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Rekordanzahl Blogeinträge im Juli 2020 oder Schreiben ist mein Leben

Im Juli 2020 habe ich hier in Jacquelines Lebenstagebuch nicht nur den 1000sten Eintrag verfasst, sondern auch einen neuen, persönlichen Rekord aufgestellt, was die monatliche Anzahl Beiträge anbelangt. Im Juli 2020 habe ich, diesen Eintrag jetzt mit eingerechnet, 74 Einträge verfasst. Nein, ich wollte nicht gezielt einen bestimmten, neuen Rekord erreichen, sondern es ist einfach so passiert. 😉

Ja, es ist eben wirklich so. Schreiben ist mein Leben, egal ob Blog/Tagebuch, oder Gedichte, oder vielleicht hin und wieder einmal die Ein- oder andere Kurzgeschichte.

In diesem Zusammenhang noch einmal herzlichen Dank an alle, die mich Tag für Tag begleiten. 🙂

Wünsche allen ein schönes Wochenende. Man liest sich. 😉

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Ausführlich gebloggt, Klartext schreiben – nur redenden Menschen kann geholfen werden

Von den chronischen Magendarm Problemen unseres Katers Blacky habe ich hier im Blog bereits öfters geschrieben. Trotz Magendarm-Schonkost, also Spezialfutter und Medikation keine Besserung
Zuletzt hat sich die Situation so arg zugespitzt, dass Blacky, das große Geschäft betreffend, überhaupt unrein ist, in die Wohnung macht. Nur wenn er im Bad ist und er darin eingeschlossen ist, geht er dort zumeist aufs Katzenklo. Das zweite Katzenklo im Wohnzimmer benutzt er gar nicht mehr. Der Vollständigkeit halber will ich erwähnen, dass beide Katzenklos immer sauber und rein gehalten werden. Und so groß ist die Wohnung nicht, um noch mehr Katzenklos aufzustellen.
Jedenfalls, jetzt sind wir wirklich mit den Nerven am Ende. Die Akkus sind leer. Immerzu haben wir versucht zu kämpfen, alles menschenmögliche für diesen Kater zu tun, aber es hat einfach nichts gefruchtet. Und wenn, dann war immer nur kurz eine Besserung, aber eben nicht langfristig.
Gestern habe ich unserer Tierärztin eine Mail geschrieben, sehr ausführlich die Situation geschildert. Sie kennt uns zwar, unsere Katzen und auch die Probleme vom Blacky, aber das sich die Situation so dermaßen zugespitzt hat, darüber musste und wollte ich sie informieren. Es ist nur noch eine tägliche Mehrbelastung, weil man mehrmals am Tag Wohnung putzen muss. Der Mann ist voll berufstätig. Ich bin zwar zu Hause, aber meine Sehbehinderung macht die Angelegenheit auch nicht gerade leichter. Wenn ich nicht gleich mitbekommen habe, dass er wieder irgendwo in der Wohnung Stuhl verloren hat, bin ich schon einige Male wo reingetreten. Doch mittlerweile bin ich sehr wachsam und ständig auf der Hut. Es ist eine ständige Unruhe. Ich bewege mich nur noch sehr langsam und vorsichtig durch die Wohnung, wenn ich alleine bin. Und meine Nase ist immer in Alarmbereitschaft, ob nicht doch wieder irgendwo ein Malheur ist.
Um es auf den Punkt zu bringen, wir haben uns dazu entschlossen, den Kater abzugeben. Das habe ich der TÄ auch geschrieben, da sie unter anderem Tierärztin für einen Tierschutzverein ist. Die Situation ist mittlerweile untragbar für uns. Das Tierheim ist nur eine Notlösung, sollte es keine andere Möglichkeit geben. Mit seiner Problematik ist es schließlich nicht so leicht, einen Platz für ihn zu finden.
Ich bin, wie man weiß, mehr der schriftliche Typ. Ich tue mir leichter, Probleme schriftlich anzusprechen. Als ich dann mit dem Verfassen der Mail an die TÄ fertig war, musste ich all meinen Mut zusammen nehmen, um diese Mail auch wirklich abzuschicken. Ich habe gemerkt, wie bei mir noch immer so viel auf Ängsten aufgebaut ist. Angst, wenn ich die Mail abschicke, dass sie denkt, wir seien überhaupt mit den Katzen überfordert und damit verbunden die Angst, man würde uns dann gleich mit die Lucky weg nehmen. Angst, als Katzenhalter versagt zu haben, etc.
Aber zum Glück hat sich wiedermal bestätigt, nur redenden Menschen kann geholfen werden. Ja, es war gut, dass ich sozusagen Klartext geschrieben habe. Es kam überhaupt keine negative Reaktion, im Gegenteil, sie kann uns sogar verstehen. Gleich heute am Mittwoch wird sie dort im Tierschutzverein anrufen, sich erkundigen, ob ein Pflegeplatz für unseren Kater Blacky frei wäre. Ich habe ihr auch geschrieben, dass sich die Beiden, also Lucky und Blacky in letzter Zeit dann auch nicht mehr verstanden haben. Er durfte sich der Lucky gar nicht mehr nähern, hat sie schon gefaucht. Daraufhin meinte die TÄ, vielleicht ist es sogar besser, wenn Blacky von Lucky getrennt wird, weil sie ihn, wie es scheint unterdrückt und der Kater dadurch Stress hat, woraus dann auch der ständige Durchfall resultiert.
So, nun ist es raus, und alles, so hoffe ich, in richtige Bahnen gelenkt. Wir sind gespannt, wie es nun weiter geht. Die Tierärztin meldet sich am Mittwoch bei uns, sobald sie etwas vom Tierschutzverein gehört hat.

