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Kurz und spät

Kurz möchte ich dieses Lebenszeichen halten, einfach so, ein paar Zeilen schreiben. Denn einerseits habe ich Lust auf schreiben, aber für einen ausführlichen Eintrag/Bericht zum Tag bin ich schlichtweg momentan zu faul, es ist schon spät. Also nun dieser kleine Kompromiss mit mir selbst, um wenigstens das Ritual des Schreibens aufrecht zu erhalten und ein kleines Lebenszeichen in die Welt zu schicken.

Das wars auch schon für den Moment. 😉

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Kunst schafft Brücken für die Sinne

Kunst schafft Brücken,
für die Sinne.
Die Kunst der Musik
ist zum Hören.
Die Kunst des Malens
spricht mehr das visuelle an.
Die Kunst des Schreibens jedoch,
schafft noch einmal eine Brücke, zwischen dem sehen und hören.
Denn Du kannst einen Text nicht nur lesen,
sondern auch hören,
wenn ihn jemand vorliest.
Oder als blinder Mensch
spricht die Kunst des Schreibens
auch den Tastsinn an,
wenn ein Text
in Blindenschrift geschrieben/abgedruckt ist.
Jede Art von Kunst
schafft außerdem
eine Brücke
zum Fühlen,
mit dem Herzen.

Dieser Textimpuls kam mir, als wir vorhin im Radio das Lied „mein Bruder ist ein Maler“ von Udo Jürgens hörten. Philipp und ich wir haben uns darüber unterhalten, dass jede Art von Kunst etwas besonderes ist und auch darüber, dass Kunst in all ihren Facetten alle Sinne erreichen/ansprechen kann.

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Gedichte muss man schreiben, wie sie kommen

Gedichte muss man schreiben, wie sie kommen. Selbst, wenn es mitten in der Nacht ist. Wenn es etwas inspirierendes gibt, hat das Schreiben Vorrang, und das Bett muss warten. Den Moment so annehmen, wie er kommt. 🙂

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Ein sich nervig anfühlender Mittwoch oder über Zettel ordnen und neu schreiben müssen

Heute wollte ich mal meine Zettelwirtschaft in Ordnung bringen, vor allem die Wegnotizen in dünne Schnellheftermappen einheften, dass man sie jederzeit, wenn man sie braucht, einfach mitnehmen kann, und die einzelnen Zettel nicht so „herumflattern“.

Tja, jedoch viel dann zusätzliche Schreibarbeit an, die ich nicht eingeplant hatte. Denn bei meinen Wegnotizen zu dem Lieblingsweg und den Baumfreunden dort habe ich ursprünglich zu weit in den Rand hinein geschrieben, also links zu wenig Platz gelassen. Soll heißen, die beiden Löcher fürs Abheften bohrten sich ihren Weg durch die Blindenschrift. Hätte ich das so abgeheftet, hätte man die ersten Buchstaben dort wo die Löcher waren nicht mehr lesen können. Also beide Notizzettel (Hin- und Rückweg) neu schreiben. Dabei wirklich darauf achten, ein bisschen Platz zu lassen, damit ich die Zettel dann auch lochen kann. Habe es einfach vom alten abgeschrieben, und danach das Neue schön abgeheftet. Die alten Zettel weggeschmissen.

Eigentlich wollte ich nachdem ich mit der ganzen Zettelwirtschaft fertig war, noch basteln, aber fühlte mich matt und entnervt. Und wie ich gestern schon schrieb, für das aktuelle Bastelprojekt muss die Stimmung und die Energie stimmen.

Zusätzlich wurde oben über uns irgendwas gearbeitet, mit bohren und hämmern, was meine Nerven zusätzlich enormst strapazierte.

Wir haben heute noch Katzenstreu eingekauft. Auch auf dem Weg zum Einkaufen nervten mich/uns Leute, die mitten im Weg standen, und ein Lieferwagen, der den Gehweg blockierte. Jedoch letztendlich hat alles gut geklappt, haben das bekommen, was wir wollten und waren bald wieder zu Hause. Und somit geht dieser nervtötende Tag eeeendlich zu Ende.

Apropos Nerven: Falls jemand weiß, wo und wie man sich neue Nerven bestellen kann, bitte bei mir melden. *grins* 😉

Schönen Abend und gute Nacht allen da draußen. 🙂

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Gedicht-Gedanken Nachtgereimtheiten

Keine-Worte-Poesie

Der heutige Tag
hat keine Worte,
er ist eher
von der ruhigeren Sorte.
Und dennoch möcht ich,
dass im Tagebuch
was geschrieben steht,
bevor dieser Tag endgültig
zu Ende geht.
Keine-Worte-Poesie,
fern von
jeglicher Magie,
jedoch das große Nichts
im nu durchbricht,
so kommt in mein Tagebuch
dies Gedicht.

