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Glückstagebuch 13.10.2020

Ja, gerade an Tagen wie diesen, ist es ganz besonders wichtig, die Aufmerksamkeit auf die guten Dinge/Momente zu richten.

Ich fand es schön, angenehm, dass Philipp mich, nachdem er von der Arbeit kam, sofort in den Arm genommen, und getröstet hat. Die Wärme und Liebe, die er ausstrahlt, lässt mich sofort innerlich ruhiger werden. Er hat auch gleich das Scherbenmeer beseitigt und ich bin froh, dass sich niemand von uns verletzt hat.

Ich freue mich, dass er mir aus einem Geschäfft für Tee und Teezubehör eine neue Teekanne mitgebracht hat.

Finde es schön, dass wir gemeinsam noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen waren. Die kalte Herbstluft hat mich, so fühlte es sich an, von innen her etwas gereinigt, geklärt. Wir waren dann auch beim Baumfreund. Das habe ich heute gebraucht. Dort hat Philipp auch ein paar Fotos von mir gemacht und ich habe ein kleines Gedicht geschrieben.

Ich bin für das leckere Abendessen dankbar. Haben uns Bernerwürstchen mit Pommes gemacht. Das war lecker. Hatten wir schon lange nicht mehr.

Trotz der Tatsache, dass es ein etwas verkorkster Tag war, bin ich am Ende des Tages doch einigermaßen zufrieden.

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Unglücksdienstag mit Albträumen und Scherben oder ein Eintrag über Schattenseiten

Die vergangene Nacht war von Albträumen geprägt. Ich träumte von meinen Eltern und Bruder, wie sie mich, so wie früher immer, erniedrigten. Von meinem jähzornigen Vater. Lange schaffte ich es nicht, aus dieser dunklen Traumwelt auszubrechen. Schließlich bin ich doch aufgewacht, aber mit Herzrasen und Tränen in den Augen.

Und leider habe ich wohl etwas von der negativen Energie aus diesen Albträumen ins Hier und jetzt mitgenommen, denn, beim Vorhaben, meine gute alte Teekanne in den Geschirrspüler zu räumen, glitt diese mir irgendwie aus den Händen und *klirr* zersprang in gefühlt tausend Scherben. In meinem Kopf hörte ich dann die erniedrigenden Stimmen, als würde meine Mutter jetzt zu mir sagen: „Wir habens ja gewusst, Du bringst nichts auf die Reihe!“

Ich fühle mich schlecht. Meine Hände zittern, als hätte ich weiß Gott was verbrochen. Wieso holt mich der ganze alte Mist von früher jetzt wieder ein? Und wieso trifft mich das jetzt so hart, wo ich doch jetzt eigentlich viel selbstbewusster bin? Das habe ich zumindest gedacht. Jedoch fühle ich mich heute eher wie das verletzte Kind von früher.

Aus Selbstschutz lasse ich die Scherben in der Küche erstmal liegen. In dieser, momentan vorherrschenden, psychisch sehr labilen Phase ist die Versuchung der Selbstbestrafung durch selbstverletzendes Verhalten zu groß. Die Küchentür ist zu, auch damit unsere Katze Lucky nicht hinein gelangt. Ich würde mir das nie verzeihen, wenn sie sich wegen mir, an einer der Scherben verletzen würde.

Ich habe den Philipp angerufen und von meinem Missgeschick erzählt. Er meinte auch, ich solle die Scherben bitte liegen lassen. Er macht das dann schon, wenn er von der Arbeit kommt. Er meinte, um diese Teekanne ist es natürlich schade, aber das kann passieren, ich brauche mir deswegen keine Vorwürfe zu machen.