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Nachtrag Bericht vom Sa, 16.05.2020

Wir waren in der Stadt, Einkäufe erledigen. Abends haben wir in ORF1 die Sendung zum Eurovisions Songcontest „Europe shine a light“ angesehen/angehört. Zum Schluss haben sich alle 40 Songcontest-Teilnehmer digital vereinigt und den Song „Love shine a Light“ gesungen.

Fanden wir total schön.

Wie aus dem Nichts kam mir gestern wieder einmal ein Impuls. Auf einmal war folgender Satz in meinem Kopf: „Die Welt ist ein Regenbogen.“. Mein Kopf fing natürlich dann gleich zu rattern an. Was will mir dieser Satz, dieser Impuls sagen? Und bzw. wie und wo könnte ich ihn einbauen? Eine Geschichte, oder doch ein Gedicht? – na ja, als ich am späten Abend dann zur Ruhe gekommen bin, habe ich eine kleine Geschichte, zuerst aufgenommen mit dem MP3-Recorder, und dann von dort wiederum abgeschrieben. Schon der Titel, die Überschrift der Geschichte enthält den Satz: „Die Welt ist ein Regenbogen“.

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Ein schreiblustiger Montagabend

Heute (mittlerweile gestern) am Abend ist, fast wie aus dem Nichts, ganz plötzlich, eine neue Fantasy-Geschichte entstanden. Ich saß vor der Tastatur und gab nur so aus Jux und Tollerei ein paar Sätze ein, und schwups, war ich schon im Schreibfluss, in der Geschichte, die da unter meinen Fingern entstand. Ich war im Märchenland. Die schöne Prinzessin Maurelle Märchenglanz, Tochter des Königs Marchius von Märchenhausen wurde von einer bösen Hexe, im Auftrag des schwarzen Barons, einem Troll, mitsamt Gefolge entführt. Der böse Troll ist Baron von der dunklen Hochburg Trollinghausen und sein Plan war es, die liebliche Prinzessin auf die dunkle Seite zu ziehen und sich mit ihr zu vermählen. …

Tja wie auch immer, es gibt ein Happy End. Es hat Spass gemacht, wieder einmal eine Geschichte zu schreiben. Morgen bzw. heute untertags noch ein Bisschen überarbeiten, und dann ist sie fertig.

Das war ein schöner, schreiblustiger Montagabend. Jetzt aber nichts als ins Bett. 🙂

PS.: Auch, wenn es schon spät war, wollte ich nicht mitten im Schreibfluss aufhören und untertags weiter schreiben. Weil, ich kenne mich, am nächsten Tag ist dann alles weg, wenn ich es nicht gleich in einem durch aufschreibe. Und des Nachts lässt es sich gut schreiben, weil es so schön still ist. 😉

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Für den Gedichtwettbewerb eingeschickt

Die Bibliothek deutschsprachiger Gedichte veranstaltet jedes Jahr einen Gedichtwettbewerb. Dieses Jahr ist es der XXIII. Gedichtwettbewerb. (Link führt direkt zum Anmeldeformular, wo man seine Daten und das Gedicht einträgt, dass man einschicken möchte).

