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Namenstag

Heute ist Philipp sein Namenstag. Er ist nach dem heiligen Philipp Neri benannt. Philipp hat mir oft lebhaft erzählt, wie seine Lieblingsgroßmutter, als er noch ein Kind war, begeistert mit ihm seinen Namenstag gefeiert hat. Zuerst durfte er sich im Spielzeuggeschäft etwas aussuchen und dann war sie mit ihm in einer Konditorei zum Kuchen essen.

Ich kenne das aus meiner Familie gar nicht, dass der Namenstag so hochgehalten und gefeiert wird. Ja und um ehrlich zu sein, ich weiß nicht einmal, wann für den Namen Jacqueline ein Namenstag festgelegt ist.

Jedenfalls dürfte Philipp seine Oma ganz stolz darauf gewesen sein, dass ihr Lieblingsenkel den Namen Philipp trägt. Ja, kurz vor ihrem Tod hatte sie zum Philipp gesagt: „Du bist mein liebstes Enkerl.“ Mit Freude hat sie den Philipp, als er Kind war, auch portraitiert.

Oft habe ich schon zum Philipp gesagt, ich finde es schade, dass ich diese Frau, seine Großmutter nicht kennen lernen durfte. Sie ist am 5. Dezember 1989 verstorben, da war ich gerade mal 7 Jahre jung. 😉

Bei uns im Wohnzimmer hängt sowohl ein Bild des heiligen Philipp Neri, als auch das Portrait vom kleinen Philipp, meinem jetzigen Mann. Der heutige Tag hat irgendwie eine feierliche Energie/Atmosphäre, so als wären sowohl seine Großmutter, als auch der heilige Philipp Neri selbst, geistig besonders anwesend, an Philipp seinem Namenstag.

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Mo, 11.05.2020

Einkäufe erledigt, am Vormittag im Supermarkt, und nach dem Mittagessen noch zu Fressnapf gefahren, für die Katzen Futter besorgen.

Ansonsten ein recht unspektakulärer Wochenbeginn, und das Wochenende war ebenso ohne große Vorkommnisse.

Ein paar Tage können wir nun wieder gemeinsam verbringen, weil Philipp erst Donnerstag und Freitag wieder zur Arbeit muss. Do, Fr, und kommenden Montag hat er zu arbeiten. Erstmal gilt die Kurzarbeitsregelung bis Ende Mai.

Das Wetter war heute stürmisch, aber meist sonnig, bei 18 Grad. So wäre es angenehm gewesen, aber wegen dem Wind fühlte es sich ziemlich kalt an.

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Es bunt treiben ohne Farbe

Auf dem Weg vom Einkaufen nach Hause, neckte ich den Philipp etwas. Er meinte: „Jetzt treib’s nicht zu bunt“, woraufhin ich antwortete: „Ich kann es doch gar nicht bunt treiben, weil ich hab ja keine Farben dabei.“, worauf er fragte: „Willst Du mich veräppeln?“, und ich meinte schließlich: „Ah, Du willst nochmal zum Geschäft zurück, und Äpfel kaufen!“

Tja, so kann man’s bunt treiben, ganz ohne Farbe. 😉 Andererseits, ein Bisschen Spass und Blödelei bringt Farbe ins Leben.

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Dies, das und jenes am Mo, 27.04.2020

Heute war es wieder ein sonniger Frühlings- … nein, ich würde sogar fast sagen, Sommertag und es hat weiterhin nicht geregnet.

Philipp arbeitet diese Woche von Montag bis Mittwoch, dann hat er wieder frei. Die Arbeit in den Teams, diese Kurzarbeit sozusagen, wird bis ende Mai verlängert.

Die Tierärztin war heute da, für die Katzen Medikamente bringen. Leider hat uns der Blacky heute wieder einmal zur Verzweiflung gebracht, weil er, trotzdem beide Katzenklo in der Wohnung rein sind, auf den Balkon sein großes Geschäft erledigt hat. 😦

Bei uns in Österreich gilt ja die Maskenpflicht schon ein paar Wochen. Aber je länger das geht, desto mehr, habe ich das Gefühl, widert es mich an. Erstens fühlt es sich so unnatürlich im Gesicht an, und zweitens habe ich beim Atmen mit der Maske das Gefühl, ich würde die Luft, die ich ausgeatmet habe, beim einatmen wieder einsaugen. Zum Glück haben wir seit heute wenigstens Masken aus Stoff, die sind etwas angenehmer zum tragen, als das Papier/Kunststoffzeugs aus dem Supermarkt. Eine Bekannte hat einige Masken genäht, in verschiedenen Farben. Meine ist schwarz/dunkelblau mit Blumen. Philipp seine ist in weinrot.

