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Traumtagebuch-Eintrag die Mutter, die mir ihr Kind überließ und Fragen über Fragen

Ich denke, dieser Traum aus der vergangenen Nacht lässt sich am besten niederschreiben und/oder zusammenfassen, auch wenn er etwas verrückt ist. 😉

Begegnung mit einer Frau, die ein kleines Kind bei sich hatte, ein Mädchen. Das Kind streckte seine Ärmchen und Hände nach mir aus. Die Frau meinte, dies sei ungewöhnlich, weil ihre Tochter normalerweise mit großer Ablehnung auf fremde Menschen reagiere, mit lautem Schreien und zappeln. Ihre Tochter sei leider behindert und könne sich nur durch lautieren ausdrücken. Sie würde immer wie ein kleines Baby bleiben, erklärte die Mutter mir. Aber sie kommunizieren beide telepathisch miteinander. „Was sagt Deine Tochter über mich?“, fragte ich, und war ganz perplex, weil ich automatisch mit der Frau per Du war, ohne sie überhaupt zu kennen. Ich muss rot geworden sein, denn sie sagte: „Kein Problem, das passt schon.“, und dann war es kurz still. Nur der Atem des Kindes war zu hören.

Schließlich erwiderte die Frau: „Meine Tochter hat gesagt, Du bist so anders als die meisten anderen Menschen. Viele Menschen strahlen irgendwie was negatives aus, aber Du nicht. Meine Tochter hat gesagt, sie glaubt, in Dir ist eine Fee.“

„Auch wenn, oder gerade weil Deine Tochter so schwer behindert ist, hat sie ein sehr gutes Gespür. Sie hat Fähigkeiten, die nicht alle Menschen so ausgeprägt haben. Auch sie ist etwas besonderes.“, gab ich zur Antwort.

Die Kleine strahlte und streckte wieder ihre Händchen nach mir aus. Ganz vorsichtig kam die Mutter näher und legte mir das kleine Bündel in die Arme.

Nach einiger Zeit wollte die Mutter ihr Kind wieder haben, aber beim Versuch, die Kleine wieder an sich zu nehmen protestierte das Mädchen und klammerte sich an mir fest. Was dann kam, hätte ich niemals erwartet. Die Mutter sagte: „Okay, sie will bei Dir bleiben, also gehe ich. Du sollst ihr einen Namen geben.“

Damit war die Frau verschwunden und ließ mich mit dem fremden Kind alleine. Und kurz darauf bin ich aufgewacht.

Der Traum ist doch verrückt oder? Jetzt wo ich so darüber nachdenke und schreibe, komme ich mir vor, als hätte ich irgendwo in einer Geschichte, oder in einem Film mitgewirkt.

Es fühlt sich so an, als wäre dieses Kind geistig noch irgendwie da, so verrückt das auch klingen mag. Sollte ich diesem Kind aus dem Traum vielleicht eine selbst gemachte Figur widmen? Ihr eine neue Form, einen neuen Körper geben? Und wie sollte sie heißen? Warum hat ihre Mutter dem Kind im Traum keinen Namen gegeben? So viele Fragen! Ich wünschte, mann könnte einfach so wieder in erlebte Träume wieder einsteigen, um vielleicht doch noch die Mutter wieder zu finden, um sie zu fragen, wie sie sich denn das alles vorstellt. Oder soll ich alles vergessen, als wäre nichts gewesen? Kreativ inspirierend ist es allemal, diesem Kind aus dem Traum eine eigene Figur zu widmen.

Tja, mal sehen. Bald wird jedenfalls, wo ich gerade beim Kreativen bin, der gelbe Auftrags-Engel fertig.

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15.10.2020 Traumtagebuch Teil II

Vielleicht wäre es besser gewesen, nach dem Aufwachen Nachts wach zu bleiben, aber ich war zu müde. Tja, aber nachdem wieder einschlafen, kamen die nächsten fiesen Träume.

Eine Krankenschwester war bei uns zu Hause, ich lag am Sofa, die Lucky lag auf mir. Diese Krankenschwester jagte mir eine Spritze, eine Nadel neben das Knie ins Bein, sodass ich laut aufschrie. Diese Krankenschwester sagte mir nicht einmal um welches Medikament es sich hier handelt.

Die restlichen Traumszenen sind mir kaum noch in Erinnerung. Jedoch war das Erwachen heute Früh sehr unangenehm. Ich erwachte nämlich durch ein polterndes Geräusch, so als wären mehrere Sachen, warum auch immer, aus einem Regal auf den Boden gefallen. Ich kletterte mit Windeseile aus dem Bett, doch ich konnte nichts außergewöhnliches entdecken. Einerseits bin ich froh, dass ich 1. nichts aufsammeln musste, und 2. alles heil und unversehrt ist. Aber andererseits sitzt mir der Schreck noch in den Knochen. Der erste Gedanke war, ich bin im Traum von einem Poltergeist heimgesucht worden. Puuuuuh!!! Da wird mir ganz unheimlich zumute!!!!

