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Texte-Adventkalender 2021 Türchen#24 die frohe Weihnachtsbotschaft eines Engels

Ja, es ist soweit, nun ist er da, der heilige Abend.

Für den heutigen Tag ein Gedicht, schon älter, aber wie ich finde, das passenste, was ich jemals für Heiligabend geschrieben habe. Viel Freude damit!

Die frohe Weihnachtsbotschaft eines Engels

Heiligabend ist’s, Weihnachtszeit,

ein Engel steht da, in lichtvollem Kleid.

Er sagt:

„Oh, Ihr Menschen, lasst Euch vom Zauber der Weihnacht berühren,

könnt Ihr die Liebe Gottes spüren?

Öffnet weit die Herzen,

und seht, wie sie um die Wette leuchten, mit den vielen Kerzen!

Während Ihr sitzt beim Weihnachtsbaum,

bildet sich durch die offenen Herzen ein innerer, heiliger Raum.

In diesem könnt Ihr Euch auf der Herzensebene begegnen,

und in diesem heiligen, inneren Raum wird Jesus Euch mit göttlicher Liebe segnen.

24.12.2014

Euch allen wünsche ich von ganzem Herzen frohe Weihnachten!

Philipp und ich fahren heute raus, nach Niederösterreich, zu meinem lieben Onkel Ronald. Wir fahren schon sehr früh, mit dem Zug um 7:39 Uhr, darum kommt auch das 24. Türchen schon so früh. 😉

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Texte-Adventkalender 2021 Türchen#23 Lichtermeer der Herzen

Türchen Nr. 23::

Lichtermeer der Herzen

Ein Lichtermeer der Herzen,
erhellt die dunkle Winterwelt
wie viele Tausend Kerzen.
So können wir etwas bewegen,
wenn wir den Fokus auf Liebe,
Licht und Frieden legen.

Viele Herzen leuchten und funkeln um die Wette,
und es bildet sich eine zauberhaft schöne
Herzenslichterkette.
Und zu Heiligabend leuchten nicht nur Kerzen in voller Pracht,
Nein, auch ein Lichtermeer der Herzen
erhellt die heil’ge Nacht.

Nicht die Kerzen auf Kranz und Baum,
sondern mit Liebe und Licht erfüllte Herzen
sind der wahre Weihnachtstraum.

23.12.2013

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Texte-Adventkalender Türchen#20 dann ist Weihnacht

Mo, 20.12.2021, 4 Tage sind es nun nur noch bis Weihnachten.
Heute im 20. Türchen:

Dann ist Weihnacht

Wenn sich das Jahr zum Ende neigt,
die Natur sich kalt im Winterkleid zeigt,
dann ist Weihnacht.
Wenn der Duft von Tannennadeln und Keksen in der Luft liegt,
und so manches Kind vor lauter Aufregung kein Auge zukriegt,
dann ist Weihnacht.
Wenn die Menschen Geheimnisse hüten,
und heimkommen mit vollgepackten Geschenketüten,
dann ist Weihnacht.
Aber erst recht, wenn wir uns auf wahre Werte und Frieden besinnen,
Zeit für Ruhe und Innenschau gewinnen,
ja dann ist Weihnacht.
Wenn wir auf den wahren Sinn dieses Festes den Fokus legen,
und in den Herzen anderer Menschen etwas bewegen,
dann ist Weihnacht.
Wenn wir Weihnachten nicht mit zu viel Oberflächlichkeit und Hektik verschleiern,
sondern uns daran erinnern, dass wir die Geburt von Jesus feiern,
ja, dann ist wirklich Weihnacht.

Ich wünsche einen schönen Tag. 🙂

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Texte-Adventkalender 2021 Türchen #18 – ein Weihnachtsgedichte-Oldie

Wir sind angekommen, im vierten Adventwochenende.
Im 18. Türchen kommt heute schon fast ein Oldie unter meinen geschriebenen Weihnachtsgedichten, nämlich vom Dezember 2008. 😉

Weihnachtsimpressionen

Weihnachtlicher Duft erfüllt den Raum,
das ist ein echter Weihnachtstraum.