Waschbar sind sie auch, mit Handwäsche, also auch noch umweltfreundlich. Das ist wenigstens positiv. Ich habe großen Respekt vor all den Menschen, die den ganzen Tag mit Maske unterwegs sein müssen. Mir reicht es schon, beim Einkaufen oder im Bus damit unterwegs zu sein.

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Do, 09.04.2020

Heute habe ich mir ein ausgiebiges Körperpflegeprogramm gegönnt.

Mein Mann musste heute arbeiten, morgen hat er wieder frei, so auch nächste Woche, zumindest bis Donnerstag und nächsten Freitag muss er erst wieder arbeiten. Es ist eben Kurzarbeit, für ihn ein ganz neuer und anderer Alltag.

Hier ist die Tradition, am Gründonnerstag Spinat mit Kartoffeln und Spiegelei zu essen. Das war sehr lecker. Und eben hätte ich mich beinahe verschrieben, „Spielei“ statt „Spiegelei“. Und jetzt noch ein Wortspielchen: Kann man im Spiegelei sich selber sehen? 😉

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Kurzarbeit

Ab morgen muss Philipp wieder arbeiten, zumindest zwei Tage, am Mittwoch und am Donnerstag. Alle in der Behörde arbeitenden wurden in Teams aufgeteilt, Team blau und Team orange. Für jedes Team gibt es gewisse Tage um anwesend zu sein. Mitarbeiter von Team blau dürfen nicht an den gleichen Tagen wie Team Orange anwesend sein, für den Fall einer Corona-Ansteckung, damit die Vorgesetzten nicht die ganze Belegschaft, sondern nur die Hälfte heimschicken muss. Ein gewisser Notbetrieb muss ja gewährleistet sein, auch wenn kein Parteienverkehr ist.

Mein Schatz gehört zum Team blau und muss eben für diese Woche morgen und Donnerstag zum Dienst. Dann erfährt er auch die Arbeitszeiten für die nächste Woche. Bis 8. Mai soll vorerst diese Kurzarbeit in den Teams aufrecht bleiben.

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Die Liebe meines Lebens

Hier ein Foto vom Philipp. Er hat es heute mit seinem Tablet gemacht und auf Facebook dazu geschrieben: „Ich bin ein Mischwesen, ein Bär-Tiger.“. Ja, wieder ein Wortspiel, Wortspiele, die lieben wir, wie man ja hier schon weiß. 😉 Ich habe von ihm die Erlaubnis, das Foto im Blog zu zeigen.

Das ist sie, die Liebe meines Lebens. ❤

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Gespenstische Ruhe, Tastatur und Dienstfreistellung

Draußen herrscht gespenstische Ruhe, fast wie mitten in der Nacht. Die meisten Menschen, so auch wir, halten sich an die Ausgangsbeschränkungen.

Heute war Tastatur reinigen angesagt. Eine Taste hat geklemmt. Im Internet habe ich einen Tipp gefunden. Die Tastenkappe mit einem flachen Schraubendreher abnehmen, und dann unterhalb mit einem feuchten Tuch abwischen. Dabei aber aufpassen, dass das Tuch nicht zu nass ist, nicht das Flüssigkeit in den Bereich der Elektronik gelangt. Wir haben ein feuchtes Toilettentuch genommen. Zum Schluss die Tastenkappe wieder draufsetzen. Ergebnis, die Reinigungsaktion hat gewirkt, die Taste funktioniert wieder. Klasse! Dazu noch ein Wortspiel: Ist der Tastatur kalt, weil die Tasten Kappen tragen? 😉

Heute bekam Philipp einen Anruf von seinem Arbeitgeber. Es wird einstweilen für Philipp eine bezahlte Dienstfreistellung veranlasst, weil er in der Behörde im Moment nicht gebraucht wird, in Zeiten der Krise. Es sind nur die Obersten, die Abteilungsleiter und die Amtsleitung anwesend. Ich finde es gut, dass wir, vor allem Philipp, jetzt endlich Gewissheit haben, welchen Status die Abwesenheit hat. Waren uns zuerst nicht sicher, ob das als Sonderurlaub gewertet wird, und etwas Angst war auch da, dass er für diese Zeit seinen Urlaub würde aufbrauchen müssen. Unsere Gedanken waren nämlich schon beim Sommer, weil es Tradition ist, dass er rund um unsere Geburtstage im Juli immer Sommerurlaub nimmt, und wir dann auch wieder zu Onkel Ronald und Karin fahren wollen. Aber nein, jetzt läuft das alles auf eine bezahlte Dienstfreistellung hinaus. Da sind wir beide beruhigt, also durchatmen. 🙂

