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Ausführlich gebloggt – Krisenstimmung, eine Fehlentscheidung und unser Baby sucht ein neues Zuhause

Tja, Leute, was am Anfang so gut ausgesehen hat, entpuppt sich doch als falsch. Jetzt, wo der Alltag mit Aila eingekehrt ist, ist es so, dass sich unser Kater Blacky vom Wesen her immer mehr verändert. Er knurrt jetzt sogar mich an, lässt sich kaum mehr berühren und streicheln, dabei war er bis vor kurzem ein richtiger Kuschelkater.

Einige Zeit ging’s ja, da haben sich Blacky und Aila, wie berichtet total verstanden. Vermutlich dachte der Blacky anfangs, die Kleine ist nur auf Besuch hier. Ich, als ein sehr empathischer Mensch spüre einfach, dass vor allem der Blacky nicht mehr glücklich ist. Es zerreißt mir fast das Herz, ihn so sehr verändert zu wissen. Ich gestehe mir den Fehler, die Fehlentscheidung ein und mache mir Vorwürfe. Dabei stand nie eine böswillige Absicht dahinter, die Kleine bei uns aufzunehmen, im Gegenteil, unsere Liebe zu den beiden älteren ist unverändert groß. Und gerade deshalb müssen wir jetzt zu gunsten der Älteren eine Entscheidung treffen, damit die Harmonie wieder hergestellt wird, und sich der Blacky wieder wohl fühlt. Aila braucht ein neues Zuhause, so leid es uns tut. 😦 Wir hoffen über das Tierheim einen guten Platz für sie zu bekommen. Ich, bzw. wir haben unsere Bekannte über die neuesten Entwicklungen informiert, aber ihre erste Reaktion hat mich ziemlich wütend gemacht, weil sie meinte, die Option, die Kleine wieder auf den Bauernhof zurück zu bringen, stand nur in den ersten Tagen offen, jetzt ginge das nicht mehr. Wir sollten das bitteschön ohne sie regeln, und sie meinte, warum solle es denn nach einem Monat nun nicht mehr klappen?, woraufhin ich ihr die folgende Nachricht zukommen ließ:

„Okay, hätten wir gewusst, dass das Angebot, die Kleine wieder zurück zu bringen nur für die ersten Tage gedacht war, hätten wir uns sicher nicht dafür entschieden, sie aufzunehmen. Für mich als Tierfreundin ist es ebenso keine leichte Entscheidung, die Kleine wieder abgeben zu müssen. Andererseits zerreißt es mir fast das Herz, den Blacky so verändert zu sehen, bzw. zu fühlen.

Ja, warum soll es denn nach einem Monat nicht mehr klappen? Es braucht eben eine gewisse Zeit, bis sich herauskristallisiert, ob es passt oder nicht. Ja, vielleicht hat der Blacky am Anfang sogar gedacht: „Okay, die Kleine is jetzt nur auf Besuch bei uns.“, und hat sich deshalb am Anfang mit ihr so gut verstanden. Und dann kehrte der Alltag ein und er hat gemerkt, ah die bleibt jetzt da, und das passt ihm wohl doch nicht. Wer weiß, was in den Tieren so vorgeht. Die können eben nicht reden, so wie wir.“

Daraufhin wollte sie uns dann doch helfen und hat für uns beim Tierheim angerufen, um nachzufragen ob sie jemanden wissen, der gerne ein Kätzchen haben möchte. Wir sollten Fotos von der Kleinen schicken, wovon wir ja schon einige haben, und die Dame vom Tierheim wird uns helfen, innerhalb der nächsten 1-2 Tage ein neues Zuhause für Aila zu finden.

Das kleine Fellknäuel ahnt womöglich noch gar nichts davon, dass ihr Aufenthalt hier bei uns, in ihrem, noch so jungen Leben, nur eine Zwischenstation ist. Je mehr ich darüber nachdenke, Aila wäre auf diesem Bauernhof wohl nicht mehr gut aufgehoben, da sie sich in den letzten Wochen mehr und mehr zu einer Haus- bzw. Wohnungskatze entwickelt hat, brav das Katzenklo benutzt usw. Umso wichtiger ist es nun, ein neues, schönes und liebevolles Zuhause für sie zu finden. Und oft sind die Bauersleute so unachtsam, führen die kleinen Kätzchen mit dem Traktor nieder und diese verenden dann. Ich möchte keinesfalls, dass womöglich das Leben unserer Aila so enden muss.