Vanille und auch Weihrauch,
so ist eben der Weihnachtsbrauch.

Weihnachtliche Musik läuft im Hintergrund,
und versüßt uns die Abendstund´.

Es brennen hell die Kerzen,
und alle sollten öffnen weit die Herzen.

Die Familie trinkt bei Musik und Kerzenschein,
Kinderpunsch und Glühwein.

Das Christkind hat aber viel zu tun,
erst nach Weihnachten kann es wieder ruh´n.

Ihr Leute schaut da oben der Stern,
der bedeutet: Gott hat Euch alle gern!

Der HerrGott schaut auf die Erde nieder,
und im Himmel singen die Engel ihre schönsten Lieder.

Der Weihnachtsmann ist auch unterwegs,
die Kinder schenken ihm Milch und Keks.

Manche Kinder helfen den Müttern beim Kekse backen,
und in der Schule basteln sie Sterne mit glitzernden Zacken.

Obwohl es draußen ist sehr kalt,
gehen manche Familien wegen den Christbaum in den Wald.

Nun ist es ja endlich so weit,
und ich wünsche allen eine wunderschöne Weihnachtszeit!

Geschrieben:
12/2008

Schönen Tag und schönes Wochenende allen da Draußen. 🙂

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Texte-Adventkalender 2021 Türchen#17 das Tannenkind, eine Kurzgeschichte

Heute im 17. Türchen eine Geschichte von mir, welche mein Onkel Ronald sogar illustriert hat. Das war vor zwei Jahren. Da ging es darum, dass man an die Kronenzeitung eine Weihnachtsgeschichte schicken konnte, und da war die Idee, das könnte ich auch machen. Allerdings musste die nachfolgende Geschichte dafür stark verkürzt werden. Jetzt kommt aber die Originalversion, aber mitsamt der Illustration. Die Geschichte selbst ist übrigens allerdings schon 4 Jahre alt. Viel Freude damit. 🙂