10.02.2022

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Nachtrag von gestern – der restliche Montag so + nebenbei erwähnt neue Geschichte im entstehen

Gestern war es dann wirklich, wie geplant, ein geruhsamer Nachmittag. Haben beide von etwa 14-16 Uhr geschlafen. Dann kam mir in den Sinn, dass ich ja das gestrige Gedicht Sonnenelfen im Winter noch nicht aufgeschrieben/veröffentlicht hatte. Nun das musste unbedingt aufgeschrieben werden, damit es nicht wieder aus dem Kopf ist.

Am Abend habe ich mir ein Bad gegönnt und Radio gehört. Philipp hat Fern gesehen.

So nebenbei erwähnt, … schreibe ich gerade eine Geschichte, in mehreren Kapiteln. Ich mag aber noch nix davon veröffentlichen, weil noch nicht absehbar ist, ob der Ideenfluss bestehen bleibt, also ob sie wirklich fertig wird. Ich schreibe gerade am dritten Kapitel. Ja, mal sehen, was draus wird. … Ich werd mich jetzt eh mal wieder in die Welt meiner Geschichte zurückziehen. Dort steht jetzt im dritten Kapitel eine wichtige Konferenz an. Mal sehen, ob/wie die Protagonisten zu einer Lösung kommen, während die Hauptprotagonistin, ein Mädchen, ausgerissen ist. …

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Samstag mit Wochenendeinkauf und kreativem Flow + eine fantasy(stische) ankündigung

Bei schönem Herbstwetter waren wir heute (gestern) viel unterwegs. Letztendlich haben wir alles, was wir wollten, bekommen.

Ich habe begonnen, kleine Engel aus Wolle zu basteln. Schöne Idee, kleine Engelchen, für die Advent- und Weihnachtszeit.

Nebenbei habe ich einen, … na ja, wie soll ich sagen/schreiben, imaginären/feinstofflichen Gast. … Seit ein paar Tagen. Es ist eine junge Hexe, … namens „Selenia von Mondenheim“. Ja, sie wohnt in einer, rational nicht greifbaren Welt, auf dem Mond. Das ist eben „Mondenheim“. Tja und Selenia von Mondenheim möchte eben, dass ich ihre Geschichte aufschreibe, in der Ich-Form, so als würde sie es selbst erzählen. Am Samstag habe(n) ich/wir damit begonnen. Sie „diktiert“ mir sozusagen alles, was ich schreiben soll. Die Verbindung ist gut und die Eingebungen, Buchstaben, Wörter und Sätze sind nur so herausgeflossen. Es wird eine Art Fortsetzungsgeschichte, wobei ich nicht oder noch nicht weiß, wie weit das ganze geht, wie lange der Schreibfluss anhält und die Ideen kommen. Ich lasse es auf mich zu kommen. Habe vor, Teil 1 schon am Sonntag zu publizieren. Teil 1 hat den Titel „Bruchlandung“. Ich finde es großartig, wiedermal „Besuch“ und Stoff für eine, ich nenne es mal Fantasy-Geschichte zu haben. Das ist „fantasy(stisch) 😉

Fazit: In kreativer Hinsicht bin ich immer wieder zwischen zwei Dingen hin und her gewechselt. Basteln/schreiben, schreiben/basteln. Mal ein Häppchen hier, mal ein Stückchen da weiter machen. Mensch kann sich nunmal nicht zerteilen, und dennoch möchte ich nicht nur bei dem einen weiterkommen, und das andere liegen lassen, sondern immer wieder an beiden, sowohl am Bastelprojekt, als auch am Schreibprojekt weiter arbeiten.

Während ich mit Wollengeln und der Mondhexe beschäftigt war, hat sich Philipp was im TV angeschaut. Und das meiste, was da läuft, interessiert mich 0. Da ist die kreative Beschäftigung viel spannender. 😉

Zum Schlluss nochmals die Ankündigung, am Sonntag gibt es Teil 1 von Selenia‘s Erzählung. 🙂

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Gedicht-Gedanken Jahreszeiten

Wie Blätter im Wind

Wie Blätter im Wind,

sind die Worte,

die durch meine Gedanken huschen.

Kaum will ich sie aufschreiben,

entgleiten sie mir,

erscheinen mir doch nicht richtig,

nicht relevant.

Am Ende bleibt das Blatt,

bzw. das Worddokument leer,

leer, wie ein Baum,

der nach einem Herbststurm

seine Blätter verloren hat.

Kreuz und quer,

die Gedanken-

und Wortfetzen verstreut,

wie das Herbstlaub von den Bäumen,

auf Wiesen und Wegen.