Gestern hatten wir Besuch, von meiner Freundin/Autorenkollegin Ursula und da sprach sie uns an, sie habe das Gefühl, unsere älteren Katzen, vor allem der Blacky, seien so verändert. Da fühlte ich mich in meiner Wahrnehmung bestätigt und auch der Philipp, welcher alles eher lockerer, optimistischer gesehen hat, musste nun auch eingestehen, dass wir einen Fehler gemacht haben. Durch das, dass der Philipp immer so optimistisch war, Sachen gesagt hat, wie: „Ach, der Kater beruhigt sich schon wieder!“, etc. habe ich die Wahrnehmungen und Zweifel, dass es eine falsche Entscheidung war, Aila aufzunehmen, als haltlos abgetan, und dann bei Seite geschoben. Und eben weil ich mich vom Optimismus meines Mannes immer so mitreißen ließ, habe ich auch nie hier im Blog etwas über meine Bedenken/Wahrnehmungen geschrieben. Erst, als gestern eine Person von außen kam, eben die Ursula, und ebenfalls diese Veränderungen bemerkte, viel es mir, im übertragenen Sinne, wie Schuppen von den Augen. Ich bin ihr sehr dankbar, dass sie mir/uns so quasi die Augen geöffnet, und mich in meinen Wahrnehmungen bestätigt hat.

Ungefähr ein Monat war die kleine Aila nun bei uns, und schon bald geht ihre Reise weiter, in ein, hoffentlich schönes, liebevolles Zuhause.

Ich glaube ja daran, dass alles im Leben immer einen Sinn hat. Aber der Sinn, dieser Fehlentscheidung erschließt sich mir nicht. In jedem Fall bin ich, sind wir jetzt wieder um eine Erfahrung reicher.

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lichtmomente Glückstagebuch 12.09.2019

  • Ich fand es schön, gleich am Morgen mit dem Blacky zu kuscheln.
  • Am Vormittag war ich für ein paar Stunden mit Ursula unterwegs, unter anderem frühstücken in einem Café.
  • Ich finde es schön, dass die Ursula so wohlerzogene Jungs hat. Sie hat mir erzählt, ihr älterer Sohn hat einem ausländischen Klassenkameraden beim Abschlussausflug vor den Sommerferien aus der Patsche geholfen. Der Junge hatte kein Geld, um sich ein Eis zu kaufen. Der Sohn von ihr meinte daraufhin: „Kein Problem, ich zahl Dir ein Eis und lad Dich ein.“, dies hat mir die Ursula voller Stolz erzählt.
  • Ich, bzw. wir sind erleichtert, dass die Medikation beim Blacky gut anschlägt, geht ihm schon besser.
  • Am Nachmittag habe ich den Balkon für die Katzen geöffnet. Die Sonne scheint und es ist wunderbar warm. Darüber freue ich mich.
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Abschlusseintrag 09.09.2019

Heute habe ich teilweise die Zeit dazu genützt, in Mappen zu stöbern, und auch in alte Kassetten rein zu hören. Auf einer Kassette habe ich Geschichten von mir aufgesprochen. Habe ja schon immer gerne Tonaufnahmen gemacht, damals eben noch auf Kassette. Diese Geschichten sind Fantasiegeschichten, z.B. über ein Mädchen, dass vor seiner Klasse angibt, hexen zu können. Die Klassenkameraden wollen eine Vorführung der Hexenkünste, und der Vater eines der Schulmädchen ist zufällig der Schulwart, welcher für die Hexenvorstellung bereitwillig die Turnhalle zur Verfügung stellt.

In der Klasse ist außerdem ein Mädchen im Rollstuhl. Dieses Mädchen wünscht sich, gehen zu können, wie alle anderen. Und tatsächlich, am Ende der Hexenkunst-Vorstellung sorgt die Junghexe dafür, dass der Traum wahr wird, das Mädchen kann wieder gehen.

Heutzutage weiß ich natürlich, das Hexesein nichts, rein gar nichts, mit so einem naiven Fantasie-Hokuspokus zu tun hat.

Mal sehen, vielleicht gelingt es mir demnächst, ein paar dieser Geschichten, mittels Aux-Audiokabel, von der Kassette auf den MP3-Recorder zu überspielen. Weil, wer weiß, Kassetten halten ja auch nicht ewig. Und ehrlich gesagt, ich habe gar nicht mehr damit gerechnet, dass ich diese Kassette, mit den Uralten Aufnahmen noch habe! Da sieht man wieder, was für „Schätze“ beim Herumräumen auftauchen können. Ein Bisschen entrümpeln und ausmisten wäre in der nächsten Zeit auch mal nicht so schlecht, aber dazu war ich heute ehrlich gesagt zu faul und habe einfach nur rumgestöbert, und noch nichts aussortiert.

Am Nachmittag stand der obligatorische Wocheneinkauf auf dem Programm.

Abends um 19:30 veranstaltete meine Bekannte und Autorenkollegin Ursula eine Lesung, live auf Facebook, aus ihrem Buch „Das schwarze Schaf im Kloster“.