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Nächtlicher Eintrag Traumtagebuch 14. bzw. 15.10.2020

Eben vor kurzem wach geworden, und nach dem Toilettengang Wasser geholt. Und während ich das große Glas trinke, schon mal einen Eintrag fürs Traumtagebuch schreiben.

Einerseits war eine Traumszene, wo von einem großen Fest und einer Prüfung in einer Zauberschule die Rede war. Es wurde ein Fernseh- oder Radiobeitrag gezeigt, über Schüler der Zauberschule, die den Stoff zu wenig ernst nehmen würden, aus dem Grund, weil sie nicht wüssten, was sie damit, mit dem erlangten Wissen, im weiteren Verlauf ihres Lebens machen sollten. Immerhin gibt es keine Königshäuser mehr und Zauberer/Hexen werden nirgens mehr gebraucht. Dort, wo ich mich im Traum befand, gab oder gibt es allerdings anscheinend nur diese Schulform, die Zauberschule. Und vor allem die ältere Generation der Schulprofessoren war sehr erbost darüber, dass somanche Schülerin, somancher Schüler die Schule nicht so ernst nahm.

Eine andere Traumsequenz: Ich warte an einem Hauseingang. Es ist Winter und es schneit. Es liegt schon einiges an Schnee. Auf was ich hier warte, habe ich allerdings nicht mehr in Erinnerung.

Eine weitere Sequenz, an die ich mich erinnern kann, war die verrückt spielende Haarspraydose. Trotzdem ich nur 1-2 mal sprühen wollte, sprühte das Ding unaufhörlich weiter, obwohl der Knopf nicht mehr gedrückt wurde. Panik überkam mich und ich warf in meiner Verzweiflung das zischende, sprühende Ding in den Mistkübel in der Küche. Seltsam. 1. verwende ich so gut wie nie Haarspray, und 2. kommt mir ein leiser Verdacht: Das Haarspray in dem Traum muss irgendwie verzaubert worden sein. Vielleicht wollte einer oder eine der Professoren/Innen der, oben erwähnten Zauberschule mit einer verzauberten Spraydose jemandem Angst und Panik einjagen. Oh je, dabei finde ich es eigentlich ungerecht, dass ich von dem, mehr oder weniger bösen Zauber getroffen wurde, denn ich glaube nicht, dass ich zu den „faulen“ Schülern bzw. Schülerinnen gehören würde.

Ich muss im Nachhinein lachen, über den Nonsens den ich da geträumt habe. 😉

So, nun wars das für den Moment und ich werde mich wieder ins Traumland verabschieden. *gähn*

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Fürs Traumtagebuch, die Trauerfeier des/der Unbekannten

Ich war, mitsamt dem Philipp und auch mit einem Teil meiner Familie, irgendwo bei einer Trauerfeier. Ein Mann wollte der verstorbenen Person ein eigenes Lied widmen, doch kaum hatte er mit der Performance begonnen, brach er in Tränen aus. Das Wort „Oma“ fiel in dem Traum immer wieder. Aber ich habe keine Ahnung, wer da gestorben war und schon gar nicht, wo wir da überhaupt waren, in welchem Lokal. Es war wohl eine Zusammenkunft zu einem Leichenschmaus, wie man es oft bezeichnet, nach dem Begräbnis. Die meisten Leute, auch viele kleine Kinder, waren mir in diesem Traum unbekannt. Alles sehr seltsam.

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Allgemein Morgengedanken

Verrückter Hochhaustraum Spazierfahrt in einem Lift + Morgengedanken

Mensch, was hat sich mein Unterbewusstsein nur wieder dabei gedacht?

Philipp und ich waren in einem großen Haus, einem Hochhaus. Sind immer mehrere Stockwerke hoch und runter gefahren, als würden wir etwas suchen. Dann stieg Philipp mal aus dem Lift aus, wohl um nach einer Türnummer zu schauen. Dabei ging die Lifttür zu und der Lift fuhr mit mir alleine weiter.

Weiter weiß ich nicht mehr. Ich bin jedenfalls heilfroh gewesen, im Bett aufgewacht zu sein.

Heute Früh bin ich enorm geräuschempfindlich und genervt. Haushaltshilfe kam gerade dann, kurz nach dem Aufstehen, also schon nach 8 Uhr.