Das Tannenkind
eine Kurzgeschichte

Es waren einmal eine Mutter, und ihre kleine Tochter. Sie lebten bescheiden in einem Kleinen Häuschen mit Garten. So lange es Obst und Gemüse im Garten gab, verkaufte die Mutter das Meiste davon am Markt. Im Winter jedoch, wenn alles weiß war, verkaufte sie selbstgestrickte und genähte Sachen.
Das kleine Mädchen, namens Maja liebte es, Bilder zu zeichnen. Die Kleine Maja war für ihr zartes Alter von 5 Jahren schon sehr talentiert.
Eines Tages, an einem kalten Wintertag, die Mutter strickte, während Maja, wie so oft, ihrer Lieblingsbeschäftigung nachging, dem Zeichnen. “Mutti, ich hab heut Nacht von einem niedlichen, kleinen Tannenbaum geträumt. So einer wäre genau richtig für uns, als Weihnachtsbaum. Soll ich ihn zeichnen, damit Du ihn auch sehen kannst?”, fragte Maja, zur Mutter gewandt. Diese sah die strahlenden Augen des Kindes und gab lächelnd zur Antwort: “Ja, gerne, mein Schatz.” So begann Maja voller Eifer zu malen und es dauerte nicht lange, da war die Zeichnung fertig. Stolz hielt das Mädchen seiner Mutter die Zeichnung hin und meinte: “Schau Mutti!” Staunend betrachtete die Mutter die Zeichnung. Dann meinte sie: “Ja, schön wäre es, wenn man so einen niedlichen kleinen Tannenbaum kriegen könnte. Aber die meisten Christbäume sind so groß, leider. Weißt Du, mein Liebes, viele Menschen haben leider verlernt, sich mit kleinen Dingen im Leben zufrieden zu geben. Die kleinen Freuden des Lebens können in Wahrheit etwas ganz großes sein.” Fragend sah das Kind seine Mutter an und meinte: “Das versteh ich nicht.” “Schau, Maja, nehmen wir ein ganz einfaches Beispiel: Dieser kleine Tannenbaum, von dem Du geträumt hast, den es vielleicht irgendwo da draußen in der Natur gibt, ist in Wahrheit etwas ganz wertvolles, weil er ein Teil der großen Schöpfung Gottes ist. Oder eine kleine Blume in der Sommerwiese, ist genauso wertvoll, weil sie Teil des großen, ganzen ist. Es muss nicht immer alles riesig und groß sein, auf die Kleinen, und doch wertvollen Dinge und Momente im Leben kommt es an. Und wenn Du, meine Tochter, Dich freust, mich anlächelst, ist mir das mehr wert, als alles Geld der Welt.”
Kurz vor Weihnachten war Maja’s Mutter noch mit einem Stand am Markt vertreten. Die Leute kauften mit Freude die vielen handgemachten Sachen. Nebenan befand sich ein Christbaumstand. In der Hoffnung, den Wunsch ihrer kleinen Tochter erfüllen zu können, ging sie kurz hinüber. “Guten Tag! Wie läufts denn so, das Geschäft?”, fragte sie. Die Christbaumhändlerin seufzte: “Die großen Christbäume gehen gut, da sind kaum mehr welche da. Aber ich habe da einen glitzekleinen Tannenbaum, den will irgendwie keiner haben.”, und sie senkte den Kopf. “Darf ich ihn mir ansehen?”, fragte Majas Mutter. “Aber gerne! Wenn Sie ihn dann haben wollen, kriegen Sie das Tannenkind um den halben Preis.”, erwiderte die Händlerin. “Tannenkind, ein Lieber Ausdruck, für ein kleines Tannenbäumchen.”, dachte sich die Mutter und ließ sich den Mini-Christbaum zeigen. Als sie das Bäumchen vor sich sah, schlug sie die Hände vor dem Gesicht zusammen. Die Händlerin erschrak und fragte: “Was ist? Gefällt er Ihnen auch nicht?” “Doch, doch, gute Frau, er ist wunderschön! Aber wissen Sie, ich bin verwundert. Genau von so einem Bäumchen hat meine Tochter letzte Nacht geträumt. Sehen Sie, meine Kleine hat ihn mir aufgezeichnet.”, und die Mutter holte Maja’s Tannenbaumzeichnung aus der Tasche. “Oh, das Bild ist wunderschön! Eine talentierte Tochter haben Sie! Die wird einmal eine richtige Künstlerin! Darf ich Ihnen die Zeichnung abkaufen? Mit dem Geld können Sie noch Extra-Christbaumschmuck besorgen, und das Tannenkind schenke ich Ihnen.” “Gerne dürfen Sie das Bild kaufen, und ich danke Ihnen recht herzlich, für das Geschenk, jedoch kann ich das Bäumchen wohl nicht alleine heimwärts tragen.” “Sorgen Sie sich diesbezüglich nicht. Heut Abend könnte mein Mann das Tannenkind zu Ihnen nach Hause liefern, wenn Sie mir Ihre Adresse geben.” Die Mutter war voller Freude, verkaufte das Tannenbild an die Christbaumhändlerin, und gab ihr noch die Adresse.
Abends kam die Mutter mit jeder Menge weihnachtlicher Dinge nach Hause, und verstaute alles vorerst im Schuppen. Maja sollte noch nichts davon mitkriegen. Aufgeregt fragte das Mädchen: “Du, Mutti, wo ist meine Tannenbaumzeichnung hin? Ist ja die einzige Erinnerung, an meinen Traum, vom kleinen Tannenbaum. Mutti, wo ist sie?” “Schatz, ich habe Dein Bild am Markt verkauft. Aber sei nicht traurig deswegen, es kommt etwas viel schöneres nach.” Plötzlich war in Maja’s Augen ein Leuchten, und sie fragte: “Etwa ein echtes, kleines Tannenbäumchen?” “Das Christkind hat gesagt, ich darf Dir noch nichts verraten, mein Kind.”, antwortete die Mutter und lächelte verschmitzt.
Kurz darauf hörte die Mutter einen Wagen vorfahren. “Maja, bitte geh in Dein Zimmer.”, befahl die Mutter. “Wieso? Darf ich nicht sehen, wer da gekommen ist?”, fragte Maja. “Nein, es ist ein Bote des Christkinds. Bitte Maja, nun gehschon.”, ermahnte sie die Mutter. “Ist es ein Engel? Aber Engel brauchen ja eigentlich keinen Wagen, die können ja fliegen.”, meinte Maja noch, gehorchte dann aber und verschwand in ihrem Zimmer.
“Guten Abend, junge Frau! Hier haben Sie Ihr Tannenbäumchen!”, rief ein gut gelaunter, hochgewachsener Mann. “Guten Abend! Vielen Dank, dass Sie mir den Baum geliefert haben.”, erwiderte die Mutter. “Kein Problem. Meine Frau macht den Verkauf, und ich mache das Service, Christbäume liefern und aufstellen. Meine Frau hat Ihnen das, wie sie es nennt, Tannenkind, geschenkt und mich gebeten, es Ihnen zu bringen, was ich sehr gerne erledigt habe.” Gemeinsam trugen der Lieferant und die Mutter den Tannenbaum in die große Wohnstube, wo sie ihn aufstellten. Schließlich meinte der Christbaumlieferant: “Ihre Tochter wird Augen machen. Sie haben sie sicher erstmal in ihr Zimmer geschickt. Richtig?” Die Mutter nickte. “Sie wollte unbedingt wissen, wer da gekommen ist, und ich habe gesagt, ein Bote des Christkinds. Dann meinte sie, ob es ein Engel wäre, aber Engel können doch fliegen und brauchen keinen Wagen.” Jetzt mussten sie und der Lieferant lachen. Danach sprach die Mutter: “In gewisser Weise hat meine Kleine recht. Sie und ihre Frau sind beide Engel, Engel auf Erden. Sie haben meiner Tochter mit diesem kleinen Tannenkind, einen großen Wunsch erfüllt. Dafür bin ich sehr dankbar!”
Die Mutter verschloss einstweilen die Türe zur Wohnstube. Sie räumte, nachdem der nette Lieferant wieder gefahren war, alle Weihnachtssachen aus dem Schuppen, in die Stube. Sobald Maja schlief, wollte sie den Baum weihnachtlich schmücken.
An Heiligabend durfte Maja endlich wieder die Wohnstube betreten. “Oh!”, rief sie aus. Mit leuchtenden Augen betrachtete Maja den Christbaum, den die Mutter so wundervoll schmückte. Die Kleine meinte zu ihrer Mutter: “Jetzt versteh ich, warum dieser Bote vom Christkind, der Engel, einen Wagen gebraucht hat. Beim Fliegen kann er ja das Tannenkind nur schwer tragen.” Dann meinte Maja noch: “Oh, Tannenkind, Du bist soooo schön! Danke, liebes Christkind!”

