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Kalte Füße, aber Wärme im Herzen…

Gestern Abend waren Philipp und ich in einer Gospelmesse. Die wunderbare Sängerin Sandra Pires war in Klagenfurt. Sie hat so eine schöne, warme Stimme, und eine tolle Ausstrahlung. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen, obwohl wir normalerweise keine Kirchengänger sind. Eigentlich war es eine Open Air Gospelmesse, also vor der Kirche. Die Messe war schön und Herzerwärmend. Sie sang teilweise Gospel, aber auch der Zeit entsprechend auch weihnachtliche Stücke. Es waren viele Menschen, und wir alle waren eingeladen, mit zu singen. Besonders berührt hat mich das Lied „Gold von den Sternen“. Ich habe das Lied auf Youtube gefunden:

Nach der Messe hatten wir zwar kalte Füße, aber dafür Wärme im Herzen. Bei der inneren Wärme war es halb so schlimm, dass der Körper nach einer Stunde Stehzeit etwas durchgefroren war.

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Geräuschkulisse

Heute ließ es sich nicht vermeiden, wir mussten in die Stadt fahren. Aber oh welch ein Graus!!! So viele Menschen, und dann noch die Geräuschkulisse! Vom Weihnachtsmarkt kam diesmal alles andere als einladende Musik herüber, erinnerte mehr an Party, als an besinnliche Adventzeit. Im Einkaufszentrum kein Weiterkommen, so viele Menschen, die sich dem Konsumwahn hingeben, und vor lauter Waren betrachten keine Augen mehr für das Umfeld haben. Hier wird gerempelt, dort wird gedrängelt, also hoffnungslos überfüllt, laut und hektisch alles. Mit Ironie meinte ich, extra laut, nachdem wir das Gefühlte hundertste Mal angerempelt wurden: „Ich wusste gar nicht, dass Sehende Menschen auch blind sein können.“ 😉
Unsere Devise war, so schnell wie möglich wieder raus aus dem Trubel. Ein Straßenmusikant spielte auf seinem Akkordion „Viva espana“, anstatt einem, der Zeit angepassten Stück. Ich war froh, als wir endlich unsere benötigten Dinge besorgt hatten, und die Stadt, mit ihrem Konsumwahn und der schrillen, hektischen Geräuschkulisse verlassen konnten.
Daheim angekommen, musste ich mich erstmal wieder innerlich etwas sammeln. Das schriftliche Notieren des Erlebten ist mir dabei eine große Hilfe. Mir gehen Gedanken durch den Kopf, z.B staune ich im negativen Sinne darüber, wie oberflächlich und abgestumpft ganz viele Menschen sind, denn was wir heute in der Stadt erlebt haben, hat nichts mit Advent oder gar Weihnachten zu tun.
Selbst morgen, an Maria Empfängnis, in Österreich eigentlich ein Feiertag, können sich die Menschen dem hektischen Treiben und dem Konsumwahn hingeben. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln!

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Ohrenschmaus

So, seit etwa einer Stunde sind wir wieder zu Hause. Wir sind mit dem Taxi heimgefahren.
Es ist immer wieder Wahnsinn. Zuerst freut man sich lange auf etwas, dann ist der Abend, das Ereignis da, und nach eineinviertelstunden ist es wieder vorbei. Aber es war, wie Philipp so schön sagte, ein Ohrenschmaus. 3 Schauspieler, und eine Schauspielerin, … äh, bzw. Hörspieler/Hörspielerin, haben „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, von Jule Werne als spannendes Hörspiel interpretiert. Es war einzigartig. Jeder, der dies nicht erleben konnte, hat etwas versäumt. Es war stockdunkel, aber keinesfalls einschläfernd, weil sehr spannend aufbereitet. Wer das Buch von Jule Werne kennt, kennt auch den Inhalt. Ich will demnächst mich erkundigen, ob es das Buch als Hörbuch gibt, denn die Langfassung würde mich interessieren. Das Theaterstück war ja eine Zusammenfassung.
Ja, es war ein sehr gelungener Abend.