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Sonntagsimpressionen und Gedanken

Nach 16 Uhr etwas spazieren gewesen. Es ist wieder kalt draußen, aber die kalte Luft macht den Geist klar. Zudem ist es sehr windig, und dadurch wirkt es noch kälter.

Nach dem Spaziergang beim Lieblingsbaum gewesen, zumindest für ein paar Minuten. Dabei wurde mir bewusst, welch großes Vorbild Bäume für uns sein können, weil sie selbst in stürmischen Zeiten zumeist tief verwurzelt bleiben, sich nicht umwerfen lassen. Und gerade in diesen Zeiten können uns Bäume eine große Hilfe sein, weil sie Ruhe und Stabilität vermitteln. Also, Leute sucht Euch alle einen Baumfreund! 😉

Ich freue mich für die Schwiegermutter, weil sie von einer Freundin einen Rollator bekommen hat. Dieser Rollator gehörte vorher deren Mutter. Schön, dass Schwiemu nun wieder etwas mehr Mobilität bekommen hat.

Sie hat uns für Ostern eingeladen, am Karsamstag zur Osterjause. Wir haben zugesagt. Wenn wir alle voneinander 1m Abstand halten, wird das schon gehen. Schwägerin kommt nicht, bleibt in Wien. Speisenweihe wird es heuer, auf Grund der Gegebenheiten und behördlichen Ausgangsbeschränkungen+Versammlungsverbot nicht geben, aber wir können ja selber ein Segensgebet sprechen. 🙂 Ich habe mich gerade an Ostern von letztem Jahr erinnert, da war das sehr schön, mit der Speisenweihe vor der Kirche, unter freiem Himmel. Nachzulesen unter: „Ostern 2019, eine Zusammenfassung“.

Der Philipp bleibt weiterhin zu Hause. In den nächsten Tagen erfahren sie wie es mit der Dienststelle weitergeht. Ich rechne aber fast damit, dass er die Woche ab morgen auch noch zu Hause bleiben wird/muss. Mal sehen.

Soweit mein Eintrag am Sonntag.

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Ein Knistern in der Luft

Da ist so ein angespanntes Knistern in der Luft. Er ist schlecht drauf und steckt mich mit der Laune an. Und ich stelle mir die Frage, wie sollen Kinder/Teenager die auferlegten Ausgangsbeschränkungen schaffen, wenn sich schon Erwachsene, die an und für sich mitten im Leben stehen, damit schwer tun? Nichts gegen Kinder, aber ich bin in dieser Situation ehrlich froh, dass wir keine Kinder haben, weil das Gequengel zusätzlich zur schlechten Stimmung, nein, das wäre nix.

Aber was bleibt einem anderes übrig, als auch die negativen Stimmungszustände auszuhalten. Flüchten kann man davor nicht, außer für ein paar Stunden auf den Balkon, bis am Nachmittag wieder gnadenlos die Sonne hereinbrennt, und man es da draußen auch nicht mehr aushält. Was mich aber stört ist, dass am Wochenende ein Wintereinbruch kommen soll. Für was ist das nötig, wo doch alles schon grünt und blüht? Haha, mir kommt es gerade umgekehrt vor. Zuerst kam sich die Natur von uns Menschen verarscht vor, weil die Menschen zu wenig Achtung und Respekt gegenüber der Natur haben, dreht die Natur jetzt den Spieß um und schickt uns in dieser Zeit, wo es am Balkon schön sein könnte, einen kalten Wintereinbruch, damit wir wirklich dazu verdammt sind, drinnen zu bleiben, und sogar der Balkon als kleine Freiluftoase wegfällt, eben, weil es zu kalt ist. Dennoch, ein paar Momente des Atemholens werde ich mir über den Tag verteilt auch draußen gönnen.

Die Möglichkeit des Schreibens hilft mir, die Gedanken zu ordnen und zu klären. Schreiben ist, wenn man so will, eine Art von Seelennahrung.