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Allgemein Intuition und Spiritualität

Am Balkon sitzen und den Gedanken nachhängen ohne zu bewerten

Ich schreibe diese Zeilen am Balkon. Ich sitze dort und lausche in die, immer ruhiger werdende Welt um mich herum hinaus. Die letzten Vogelstimmen der Amseln sind vor kurzem endgültig verklungen. Ein Zug rauscht in der Ferne, ebenso der Verkehrsfluss der Autos. Aber in der näheren Umgebung ist jetzt alles ruhig.

Die Luft ist angenehm mild, riecht nach Natur und Blüten aus dem Garten. Immer, wenn ich Natur und Blumen/Blüten rieche, fühle ich mich automatisch mit den Naturwesen, den Elfen und Feen verbunden, die geheimnisvoll in Blumen und Bäumen leben und die Natur und ihre Vielfalt bewachen. Für den Verstand nicht greifbar, für das menschliche Auge unsichtbar, aber doch so präsent, wenn auch nur mit dem Herzen sicht- und fühlbar, jenseits der rationalen Verstandesebene.

Am Balkon sitzen und Gedanken nachhängen. Egal wie wichtig, oder unwichtig sie auch sein mögen. Sie sind wie die Autos. Sie ziehen vorbei, ich nehme sie wahr und lasse sie dann wieder weiterziehen, ohne etwas zu bewerten, ohne einen Gedanken festzuhalten.

Wenn die Atemluft mit dem wunderbaren Geruch der Natur in mich einströmt, fühle ich gleichzeitig, wie ich die Liebe der Natur in mich aufnehme. Beim ausatmen denke ich wiederum „Liebe“, und stelle mir vor, wie über meinen Atem ebenfalls Liebe in die Natur strömt.

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Allgemein Intuition und Spiritualität

Neues Gedicht von mir – Mein Herz ist ein Tempel oder der Atem des Lebens

Ursprünglich zuerst veröffentlicht auf „Schreiben ist Lichtarbeit“

Mein Herz ist ein Tempel oder der Atem des Lebens

Mein Herz ist ein Tempel,

in dem das Göttliche wohnt,

Gott ist kein überirdisches Wesen,

welches am Himmel,

auf einer Wolke thront.

Es trägt mich

der Atem des Lebens

ganz tief in mein Sein,

in meine Mitte,

meinen Tempel

des Herzens hinein.

Ich gebe mich voll Vertrauen,

dieser inneren Reise hin,

damit ich voll und ganz

mit dem Göttlichen in mir

verbunden bin.

01.06.2020

Anhören und downloaden im MP3-Format:

„Mein Herz ist ein Tempel oder der Atem des Lebens.mp3“

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das Kind in mir Intuition und Spiritualität

Die Leichtigkeit des Seins

Wind kam auf. Der Balkon war noch offen. Das Windspiel klingelte. Es war wie ein Ruf von der Natur, von den Naturwesen, hinaus zu kommen. Mit meinem Herzen konnte ich fühlen und wahrnehmen, wie die Naturwesen tanzten. Ihre beschwingte Leichtigkeit, ihre Fröhlichkeit ging auf mich über. Auf mich, die Dank ihren kindlichen Wesenszügen besonders empfänglich ist, für all das Unsichtbare, mit dem Verstand nicht greifbare.

So ließ ich mich rufen, mitreißen von diesem Strom aus Leichtigkeit und Fröhlichkeit, ließ mich vom Wind umwehen, hüpfte und sprang, wünschte in diesem Augenblick, fliegen zu können, wie eine Elfe oder Fee. Ja, ich hatte Spass, am Wind, am aufkommenden Regen, über den ich mich so richtig freute. Ich ließ mich absichtlich von Regentropfen benetzen, die über das Balkongeländer, durch das Katzen-Sicherheitsnetz kamen, waren nicht viele. Aber am liebsten wäre ich zu dieser Zeit hinunter gelaufen in den Garten und wäre dort im Gras, in den Pfützen getanzt. Das habe ich mich allerdings nicht getraut. Ich hatte Angst, von Nachbarn durch die Fenster ihrer Wohnungen dabei beobachtet zu werden, und für verrückt gehalten zu werden. Also beschränkte ich mich auf ein lustiges Treiben am Balkon, was andererseits auch wieder gut war, denn unten wäre ich bestimmt irgendwann patschnass geworden und das wollte ich nun auch nicht.

