Mir begegnete der Junge auch und wir grüßten einander. Schön, dass es so wohlerzogene Kinder gibt heutzutage. Man sollte meinen, es sollte selbstverständlich sein, aber dies ist es bei weitem nicht.

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Na ja …

Na ja, so großartig war der Tag bisher doch wieder nicht. Meine Euphorie ist schon bald verflogen. Wollte heute mit dem Bus zur Ärztin fahren, jedoch bin ich aufgehalten worden, und das hatte dann keinen Sinn mehr, ich brauche ja für alles mehr Zeit. Und obwohl ich eh früher weggegangen bin, ging sich letztendlich hinten und vorne trotzdem alles nicht aus. Also bin ich diesmal nochmal mit dem Taxi zur Ordination gefahren. Dort lange warten müssen und nachdem ich drin war, war ich ziemlich erschöpft, von der Warterei, also bin ich auch zur Apotheke und nach Hause mit dem Taxi gefahren.

Um ca. 13:30 kam ein Tischler vorbei, den Philipp kennt und der seine Werkstatt hier in der Nähe hat, wegen dem kaputten Stuhl. Ergebnis, der Stuhl ist nicht mehr zu reparieren, heißt also, baldmöglichst brauchen wir neue Stühle für die Küche. Auf dem zweiten, der auch schon wackelig ist, möchte keiner von uns sitzen. Zum Glück ist es im Moment recht warm, dass man am Balkon essen kann. Philipp isst auch oft beim Couchtisch, doch der ist mir als Esstisch zu niedrig, okay, für Fingerfood würde es gehen, aber alles, was mit Besteck zu essen ist, esse ich lieber bei einem höheren Tisch.

Für den Philipp war es nervtötend, einerseits in der Arbeit viel Stress, und nebenbei privat am Vormittag die Herumtelefoniererei, um einen Augenarzt zu erreichen, vor allem einen Arzt/eine Ärztin, der/die keine langen Wartezeiten hat. Morgen muss er es weiter versuchen. Er hatte ja vor kurzem seine Brille in Reparatur beim Optiker, das Gestell wurde ausgetauscht. Aber da die Gläser mittlerweile ebenfalls schon sehr abgenutzt/zerkratzt sind, haben sie ihm geraten, zum Augenarzt zu gehen, um dort einn Rezept für eine neue Brille zu bekommen. Tja, wenn das so leicht wär. 😦

Fazit, wir sind beide down und die dreimalige 4 von heute Morgen hat mir/uns kein Glück gebracht.😞