Ja, ich schreibe selten darüber, aber auch ich habe meine Schattenseiten. Früher habe ich mich oft selbst verletzt, aber heut zu tage kaum noch. Hin und wieder stauen sich noch Gefühle von Wut auf, die ich dann an mir selbst, durch, mit der Hand gegen die Stirn schlagen oder ähnliches, auslasse. Eines habe ich mir aber immer geschworen. Ich könnte/würde nie einem anderen Menschen/Lebewesen wehtun, so wie es mein Vater getan hat. Die körperlichen Schmerzen, die er mir angetan hat, sind längst verheilt, aber die seelischen Wunden, wohl noch lange nicht. Man sagt, die Haut ist der Spiegel der Seele und so spiegelt manch kleine Narbe, von Verletzungen, die ich mir zugefügt habe, die Narben auf meiner Seele wider.

Dies hier soll kein Jammer-Eintrag sein, sondern ist vielmehr die Niederschrift von Gedanken und Gefühlen.

Heute würde ich mich am liebsten in ein Loch verkriechen und nicht mehr herauskommen.

Ich bin aber froh und dankbar, dass ich einen so lieben Menschen, wie den Philipp an meiner Seite habe. Liebe ist stärker, als Hass. Und so hat mich, die Liebe, die wir füreinander empfinden schon oft wieder aufgerichtet. Mittlerweile kennt mich niemand besser, als er. Er, dieser Engel auf Erden, der Tag für Tag mit mir durch dick und dünn geht, der niemals vorwurfsvoll oder ungeduldig mit mir ist, der mich, mit meinen Stärken und Schwächen einfach so annimmt, wie ich eben bin. Ja, selbst zwischen ihm und mir wollten meine Eltern anfangs einen Keil treiben, aber es ist ihnen nicht gelungen, uns auseinander zu bringen.

Ich komme nun zum Ende. Ich hoffe, ich habe jetzt niemanden mit diesem, meinem Schattenseiten-Eintrag abgeschreckt, aber das musste einfach raus. Ja, mittlerweile ist das Schreiben auch ein gutes Ventil für mich geworden.

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Die Welt ist klein

Habe mich heute mit einer Haushaltshilfe über Corona unterhalten. Ich schrieb ja vor einiger Zeit davon, dass es in der Arbeit vom Philipp einen Coronafall gab, eine Praktikantin. Bei dem heutigen Gespräch kam heraus, diese junge Frau, diese Praktikantin, ist die Nichte von der Haushaltshilfe, die heute da war. Die Welt ist klein.

Als die Grenzen nach Kroatien zwischendurch offen waren, ist die junge Frau mit 3 anderen Mädels zum Party machen nach Kroatien gefahren, und alle 4 Mädchen haben Corona mitgebracht..

Ich bin nur froh, dass mein Mann zu der Zeit nur telefonischen Kontakt mit ihr hatte, sonst hätten wir uns womöglich auch testen lassen müssen, etc. Die Praktikantin und zugleich Nichte von der Helferin musste ja dann 14 Tage in Quarantäne.

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Stromausfall, die Suche nach der Nadel im Heuhaufen oder Bürokratie im Alltag

Heute um halb 7 plötzlich, Strom weg.

Mein Mann gleich Elektriker angerufen. Nein, die brauchen erst einen Auftrag von der Hausverwaltung, vom Siedlungswerk. Also zuerst Siedlungswerk angerufen, damit die der Firma den Auftrag erteilen, sodass zu uns ein Elektriker kommen kann. Kurios! Es reicht hier nicht einfach, den Elektriker anzurufen, nicht einmal im Notfall, nein, das ist die Bürokratie im Alltag, man muss zuerst die Hausverwaltung darum bitten, dass die an den Elektriker den Auftrag erteilen. Sonst geht nix!

Nach über zwei Stunden, Philipp musste natürlich zur Arbeit, war der Elektriker, um kurz nach 9 endlich da.

Erstmal Fehlersuche, was verursacht den Kurzschluss? Das war die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen. Eine Stunde war er hier. Die Kurzfassung der ganzen Geschichte: Der Wasserkocher ist das Problem, der ist also kaputt, darf nicht mehr angeschlossen werden. Werden heute gleich einen neuen besorgen.