Ich danke den Naturgeistern, dass sie mir etwas von ihrer Leichtigkeit und Fröhlichkeit abgegeben haben. Es tut einfach gut, die Leichtigkeit des Seins zu spüren, sich davon mitreißen zu lassen. Ich glaube, die Leichtigkeit des Seins fehlt den meisten Menschen, weil sie den Zugang zur Natur verloren haben. Das ist kein Vorwurf, sondern einfach nur ein Gedanke, oder auch eine Feststellung.

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Allgemein Intuition und Spiritualität

Karfreitag, ein Gefühl, dass mir fast die Kehle zuschnürt oder eine virtuelle Gedanken-Schiffsreise von der dunklen Meerenge zum hellen Sonnenblumenfeld

Da ist heute etwas, ein Gefühl von Traurigkeit, welches mir beinahe die Kehle zuschnürt. Zuerst stellte ich mir die Frage, woher kommt das? – allein karfreitagsbedingt ist es glaube ich nicht, auch, wenn das Radioprogramm heute irgendwie so eine bedrückende Stimmung vermittelt, indem sie heute eher ruhigere Klänge spielen, inkl. einer kleinen Karfreitagsandacht um 9 Uhr. In einem Gebet dieser Andacht fiel der Satz: „Hilf allen Menschen, die sich jetzt einsam und verlassen fühlen.“. Ja, wie viele Menschen mag es jetzt wohl geben, die sich diese Ostertage einsam und verlassen fühlen, weil sie auf Grund der Corona-Krise und der, damit verbundenen Ausgangs- und Besuchsbeschränkungen niemanden zu Ostern besuchen können/dürfen? Da überfiel mich dann erst recht dieses einengende Gefühl von Traurigkeit und da wusste ich, es ist ein kollektives Gefühl von Traurigkeit und Enge, welches ich hier spüre. Es stammt nicht von mir selbst. Bin ich doch in der glücklichen Lage, einen Partner an meiner Seite zu haben. Und eigentlich weiß ich, tief drin im Herzen sind wir, mit allen, die wir lieben immer verbunden. Dieser ganzheitliche Fokus darauf, dass wir im Herzen mit allen, die wir lieben verbunden sind, hilft mir wieder etwas heraus aus dieser Meerenge der kollektiven Bedrücknis und Traurigkeit. Ja, meine Jahrelange Beschäftigung mit Meditation und anderen spirituellen/ganzheitlichen Themen, macht sich jetzt im Alltag bezahlt, weill ich es immer besser schaffe, aus dem Meer der negativen Gefühle auszusteigen und mich positiv auszurichten. Und immer, wenn ich an positive Ausrichtung denke, es praktiziere und darüber schreibe, taucht sie vor meinen inneren Augen auf, die Sonnenblume. Das englische Wort „Sunflower“ gefällt mir fast noch besser. Es klingt so melodisch, wie ein Name, für mich jedenfalls, obwohl ich’s ja mit dem Englischen nicht so hab. Danke, Sunflower, dass es Dich gibt, und das Du mir immer vor dem geistigen Auge erscheinst, wenn es um positive Ausrichtung geht. Und da fällt sie mir wieder ein, eine Geschichte, die ich einmal geschrieben habe, mit dem Titel: „Die Botschaft der Sonnenblume an die Menschen“.

So, nun habe ich Euch auf einem virtuellen Schiff ein Bisschen mitgenommen, auf eine kleine Reise durch das Meer meiner Gedanken und Gefühle. Gelandet, bzw. gestrandet sind wir nun bei einem imaginären Sonnenblumenfeld. 😉 Dieser Gedanke gefällt mir. Von der dunklen Meerenge zum hellen Sonnenblumenfeld. 🙂 🌻🌻🌻🌻

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Impulse und Eingebungen Intuition und Spiritualität

Mutmach-Eingebung – die Decke des Vertrauens

Ich habe hin und her überlegt, ob die nachfolgenden Zeilen nicht doch besser ins Blog Schreiben ist Lichtarbeit passen, aber dann kam mir der Gedanke, es ist ein Impuls, der hilfreich für das Leben sein kann, also passt es demnach auch ins Lebenstagebuch. In diesem Sinne poste ich nachfolgendes eben in beiden Blogs.