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Wer nicht bastelt, dichtet😉

Gestern, wo ich auch kaum zum Basteln kam, weil mir wie gesagt der Zwirn ausgegangen ist, entstand das Gedicht Feenhausen oder über das Reisen mit Geist und Fantasie. Und heute war es so, dass ich schon sehr früh wach geworden bin, um kurz nach 5. Vor ein paar Wochen war es um 5 Uhr früh schon hell, doch jetzt ist es schon wieder stockdunkel ganz früh am Morgen. Das hat mich heute erneut zu einem Gedicht inspiriert, nämlich „Frühherbst-Gedichtgedanken“. Dieses werde ich wohl morgen Früh oder im Laufe des Vormittags veröffentlichen.

Also Fazit, „Wer nicht bastelt, dichtet“. 😉

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Nachtrag zum Donnerstag – kreative Schaffenspause aber dafür wiedermal Stocktraining + Überlegungen zum Thema alten Kram schriftlich aufarbeiten

Gestern habe ich nichts, in Sachen kreatives und basteln gemacht. Mal das, was letzte Tage entstanden ist, wirken lassen, und angefangenes ruhen lassen.

Aber gestern am späten Nachmittag waren wir einkaufen. Ich bin diesmal wieder alleine mit Blindenstock gegangen. Gemeinsam mit dem Philipp hat es wieder gut geklappt. Ich konnte eigentlich nicht wirklich einen Fehler finden, wieso es letzten Freitag, beim alleinigen Testgang nicht geklappt hat. Jedoch habe ich eingesehen, dass es einfach noch zu früh war, und es noch mehr Übung und Routine braucht, um den Weg zum Supermarkt letztendlich irgendwann alleine zu gehen. Ich werde das zukünftig lockerer nehmen, denn immerhin ist der Weg zu der Bäckerei/dem Café eh wichtiger, weil dort ist es ohnehin sowieso einfacher, Kleinigkeiten, wie Milch, Eier, Gebäck einzukaufen, weil man in der Bäckerei einfach nur zur Theke gehen muss, und sagen, was man möchte, ähnlich wie früher, beim Greißler. Beim Wort „Greißler“, fällt mir wieder die Schokobananen-Kindheitserinnerung ein. Das war zu einer Zeit, wo meine Kinderwelt noch so halbwegs in Ordnung war. Aber umso älter ich geworden bin, desto dunkler und schlimmer wurde meine Kindheit/Jugend. Aber das ist jetzt nicht das Thema. … Ist mir jetzt nur so in den Sinn gekommen.

Im Moment läuft so viel wie ein Film in meinem Kopf ab. Grade will so viel raus, aufgeschrieben werden. Aber das sind so Sachen, die ich nicht öffentlich schreiben/posten möchte. Anderrerseits ist da doch ein gewisses Mitteilungsbedürfnis, mit dem ganzen alten Kram, der schriftlich aufgearbeitet werden möchte, auch nicht ganz allein zu sein. Die Alternative wäre ein passwortgeschützter Beitrag. Da hätte dann nur Zugriff, wer das Passwort hat. Wollte ja schon einmal auf diese Art meine Lebensgeschichte aufarbeiten, aber mir war das dann doch nicht stimmig, dieser ständige Spagat zwischen öffentlichen und passwortgeschützten Beiträgen, in ein- und dem selben Blog. Eine weitere Alternative wäre, überhaupt einen eigenen Blog, einen privaten zu machen, einen geschützten Bereich, wo nur wenige Menschen mitlesen können, einen Mittelweg finden, zwischen, nicht so ganz allein, aber auch nicht in aller Öffentlichkeit. … Soweit ein paar Überlegungen dazu. Dieses Blog „Jacquelines Lebenstagebuch“ soll und wird natürlich weiterhin öffentlich bleiben. In diesem Lebenstagebuch geht es um mein Leben im Hier und jetzt. 🙂 Das Hier und jetzt ist natürlich das Wichtigste, und dennoch darf und kann man die Vergangenheit nicht verdrängen, denn gerade letzte Woche am Freitag habe ich ja noch gemerkt, wie viel von dem alten Mist da noch in mir ist.

So, nun möchte ich für den Moment aber zum Ende kommen, und mich meinem letzten, vorgestern entstandenen Wollie-Wesen widmen. Der Flauschiezwerg braucht noch ein paar wichtige Details, damit er ganz fertig ist, z.B das Mützchen. Vielleicht ist es heute stimmig, unter dem Motto „alle guten Dinge sind drei“, die ersten Wollies durch den Philipp fotografisch festzuhalten und dann herzuzeigen, und zu präsentieren.