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Der Rote Fleck

Als Philipp nach Hause kam, und das Katzenfutter, welches er nach der Arbeit noch besorgt hatte, in die Küche trug, sah er einen roten Fleck auf der Küchenarbeitsplatte. Sofort fragte er mich besorgt, ob ich mir weh getan hätte. Ich verneinte, meinte aber, dass ich Saft getrunken habe, und da dürfte beim Eingießen ein Bisschen was daneben gegangen sein, was ich in dem Moment, wo ich mir den Saft eingeschenkt habe, nicht bemerkte. Philipp war sogleich beruhigt und meinte: „Ach ja, der Saft ist rot.“
Ja, so können Nahrungsmittel täuschen. Da fällt mir die Halloweengeschichte ein, die ich heuer geschrieben habe. Link: Der Kleine Vampir und das falsche Blut – eine Halloweengeschichte

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Lebenszeichen, die letzten Tage…

Im Moment tut sich nicht sonderlich viel. Am Donnerstagabend waren wir auf dem Weihnachtsmarkt, den ersten Punsch getrunken und so ein bisschen herum gebummelt.
Vom Freitag gibts nichts Besonderes zu berichten. Gestern am Samstag haben wir uns am Nachmittag mit Freunden getroffen, eine nette, kleine Truppe. Einer hatte seinen Hund dabei. Philipp und ich sind Tiermagnete, also der Hund ist immer wieder zu uns hin. Ein ganz gutmütiger Berner Sennenhund, bzw. eine Hündin, total brav.
Heute am 1. Adventsonntag waren wir nur kurz draußen spazieren und beim Baum. Dann wieder in der Wohnung hat Philipp eine Räucherung gemacht, also in eine schöne Schale mit Sand ein Stück Räucherkohle getan, diese angezündet und dann ein paar Körnchen Räuchermischung draufgetan. Der Geruch sorgte für eine feierliche Atmosphäre. mit der Schale ging er dann durch die Räume. Beim Weihnachtsmarkt gibt es auch einen Stand mit allerlei Weihrauchsorten und Räuchermischungen. Da werden wir sicher demnächst noch etwas einkaufen.
Soweit ein Lebenszeichen am 1. Adventsonntag.
PS.: Ich möchte bei dieser Gelegenheit nochmals an den Texte-Adventkalender erinnern.

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Steine und Sand und ein Glas voller Leben…

Letzte Woche las mir meine Psychotherapeutin nachfolgende Geschichte vor:

Steine und Sand

Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen. Er begann seine Vorlesung damit, ein großes leeres Mayonnaiseglas bis zum Rand mit großen Steinen zu füllen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei. Sie bejahten dies.
Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen, schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten natürlich in die Räume zwischen den größeren Steinen. Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sei. Sie stimmten wieder zu und lachten.
Der Professor lächelte ebenfalls, nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der Sand nun die letzten Zwischenräume im Glas aus.
„Nun“, sagte er dann, an seine Studenten gewandt, „Ich möchte, dass Sie erkennen, dass dieses Glas wie ihr Leben ist! Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Freunde, Ihre Kinder, Ihre Berufung, Ihre Gesundheit – Dinge, die – wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben – ihr Leben immer noch erfüllen würden.
Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge, wie z.B. Ihr Job, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto. Und der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben. Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die großen Steine.

So ist es auch in Ihrem Leben: Wenn Sie all ihre Energie für die kleinen Dinge in ihrem Leben aufwenden, haben Sie für die großen keine mehr. Achten Sie daher auf die wichtigen Dinge, nehmen Sie sich Zeit für die Dinge, die Ihnen am meisten am Herzen liegen. Es wird noch genug Zeit geben für Arbeit, Haushalt, Partys usw. Achten Sie zuerst auf die großen Steine – sie sind es, die wirklich zählen. Der Rest ist nur Sand.“

Ich meinte daraufhin, es wäre super, dies in der Praxis umzusetzen.
Diese Woche, also heute brachte sie die nötigen Utensilien mit. Ein Glas, große, kleine Steine, und Sand.
Als Erstes sollte ich überlegen und benennen, was die großen Steine in meinem Leben symbolisieren. Ein Beispiel, mein Partner. Die großen Steine kamen als Erstes in das Glas.
Als Nächstes dann die Kieselsteine, die weniger wichtigen Dinge. Auch wieder ins Glas.
Und schließlich zum Abschluss der Sand, für die ganz kleinen Dinge. Damit wir mit dem Sand keine Sauerei am Tisch und Boden anrichten, habe ich den Sand nicht einfach hineingeschüttet, sondern löffelweise ins Glas gefüllt.
Ein Glas voller Leben. Mir hat unser Projekt heute in der Therapiestunde richtig viel Spass gemacht. Ich wollte diese Erfahrung gerne teilen, weil sich jeder etwas daraus mitnehmen kann.
Begeistert hat Philipp dann das (fast) volle Glas fotografiert.