Ich habe mich dieses Jahr wieder einmal dazu entschieden, ein Gedicht einzusenden, und zwar den Text: Frühlingsfreude für mein Sein. Da die Gedichteinsendung auf max. 20 Zeilen beschränkt ist, musste ich notgedrungen Zeilen zusammen legen. So bin ich aber dennoch auf etwa 18 Zeilen, also knapp an die Grenze des Erlaubten, gekommen.

Ich habe schon mehrere Male mit gemacht. Gewonnen habe ich zwar noch nie, aber immer wurde meine Einsendung in der Anthologie des jeweiligen Wettbewerbsjahres publiziert, zusammen mit anderen ausgewählten Werken und den Siegerbeiträgen. Darauf bin ich auch stolz, Teil so mancher Gedichte-Anthologie zu sein.

Natürlich freue ich mich, wenn mir der Ein- oder andere vielleicht die Daumen drückt, aber ich bin und bleibe bescheiden, ohne große Erwartungen. Ach ja, und ganz wichtig, für alle, die spontan noch mitmachen möchten, die Einsendung ist noch bis Ende April möglich. Bin heuer ebenfalls spät dran gewesen. Wurde heute durch den Newsletter daran erinnert, dass der Zeitraum für die Einsendung bald ausläuft. Aus diesem Grund habe ich oben die direkte Seite zum Formular verlinkt, damit jemand, der evtl. noch mitmachen will, nicht erst danach suchen muss. Ich mag es nämlich auch nicht, wenn ich was einsenden will, aber zuerst noch mühsam das Formular auf einer Internetseite suchen muss.

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Ein Schwarm Fliegen oder Schuster bleib bei Deinen Leisten

An manchen Tagen habe ich so viele Ideen im Kopf, und weiß gar nicht, was, wie, und womit anfangen. Es ist wie ein Schwarm Fliegen, der sich in mir tummelt.

Zum Einen sind es Bastel-Ideen, die Lust, mal wieder was mit den Händen zu machen, zum Anderen aber auch Ideen, für bestimmte Texte. Ein fiktiver Charakter „klopft“ zum Beispiel bei mir an und möchte, dass ich doch bitte seine, bzw. ihre Geschichte aufschreibe. Aber ich blocke ab. Ich traue mich über diese Geschichte nicht drüber. Sie könnte länger werden, mehr als eine Kurzgeschichte, aber dann gehen mir womöglich mit der Zeit doch wieder die Ideen aus, und die angefangene Geschichte landet, wie so viele meiner längeren Geschichten, auf dem „Geschichtenfriedhof“. Ich werde nie eine Romanschreiberin, eben weil mir schnell mal die Ideen ausgehen. Darum, Schuster, bleib bei Deinen Leisten, beschränke ich mich lieber weiterhin auf Gedichte und vielleicht mal die Ein- oder andere Kurzgeschichte.

Erst einmal gilt es, das Chaos im Kopf zu ordnen, und den „Fliegenschwarm“ zu bändigen, indem ich mir eine Liste mache, mit allem, was da so vorhanden ist, und dann mal schauen, was davon so nach und nach abgearbeitet werden kann, bis auf die eine, oben erwähnte Geschichte, die sich wohl nicht in eine Kurzgeschichte „quetschen“ und unterbringen lässt.

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„abgestaubt“ … ein Nachtrag von gestern

Gestern am Abend habe ich noch Tonaufnahmen von mir durchgehört, um zu schauen, bzw. zu hören, was ich davon noch brauche, oder was ich evtl. löschen soll. Dabei habe ich eine alte Geschichte von mir gefunden, die ich irgendwann einmal, vor ein paar Jahren, neu aufgenommen habe, eine Fantasy-Kurzgeschichte, die ich noch in meiner Jugendzeit, etwa Mitte der 1990er-Jahre geschrieben habe, nur eben neu aufgenommen. Der Titel der Geschichte ist: „Piepsy, die verwandelte Maus“. Anscheinend wollte ich das Audio mal irgendwo im Internet veröffentlichen, weil am Ende dieser Neuaufnahme sage ich den Satz: „Danke fürs Zuhören.“, habe sie dann aber doch nie ins Netz gestellt, wahrscheinlich deswegen nicht, weil ich es nicht so professionell gelesen habe. Außerdem konnte ich mir bei einer Szene der Geschichte offensichtlich das Lachen fast nicht verkneifen, und das hört man an meiner Stimme. Naja, zumindest habe ich diese Aufnahme mal „abgestaubt“. 😉 Was ich allerdings damit mache, weiß ich noch nicht. In schriftlicher Form konnte ich die Geschichte nicht mehr finden. Dachte, ich hätte sie irgendwann vom Blatt in den Computer getippt, aber nein, es gibt nur noch diese Neuaufnahme. Die alten Zettel dürften beim Entrümpeln mal ausversehen weggeschmissen worden sein. Schade eigentlich.