Das war die Geschichte vom Tannenkind.
16.-17.12.2017

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Texte-Adventkalender 2021 Türchen#16 die Schlittenpferde und die Weihnachtsfee

Heute ein fantasievolles Weihnachtsgedicht, welches ich im Dezember 2017 geschrieben habe:

Die Schlittenpferde und die Weihnachtsfee

Eine Herde
Schlittenpferde
läuft und trabdurch den Schnee,
da begegnet ihnen
eine gute Weihnachtsfee.
Sie sagt: “Ich muss handeln,
Euch Pferde schleunigst
in Rentiere verwandeln.
Im Nu will ich
zum Weihnachtsmann Euch bringen,
dann lasset uns
Weihnachtslieder singen.”
Ein Pferd, welches läuft
etwas weiter vorn,
widerspricht und sagt:
“Nein, gute Fee,
ich wär’ gern
ein Einhorn.”
Nun wurd’ der Zauberstab geschwungen,
und als der Zauber
war verklungen,
war da anstatt der Schlittenpferde,
eine feine Rentierherde.
Anführer war ganz weit vorn,
ein leuchtendweißes Einhorn.
Endlich kam das lustige Gespann,
frisch und fröhlich
beim Weihnachtsmann an.
Das Einhorn blieb
bei der Weihnachtsfee,
aber die Rentiere begleiten
den Weihnachtsmann
durch Eis und Schnee.