Mit Philipp war ich während der ganzen Zeit, wo der Elektriker da war, natürlich ständig in telefonischen Kontakt. Der war schon mit den Nerven am Ende, wegen der Herumtelefoniererei, und wollte natürlich genau über alles informiert werden, was auch mir wichtig war. Natürlich wäre es mir lieber gewesen, dass Philipp auch da gewesen wäre, aber so kurzfristig konnte er doch nicht von der Arbeit weg.

Im Nachhinein hat Philipp mich dann nochmals angerufen, und mich gelobt, weil ich die Sache mit dem Elektriker so gut alleine gemanagt habe. Er meinte: „Ich bin stolz auf Dich, dass Du die Situation so gut gemeistert hast.“, worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe. Konnte zwar nicht viel machen, die meiste Arbeit hat eh der Elektriker gemacht, aber gefreut habe ich mich über das Lob trotzdem, weil ich doch kurz ein Gefühl von Überforderung gespürt habe, als noch nicht klar war, was da los ist. Als dann aber endlich klar war, wo der Fehler liegt, ist gefühlsmäßig ein Stein von mir abgefallen. Und dann noch das Lob vom Philipp, das war das Sahnehäubchen. 😉

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Alles sauber für die Katz und kreative Schaffenspause

Heute war die wöchentliche Katzenklo-Generalreinigung. Zudem die wöchentliche Reinigung des Katzenbrunnens, mit Wasser und etwas Essigreiniger. Die Lucky nutzt den brunnen gerne zum Wasser trinken.

Alles ist nun wieder sauber, für die Katz. Ja, alles für die Katz, im positivem Sinne. Ich frage mich, wie es eigentlich zu der negativen Redewendung gekommen ist, wo man, wenn etwas misslungen ist, sagt: „Es ist alles für die Katz“. Eigentlich, wenn ich so nachdenke, finde ich es traurig, dass Tiere so sehr für negative Begriffe und Redewendungen missbraucht werden.

Seit der Philipp den neuen Tabletcomputer hat, fotografiert er damit gerne. Hier hat er heute unsere Lucky am Balkon, auf einem der Katzensofas fotografiert.

Was das Elfenkind und die Geschichte dazu betrifft, gibt es heute am Sonntag eine kreative Schaffenspause. Morgen, nachdem ich bei der Ärztin zur Kontrolle war, geht es dann wieder kreativ, mit basteln, und Abends mit schreiben weiter.

Wünsche Euch allen einstweilen noch einen schönen Sonntag.

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Symbiose

Wie wundervoll!!! Mein/unser Baumfreund ist mit einem Pilz eine Symbiose eingegangen. ❤

Foto von Philipp seinem Tablet.

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Muss die Blasentee-Trinkkur dringend wiederholen und der Philipp ist ein Scherzkeks + Gedankengänge morgen zur Ärztin ja oder nein? …

Ich musste heute wieder mit der Trinkkur beginnen, so viel trinken wie möglich, angefangen mit dem Blasentee zur Unterstützung. Spüre die Blase leider wieder etwas weh tun. Dabei war ich am Donnerstag schon auf so einem guten Weg, dass ich Abends gar nichts mehr davon gespürt habe.

Am Freitag war es mir nicht möglich, so viel zu trinken, weil ich/wir ja im Krankenhaus so lange warten mussten, wo ich mir noch gedacht hab, es wäre sinnvoll gewesen, was zu trinken mitzunehmen, andererseits wollte ich aber auch verhindern, dass ich ganz plötzlich und dringend aufs Klo muss, womöglich mitten im OP-Saal. Schwierige Zwickmühle. Hätte mir ja klar sein müssen, dass es mit einem Tag viel trinken nicht getan ist, aber na ja.

Gestern am Samstag war ich so erschöpft, dass ich die meiste Zeit nur geschlafen habe, also auch nix mit viel trinken.

Heute fühle ich mich aber wieder wacher und so werde ich neuerlich das Blasenproblem in Angriff nehmen.

