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andächtige Stille

Auf dem Friedhof, wo wir heute waren, war die Atmosphäre wieder ganz anders, … keinesfalls negativ, es lag dort eine andächtige Stille in der Luft. Auf dem großen Friedhof, wo wir zu Allerheiligen waren, war es ja ziemlich wuselig und eher lebendig, eben auch nicht negativ. Mir ist heute bewusst geworden, dass die Atmosphäre von Friedhof zu Friedhof ganz unterschiedlich sein kann, wir gehen ja eher selten zu den Gräbern, weil die Verstorbenen sind ja eh immer präsent, in unseren Gedanken und im Herzen. Das Grab verbirgt ja „nur“ die menschliche Hülle, die Seele/der Geist eines Lebewesens ist ja ohnehin nicht ans Grab gebunden und lebt weiter. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass manche Leute eben gerade auch deswegen auf den Friedhof gehen, um etwas Abstand zu bekommen, von der ansonsten sehr lauten Welt um sie herum.

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Bedürfnis nach Stille, Glückstagebuch und Naturgedanken

Heute war mir eher sehr nach Stille. Alles auf mich wirken lassen, was so von draußen an Geräuschen herein kommt. Besonders aufgefallen sind mir die Raben und/oder Krähen, wie Botschafter der sterbenden Natur. Wobei das Sterben der Natur ja nichts schlechtes ist, im Gegenteil, im Hintergrund sammelt sie frische Kräfte, für das neue Erwachen im Frühling. – und da waren die Spatzen, welche über den Tag verteilt immer wieder kleine Konferenzen abhielten. Dabei denke ich mir immer, oder stelle mir die Frage: „Über was unterhalten die sich eigentlich?“

Auf dem Weg zum einkaufen und retour ganz bewusst durch das raschelnde Laub gehen. Im Supermarkt die hilfsbereite Kassiererin, die uns geholfen hat, den Einkauf in den Einkaufswagen zu räumen, nachdem jeder seinen Anteil bezahlt hatte. Am Ende des Tages dankbar, für diese besonderen und ganz bewussten Momente.