Es gibt im Leben so die Situationen, wo man vor bestimmten Ereignissen oder Situationen Angst hat, man nicht sicher ist, ob alles gut gehen wird, etc. Da ist dann nichts außer Kälte, verursacht durch die, meist unbegründete Angst.

Dazu kam mir folgendes als Eingebung:

„Breite über die Kälte der Angst,

eine warme Decke des Vertrauens.“

Sage Dir: „Ich vertraue, alles ist gut so wie es ist.“, und stelle Dir vor, wie Du Dich mit einer warmen, weichen Kuscheldecke zudeckst und Du Dich in sie einwickelst.

Es kann sein, dass es nicht immer gleich gut klappt, mit der Visualisierung, aber es ist den Versuch wert. Bevor ich Impulse, die ich bekomme, an andere weitergebe, probiere ich es klarerweise zuerst an mir selbst aus, und es hat sich total gut angefühlt. Es nimmt den Druck raus, stoppt das Grübeln, sorgt für etwas mehr Entspannung und außerdem sorgt es für eine positive Ausrichtung.

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Intuition und Spiritualität

Dialog zwischen Mensch und Baum – Naturverschmelzung

Sie steht wie so oft bei ihrem Lieblingsbaum, liebevoll „Baumfreund“ genannt.

Während sich ihre Füße ganz und gar mit dem Erdboden verwurzeln scheinen, überkommt sie die Sehnsucht nach vollständiger Verschmelzung mit der Natur. Sie sagt also zum Baum:

„Ich habe die Sehnsucht, vollständig mit der Natur zu verschmelzen, eins mit ihr zu werden.“

Der Baum antwortet:

„Ich verstehe Deine Sehnsucht, aber sei Dir gewiss, Du bist bereits mit der Natur verschmolzen.“

Unsicher und verwundert schaut sie den Baum an und sagt:

„Wie meinst Du das? Ja, ich habe mir vorgestellt, wie Wurzeln aus meinen Füßen in die Erde wachsen, um mich zu erden, und mit Mutter Erde verbunden zu sein. Aber so richtig eins und verschmolzen mit der Natur fühle ich mich trotzdem noch lange nicht.“

Eine kleine Pause des Schweigens, zwischen Mensch und Baum. Lediglich der Wind rauscht, und ein paar Vögel zwitschern. Die Sonne lächelt milde herab.

Der Baum ergreift wieder das Wort: „Weißt Du, Du bist tiefer mit der Natur verschmolzen, als es Dir im Alltag bewusst ist, weil Du ein Teil der Schöpfung, als Lebewesen, ein Teil der Natur bist. Dieses tiefe Gefühl von Verbundenheit, Einssein mit der Natur kann man aber am ehesten in tiefer Meditation wahrnehmen, wenn man ganz entspannt ist. Ich biete Dir an, es demnächst einmal mit mir gemeinsam auszuprobieren, wenn Du das möchtest.“

Ein lautes, freudiges „Jaaaa!“, erschallt tief aus ihrem Herzen, aus ihrer Seele. Dabei umarmt sie den Baum in Freude und Dankbarkeit.

Zum Schluss sagt der Baum noch:

„Und bedenke, wie gut Du jetzt schon mit der Natur verbunden bist. Einerseits merkt man dies dadurch, dass es Dir schon sehr leicht gelingt, Wurzeln zu visualisieren, um Dich zu erden. Und andererseits, wenn da keine Verbindung wäre, könnten wir jetzt nicht so einfach und locker, von Herz zu Herz kommunizieren. Du bist also schon sehr weit gekommen, Menschenfreundin. Würdige Deine Fortschritte im Leben und unterschätze Dich nicht. Du bist großartig, so wie Du eben bist.“

Tränen vor Freude und des tiefen Berührtseins steigen ihr in die Augen, und sie umarmt den Baum abermals.

Wenn Du der Weisheit eines Baumes begegnest, öffne Dich dafür. Bäume können wahre Lebenslehrer sein.

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Allgemein Intuition und Spiritualität

Einssein mit der Natur, entspannende Musik am Abend und ein Spruch

Ich lasse mich darauf ein,

ganz und gar

mit der Natur

eins zu sein.

Dieses Musikstück hat mich zu obigem Spruch inspiriert.