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Ein ganz normaler Montag

Mein Schatz hatte heute seine letzte Therapie-Einheit, ist danach weiter zur Arbeit, und ich war mit Lucky und Blacky (unseren Katzen) zu Hause. Katze Lucky war wie immer die Brave, stille Beobachterin, während Kater Blacky ständig bekuschelt und beaufsichtigt werden wollte. Wenn man ihm nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt hat, hat er z.B. am Sofa gekratzt, anstatt am Katzen-Kratzbaum. Jaja, ein Schelm ein Süßer. Wir nennen ihn oft auch Riesenbaby, weil er vom Körper her recht groß ist, aber vom Wesen her wie ein kleines Kind.
Zum Rausgehen war das Wetter heute nicht einladend, es hat nahezu den ganzen Tag geregnet. Wenigstens hatte es gegen Abend aufgehört, und wir sind, nachdem er von der Arbeit kam, zum Einkaufen.
Ich bin froh, dass niemand von uns heute mit dem Zug irgendwo hinfahren musste. Die ÖBB haben heute von 12-14 Uhr in ganz Österreich gestreikt. Ein Warnstreik, da die Kollektivverhandlungen für die Bahngewerkschaft bisher kein positives Ergebnis gebracht haben.
Tja, somit ist der Montag auch wieder fast vorbei. Zwischendurch habe ich am iPad Würfelspiele gespielt. Die App heißt „Dice World 6 fun Dice games“, und ist sowohl für Apple iPhones, iPad und co, als auch für Android Handys und Tablets verfügbar. Die App und die Spiele sind zudem barrierefrei, also super mit Screenreader bedien- und spielbar.
So, liebe Leute, das wars für heute. 😉

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Sonntagsspaziergang bei Nieselregen und Besuch beim Lieblingsbaum im Garten

Heute waren Philipp und ich ein Bisschen spazieren, wenigstens etwas an die frische Luft. Es nieselte etwas und die Luft war herrlich frisch. Mit 7 Grad war es heute, für November ziemlich mild.
Danach waren wir noch etwa 10 Minuten im Garten der Wohnanlage, bei meinem Lieblingsbaum. Da hat Philipp auch Bilder von mir und dem Baum gemacht. Es tut immer wieder gut, diesen Baum zu umarmen und seine Ausstrahlung ist fantastisch, eigentlich nicht wirklich in Worte zu fassen. Er vermittelt Ruhe, Erdung und Stabilität.

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Black Friday, oberflächlicher Konsumwahn

Boah was bin ich froh, dass dieser Freitag fast vorbei ist! Überall Verbung, überall das oberflächliche Getue, wegen diesem Black Friday! Als ob es nichts Wichtigeres im Leben der Menschen gäbe.

Wir haben heute nur das Nötigste eingekauft, Lebensmittel fürs Wochenende. Waren sogar dankbar, dass wir noch unser Lieblingsbrot bekommen haben, war das Letzte.
Ja, anstatt gierig nach mehr zu streben, sollten viele lernen, für das dankbar zu sein, was sie haben.
Wir haben/brauchen keinen Black Friday, sondern haben jeden Tag Black Cat day. 😉
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Wortverdreher

Und gleich noch was Lustiges hinterher, diesmal eher eine Augenblickskomik.
Wenn Philipp neue Schuhe trägt, kriegt er anfangs immer Blasen an den Fersen. Deswegen hat er sich Blasenpflaster aus der Apotheke geholt.
Aber, … bei dem Wort „Blasenpflaster“ war/ist bei mir irgendwie der Wurm drin, denn immer wieder verdrehe ich es, und sage „Pflasenblaster“.
Ach ja, diese Wortverdreher! Augenblickskomik vom Feinsten. 😉