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Ein Knistern in der Luft

Da ist so ein angespanntes Knistern in der Luft. Er ist schlecht drauf und steckt mich mit der Laune an. Und ich stelle mir die Frage, wie sollen Kinder/Teenager die auferlegten Ausgangsbeschränkungen schaffen, wenn sich schon Erwachsene, die an und für sich mitten im Leben stehen, damit schwer tun? Nichts gegen Kinder, aber ich bin in dieser Situation ehrlich froh, dass wir keine Kinder haben, weil das Gequengel zusätzlich zur schlechten Stimmung, nein, das wäre nix.

Aber was bleibt einem anderes übrig, als auch die negativen Stimmungszustände auszuhalten. Flüchten kann man davor nicht, außer für ein paar Stunden auf den Balkon, bis am Nachmittag wieder gnadenlos die Sonne hereinbrennt, und man es da draußen auch nicht mehr aushält. Was mich aber stört ist, dass am Wochenende ein Wintereinbruch kommen soll. Für was ist das nötig, wo doch alles schon grünt und blüht? Haha, mir kommt es gerade umgekehrt vor. Zuerst kam sich die Natur von uns Menschen verarscht vor, weil die Menschen zu wenig Achtung und Respekt gegenüber der Natur haben, dreht die Natur jetzt den Spieß um und schickt uns in dieser Zeit, wo es am Balkon schön sein könnte, einen kalten Wintereinbruch, damit wir wirklich dazu verdammt sind, drinnen zu bleiben, und sogar der Balkon als kleine Freiluftoase wegfällt, eben, weil es zu kalt ist. Dennoch, ein paar Momente des Atemholens werde ich mir über den Tag verteilt auch draußen gönnen.

Die Möglichkeit des Schreibens hilft mir, die Gedanken zu ordnen und zu klären. Schreiben ist, wenn man so will, eine Art von Seelennahrung.

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Es ist aus mir geflossen

Buchstaben, Worte und Sätze sind aus mir geflossen und haben sich, wie ein Puzzle zu einem Gedicht vereint, ein Gedicht zur aktuellen Situation, zur Corona-Krise. Ich muss es jetzt in den Computer schreiben und im nächsten Eintrag werde ich es posten. Nein, es ist keinesfalls ein negatives Gedicht, auch wenn der Titel, so viel kann/will ich schon verraten, „auf unbekannten Wegen“ lautet. Schließlich ist es für alle eine neue, ungewohnte Situation.

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Ein Tag im Flow oder mein ganz eigenes, kreatives Fantasy-Abenteuer

Ich bin sehr gut weiter gekommen heute. Ich habe geschrieben und geschrieben und geschrieben. Fina’s Geschichte hat jede Menge Stoff, das ist zu viel für einen Teil, für eine ganze Geschichte. Es wird also zwei Teile geben. Der erste Teil ist fertig. Ich will es heute noch aufnehmen und mal sehen, ob es sich ebenfalls heute noch ausgeht, Teil 1 zu veröffentlichen, oder erst morgen.

Für morgen ist jedenfalls auch der Plan, wieder an der Figur, an Fina weiter zu machen. Dabei geht es um die Verwandlung, um die Erlösung von dem Fluch sozusagen.

Die Geschichte ist übrigens, naja, wie könnte es bei einem Zwerg schon anders sein, eine Fantasy-Geschichte. Ich befinde mich also inmitten meines eigenen, kreativen Fantasy-Abenteuers. 😉

Ja, dass war heute wirklich ein Tag im Flow. Die perfekte Welle der Kreativität hat mich den ganzen Tag, bis auf eine kleine Pause zu Mittag, getragen.