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Allgemein Intuition und Spiritualität

1.1.2020 verbunden mit Himmel und Erde

Es ist noch ungewohnt, diese Jahreszahl zu schreiben.

Das neue Jahr hat köstlich begonnen, mit einem leckeren Frühstück.

Am Nachmittag waren wir spazieren. Außerdem haben wir hier in der Nähe in einer Kirche eine Kerze angezündet, auf das das neue Jahr gut werden würde, und zum Dank dafür, dass es der Lucky wieder etwas besser geht. Es hat gut getan, in der Stille ein Bisschen inne zu halten, zum Teil in innerer Zwiesprache mit dem Göttlichen, zum Teil einfach nur so, ohne große Gedanken. Stille und Leere fühlen. Leere im positivem Sinne. Das neue Jahr ist ein leeres Buch, mit 365, nein, diesmal sogar 366 Seiten.

Die erste Seite = der erste Tag im neuen Jahr war für mich/uns ein genussvoller, aktiver, und zugleich meditativer Tag. Auch beim Baumfreund sind wir gewesen. Dort in Verbindung zu Mutter Erde gegangen, mir vorgestellt, wie aus meinen Füßen Wurzeln in den Boden wachsen.. Das war ebenfalls sehr meditativ. So fühle ich mich heute ganz und gar verbunden, sowohl nach oben hin zum Himmel, zu Gott, aber ebenso zu Mutter Erde, der Muttergöttin, die uns alle in ihrem Schoß hält und trägt.

Ja, ich würde sagen, wir sind gut in 2020 angekommen und die erste Seite im neuen Jahrbuch 2020 ist hiermit gut ausgefüllt und geschrieben.

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Intuition und Spiritualität Meditationsberichte und geistige Reisen

Geborgen sein Engel der Geborgenheit

Gestern vor dem Schlafengehen habe ich mich in einer kleinen Meditation mit meinem neuen Wolkenengel verbunden, um zu erfahren, welche Botschaft er für mich hat. Ich zeig ihn Euch noch einmal:

Jacqueline mit Engelchen auf Wolke beim Baum 01Jacqueline mit Engelchen auf Wolke beim Baum 02Jacqueline mit Engelchen auf Wolke beim Baum 03

Prompt kam folgende Botschaft durch:

„Sowie ich mich auf meiner Wolke geborgen fühle, darfst Du Dich im Schoß von Mutter Erde geborgen fühlen. Ich bin der Engel der Geborgenheit.“

Dann erkannte ich, es war gut, mich und den Engel beim Baumfreund im Garten fotografieren zu lassen, denn der Baum vermittelt Stabilität und Erdung, was zum Thema passt, sich im Schoß von Mutter Erde geborgen zu fühlen.

Kurze Zeit später hatte ich ein inneres Bild. Ich befand mich in einem großen, weich ausgepolsterten Raum, mit Teppichen ausgelegt, und mit vielen Decken und Kissen bestückt. Eine angenehme Wärme herrschte hier vor. Wenn man in diesem Raum hinfallen würde, man würde immer nur weich landen. „Tempel der Geborgenheit“, schoss es mir in den Kopf.

Dann überkam mich so richtig die Müdigkeit. Und sowie ich mich körperlich ins Bett begab, stellte ich mir vor, wie ich mich geistig in dem Tempel der Geborgenheit hinlegte, auf eines der vielen Kissen, mit einer weichen Decke zugedeckt. So schlief ich ein.

Zum Schluss kam mir noch folgende Affirmation in den Sinn:

„Ich bin geborgen in mir, in meinem Herzraum, und im Schoß von Mutter Erde.“ ❤

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Allgemein Intuition und Spiritualität

Ho‘oponopono-Vergebungsritual oder Musik zur Nacht

Vielleicht hat der Ein- oder Andere schon mal was vom hawaiianischen Vergebungsritual „Ho’oponopono“ gehört.
Die Sätze des Ho’oponopono lauten:
„Es tut mir leid.
Bitte vergib mir.
Ich liebe Dich.
Danke!“
Jedenfalls, als ich vorhin Youtube öffnete, fand ich dieses schöne Lied:

Ich finde, egal ob man es bewusst praktiziert oder nicht, es ist in jedem Fall ein schönes Lied, für eine friedliche Nacht. 🙂 ❤