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Bisschen Weihnachtsfeeling

Heute waren wir gegen Abend in der Stadt, auf dem Weihnachtsmarkt. Der Abschnitt wo der Markt stattfindet, ist eingezäunt und beim Eingang muss man einen 2G-Nachweis und Lichtbildausweis vorzeigen. Dann kriegt man ein Armbändchen und darf rein.

Das war schön, die weihnachtlichen Gerüche, die Musik, so ein bisschen bummeln. Sonderlich groß ist der Markt nicht, also sind wir mehrere Runden gegangen. Gekauft haben wir vorerst nur Lebkuchen.

Nach dem Christkindlmarktbummel waren wir noch bei der Nordsee und haben was fürs Abendessen mitgenommen. Ach ja und Maroni hab ich mir auch gekauft, Philipp wollte keine. Ich hatte allerdings schon einige Zeit Lust auf Maroni.

Ja, es war ein netter Spätnachmittag, mit so ein bisschen Weihnachtsfeeling. 🙂

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Texte-Adventkalender 2021 Türchen#12 Halbzeit die Konditorhexe Knusperkeks Teil 2

Wir haben Halbzeit, es ist der 12.12.2021. Heute gibt es einmal am Abend ein Texte-Adventkalender-Türchen. 🙂 Und zwar mit dem zweiten Teil von/über die Konditorhexe Knusperkeks. 😉

Die Konditorhexe Knusperkeks im Weihnachtsfieber

In dieser Zeit
ist sie kaum unterwegs,
Konditorhexe Knusperkeks.
Sie werkelt fröhlich
in ihrer Konditorei,
bäckt Weihnachtskekse
und singt dabei.
„Ich, die Hex
hab viel zu tun,
wenig Zeit,
um auszuruhn.
aber ich backe Kekse
ach so gerne,
Lebkuchen, Vanillekipferl
und auch Zimtsterne.
Weil ich so sehr
im Weihnachtsfieber bin,
geb ich mich voll und ganz der Kunst
des Keksebackens hin.“
Die Hexe hat im Gespür, dass heut
noch jemand kommt,
da klopft es
an die Türe prompt.
„Nanu, wer kann denn das nur sein?“
Freundlich ruft die Hex
den Gast herein.
Ein Elf ist es,
er kommt herein,
Hexe Knusperkeks fragt:
„Was darfs denn sein?“
„Ich bin ein Bote
vom Weihnachtsmann,
auf der Suche nach jemandem,
der Kekse backen kann.
„Oh ja mein Lieber,
ich bin schon ganz
im Weihnachtsfieber.
Die Zeit sie vergeht
so geschwind,
ich backe bereits für die Engel
und das Christkind.
Aber mit geschick
und etwas Magie,
schaffe ich Kekse für den Weihnachtsmann
auch noch irgendwie.“
Freudestrahlend ruft
der Elf „Juhu!
Ich schau Dir jetzt
beim Backen zu.“
„Lieber Elf,
musst mich verstehen,
ich bitte Dich,
einstweilen zu gehen.
Meine Rezepte werd ich
nicht verraten,
drum hat es keinen Sinn,
hier zu warten.
Der Elf nickt
und geht hinaus,
dabei denkt er sich schelmisch
etwas aus.
Von Draußen blickt er
durchs Fenster verstohlen,
dies sieht die Hex und ruft:
„Der Weihnachtsmann selbst soll
die Kekse holen!
Ich habe Dir gesagt,
Du sollst gehen,
wage es nicht,
mir heimlich zu zusehen.“
Schließlich, mit Geschick
und magischer Kraft,
hat die Hexe Knusperkeks
die süßen Auftragsarbeiten
endlich geschafft.
Engelchen und Christkindlein,
finden sich fröhlich
bei der Hexe ein.
Holen süße Köstlichkeiten,
die allen schmecken
und Freude bereiten.
Dann kommt endlich auch der Weihnachtsmann,
er und seine Rentiere sind
ein lustiges Gespann.
Auch der Neugierige Elf
ist mit von der Partie,
er denkt:
„Vielleicht find ich doch die Keksrezepte
von der Hexe irgendwie.“
Der Schlitten wurde beladen,
frisch und froh,
der Weihnachtsmann drückte seine Freude aus,
mit einem fröhlichen
„Ho ho ho!“
Dann fragt er die Hex:
„Was wünschst Du Dir
zum Weihnachtsfeste?“
Sie antwortet:
„Reisig für einen neuen Hexenbesen
wär das Beste.“
„Ho ho ho,
den sollst Du haben,
danke, dass wir uns dürfen
an Deinen Keksen laben.“
„Lieber Weihnachtsmann,
ich habe Ihnen zu danken,
aber weisen Sie bitte
den Elf in die Schranken.
Er ist dabei,
in mein Haus zu verschwinden,
aber Rezepte wird er
ohnehin nicht finden.“
Der Weihnachtsmann läuft dem Elf nun
zornig nach.
„Komm aus dem Hexenhaus, Neugierdsnase,
sonst blüht Dir
schlimmes Ungemach!“
Flink wie eine Maus,
läuft der Elf
aus dem Hexenhaus.
Nun heißt es Abschied nehmen,
denn Weihnachtsmann,
Christkind und co
haben jetzt einiges zu tun,
Konditorhexe Knusperkeks jedoch
hat nun Zeit,
um sich zu entspannen
und auszuruhen.
Weihnachtselfen sammeln Reisig,
binden diesen
zu einem Besen fleißig.
Oh, Ihr könnt Euch denken, liebe Leut,
das Geschenk, der Hexenbesen
ist für die Hexe Knusperkeks
eine riesengroße Freud!
„Ich will fliegen und um jedes Haus
rundherum fegen,
dabei spreche ich magische Worte,
einen lichtvollen Segen.“