Mein Schatz Philipp sah sich heut Abend das Länderspiel (Fußball), Österreich gegen Polen an.

Jetzt läuft Musik im Radio und wir lassen den Tag ausklingen.

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02.09.2019

Passend zum Herbstbeginn kam im Laufe des Vormittags ein Wetterumschwung. Teilweise war vom Gefühl her so richtig Weltuntergangsstimmung.

Meine gute Bekannte, die Ursula war heute hier. Ich habe mich sehr über ihren Besuch gefreut.

Den Wocheneinkauf verschieben wir auf morgen, da es unentwegt draußen wie aus Kübeln schüttet. Das Nötigste haben wir noch zu Hause, und das Abendessen kommt heute vom Lieferdienst. Für den Philipp war es kein so toller Wochenstart, Ärger mit Kollegen, die offensichtlich null Teamwork und Arbeitsdisziplin an den Tag legen. Er, also Philipp hat eine Beschwerde abbekommen, für etwas, wo er selbst keine Schuld hatte. Wir lassen jetzt den Montag gemütlich ausklingen.

Und ansonsten? – … Die neue Waschmaschine funktioniert wunderbar und ist im Vergleich zur Alten um einiges leiser.

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Eine schöne Verabredung und erste Reisevorbereitungen

Heute um 16 Uhr holte uns Ursula ab. Wir hatten uns für heute zum Essen gehen verabredet. Eigentlich wollten wir in eine Buschenschänke, aber die Buschenschänken, oder wie ist da die Mehrzahl? – machen immer erst am Wochenende auf, was mich doch sehr wundert, weil doch Urlaubs- und Ferienzeit ist. So waren wir halt in einem anderen Restaurant essen. Ursula wollte sich erkenntlich zeigen, weil ich ihr 4everyoung empfohlen habe, wo sie jetzt einen Computerkurs, Einzelunterricht, besucht. Sie meinte, wäre sie nicht durch mich zu 4everyoung gekommen, würde sie vermutlich noch gefühlt in der Steinzeit, in einer Höhle hausen, im Übertragenen Sinne, was Computer und Technik betrifft. *grins*

Naja jedenfalls, wir haben lecker gegessen, uns gut unterhalten, waren ein fröhliches Dreiergespann. 😉

Wieder zu Hause angekommen, habe ich für den Freitag schon mal die Bahnverbindungen rausgesucht, bzw. bei der ÖBB-Hotline angerufen, um die bestmöglichen Verbindungen zu erfragen. Wir fahren bis Mistelbach, wo uns mein Lieber Onkel Ronald vom Bahnhof abholt. Mit dem Auto gehts dann endgültig ans Ziel, nach Zistersdorf. Habe ihn vorhin angerufen, um die Ankunftszeit in Mistelbach durchzugeben. Ja, jetzt, wo die wichtige Angelegenheit mit der Katzenversorgung geklärt ist, können wir uns voll und ganz den Reisevorbereitungen widmen. Wir werden doch einige Zeit unterwegs sein, Abfahrt in Klagenfurt 13:39 Uhr, Ankunft in Mistelbach um 19:18. Und dann noch das restliche Stückchen mit dem Auto. Ja, wir freuen uns schon so richtig, ein Bisschen raus zu kommen, aus dem Alltagstrott. Onkel Ronald ist der einzige aus meiner Familie, mit dem ich/wir noch Kontakt habe(n).

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Eintrag zum Tagesabschluss Di, 25.06.2019

Heute ging es mir bei dem heißen Wetter besser. Habe heute auch mehr getrunken.

Am späten Nachmittag war eine Bekannte, oder bzw. können wir sie schon als Freundin bezeichnen, bei uns. Quasi Autorinnen/Schreiberlinge unter sich. 😉 Sie hat 2017 ihr erstes Buch veröffentlicht. Das schwarze Schaf im Kloster, (unbezahlte Werbung) unter dem Decknamen Ursula Antonitsch. Also werde ich sie hier im Blog auch Ursula nennen. Ein so schöner, wertschätzender und gegenseitig unterstützender Kontakt. Das sind so die Besonderen Menschen, wo man spürt, dass man einfach auf einer Wellenlänge ist, und/oder so, als würde man sich schon ewig kennen. Erdbeeren hat sie uns ganz frisch gepflückte mit gebracht, an diesem heißen Sommertag eine herrlich erfrischende Nascherei.

Was den Blacky betrifft, er hat zwar heute nochmals erbrochen, aber diesmal nur Haare, Speichel und Katzengras, kein auffälliges Rot mehr zu sehen. Keine Ahnung, was das gestern war…

Ja, den heutigen Tag kann ich in die Kategorie Glückstagebuch einordnen.