Einerseits fand ich es lieb, wie sie mit der Lucky geredet hat, und die Lucky beobachtet ja alles und jeden immer ganz genau, aber andererseits empörte es mich, als die Frau meinte, die Katze wäre so ruhig, als wäre sie ein Spielzeug. Eine lebendige Katze, ein lebendes Tier als „Spielzeug“ zu bezeichnen, dachte, ich hör nicht recht!!! Aber die Helferin durfte bald merken, wie lebendig die Lucky ist, weil sobald sie, die Lucky, nämlich hört, dass der Staubsauger aus dem Kasten im Vorraum heraus geschoben wird, flitzt sie weg und sucht das Weite. Was für uns ein „Freund“ und Helfer im Haushalt ist, ist für sie der größte Feind, weil er so laut ist.

Draußen lautiert irgendjemand mit einem Laubbläser oder sonst irgendeinem Gartengerät. Geht mir auch tierisch auf’n Keks!

Ich kann nicht sagen, wieso ich heute so schlecht drauf bin. Vielleicht auch etwas Nervosität, wegen dem heutigen KH-Termin. Dabei ist es, zum Glück eh nur eine ambulante OP, unter örtlicher Betäubung.

Vielleicht bessert sich die Laune etwas, nachdem wir gefrühstückt haben, mal sehen.

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Allgemein Blacky, Gedenken und Erinnerung an einen besonderen Kater

Balkontraum

Nach dem Mittagessen setzte ich mich hinaus auf den Balkon. So zurückgelehnt im Stuhl bin ich dann etwas eingenickt, eingeschlafen. Da träumte ich, dass beide Katzen am Balkon waren. Lucky unten am Boden, nahe dem Geländer, und Blacky in einem der Katzensofas.

Ich erinnere mich daran, dass ich im Traum den Blacky gestreichelt, und ihm ein Bussi aufs Köpfchen gegeben habe. Glaube, habe mich auch etwas an ihn angeschmiegt. Alles auch wieder so real.

Morgen ist es dann 2 Monate her, dass wir den Blacky gehen lassen mussten. Die Zeit verrennt, zwei Monate ist er nun tot.

Das krächzende Geschrei eines Raben oder einer Krähe ließ mich dann abrupt ins Wachbewusstsein zurückkehren.

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Allgemein Blacky, Gedenken und Erinnerung an einen besonderen Kater

Traum vom Blacky

Diesen Traum will/muss ich auch noch festhalten:

Ich hielt den Kater so wie üblich im Arm, bzw. lag er auf meiner Brust, weil ich am Sofa saß. Ich schmiegte mich mit der rechten Wange an ihn an und er bewegte sein Köpfchen zu meiner rechten Hand und schleckte sie ab, gab Bussi sozusagen.

Das war alles so real, als wäre der Kater noch lebendig. Ich bin dann aufgewacht. Musste mit den Tränen kämpfen. 😦

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Niederschrift fürs Traumtagebuch vom 01.08.2020 – Familientreffen zwischen lebenden und toten und die zersprungene Tasse

Ich habe heute geträumt, dass es bei meinem Onkel Ronald ein Familientreffen gab. Philipp, ich, die Mutter von der Karin+Lebensgefährte, eine Cousine von mir, usw. und natürlich Onkel Ronald selbst. Was bei dem Familientreffen jedoch seltsam war, dass meine Oma mütterlicherseits, die ja auch schon tot ist, bei dem Treffen anwesend war. Ein Familientreffen, zwischen Lebenden und Toten also.

Da kam mir gerade so der Gedanke, vielleicht haben wir uns alle gemeinsam auf der Seelenebene, auf der geistigen Ebene, oder auch Astralebene getroffen.

In einer anderen Traumsequenz, die mir nicht so gefällt, ist mir meine Lieblingstasse, die ich vom Onkel Ronald bekommen habe, aus den Händen geglitten und in Scherben zersprungen. Da wäre ich sehr traurig, wenn dies real passieren würde.

Ich finde die Zusammenhänge dieser Traumsequenzen schon seltsam. In der ersten das Familientreffen mit Onkel Ronald, und in der zweiten, fällt mir die Tasse von ihm runter. Ich bin manchmal etwas abergläubisch und hoffe, dies deutet für mein Leben und für die Beziehung zu meinem Onkel nichts negatives an. Wobei man auch sagt „Scherben bringen Glück“. Aber trifft das auch im Traum zu???

Und hier zeig ich Euch noch die Tasse, die gemeint ist. Eigentlich hat sie ein weihnachtliches Hirschmotiv, aber ich verwende sie trotzdem auch so unterm Jahr gerne.