Der Philipp ist ein Scherzkeks, meinte: „Wäre nicht Blasenpflaster besser, als Blasentee?“, da musste ich lachen und meinte: „Ja, wenn man eine Blase am Fuß hat, dann schon, aber nicht für die Blase, das Organ im Körper.“ 😉 Wäre aber praktisch, wenn man sich einfach nur ein Pflaster auf den Unterbauch kleben müsste, und das war’s schon. Aber nein, nein, das Organ, die Blase braucht eine anspruchsvollere Therapie, als ein Blasenpflaster.

Im Krankenhaus haben sie am Freitag gesagt, ich soll morgen, also am Montag, zur Kontrolle und zum ersten Verbandswechsel zu meiner Hausärztin gehen. Vielleicht lass ich dann aber auch gleich den Harn anschauen, wenn ich sowieso hin muss. Ich gehe zwar jetzt mit einem unguten Gefühl hin, weil sie sich schon einmal bei mir geirrt hat, und mir fälschlicherweise das Antibiotikum verordnet hat, anstatt mich gleich direkt, wegen dem Fuß, mit einer Überweisung zum Hautarzt zu schicken. Vielleicht lass ich aber den Verbandswechsel, sowie vorher schon, gleich am Montag durch die mobile Hauskrankenhilfe wechseln und spare mir den Weg zur Ärztin. – Nur so Gedankengänge, weil ich mir im Moment nicht sicher bin, was wirklich richtig wäre. Wenn ja zur Ärztin, werde ich mir eh diese blauen Plastikschühchen anziehen müssen, die man mir aus dem Krankenhaus als Reserve mitgegeben hat. Weil mit dem dicken Verband am Zeh komm ich in meine Socken und Alltagsschuhe gar nicht rein. … Das ist ja auch so blöd. Wegen dem Zeh weil ich in keine Socken rein komme und auch nicht in die Hausschuhe, renn ich dauernd bloßfüßig rum, was für die Blase ja auch nicht so gut ist.

Soweit einige Gedankengänge am Sonntag.

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Foto-Eintrag

Noch kurz, bevor ich ins Bett wandere, diese Fotos von mir hat Philipp, mit seinem neuen Tablet gemacht.

Jetzt noch einen warmen Schlummertrunk und dann verzieh ich mich ins Bett.😪😴

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„Metusalem“

Heute bekommt der Philipp einen neuen Tabletcomputer. Sein altes ist jetzt über 4 Jahre alt, und dementsprechend funktioniert auch kaum mehr was. Spasseshalber hat er das alte Tablet „Metusalem“ genannt, denn technisch entwickelt sich ja alles so schnell, und somit war/ist ein neues Tablet schon längst überfällig.

Er hat sich Anfang der Woche schon eines im Fachgeschäft angesehen, sogar mit mehr Speicherplatz, und trotzdem nicht so teuer. Sie helfen ihm auch, alle Daten vom „Metusalem“ auf das neue Tablet rüber zu spielen. Gestern meinte ich zum Philipp: „Jetzt musst Du Dich dann bald vom Metusalem verabschieden.“, woraufhin er meinte, das fällt ihm nicht schwer, zumal er eh ein neues Tablet bekommt. Dennoch ist er froh und dankbar, dass das Alte so lange und gut gehalten hat. Gleich nach der Arbeit geht er ins Geschäft. Der Verkäufer, der ihm behilflich sein wird, weiß schon bescheid.

Ja, und morgen hat er frei, weil er mich ins Krankenhaus, zur ambulanten OP begleitet. Da kann er sich heute Abend noch ausgiebig mit seinem neuen Tablet beschäftigen, weil er nicht allzu früh ins Bett muss. Morgen müssen wir ja erst um 11:30 Uhr im KH sein.

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Augenblickskomik, zwischen Mensch und Katze

Ich frage vorhin den Philipp:

„Was machst Du jetzt?“

Lucky: „Miau“

Philipp:

„Na, miau mach ich aber nicht!“

🤣😂🐈

Augenblickskomik, zwischen Mensch und Katze. 😉