12.12.2018

Schönen Abend noch und einen guten Wochenstart wünsche ich allen.🤗

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Texte-Adventkalender 2021 Türchen#10 Gedicht zur Advent und Weihnachtszeit

Willkommen zum 10. Türchen, mit nachfolgendem Gedicht:

Gedicht zur Advent und Weihnachtszeit

Die Nächte sind lang und dunkel,

so ist der Lauf der Zeit,

Advent, die Zeit des Wartens

auf Weihnachten,

mit seiner glanzvollen Herrlichkeit.

Zeit der Innenschau

und Winterruh,

das Jahr neigt sich

dem Ende zu.

Mutter Natur ist mancherorts

in sanftes weiß gehüllt,

Räume, Städte und Plätze

sind mit weihnachtlichem Licht erfüllt.

Vollständige Dunkelheit,

die gibt es nicht,

denn irgendwo

brennt stets ein Licht.

Herzen sollen sich verbünden,

alle gemeinsam

ein großes Friedenslicht entzünden.

Mögen alle Menschen die Weihnachtszeit

in Frieden erleben,

durch gute Gedanken,

Worte unt Taten,

kann jeder ein kleines Lichtlein

weiter geben.

Geschrieben, Dezember 2017

Ich wünsche allen einen schönen Tag und auch schon mal ein schönes 3. Adventwochenende. Man liest sich. 🙂

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Texte-Adventkalender 2021 Türchen#9 von der Stille inspiriert

Heute, hinter dem 9. Türchen ist ein Gedicht, dass schon 8 Jahre alt ist. Es ist aber zeitlos, was die sogenannte stillste Zeit im Jahr betrifft:

Von der Stille inspiriert

Oh Stille, Du bist so selten geworden,
in unserer jetzigen, hektischen Zeit.
Oh Stille, wann sind wir Menschen nur wieder
für eine Zeit der Stille bereit?
Oh Stille, Du kannst uns helfen,
wieder in uns selbst hineinzuhören,
doch viel zu oft lassen wir uns
von geschäftigem Treiben und Hektik stören.
Oh Stille, gerade in der Weihnachtszeit merkt man,
wie die Menschen von hier nach dort,
von einem Geschäft ins Andre hetzen,
oh Stille, leider wissen nur wenige,
Dich zu schätzen!
Oh Stille, wenn Weihnachten wirklich wär,
die stillste Zeit im Jahr,
oh Stille, dass wär dann einfach wunderbar!

geschrieben: Dezember 2013

Schönen Tag noch an alle. 🙂