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Niederschrift fürs Traumtagebuch wilde Traumerlebnisse der letzten Nacht, vom 07. auf den 08. Juli 2020

Ich bin mehrmals in der Nacht aufgewacht. Zuerst wieder vom Blacky geträumt, was mich mit Tränen in den Augen erwachen ließ.

Nach einiger Zeit, als ich wieder eingeschlafen war, träumte ich, ich war mit anderen Frauen in einem großen Schlafsaal. Ich kannte die alle nicht. Auf einmal erklang aus einem Lautsprecher an der Wand, in diesem großen Schlafsaal eine Männerstimme, wir müssten unverzüglich das Zimmer verlassen, weil es dort viele Schlangen gibt und das Zimmer müsse von den Schlangen befreit, und gereinigt werden. Da hörte man wirklich das Zischen einer Schlange. Alle, so auch ich, packten unser nötigstes zusammen und verließen schnellen Schrittes den Raum, wobei uns die Schlangen verfolgten. Daraufhin erwachte ich erneut.

Wieder eingeschlafen, träumte ich, mir sei der rechte untere Backenzahn, welcher im Februar Wurzelbehandelt wurde, ausgefallen. – Wieso träumt man so was? … Ich bemühte mich, im Traum einen Termin bei meiner Zahnärztin zu bekommen, aber vergebens.

Wie froh war ich, als ich in der Früh wach wurde und mit der Zunge erfühlen konnte, dass mit besagtem Zahn alles in Ordnung ist. Und auch sonst, waren keine Schlangen oder fremde Frauen in einem ungewohnt fremden Zimmer anwesend. Ich war in unserem Bett und bei mir lag die süße Lucky, als wollte sie mich bewachen. ❤ Philipp war schon weg, in der Arbeit.

So, und dies ist das Ende meines wilden Traumwelt-Geschichteneintrags. 😉

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Über das Zulassen von Tränen oder wie ein Traum den Prozess der Trauer so richtig ins Rollen gebracht hat

Ein Traum hat meine Tränen, im wahrsten Sinne des Wortes, ins Rollen gebracht.

Geträumt, ich sitze bei meinem Schreibtisch, Blacky kommt her, springt auf meinen Schoß und möchte hoch auf den Arm genommen werden, zum Kuscheln, so wie er es immer gern gemacht hat. Das hat sich so echt angefühlt, und aus dem Schlaf heraus ist dann die Trauer heute das erste Mal so richtig, mit voller Wucht aus mir heraus gebrochen.

Tränen zuzulassen war für mich nie einfach. Ich wurde von meinen Eltern so geprägt, indem sie stets sagten: „Weinen tun nur Babys und kleine Kinder.“

Irgendwann war ich dann, was das Weinen betrifft so blockiert, dass ich gar nicht mehr weinen konnte. Jetzt, als erwachsene Frau, muss ich immer wieder neu lernen, dass es gut, wichtig und richtig ist, Tränen zuzulassen.

So schwierig es zum Schluss auch mit dem Blacky war, der innige Kontakt, den ich zu ihm hatte, durch die täglichen Kuscheleinheiten, die er so sehr gebraucht hat, ist durch nichts vergleichbares zu ersetzen und fehlt unheimlich! Seit kurz nach 5 habe ich geheult, wie ein Schlosshund. Weinen in dieser starken Intensität bin ich schon gar nicht mehr gewohnt gewesen. Im Moment haben die Tränen wieder nachgelassen. Aber ich denke, sie kommen wieder, davon gehe ich zumindest aus, weil alles noch so frisch ist, die richtige Trauer erst einen Tag danach so richtig bei mir ausgebrochen ist.

Nein, dies ist kein Jammereintrag. Wie in vielen Bereichen des Lebens, gibt es auch hier Vor- und Nachteile. Vorteil ist eine gewisse Erleichterung in unserem Leben, weil die ständige Mehrbelastung, die seine Erkrankung mit sich gebracht hat (Stichwort Durchfall und damit verbunden seine Unsauberkeit), wegfällt. Nachteil ist natürlich, dass wir jetzt mit der Trauer leben müssen. Andererseits ist er von all seinen Leiden und Problemen jetzt erlöst, was auch wieder ein Bisschen Trost ist.

Übrigens klärt Philipp gerade, ob er seinen Urlaub, auf die ganze Woche verlängern kann. Wir brauchen einfach mehr Zeit, zumal bei mir erst einen Tag danach die Trauer zum Vorschein kommt. Er hat gestern schon geweint, wo ich ihn getröstet habe und selbst aber noch „die Starke“ war, eben, total blockiert, nicht fähig, Traurigkeit und Tränen zuzulassen. Erst obiger Traum, in welchem ich den Kater so intensiv gespürt habe, als wäre er noch da, hat die Blockade gelöst und die ersten Dämme sind gebrochen.